Reiselust: American Airlines

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skywalkerLAX

Erfahrenes Mitglied
Für Deutschland siehe hier:

§ 132a StGB

Wer unbefugt

4. inländische oder ausländische Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen trägt,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

Koennte man das etwas konkretisieren? Uniform ist doch sehr allgemeingueltig. Wo hoert 'Dienstkleidung' auf und die 'Uniform' von der hier gesprochen wird faengt an?

Gerade in den USA hat doch auch jeder private Sicherheitsdienst Uniformen (inkl Dienstmarken) die den Polizeiuniformen und Abzeichen zum verwechseln aehnlich sehen.

Aber wer ist darueber hinaus schon so beknackt und nimmt eine Uniform (egal aus welcher Quelle) mit in den USA Urlaub. Nebst Uniform sollte man ggf auch die passende Erklaerung bei einer evtl Zollkontrolle dabeihaben. ;)
 

skywalkerLAX

Erfahrenes Mitglied
Jedes mal wenn ich die Massen an Soldaten auf US Flughäfen sehe bin ich heilfroh nicht nach Afghanistan oder in den Irak zu müssen. Von daher gönne ich ihnen gerne sämtliche Benefits.

Jedes Mal wenn ich die Massen an Soldaten an US Flughaefen sehe denke ich mir 'haben die Kinder dort (oft nichtmal 20 Jahre alt) gedacht dieser Tag wuerde so schnell kommen als sie freiwillig den Vertrag unterschrieben haben?'

Niemand wird in den USA gezwungen sich zum Dienst an der Waffe zu melden. Die Recruiter haben aber oft leichtes Spiel wenn sie mit glaenzenden neuen Gelaendewagen in die Armutsviertel der Staedte oder wirtschaftlich gebeutelte Regionen fahren. Dass es dann allerdings schnell boese enden kann wird in solchen Werbeveranstaltungen natuerlich nicht dargestellt. Ich war letztes Jahr mal bei so einem Gespraech dabei (ein Bekannter hat sich aus Spass mal 'beraten' lassen). Da wird die Wahrheit oft sehr stark zurechtgebogen. Den Vertrag haette er direkt unterschreiben koennen/sollen!

Die Hofierung von Soldaten innerhalb der USA hat schon einen sehr bitteren Beigeschmack. Besonders eine internationale Fluglinie sollte hier Abstand nehmen. Die Chancen sind gut dass sich auf diesem Flug Gaeste befinden die selbst oder deren Familien keine guten Erfahrungen mit dem US Militaer gemacht haben (im Sinne von getoeteten Angehoerigen etc).
 
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Wimbai

Erfahrenes Mitglied
30.03.2009
323
0
Rosenheim
Niemand wird in den USA gezwungen sich zum Dienst an der Waffe zu melden. Die Recruiter haben aber oft leichtes Spiel wenn sie mit glaenzenden neuen Gelaendewagen in die Armutsviertel der Staedte oder wirtschaftlich gebeutelte Regionen fahren. Dass es dann allerdings schnell boese enden kann wird in solchen Werbeveranstaltungen natuerlich nicht dargestellt. Ich war letztes Jahr mal bei so einem Gespraech dabei (ein Bekannter hat sich aus Spass mal 'beraten' lassen). Da wird die Wahrheit oft sehr stark zurechtgebogen. Den Vertrag haette er direkt unterschreiben koennen/sollen!

Wobei ich es schon verstehen kann, daß Angehörige sogenannter Bildungsferner Schichten auf diese Art und Weise dem Armutsviertel entrinnen und einen Erstmal sicheren Job bekommen, der auch noch eine Krankenversicherung mit guter medizinischer Versorgung (habe ich vor Jahren einmal in der Zeit gelesen) beinhaltet.
Ob ich so etwas Gutheiße steht freilich auf einem anderen Blatt.
 
Zuletzt bearbeitet:

metollica80

Erfahrenes Mitglied
16.05.2010
444
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MA/LU
Man sollte bei der Beurteilung dieses Landes und dessen Einwohner möglicherweise die europäische Sichtweise fallen lassen. Ein Großteil der Deutschen kennt die USA auch nur aus irgendwelchen Filmen oder TV-Serien. Würden die hier nicht laufen, hätten diese Leute genauso wenig Ahnung von den USA.
Man kann ja gerne kontrovers über über so manche Einstellung diskutieren, nur pauschal aburteilen sollte man die Leute nicht.
 

tioz83

Erfahrenes Mitglied
21.08.2011
310
2
Man sollte bei der Beurteilung dieses Landes und dessen Einwohner möglicherweise die europäische Sichtweise fallen lassen. Ein Großteil der Deutschen kennt die USA auch nur aus irgendwelchen Filmen oder TV-Serien. Würden die hier nicht laufen, hätten diese Leute genauso wenig Ahnung von den USA.
Man kann ja gerne kontrovers über über so manche Einstellung diskutieren, nur pauschal aburteilen sollte man die Leute nicht.

