Rückkehr nach SGN und Vietnam in zwei Teilen

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sgnflyer

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29.12.2018
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März 2025: Über BKK nach SGN, CXR und PQC (Tag 15, Teil 1, PQC)​

Erneut starteten wir mit einem Mad Cow-Frühstück in den Tag. Der rinderwahnsinnige Name irritiert mich immer wieder.

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Zurück auf dem Zimmer trugen wir reichlich Sonnenschutz auf, packten die UV-Schutzkleidung aus. +1 zog sogar direkt ihren Sonnenhut auf. Anschließend ging es so gut wie möglich Sonnen-geschützt in Richtung Starfish Beach. Da mein Führerschein in SGN geblieben war, übernahm +1 dauerhaft das Steuer.

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GM veranschlagte die Fahrt mit ca. einer Stunde und lag nicht falsch. Neben uns bereits bekannten Ausläufern von Phu Quoc-Stadt sahen wir kleinere Dörfer und Märkte sowie ganz viel nichts. Ab und an Kühe.

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An zwei Militärbasen mit vorgelagerten Trainings-Parkour fuhren wir ebenfalls vorbei. Ob die sichtbare Militärpräsenz etwas mit früheren Konflikten mit Kambodscha bzw. der geografischen Nähe zu tun hat, weiß ich nicht, scheint mir aber wahrscheinlich.

Kurz vor dem Ziel endete die asphaltierte Straße.

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Ein offenbar Einheimischer fuhr lange neben, später vor uns her. An der unten abgebildeten Stelle wollte er uns überzeugen, geradeaus zu einem bestimmten Strandabschnitt zu fahren, die Straße wäre ab sofort nicht mehr passierbar. Trotz der freundlichen Empfehlung folgen wir GM zum ausgewählten Starfish Beach, nochmal ein Kilometer weiter.

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+1 umkurvte die übelsten Stellen, bald erreichten wir „unseren" Strand.

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Dank mangelnder Vorbereitung realisierten wir erst am Strand, dass es für die Besichtigung des Starfish Beach einer Bootsfahrt bedarf. Insofern war es eher irrelevant, welchen Strandabschnitt wir anfuhren. Ein Blick nach rechts und links, zeigte gleich mehrere Stege.

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+1 verhandelte über den Preis, schlug das Spar-Angebot aus, zusammen mit zwei Russinnen auf weitere Gäste für ein geteiltes Boot zu warten. Für ungefähr 15 Euro sollten wir sofort gefahren sowie zur Wunschzeit wieder abgeholt werden.

Über diesen Steg ging es, an Netzen und einem WC vorbei, zur Anlegestelle.

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Vorsichtig bestiegen wir das Boot, zogen die obligatorischen Schwimmwesten über, dann ging es los.

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Nachdem wir mehrere ähnlich aussehende Strandabschnitte passiert hatten, erreichten wir unseren. Ich bin sicher, gegen kleines Geld kann man sich an jeden gewünschten Abschnitt fahren lassen.

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Angekommen mieteten wir zwei Liegestühle (ca. 8 Euro), wechselten in die Badesachen und erkundeten die Umgebung. Das Wasser war klar und warm, Seesterne gab es zu genüge. Auf den Bildern wirkt es etwas leerer als es war, dennoch standen wir nicht Fuß bei Fuß mit den anderen Touristen. Um uns herum wurden Seesterne hochgehalten, gesammelt oder für Insta-fähige Bilder angeordnet.

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Nach einer erfrischenden Kokosnuss versuchten wir die uns genannte Handynummer zu kontaktieren, um die Rückfahrt zu organisieren. Kein Netz. An der Strandbar half man gerne bzw. unser Fahrer war sowieso gerade da.

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Wieder zurück am Anleger, warf ich einen Blick in die Netze, die Vorratskammern der umliegenden Restaurants.

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Mit dem Roller ging es an den Sanitäranlagen vorbei. Wir schätzten uns glücklich, diese nicht zu benötigen.

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Bald passierten wir erneut ein kleines Dorf. Alles wirkte ziemlich arm, vielleicht ändert der Öko-Tourismus das bald?

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Als wir wieder auf einer anständigen Straße unterwegs waren, folgten weitere 40 Minuten Fahrt durch die brennende Sonne. Zurück am Pullman kümmerte sich +1 um die Rollerrückgabe: Schlüssel in einer Ablage platzieren und ein Foto an den Vermieter schicken.

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März 2025: Über BKK nach SGN, CXR und PQC (Tag 15, Teil 2, PQC)​

Nach dem Starfish Beach-Ausflug waren wir ziemlich fertig, insbesondere bei +1 waren später ein paar kleinere Spuren von zu viel Sonne zu sehen.

Das PQC-Sightseeing-Programm war damit beendet, es galt, das Resort zu genießen.

Zuerst ging es ins normale Restaurant, Salt ‚N‘ Pepper. Wir sahen offenbar so mitgenommen und verschwitzt aus, dass wir gefragt wurden, ob wir aus dem Pool kämen, um uns ggf. auf entsprechende Sitzmöbel zu platzieren. Selten habe ich mich so auf Klimatisierung und Schatten gefreut.

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Für unseren zweiten Getränkegutschein gab es zwei Gläser frischen Wassermelonensaft. Sehr erfrischend und bitter nötig.

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Ordentlichen Hunger hatten wirebenfalls. Es war kurz nach 15 Uhr, seit dem Frühstück hatten wir außer der Kokosnuss und Wasser nichts mehr zu uns genommen.

Wie am Vortag bestellten wir eine Portion gegrillte Shrimps, dazu etwas Gesundes vom Grill sowie ein Pizzabrot mit Knoblauch. Wieder enttäuschte die Pullman-Gastronomie nicht.

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Nach einer Dusche und Ruhepause brachen wir auf in Richtung Beach House. Für den dritten und letzten Getränkegutschein gab es einen Aperitif.

