Ich glaube, das hat sehr viel mit der jeweils momentanen persönlichen Wahrnehmung zu tun ... Es muss der richtige Moment sein ... Gerade in Zeiten von Instagram haben viele Orte ihre Magie leider verloren. Oder man besucht sie ein zweites Mal auf der Suche der besagten Magie und man findet sie nicht mehr .... weil das Licht nicht so ist (Kourion), ein Ort nun überlaufen ist (Machu Picchu) usw.
Oder ein Ort erschien zuerst furchtbar (Rom, weil laut und schlechte Luft) und 20 Jahre später entdeckt man eine Ecke, die alles vergessen lässt.
Und von meinem dementen Vater habe ich gelernt, dass ein einsames Häuschen an einer Bahnstrecke nur mit Brunnen der schönste Sehnsuchtsort der Welt sein kann, weil man seine Kindheit "auf dem Hundsbuckel" verlebt hat.
Ich denke, der schönste Ort ist immer unsere Sicht auf etwas.