Ich glaube gerade in diesem Forum hier war jeder schonmal in den USA und weiß halbwegs wovon er redet. Und wenn man das Land kennt ist es noch schlimmer als nur durch TV-Serien. ;)
Die USA polarisieren einfach. Entweder man mag sie oder nicht. Ich gehöre zu letzteren. ;) Für mich gibt es keine einzige Sache die wir uns dort abschauen bräuchten, weder gesellschaftlich, politisch, sozial, etc. .Trotzdem veramerikanisiert hier alles immer mehr (für mich schrecklich anzusehen). Das zeigt aber auch das die USA anscheinend keinen all zu schlechten Stellenwert haben in der breite der deutschen Gesellschaft.
 
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offtherecord

Erfahrenes Mitglied
13.11.2009
1.517
475
Ich glaube gerade in diesem Forum hier war jeder schonmal in den USA und weiß halbwegs wovon er redet. Und wenn man das Land kennt ist es noch schlimmer als nur durch TV-Serien. ;)
Die USA polarisieren einfach. Entweder man mag sie oder nicht. Ich gehöre zu letzteren. ;) Für mich gibt es keine einzige Sache die wir uns dort abschauen bräuchten, weder gesellschaftlich, politisch, sozial, etc. .Trotzdem veramerikanisiert hier alles immer mehr (für mich schrecklich anzusehen). Das zeigt aber auch das die USA anscheinend keinen all zu schlechten Stellenwert haben in der breite der deutschen Gesellschaft.



Es ging wohl eher um die schon immer gerne kolportierten (und durchaus wahren) Begebenheiten, in denen sich Amerikaner nach den heute noch verwendeten Pferden oder dem verbreiteten Nazitum in Deutschland erkundigen und dabei am besten noch die Schweiz auf der Weltkarte als Irak markieren. Daran lässt sich natürlich immer prima eine Beurteilung des ganzen Landes festmachen - relativiert wird das dann erst durch die Überlegung, wieviele Deutsche eigentlich US-Bundesstaaten außer Kalifornien oder Florida auf der Karte finden würden oder wie eigentlich der Wissensstand über die Parteienkonstellation in den USA ist.
Da macht man es sich häufig zu einfach.
 

Janus

Erfahrenes Mitglied
06.04.2010
523
2
Jedes Mal wenn ich die Massen an Soldaten an US Flughaefen sehe denke ich mir 'haben die Kinder dort (oft nichtmal 20 Jahre alt) gedacht dieser Tag wuerde so schnell kommen als sie freiwillig den Vertrag unterschrieben haben?'

Niemand wird in den USA gezwungen sich zum Dienst an der Waffe zu melden. Die Recruiter haben aber oft leichtes Spiel wenn sie mit glaenzenden neuen Gelaendewagen in die Armutsviertel der Staedte oder wirtschaftlich gebeutelte Regionen fahren. Dass es dann allerdings schnell boese enden kann wird in solchen Werbeveranstaltungen natuerlich nicht dargestellt. Ich war letztes Jahr mal bei so einem Gespraech dabei (ein Bekannter hat sich aus Spass mal 'beraten' lassen). Da wird die Wahrheit oft sehr stark zurechtgebogen. Den Vertrag haette er direkt unterschreiben koennen/sollen!

Die Hofierung von Soldaten innerhalb der USA hat schon einen sehr bitteren Beigeschmack. Besonders eine internationale Fluglinie sollte hier Abstand nehmen. Die Chancen sind gut dass sich auf diesem Flug Gaeste befinden die selbst oder deren Familien keine guten Erfahrungen mit dem US Militaer gemacht haben (im Sinne von getoeteten Angehoerigen etc).

Hm ja und? Guck dir doch an aus welchen Bevölkerungsschichten die meisten einfachen Soldaten rekrutiert werden, das sind nicht unbedingt Personen die die Auswahl zwischen Harvard und der Army haben. Das gleiche passiert doch im Moment auch in Deutschland, es werden die Leute angesprochen die auf dem normalen Arbeitsmarkt keine Chance haben.