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Zum Abendessen ging es wieder ins Mad Cow. Unseren Rotwein hatten wir aus den SGN-Beständen mitgebracht, ca. 16 Euro Korkgeld (450k VND). Die in schicken Regalen angebotene Weinauswahl des Hotels wirkte ein Ticken schlechter als im Mad Cow in Saigon. Über die Jahre ist in Vietnam die Weinauswahl, nach meinem Empfinden, jedoch in der Breite deutlich besser geworden. Die Aufgelder nicht mehr völlig unverschämt, großteils auf die hohe Import-Besteuerung von insgesamt 85% zurückzuführen. Das Mitbringen eigener Weine insofern nicht mehr wirklich nötig. Angeblich sei sogar der lokale Dalat-Wein besser geworden, was ich noch nicht getestet habe und skeptisch bin.

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Zum Essen teilten wir uns die von +1 bereits verkostete Dry-Aged Duck Breast a l´Orange Ente sowie ein Ribeye-Steak.

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Als Beilage entschieden wir uns für Grilled King Oyster Mushroom.

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Gut gesättigt und erneut rundum zufrieden, stand ein Verdauungsspaziergang an. An einem Wärterhäuschen vorbei, verließen wir das Resort. Die ersten Meter gibt es nicht viel zu sehen, es folgt ein kleiner lokaler Miniladen.

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Ein paar Meter weiter, Restaurants anderer Hotels, eine größere Außengastronomie und ein paar Geschäfte, z.B. internationale Surfer-Mode. 2024 war die Gegend noch deutlich ausgestorbener. Wir sahen einige andere Spaziergänger.

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Am IC-Hotel gab es Livemusik. Nicht nur der Musik wegen, war die Atmosphäre hier amerikanischer.

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Vor dem Regent kehrten wir um und gingen bald zu Bett.

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März 2025: Über BKK nach SGN, CXR und PQC (Tag 16, PQC-SGN)​

Leider war der Tag der PQC-Abreise gekommen. Dennoch waren wir uns einig, dass drei Übernachtungen und zwei volle Tage eigentlich genug sind.

Zum Frühstück gingen wir etwas später, die Frühstückszeiten enden im MadCow und Hauptrestaurant erst um 11 Uhr.

Von Maddie‘s Grilled Cheese hätte ich mehr erwartet, die kleine Portion Charcoal Grill Root Vegtables war hingegen gut.

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Als die Koffer gepackt waren, versicherte sich die Gästebetreuung via WhatsApp nochmal über die Abholzeit. Pünktlich um 13:00 Uhr erschien ein Buggy und fuhr uns zur Priority Lounge. Anders als in der „Lounge“ im Mövenpick Cam Ranh, gibt es hier weder Wasser, Kaffee oder etwas anderes.

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Zum Check-out-Prozess gehört in Vietnam oft ein kurzes Prüfen, ob das Zimmer nicht verwüstet oder ausgeräumt wurde. Die Zeit wurde für etwas Smalltalk genutzt. Es folgte die Bitte um eine Tripadvisor-Bewertung, später nochmal per WhatsApp, etwas zu penetrant in meinen Augen.

Als alles erledigt und ein paar nicht direkt bezahlte Gastronomierechnungen beglichen waren, sollten wir eigentlich zum Shuttle begleitete werden, erhielten jedoch einen kostenfreien privaten Transfer.

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Ähnlich wie 2024 waren wir wieder zufrieden mit dem Pullman Resort, insbesondere mit der guten Qualität und Auswahl der Gastronomie. Mit Accor Plus Explorer-Karte waren die Preise mehr als fair. Die Verschlechterungen in den Platinum-Privilegien akzeptabel. Entweder kommen wir bald mal wieder oder probieren das Mövenpick Resort.

Am PQC ersparten die PE-Tickets bzw. mein „VN-FTL“ uns das Schlangestehen am Check-in.

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An der Kontrollstelle vor der Siko war etwas mehr Personal als bei Vietnam-Inlandsflügen üblich. Es erfolgt nämlich keine Trennung von internationalen Fluggästen, die dort gleichfalls ausreisen. Wenn ich es richtig verstanden habe, gelten für PQC besondere Regeln und sämtliche Touristen können grundsätzlich visumsfrei einreisen.

Im Sicherheitsbereich erstanden wir überteuerte Getränke und warteten auf das 40 Minuten verspätete Boarding der VN 1826.

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An unserem Gate 2 war die Hölle los. Fast zeitgleich fand ein Vietjet-Flug statt, auch nach SGN. Dieser sollte eigentlich ebenfalls von Gate 2 abgehen, das Gate wurde aber kurzfristig gewechselt, wahrscheinlich aufgrund unserer Verspätung. Zu viel für unerfahrene Fluggäste, darunter auffällig viele Inder.

Als das Boarding begann war das Chaos immer noch nicht sortiert, einige Fluggäste versuchten mit VJ-Boardkarten auf den VN-Flug zu gelangen.

Für das Einsteigen gab es zwei Schlangen. Einmal SkyPrioity und einmal Eco. Eine gesonderte Schlange für Gruppe 2 (PE und bestimmte Statusstufen) gab es am PQC nicht, anders als am SGN. Auf kurze Nachfrage konnten wir die SkyPriority-Schlange nehmen. Das war die richtige Entscheidung, da der Flug gut gebucht war und das aus Deutschland bekannte Handgepäckschaos ausbrach.

Wie auf dem Hinflug, waren die PE-Sitze der A321 als solche beschriftet, ich konnte allerdings keinen Unterschied zur Y feststellen.

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Der Flug war ereignislos, es gab eine verpacktes Erfrischungstuch und eine kleine Flasche Wasser, bevor Bubble-Tea zum Verkauf angeboten wurde. Ich nutze wieder die Flightmap, schaute dazu aus dem Fenster, sah mal wieder die Binh Loi-Brücke.