Ich habe auch kein Verständnis für Soldaten die sich erst freiwillig verpflichten und dann nach Kanada absetzen, es wird wie du sagst niemand gezwungen. Was ich meine ist, als ich in dem Alter war hatte ich (und 99% der hier Anwesenden auch) ein lockeres Leben und musste nicht in Afghanistan Bomben entschärfen und mich jeden Tag beschießen lassen. Von daher habe ich fuer diese Soldaten vollen Respekt, unabhängig von Patriotismus, politischer Einstellung etc. Es ist nunmal ein Job wie jeder andere auch und ich bin heilfroh in der Position zu sein ihn nicht machen zu muessen.
 

Wimbai

Erfahrenes Mitglied
30.03.2009
323
0
Rosenheim
Es ist nunmal ein Job wie jeder andere auch und ich bin heilfroh in der Position zu sein ihn nicht machen zu muessen.

Für mich ist es kein Job wie jeder andere.
Oder kennst Du einen Job, in dem es Dir passieren kann, daß Du Leute erschießen mußt?
Den Polizeiberuf lasse ich jetzt mal außen vor.
 

west-crushing

Erfahrenes Mitglied
03.08.2010
8.097
3.469
CGN
Für mich ist es kein Job wie jeder andere.
Oder kennst Du einen Job, in dem es Dir passieren kann, daß Du Leute erschießen mußt?
Den Polizeiberuf lasse ich jetzt mal außen vor.

Zum Polizeiberuf gibt es ja wohl einen erheblichen Unterschied. Wie du richtig ausführst, kann es einem Polizisten passieren einen Menschen zu erschießen. Dem Soldaten passiert das jedoch nicht vielleicht, vielmehr ist seine Ausbildung und sein gesamter Beruf auf das Töten von Menschen ausgerichtet - den Soldatenberuf als Beruf wie jeden anderen zu bezeichnen ist doch einfach pervers.
 

Neuling

Erfahrenes Mitglied
16.02.2010
321
29
TXL
Man sollte bei der Beurteilung dieses Landes und dessen Einwohner möglicherweise die europäische Sichtweise fallen lassen. Ein Großteil der Deutschen kennt die USA auch nur aus irgendwelchen Filmen oder TV-Serien. Würden die hier nicht laufen, hätten diese Leute genauso wenig Ahnung von den USA.
Man kann ja gerne kontrovers über über so manche Einstellung diskutieren, nur pauschal aburteilen sollte man die Leute nicht.

Man sollte grundsätzlich nicht alles nur aus der eigenen Sichtweise betrachten. Fast jeder denkt, nur wir machen alles richtig und wie blöd sind doch die anderen.
-Die Amis halten die Krankenversicherungspflicht für puren Kommunismus
-Viele Asiaten können nicht mit Messer und Gabel essen und benutzen komische Holzstäbchen
-Die Briten z.B. fahren sogar auf der falschen Strassenseite

Wer macht es jetzt richtig? Wer macht es falsch?
 

tioz83

Erfahrenes Mitglied
21.08.2011
310
2
Man sollte grundsätzlich nicht alles nur aus der eigenen Sichtweise betrachten. Fast jeder denkt, nur wir machen alles richtig und wie blöd sind doch die anderen.
-Die Amis halten die Krankenversicherungspflicht für puren Kommunismus
-Viele Asiaten können nicht mit Messer und Gabel essen und benutzen komische Holzstäbchen
-Die Briten z.B. fahren sogar auf der falschen Strassenseite

Wer macht es jetzt richtig? Wer macht es falsch?

Also, die beiden letzten Punkte mit denen einer gesetzlichen Krankenversicherung zu vergleichen halte ich für äußerst absurd.