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Nach der Landung hastete die Crew noch im Rollen durch den Flieger, um Transferpassagiere nach DXB nach vorne zu bitten (wahrscheinlich hat VN ein Codeshare o.ä. mit EK?). Anscheinend wurden einige DXB-Umsteiger übersehen, andere Passagiere verstanden es nicht, fühlten sich benachteiligt, es brach wieder ein kleineres Chaos aus. Mir stach ein Inder ins Auge der im Windschatten der DXB-Passagiere besonders penetrant drängelte.

Wir parkten auf einer Vorfeldposition, nach und nach trafen Busse ein. Für C und DXB-Umsteiger gab es eigene Busse, für den Rest Buse am vorderen und hinteren Ausgang. In unserem Bus hatte der soeben beobachtete Inder schon Sitzplätze mit Rucksäcken für seine Frau und zwei Teenager-Minder blockiert und verteidigte diese aggressiv. Natürlich wurden die Plätze älteren, wenig standsicheren Gästen nicht angeboten.

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Nach einer Grab-Fahrt verbrachten wir den Rest des Tages im Haus von +1’s Eltern. Dort wurde auch zu Abend gegessen.

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März 2025: Über BKK nach SGN, CXR und PQC (Tag 17, SGN)​

Ganz langsam neigte sich diese Reise dem Ende zu. Zwei volle Tage hatten wir noch gemeinsam zur Verfügung, bevor ich kurz beruflich unterwegs war.

Größere Unternehmungen oder Ausflüge hatten wir keine geplant, wollten einfach die Zeit in Saigon genießen.

Den Morgen begannen wir mit einem Broken Rice Frühstück (Com Tam). Nicht in einem unserer üblichen Stände, +1 wollte ein Michelin gelisteten Imbiss besuchen, Ba Ghiền. Dort hatte sie vor einigen Jahren mal gut gegessen, mittlerweile scheint mehr Trubel.

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Glücklicherweise bekamen wir gleich einen Tisch. Angesichts der Schlange an Lieferdienst-Fahrern vor der Tür, richtete ich mich auf eine längere Wartezeit ein. Es ging aber überraschend schnell.

Mein abseits der Karte bestellte Reis mit zwei, eher frittierten als gebratenen, Eiern war nicht besonderes, aber mit Sojasauce verfeinert ein solides Frühstück. Der im Bild zu erkennende kleine Kuchen aus Ei, Schweinefleisch und Glasnudeln war eher langweilig.

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Etwas verwirrt fragte ich +1, was denn an dem Laden so besonders sei. +1 ließ mich vom gegrillten Schweinefleisch (Pork Rib) probieren. Ich schmeckte eine intensive Marinade und Grillaromen, das Fleisch war von guter Qualität. Für Schweinefleisch-Liebhaber ist der Laden wohl wirklich eine Empfehlung.

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Anschließend liefen wir durch die Gegend, wollten eigentlich ein Grab nehmen als wir eine Bushaltestelle erblickten. Gerade fuhr auch ein Bus in die richtige Richtung vor. Fahrscheine gab es im gut klimatisieren Bus von einem gesonderten Ticket-Verkäufer, zu ca. je 0,22 Euro.

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Ungefähr am Ben Thanh Markt stiegen wir aus, +1 wollte in einem Souvenir-Laden ein paar Aufkleber und Tragetaschen mit Saigon-Bezug kaufen. Billiger und bessere Auswahl als bei Uniqlo.

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Der nächster Programmwunsch war einer von mir, Egg Coffee, manchmal vietnamesisches Tiramisu genannt. Über GM suchte ich ein Café.

Eigentlich wollten wir durch den Ben Thanh Markt abkürzen, eine ganz schlechte Idee. Die Verkäufer waren noch aggressiver als ich es in Erinnerung hatte.

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Am Ausgang sahen wir großen Trubel vor einem Laden. +1 meinte es wäre ein Goldgeschäft. Später fanden wir heraus, dass dort auch Geld gewechselt wird.

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Kurzer Zwischenstopp bei 7-Eleven. Auf den ersten Blick irritieren mich die halb vollen Becher immer wieder (noch ohne Eis).

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Bald erreichten wir das Ziel: Eggyolk. +1 blieb bei Tee, ich bestellte die warme Variante des Egg Coffee.

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Gereicht wird ein Espresso neben einer Tasse mit einer Mischung aus Eigelb und süßer Kondensmilch, dazu eine Anleitung. Schmeckte lecker, für meinen Geschmack zu süß.

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Abends verabschiedete mich ins O'Briens Factory, um dort einen Burger zu essen und mal zu schauen, ob alles noch beim Alten ist, wie es dem Betreiber geht. +1 aß mit ihren Eltern in einer Suppenküche, bevor sie mich einsammelte.

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Wir wollten zur Promenade laufen, stoppten aber an einem der besseren Supermärkte der Kette Annam Gourmet. Dort gibt es eine gute Auswahl importierter Ware, aber auch vietnamesische Spezialitäten wie getrocknete Tao-Chips. Andere getrocknete Früchte dieses Herstellers gibt es mittlerweile auch in Deutschland zu kaufen, Taro ist sogar in Vietnam manchmal schwerer zu bekommen. Wir kaufen den ganzen Bestand, drei Packungen.

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Mit den Spontankäufen ging es nun zur Flussuferpromenade.

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Ich hatte es sicher in einem der vorherigen Reports einmal erwähnt. Vor einigen Jahren mindestens stellenweise ein dreckiger, stinkender Ort. Gerne von Motorroller-Fahrern etc. als Toilette genutzt. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Das Ufer wurde zu einer richtigen Promenade entwickelt, die Anlegestellen aufgemöbelt, ein Nahverkehrsbot eingerichtet (Saigon Water Bus).

Das Konzept, mindestens die Promenade scheint angenommen zu werden, immer mehr Cafés siedeln sich an, es war proppenvoll.

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Mal wieder war das Muster zu erkennen, mit einem Getränk stundenlang Tisch zu besetzen. Wir dachten, es sei aussichtslos. Mit etwas Glück fanden wir bei Starbucks einen Platz, dort war es leicht weniger voll, wahrscheinlich der Preise wegen.

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Ich weiß nicht, was mich geritten hat, aber ich probierte einen Java Chip Frappuccino. +1 klaute die Sahne, wenn man das Getränk als Dessert begreift, war es akzeptabel. Wir genossen die schöne Atmosphäre bei angenehmen Temperaturen. Von einem Ausflugboot klang Musik herüber. Die anhaltende Liebe der Vietnamesen für etwas aufgemöbelte Varianten von Boney M und Modern Talking ist mir unerklärlich.

Anschließend flanierten wir weiter an der Promenade entlang, auch der Fluss riecht mittlerweile weniger streng. Um 22:30 war es immer noch belebt. Im Seefahrer Café war zwar tote Hose, zwei Kaltgetränke gab es dennoch zum Abschluss.

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März 2025: Über BKK nach SGN, CXR und PQC (Tag 18, SGN)​

Der Morgen begann mit einem „getrennten“ Frühstück im benachbarten Café. Bei fehlendem eigenem Angebot werden mitgebrachte oder per Grab gelieferte Speisen mindestens toleriert, unter Nachbarn sieht man es sowieso locker. Für mich gab es ein typisches vietnamesisches Baguette (Banh Mi) mit Spiegelei, eingelegten Karotten, Salatgurke, Chili- und Sojasauce. In Deutschland und in Paris haben wir schon einige Banh Mi-Läden ausprobiert, es hapert meist am Baguette. In Saigon fast immer innen fluffig und außen knackig.

+ ließ Broken Rice liefern.

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Anschließend ging es letztmals auf dieser Reise gemeinsam in den Supermarkt. Die Einkaufsliste für zuhause ist über die Jahre deutlich kürzer geworden. Die Asia-Shops und Supermärkte in Deutschland sind immer besser sortiert. Bei Kim Phi in Düsseldorf gibt es mittlerweile sogar die vietnamesische Maggi-Sojasauce

An einem Promo-Stand probierte ich einen Schluck „Katzenkaffee“, leider mit ordentlich gesüßter Kondensmilch versetzt. Ich erwarb dennoch eine Packung und werde ihn in Deutschland in Ruhe probieren, mit unterschiedlichen Brühmethoden.

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Vor dem Abendessen düsten wir mit Roller für ein paar Besorgungen durch Saigon. Roller fahren ist diesmal etwas kurz gekommen. Natürlich ist das Auto/Grab bequemer, manchmal macht es aber Spaß.

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Zum Abendessen ging es (mal wieder) in ein Frischbier-Restaurant um die Ecke, Bia Hoi. Das Konzept gibt es in Vietnam oft, häufig geht es um „geschäftliches“ Bier trinken, begleitet von Speisen. Traditionell wird Bier lediglich zum Essen getrunken, bei Bia Hoi ist es eher umgekehrt.

+1’s Eltern aßen woanders, kamen später auf ein Bier hinzu.

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März 2025: Über BKK nach SGN, CXR und PQC (Tag 19, SGN)​

Ganz ohne Arbeit ging auch dieser SGN-Besuch nicht zu Ende, ich musste für gute 36 Stunden los.

Zum Frühstück hatte +1’s Mutter Kaffee mit Custard gefüllten Bao in Aussicht gestellt, sollte aber "mehr" bieten. Die Pommes aus der Heißluftfritteuse wunderten mich genauso wie +1. Auf Nachfrage erfuhren wir, dass die Packung irgendwann mal gekauft wurde, sie aber niemand essen wolle. „Westler“ würden sowas bestimmt zu jeder Zeit gerne essen.

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Nach dem Frühstück machte ich mich auf. Schlief eine Nacht außerhalb. Auf dem Weg sah ich den Ausbau einer vier- zur sechsspurigen Straße. Über Kilometer hinweg wurde links und rechts eine Häuserzeile „entfernt“. Keine Ahnung, wie lange der Planungs- und Genehmigungsprozess dort so dauert und wie Entschädigungsregeln aussehen.

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Während meiner Abwesenheit stand ich im regelmäßigen WhatsApp-Kontakt zu +1. Oben hatte ich das bessere Angebot an vietnamesischen Lebensmitteln in Deutschland erwähnt, umgekehrt wunderte sich +1 über das erweiterte Angebot an Tiefkühlpizza im örtlichen, normalen Supermarkt.

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Auch während meines Abendessens bei einem Izakaya, versorgte mich +1 mit Bildern, was in Saigon so passierte.

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Diese zunächst am Schwanz gepackte, ins Deutsche übersetzt, Meeres-Kakerlake bzw. deren Eier würde ich nicht einmal probieren wollen. +1 schien ebenfalls leicht angeekelt, wie auch Teile ihrer Familie.

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März 2025: Über BKK nach SGN, CXR und PQC (Tag 20, SGN)​

Nach getaner Arbeit und langer Fahrt durch den Berufsverkehr, gab es noch ein Abschiedsessen im Familienkreis. Nach knapp drei Wochen SOA, war +1’s Mutter der Ansicht, ich würde sicher Wurst vermissen, hatte „Schweizer“ Würste gekauft. Die Würste gingen erstmal für einige Zeit in den Backofen, wurden mit Chilisauce serviert. Ich wand mich möglichst höflich aus der Situation, die anderen Gerichte waren nämlich sehr lecker und sättigend.

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Sobald +1’s Doppelpass bzw. ihre Einbürgerung vollendet ist, müssen wir den bürokratischen Prozess einer Einladung von+1’s Eltern nach Deutschland endlich ernsthafter angehen. Ob ein Besuch gewisse Vorurteile gegenüber Deutschen, Westlern und deren Küche bestätigen oder ausräumen wird, ist natürlich eine offene Frage.