Diesbezüglich braucht man gar nicht so weit wegschauen. Mexiko, geografisch ja nun nicht so weit weg, hat eine gesetzliche Krankenversicherung (IMSS) und das Gesundheitssystem ist, man mag es kaum glauben, wesentlich besser als in den USA. Der Vergleich mit den fahren auf der anderen Seite mit denen einer Krankenkasse (und das derjenige als Sozialist beschimpft wird [wohl einziges Land auf der Welt wo es dieses ein Schimpfwort ist] der es einführen möchte) ist für mich nicht verständlich.
 

west-crushing

Erfahrenes Mitglied
03.08.2010
8.097
3.469
CGN
@tioz: Blödsinnige Beiträge mit absurden Vergleichen wie den von Neuling sollte man einfach ignorieren ... :rolleyes:
 
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offtherecord

Erfahrenes Mitglied
13.11.2009
1.517
475
@tioz: Blödsinnige Beiträge mit absurden Vergleichen wie den von Neuling sollte man einfach ignorieren ... :rolleyes:

Oder sie einfach richtig lesen - Neuling hatte doch diese Vergleiche nicht als Behauptung aufgestellt, sondern nur, um klarer darzustellen, wie weit die eigene erlernte Sichtweise die Meinung über etwas neues/anderes beeinflusst.
 
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tioz83

Erfahrenes Mitglied
21.08.2011
310
2
Oder sie einfach richtig lesen - Neuling hatte doch diese Vergleiche nicht als Behauptung aufgestellt, sondern nur, um klarer darzustellen, wie weit die eigene erlernte Sichtweise die Meinung über etwas neues/anderes beeinflusst.

Ja, aber der Vergleich ist trotzdem absurd. Ob der Vergleich eine Behauptung war oder nicht, aber für einen Vergleich sollte man gleichwertige Argumente nehmen.
Auerdem würde nie jemand sagen das die Asiaten blöd sind weil sie nicht mit Messer und Gabel essen und wir schon und daher liegen wir richtig. Naja, was solls.
 

skywalkerLAX

Erfahrenes Mitglied
Ja, aber der Vergleich ist trotzdem absurd. Ob der Vergleich eine Behauptung war oder nicht, aber für einen Vergleich sollte man gleichwertige Argumente nehmen.
Auerdem würde nie jemand sagen das die Asiaten blöd sind weil sie nicht mit Messer und Gabel essen und wir schon und daher liegen wir richtig. Naja, was solls.

Es geht hier um allgemeine Vorurteile und keine Behauptungen. Wer die wo, wie anwendet steht auf einem anderen Blatt Papier.

Ausserdem bewegen wir uns mittlerweile extrem OT. :D
 

Neuling

Erfahrenes Mitglied
16.02.2010
321
29
TXL
Ja, aber der Vergleich ist trotzdem absurd. Ob der Vergleich eine Behauptung war oder nicht, aber für einen Vergleich sollte man gleichwertige Argumente nehmen.
Auerdem würde nie jemand sagen das die Asiaten blöd sind weil sie nicht mit Messer und Gabel essen und wir schon und daher liegen wir richtig. Naja, was solls.

offtherecord hat mich recht gut verstanden. Aber ich entschuldige mich für meine unklare Ausdrucksweise. Offensichtlich führte das zu Missverständnissen.
 

Sunchaser

Erfahrenes Mitglied
12.09.2011
746
0
ZRH
Nachdem ich das Thema hier gelesen habe, war ich doch recht erstaunt über einige der Aussagen hier und wollte mal noch eine etwas andere Sicht der Dinge mit einbringen. Ich weiss nicht ob es hier akzeptiert wird, als Neuling direkt so einzusteigen, aber ich wage es jetzt einfach mal. Ich selber bin ca. 2-3x im Jahr privat in den USA.

Dass Uniformiertes Militärpersonal in Transportsystemen grundsätzlich bevorzugt behandelt wird, ist ja eigentlich fast überall so. Da in den USA Distanzbedingt der Flugverkehr einen sehr hohen Stellenwert hat, sammelt sich da halt mehr Personal. Bei uns in der Schweiz sind dies die Bahnhöfe. Dass die Soldaten selber einen hohen Status geniessen finde ich absolut korrekt. Ich würde mir wünschen, dass dies in Europa auch etwas mehr praktiziert würde.

Ich glaube gerade in diesem Forum hier war jeder schonmal in den USA und weiß halbwegs wovon er redet. Und wenn man das Land kennt ist es noch schlimmer als nur durch TV-Serien. ;)
Die USA polarisieren einfach. Entweder man mag sie oder nicht. Ich gehöre zu letzteren. ;) Für mich gibt es keine einzige Sache die wir uns dort abschauen bräuchten, weder gesellschaftlich, politisch, sozial, etc. .Trotzdem veramerikanisiert hier alles immer mehr (für mich schrecklich anzusehen). Das zeigt aber auch das die USA anscheinend keinen all zu schlechten Stellenwert haben in der breite der deutschen Gesellschaft.