Nach einer Runde Früchte, packten wir unsere Koffer und Falttaschen.

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März 2025: Über BKK nach SGN, CXR und PQC (Tag 21, Teil 1, SGN-BKK)​

Um 6:20 Uhr starten wir mir der Familienkutsche in Richtung Tan Son Nhat International Airport. Seit der Zugfahrt nach Nha Trang nehme ich die in Saigon seltenen Schienenkreuzungen aufmerksamer wahr.

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Der Verkehr war wieder nicht so schlimm wie befürchtet, um 7:00 Uhr waren wir angekommen.

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Nach 10 Minuten Wartezeit startete der TG-Check-in. Dies Ausreiseschlange war nicht ganz so zeitraubend, wie es aussieht, dauerte eine halbe Stunde. Falls sich jemand über die Passagiere mit gleichfarbigen Kappen wundert, das sind Reisegruppen.

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Bei Phuc Long versorgten wir uns mit Getränken, zu Flughafenpreisen. Nebenan bei Highlands gab es auch Flughafenpreise. Auf einer vorherigen, hier berichteten Reise entsprachen die Preise noch denen vor der SiKo, das ist nun anders.

In der Le Saiogonais Lounge war nichts los, sogar die Fensterplätze waren weitgehend frei. Wir frühstückten in aller Ruhe.

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Kurz vor der Boarding-Zeit marschierten wir zum Gate. Eine A320 für unseren Flug TG551 war offensichtlich auch schon dort.

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Am Gate begann das Einsteigen pünktlich. Wie auf dem Hinflug stieg ich zuerst ein, um mindestens mein Handgepäck unterzubringen.

Als +1 ankam, war zum Glück noch ein Platz für ihren Rucksack frei, unmittelbar darauf startete das Handgepäckschaos. Das Chaos steigerte sich nochmal, als eine Gruppe Vietnamesinnen mit neuen (echten) Rimowa-Koffern ankam, sich weigerte diese aufzugeben. Sie schlugen lautstark vor, die „Soft bags“ der anderen Passagiere aus den Bins zu entfernen. Die Passagiere sollten diese vor die Füße nehmen. Glücklicherweise ignorierte die Crew den Vorschlag, die Gruppe blockierte weiterhin den Gang, protestierte aggressiv. Nutze alles nix. Im Ergebnis brachte die Crew ein paar Koffer irgendwo unter, andere wurden gegen Widerstand in den Frachtraum gebracht.

Nach dem Start wurde ein Mittagessen serviert. +1 verzichtete. Eher für den Report griff ich zu, verzehrte das recht gute Gemüse und probierte den Rest. Das Hähnchen war essbar, die Nudeln schwach. Der süße Nachtisch gefiel auch +1.

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Ansonsten war der kurze Flug ereignislos.
 

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März 2025: Über BKK nach SGN, CXR und PQC (Tag 21, Teil 2, BKK)​

Am BKK gelandet, ging alles schnell. Die Wartezeit an der Einreise war sehr kurz, das Gepäck lag nahezu als erstes auf dem Band. Ebenso zügig waren wir an „Grab A“ und wurden zum Ibis Styles Bangkok Sukhumvit Phra Khanong gefahren. Gegen 13:30 Uhr kamen wir an, hatten also noch einen halben Tag in Bangkok, das letzte Highlight der Reise.

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Das Ibis Styles Bangkok Sukhumvit Phra Khanong hatte ich für sehr günstiges Geld gebucht, da es vermeintlich näher am BKK liegt und wir mal eine andere Gegend erkunden wollten. Für eine Nacht war das Zimmer in Ordnung, sogar mit etwas Aussicht. Ich bin unsicher, ob das erhaltene Eckzimmer ein Upgrade auf die gebuchte Besenkammer war.

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Hier das Willkommensschreiben mit Platinum-Benefits, ohne Überraschungen.

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Für ein spätes Mittagessen erlagen wir einem Social Media-Trend, liefen in Richtung Phed Mark, dem Pad Kaprao Restaurant von Mark Wiens. Seine YT- Berichte schauten wir uns vor ein paar Jahren noch häufiger an. Mittlerweile ist das bei uns weitgehend eingeschlafen.

Während des Fußwegs blickten wir immer wieder nach links und rechts, erkundeten die für uns neue Gegend. Im Vergleich zu Saigon wirkte, von den Stromkabeln einmal abgesehen, alles deutlich organisierter, die Bürgersteige problemlos passierbar. Die im Vergleich zu SGN größere "Ordnung" in BKK fällt mir immer nur bei einem Rückreise-Stop-over auf.

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Nach 15 Fußminuten entlang des BTS Skytrain erreichten wir das nahe der Station Ekkamai, direkt am östlichen Busbahnhof gelegene Lokal.

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Wir stellen uns an der vermeintlich kurzen Schlange an, bestellten zweimal "Beef" samt extra Entenei, in der empfohlenen Schärfestufe 3 („Spicy“). Mit der Quittung (Cash Only) erhielten wir eine Schätzung der Wartezeit, 20 Minuten. Im Restaurant hängt ein Zettel, man solle bitte draußen warten. Den Zettel habe ich nicht fotografiert, dafür hat es eine Notiz von Mark Wiens ins Bild geschafft. Anscheinend gibt es Leute, die wirklich erwarten, ihn dort anzutreffen.

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Vor der Tür suchten wir uns ein halbwegs schattiges Plätzchen, beobachten das Geschehen. Fast im Minutentakt kamen unzählige Buse aus Pattaya an. Ab und an stiegen Touristen aus Taxis, mehrheitlich englischsprachig und asiatisch aussehend. Alle wirkten sie zunächst positiv überrascht über die "kurze" Schlange, kamen leicht ernüchtert wieder aus dem Laden.

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Nach 45 Minuten wurden wir zusammen mit vielen anderen Gästen hereingebeten, gemeinsam im Erdgeschoss an einem großen Tisch platziert. +1 war glücklich bzw. erleichtert, nicht im ersten Stock mit einigen etwas ungepflegt wirkenden Deutschen zusammengesetzt zu werden. Die Gruppe hatten sich vor der Tür lautstark unterhalten, taten als hätte Mark Wiens Pad Kaprao erfunden.

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Nach und nach kamen die Gerichte. Die meisten Gäste um uns herum, schätzungsweise US-Amerikaner, hatten ebenfalls „Beef“ oder „Wagyu“ gewählt. Chinesisch sprechende schienen „Sour Pork“ zu präferieren.

Das Essen schmeckte uns gut, für unseren Geschmack vielleicht etwas zu trocken, wir hatten schon leicht bessere Varianten. Das Entenei war ebenfalls gut, hatte eine kleine Frittierfett-Note, der älteren Sorte.

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Die Schärfe war für uns grenzwertig oder knapp drüber. Den anderen Gästen schien es ähnlich zu gehen. Zwar wirbt Mark Wiens gerne „Not Spicy, not eating“, implizit waren wohl viele Gäste von einer Anpassung an durchschnittliche Gaumen ausgegangen.

+1 ärgerte sich, nicht an ihrem Plan festgehalten zu haben, den Grad 2 („Very Less Spicy“) zu bestellen. Sie konnte es jedoch nicht mit ihrer vietnamesischen Seele vereinbaren, einen niedrigeren Grad zu bestellen als der geehelichte Westler. Mich störte das „Very“, was im Nachhinein ein Fehler war.

Auf Nachwürzen verzichteten wir demensprechend. Kurz probierte ich lediglich einen Klecks der angebotenen Soße auf Reis. Hatte eine starke Essignote.

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Insgesamt waren wir mit dem Besuch bei Phed Mark sehr zufrieden. Einige Reviews sind für mein Empfinden etwas zu überschwänglich positiv, aber einen Besuch ist der Laden wert.

Nächster Halt war ein 7-Eleven, um die Schärfe in unseren Mündern zu bekämpfen.

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An der BTS Station Ekkamai nahmen wir einen Zug nach On Nut. Bei "Superich" tauschten wir einen 50 Euro-Schein in THB. Unsere THB-Bestände waren nämlich unter die Komfortzone gerutscht, gleichzeitig wollten wir uns die in Thailand vergleichsweise hohe ATM-Gebühr sparen.

Ich konnte mich tatsächlich nicht erinnern, wann ich zuvor einmal Bargeld getauscht hatte. In anderer Währung erhaltenes Wechselgeld sowie spontaner Umtausch von minimalen Restbeständen gegen andere Fremdwährung einmal ausgenommen. Den an der Wechselstube benötigten Original-Pass hatte ich eher zufällig dabei. Als ich auf die nach Banknote minimal unterschiedlichen Wechselkurse blickte, erinnerte ich mich an die Berichte von @Nitus.

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Touristisch interessantes erspähten wir in der Gegend nicht, schauten uns dennoch aufmerksam um. An einigen Marktständen vorbei, näherten wir uns unserem nächsten Ziel.

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Bei Big C Extra On Nut begutachteten wir das überaus breite Warenangebot.

Einige Leser mögen uns für verrückt erklären: Neben ein paar Kleinigkeiten kauften wir gleich mehrere Packungen Weichspüler. +1 mag den intensiven Geruch der in ihrem Elternhaus verwandten thailändischen Sorte. Die VFT-Suchfunktion half mir, mich zu vergewissern, dass der Transport im Aufgabegepäck zulässig ist. Auslaufrisiken einmal ausgeblendet.

Ich wunderte mich über die Sprudelwasser-Marken.

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Auf dem Rückweg in Richtung Hotel fielen mir einige Läden auf, wie es sie auch in Vietnam gibt. Losverkauf, Goldschmuck in allen Varianten, Leihhäuser.

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Der Fußmarsch war an einer Unterführung und Brücke etwas komplizierter. Im Augenwinkel sahen wir eine offensichtliche Touristin, die sehr verloren wirkte. Sie folgte uns „unauffällig“. Als ich diese Bilder schoss, hatte sie zufällig mit ihrem Handy zu tun, um uns sodann weiter zu folgen.

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Als auch wir uns kurz irrten, in eine faktische Sackgasse liefen und umkehren mussten, nahm +1 Kontakt auf. Die Französin war „totally lost“, wirkte leicht panisch und bat um Hilfe. Der Zufall wollte es, dass auch sie zum Ibis Styles wollte.

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Irgendwann waren der Weg und eine Brücke gefunden. Am Ibis Styles angekommen bedankte sich die Französin freundlich, die Erleichterung stand ihr ins Gesicht geschrieben. Keine Ahnung, wie lange sie schon umherirrte, bis sie unsere Touri-Gesichter erspähte.

Im Hotelzimmer erwarte uns ein kleiner Willkommensgruß.

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Nach einer kurzen Pause warfen wir einen Blick auf das Fitness-Center und nutzen den Pool.

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Die Einlösung des Getränkegutscheins gestaltete sich schwierig, die App hakte. Es wurde ein Lobby-Besuch nötig, um Papiergutscheine zu erhalten. Eine unbürokratische Lösung war an der Pool-Bar nicht möglich.

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Während ich etwas schwamm, organisierte +1 zwei Bier (gezapftes Chang wäre uns lieber gewesen), fotografierte das sonstige Angebot.

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Als wir den Pool-Bereich verließen, war es bereits dunkel geworden. Der benachbarte Spielraum bzw. Tischkicker verleitete uns zu einem kurzen Zwischenstop.

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sgnflyer

Erfahrenes Mitglied
29.12.2018
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DUS

März 2025: Über BKK nach SGN, CXR und PQC (Tag 21, Teil 3, BKK)​

Zum Abendessen blieben wir in der Umgebung des Hotels. Zu Fuß ging es in Richtung W Market, einem Open-Air Food Court.