Dass die USA polarisieren stimmt sicherlich. Ich persönlich liebe die USA mit allen Vor- und Nachteilen. Wenn ich die Möglichkeit dazu hätte, würde ich die Schweiz ohne zu zögern verlassen, um in den USA zu leben. Wie man sieht, gibt es hier also auch diametral entgegengesetzte Ansichten. Dass der Ansturm auf US Visa, auch aus Europa, nach wie vor sehr gross ist, zeigt auch dass das Land doch einen sehr grossen Anreiz bietet.



Krankenversicherung für alle ist ja "Sozialismus" geschaffen von diesem "islamistischen, sozialistischen Präsidenten" der ja verräterischerweise auch noch den Zweitnamen Hussein trägt. Widerspricht der freien Marktwirtschaft, dass alle Menschen gesund sein dürfen. Sowas kommt dem Amerikaner gar nicht in die Tüte...

Dass man in den USA eine Krankenversicherung für alle als "Sozialismus" sieht, stimmt so nicht. In den USA gibt es auch sehr viele, sehr gute Sozialprogramme. Staatliche, Private, Kirchliche. Die bekanntesten sind wohl Medicare und Medicaid. Im Grossteil der Fälle wird die Krankenversicherung über den Arbeitgeber geregelt. Für die Einkommensschwachen gibt es Medicaid.
Natürlich gibt es auch eine Gruppe ohne jegliche Krankenversicherung. Dabei muss man aber auch beachten, dass ein nicht zu kleiner Teil dieser Gruppe freiwillig auf eine Krankenversicherung verzichtet, da sie, entweder ihr Einkommen für genügend gross halten um die Kosten im Falle eines Falles selbst zu bezahlen, oder sich mit der Notfallversorgung über EMTALA begnügen, die im Übrigen JEDER erhält und die faktisch kostenlos erbracht wird. Insgesamt würde ich das Gesundheitssystem als "gut" bezeichnen. Man darf auch nicht vergessen, dass die Qualität der Behandlungen zu den besten der Welt zählt.

In Europa herrscht dafür, wie ich finde, ein enorm grosses Sicherheitsbedürfnis, was dies betrifft. Viele Europäer neigen dazu, jeden einzelnen Fall in jeder erdenklichen Art seines Auftretens abzusichern. Deshalb auch die immense Anzahl an überversicherten Personen hier. Schlussendlich hat beides wenig mit Politik zu tun, sondern ist eher eine Frage der Mentalität.

Und was ist mit Feuerwehrmännern, Krankenschwestern, humanitären Helfern, etc., die je nach Einsatzort ebenfalls Großes leisten und teilweise ihr eigenes Leben riskieren - werden die bei AA auch bevorzugt behandelt? :rolleyes:

Feuerwehrmänner geniessen ein hohes Ansehen, wie eigentlich alle, die im Öffentlichen Dienst stehen. Benefits gibt es auf jeden Fall, ob gerade bei AA weiss ich aber nicht.


Meine Schwester wurde 2006 mal gefragt, ob wir auch Kühlschränke hätten. Später hat sich rausgestellt dass die Dame, die das gefragt hat, ein Siemens-Gerät zuhause stehen hatte. ;)

Irgendwann wurde sie auch mal gefragt, ob sie schonmal ein Kaugummi gegessen hat. Naja, die da drüben kriegen von allen Seiten eingebleut, dass sie im "Greatest Country of the World" leben. Viele waren noch nichtmal außerhalb der USA.

Naja, ich persönlich wurde noch nie irgend etwas in dieser Art gefragt. Ich glaube aber das kommt doch auch sehr darauf an, mit wem man sich unterhält. Mehrheitlich stosse ich einfach auf ein grosses Interesse und viel Neugierde.

Dass viele Amerikaner das Land kaum verlassen hat meines Erachtens viele Gründe. Zuerst einmal gibt es da alles. Von subtropisch bis zu den Skigebieten in den Rocky Mountains ist alles vorhanden. Dazu kommt, dass die durchschnittlichen Amerikaner kaum mehr als 2 Wochen Urlaub im Jahr haben, wenn überhaupt. Da fliegt man dann vielleicht lieber für ein verlängertes Wochenende nach Florida, als für 2 Wochen z.B. nach Europa.

Ob es das "Greatest Country of the World" ist, sei jedem selber überlassen. Wenn man mich fragt: Ja.