Von einer Fußgängerbrücke blickten wir zurück auf das Ibis Styles. Erkannten, dass die unteren Stockwerke als Parkhaus genutzt werden.

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Bereits nach wenigen Minuten erreichten wir den W Market. Ein großer Platz mit Sitzgelegenheiten in der Mitte und verschiedenen Ständen mit internationaler Küche drumherum. Getränkebestellungen können am Tisch aufgegeben und direkt bezahlt werden. Zielpublikum schienen eindeutig Touristen. Zumindest waren ca. 75% der Gäste deutlich erkennbare Touristen oder gemischte Paare. Darunter einige westliche Herren im Rentneralter, von denen uns bereits im Big C-Supermarkt viele aufgefallen waren. Kurz prüfte ich das aktuelle Wetter in DUS, konnte die Rentner gut verstehen.

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Wir starteten mit Chang Bier und Garlic Naan.

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Es folgte Pad Thai, mit Chili und Zucker zum Nachwürzen.

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Zum Abschluss Panang Curry.

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Das Essen war kein kulinarisches Highlight, aber in Ordnung. Der Getränkenachschub funktionierte hervorragend, die angenehmen Temperaturen luden zum Verweilen ein. Sicherlich hätten wir aus dem letzten Urlaubsabend in Bangkok mehr „herausholen“ können, genossen aber einfach einen entspannten Abend in Hotelnähe.

Gut gesättigt ging es mit einem Zwischenstopp bei 7-Eleven zurück zum Hotel. Auf dem Weg hatte ich etwas Wehmut, SOA bald zu verlassen.

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Im Zimmer verspeisten wir noch ein Betthupferl.

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März 2025: Über BKK nach SGN, CXR und PQC (Tag 22, Rückreise)​

Um 6:30 Uhr raffte ich mich auf, marschierte ins Hotelrestaurant, um zwei Cappuccino zu holen. Bereits am Aufzug wurde ich mit einem kräftigen „Guten Morgen“ begrüßt, was sich im Restaurant fortsetzen sollte. Angeboten wurde ein (für ein Ibis) recht großes Buffet, das mich eher an ein asiatisches Mercure oder Novotel erinnerte. Um mich herum schwirrten gefühlt ausschließlich Deutsche und Österreicher, die offenbar mit einer gerade beginnenden Busrundreise unterwegs waren. Man war allseits bemüht, Kontakte zu knüpfen.

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Auf dem Zimmer packten wir unsere Sachen. Nach dem Check-out bestellten wir ein Grab zum BKK. Fast umgehend erschien ein normales Bangkok-Toyota-Taxi mit einer typischen Gasflache im Kofferraum. Also fuhren wir mit einem Koffer auf dem Beifahrersitz zügig zum Flughafen.

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Der Check-in bei TK war schnell erledigt, wir erhielten einen Hinweis auf den Fast Track.

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Ausreise und SiKo waren ebenso zügig hinter uns gebracht, anschließend besuchten wir die SQ-Lounge.

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Unser Boarding Gate lag im Satelliten, für uns Neuland. Zwanzig Minuten vor der Einsteigezeit brachen wir auf, nahmen die „U-Bahn“.

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Angekommen im Satelliten und nahem Gate blickten wir uns kurz um, das Einstiegen begann fast pünktlich.

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Im A350 gab es das halbwegs offene TK-Produkt, nicht die „Russen-C“ mit Suiten, wie bei einer vorherigen Reise. Für den anstehenden Tagflug als Paar angenehmer.

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Das Service-Konzept für unseren 10:00 Uhr Abflug der TK 68 sah so aus: Zunächst ein Frühstück und die Hauptmahlzeit vor der Landung.

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Unsere Sitze 3E und F lagen im Mittelblock, auf den Bildschirmen verfolgten wir den Start.

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Nach Erreichen der Reiseflughöhe wurde rasch das Frühstück gereicht. Ich begnügte mich mit den „Vorspeisen“, +1 verzichtete ganz. Anschließend legten wir uns aufs Ohr.

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Nach ein paar Stunden Schlaf, schrieb ich am Bericht.

Positiv in Erinnerung geblieben ist mir die (für mich) angenehme Kabinentemperatur. Nicht so warm wie häufig bei der LHG.

Negativer blieb der zwischen den Mahlzeiten überhaupt nicht zu sehende Service im Gedächtnis. Keine Wasserrunde oder ähnliches. Auf Nachfrage gab es in der Galley natürlich Nachschub, die Crew war auch sehr freundlich. Apropos Boardküche: In Reihe 3 war in den ersten Flugstunden lautes Geschnatter deutlich zu vernehmen. Im Unterschied zur LHG verstand ich wenigstens kein Wort, zudem war schneller auserzählt.

2:20h vor der Landung wurde die Hauptmahlzeit aufgetischt. Vom „Koch“ wurden wir gefragt: “Good Morning, what would you like to have for Dinner?”.

Vorspeisen gab es vom Wagen.

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Es folgte ein Video zum "ältesten Brot der Welt", bevor es in kleinen Säckchen gereicht wurde. Scheint etwas Besonderes zu sein. Geschmacklich war es auf dem Hinflug entweder gar nicht mein Fall oder es war etwas schief gelaufen (was ich für wahrscheinlicher erachte). Nochmal brauchte ich das damals fürchterlich trockene Brot nicht.

„Beef Cheek“.

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+1 entschied sich für „Grilled Prawns“. Beides in Ordnung, nicht übermäßig viel.

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Zum Nachtisch wählten wir beide die sehr süße „Chocolate & Banana Pudding Tart“.

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Am IST gelandet liefen wir nach einer schnellen SiKo zur C-Lounge, am Ramadan Village vorbei. Wirklich wahrgenommen haben wir den Fastenmonat während unseres IST-Aufenthalts nicht.

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In der Lounge nahmen wir beide eine Dusche, ohne Wartezeit.

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Es galt 3 Stunden zu überbrücken. Während ich ein paar süßen Verführungen erlag und später ein Efes trank, griff +1 beherzter zu, um auf dem Weiterflug zu schlafen.

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Der Weiterflug nach DUS, TK1529, erfolgte wieder mit einer B738. Auch diesmal wirkten die Recliner recht neu und waren bequem.

Die Boardverpflegung war minimal schwächer als ich es von TK gewohnt bin, aber ok. Anschließend nickte ich kurz weg, +1 schlief bereits seit dem Start.

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Am DUS fielen mir die deutlichen Hinweise auf, dass mit deutschem Aufenthaltstitel die EU-Schlange genutzt werden kann. Wir hoffen, dieses Thema ist bald erledigt, +1 hat ihren Einbürgerungsantrag im Dezember endlich stellen können, also einen Termin erhalten. Sechs Monate Wartezeit wurden damals in Aussicht gestellt. Von anderen Einbürgerungswilligen und Eingebürgerten habe ich allerdings Geschichten von bis zu zwei Jahren gehört. Mal schauen.

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Unsere beiden Koffer und Falttaschen waren schnell geliefert, das Prio-Gepäck lag zuerst auf dem Band. Uber brachte uns nach Hause.

Damit ging eine dreiwöchige Reise zu Ende, die mal wieder einen gelungenen Mix aus Stopover, Urlaub, Sightseeing und Verwandtschaftsbesuch darstellte. Stand heute wird es "erst" im Juli wieder nach SGN gehen, die Route und Dauer sind noch offen.

Danke für's Mitkommen!
 

Tomminho7

Reguläres Mitglied
02.03.2017
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+1 hat ihren Einbürgerungsantrag im Dezember endlich stellen können, also einen Termin erhalten. Sechs Monate Wartezeit wurden damals in Aussicht gestellt. Von anderen Einbürgerungswilligen und Eingebürgerten habe ich allerdings Geschichten von bis zu zwei Jahren gehört. Mal schauen.
Es ist wirklich erstaunlich wie groß die Unterschiede sind. Bei meiner +1 (Thailänderin) hat das nur zwei oder drei Wochen gedauert. Wir hatten den Antrag bereits zu Hause ausgefüllt und dann einen Termin beim Ausländeramt gemacht. Der fand dann ein paar Tage später statt. Dort wurde der Antrag einmal kurz überflogen und uns mitgeteilt, dass die Bearbeitung zwei bis drei Monate dauern kann. Nach ca. 2,5 Wochen kam dann aber schon die Info, dass der Antrag akzeptiert wurde. Das war alles im Juni/Juli 2024.

Man muss dazu aber sagen, dass meine +1 ihre alte Staatsbürgerschaft nicht ablegen musste. In Thailand ist das wohl nicht möglich, weshalb diesbezüglich keine Nachweise etc. erbracht werden mussten. Wir hatten gelesen, dass genau das häufig zu einer sehr langen Bearbeitungszeit führt, da immer mehrere Behörden/Staaten involviert sind.

Die eigentliche Einbürgerung bzw. die Einbürgerungsfeier mit der Übergabe der Einbürgerungsurkunde fand dann allerdings erst im November statt, da diese bei uns wohl immer nur drei- oder viermal im Jahr gemacht werden. Erst danach konnte man den Perso und Reisepass beantragen.

Ich drücke mal die Daumen, dass es bei euch auch schnell klappt.

PS: Danke für den Bericht, der ja auch einiges von BKK enthält. Vietnam steht auch auf meiner Bucketlist und du hast viele Eindrücke geliefert, die mich darin bestätigen, dass ich gerne nach Vietnam möchte.
 
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Reyhan

Erfahrenes Mitglied
30.09.2017
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FMO
Wir hoffen, dieses Thema ist bald erledigt, +1 hat ihren Einbürgerungsantrag im Dezember endlich stellen können, also einen Termin erhalten. Sechs Monate Wartezeit wurden damals in Aussicht gestellt. Von anderen Einbürgerungswilligen und Eingebürgerten habe ich allerdings Geschichten von bis zu zwei Jahren gehört. Mal schauen.
Ich drücke euch die Daumen. Die ganze Angelegenheit steht und fällt
a. mit der personellen Ausstattung der jeweiligen ABH und
b. wie schon vorher erwähnt mit den notwendigen persönlichen Dokumenten
c. wie sauber die Unterlagen vorbereitet / vorgelegt werden. Je weniger Arbeit für die ABH , desto besser.

Hier auf dem " platten Land " erfolgt das alles viel schneller, aber Wartezeiten gibts natürlich auch. Falls ihr eine Kontaktperson in der ABH haben solltet ( z.B. Neuausstellung der NIE wegen neuem Pass o.ä. ) versucht es ruhig über diese Schiene. Man kann ja immer nett und höflich nach Unterstützung fragen !

Ansonsten war es wie immer ein Vergnügen mitzureisen. Vielen Dank !
 
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JanBu

Aktives Mitglied
08.08.2021
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Ho Chi Minh City, Vietnam
Auch von meiner Seite danke für die Eindrücke der "alten" Heimat. Wie immer gut beschrieben und bebildert darum (y)
Auch wir hoffen das +1 sich bald deutsche Staatsbürgerin nennen darf, hier in der Schwiiz darf der Antrag erst nach 5 Jahren (verheiratet mit CH-Bürger) gestellt werden und es muss der Test bestanden werden (wann war der Rütlischwur ... ? usw.)

Von TK habe ich viel gutes aber auch schlechtes gehört, selbst noch nie geflogen sehen aber wie eine gute Option aus, die man das nächste mal nach HAN oder SGN getrost ins Auge fassen kann. PS: Bin mal gespannt, ob EK Ihre baldige B77W nach DAD auch voll kriegt .)

euch alles gute und bis zum nächsten Mal - Danke !
 
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