Tag 6/7: Adler Planetarium und ORD-MUC-FRA
Der heutige, letzte Tag in Chicago begann mit traumhaftem Sonnenschein und angenehm warm – So konnten die heute Morgen notwendigen geschäftlichen Telefonate im Millenium Park mit Blick auf die Skyline absolviert werden.
Danach die restlichen Sachen zusammengepackt, ausgecheckt und das Gepäck beim Concierge abgegeben. Danach ging es wieder zum Wildberry – Leider wieder mit demselben Resultat wie gestern, die Schlange war eher noch länger! Daher diesmal eine Empfehlung des Concierges ausprobiert – Eggy’s Diner um die Ecke.
Und ich wurde nicht enttäuscht – Sicherlich eher „rustikal“ amerikanisch, aber das Omlett war wirklich sehr lecker, die Potatos auch und der Pancake extrem locker in der Konsistenz.
Wirklich klasse, für $12 inkl. Tee wirklich ein sehr gutes Preis-/ Leistungsverhältnis.
Danach ging es, bei weiterhin extrem schönem Wetter am Wasser, entlang Richtung Museum Campus. An der Buckingham Fountain vorbei – Leider noch ohne Wasser
weiter in Richtung Süden. Auf der Strecke bieten sich tolle Ausblicke auf die Skyline von Chicago.
Vom Planetarium selber war ich dann doch enttäuscht – Ist doch sehr auf (kleine) Kinder zugeschnitten. Die Vorstellung an sich ist zwar recht eindrucksvoll mit vielen Aufnahmen vom Hubble und anderen Teleskopen, aber auch hier wird wenig Information vermittelt, sehr viel Show. Insgesamt doch relativ wenig Gegenwert für die aufgerufenen $25.
Danach ging es in Richtung Museum of Contemporary Photography, welches nicht weit entfernt liegt. Dort stand ich am Sonntag ja bereits einmal vor verschlossenen Türen – Diesmal gingen die ersten Türen zwar auf, aber viel weiter ging es auch nicht, denn dort wird aktuell eine neue Ausstellung kuratiert.
Also nix mit Museum – Aber ein wenig Zeit blieb noch bis zur Abreise, daher noch einmal an der EL vorbei in Richtung Chicago-River
Dort noch einmal den Tribune-Tower genauer begutachtet. In diesen sind Steine von verschiedensten anderen Gebäuden eingelassen, u.a. von den Pyramiden oder auch aus einer meiner ehemaligen Wohnorte - Oche:
Danach ging es dann zurück zum Hotel, Koffer aufsammeln, und dann wieder mit dem Transfer zum Flughafen. Dort war recht wenig los, Check-in & Security relativ leer. Die Lounge ist leider ein United Club, also wirklich nichts besonderes. Immerhin freies WLAN um die Zeit tot zu schlagen und was zu trinken, und das Gate ist keine 10m von Eingang entfernt.
Boarding erfolgte dann pünktlich für
Flug #4: ORD-MUC, Lufthansa, Business, A340-600
Auf in die Galeere! Der A346 war leider noch mit der alten C ausgerüstet, somit ging es auf die Rutsche für den Heimflug.
Der Flug war sehr unterschiedlich gebucht, in der C waren min. 90% der Plätze belegt – In der F dafür nur 2/8, und auch die schien Eco relativ leer zu sein.
In der Bulkhead-Row lässt es sich auch in der alten C aushalten, nur dass die Bildschirme so klein und so schlecht von der Qualität sind hat mich doch wieder überrascht – Anscheinend verdrängt man sowas schnell.
Kurz nach dem Boardingende begrüßte uns der Kapitän, erwähnte in seiner Ansprache auch die Opfer des Absturzes in den Alpen und sprach auch von dem großen Entsetzen, welches beim fliegenden Personal vorherrscht – Durchaus ein Gänsehautmoment, dem Kapitän habe ich seine Erschütterung auch über eine Woche später absolut abgenommen. Selten eine Kabine so still erlebt wie bei dieser Ansprache!
Kurz nach dem Start kam dann die Flugbegleiterin vorbei und sprach meinen Nachbarn mit meinem Namen an: Kurz den Irrtum aufgeklärt, welcher ihr richtig, richtig peinlich war – Warum auch immer, fand ich jetzt nicht so schlimm. Anscheinend hatte sie ihm den Dr. mehr zugetraut als mir
Danach lief der Service super – Sehr großes Lob, ich habe mich selten so wohl an Bord einer Langstrecke gefühlt. Abendessen war ganz ok (habe leider vergessen Fotos zu machen). Als Vorspeise gab es Salat, danach habe ich mich für Rinderfilet (noch leicht rosa

) mit Reis entschieden, und als Dessert Käse und einen Brownie.
Getränke wurden häufig nachgefüllt, und auch mein Wunsch nach einem Pfefferminztee zum Abschluss (Ich trinke den auch wenn ich nicht krank bin

) wurde aus der First erfüllt – Meine Flugbegleiterin meinte dann auch gleich sie hätte mir „einige Beutel“ gesichert, ich könnte also noch nachhaben, was ich dann gleich für das Frühstück vorbestellte.
Danach schlief ich auch – trotz Rutsche – recht ordentlich bis kurz vor Manchester, als das Licht wieder anging und es ein kleines Frühstück gab. Das Frühstück war recht ordentlich und der vorbestellte Pfefferminztee war auch schon vorbereitet.

Ich unterhielt mich danach noch ein wenig mit der FB und merkte an, dass die „alte C“ ja langsam (Gott-sei-dank) verschwindet. Sie meinte noch dass es für sie schon fast peinlich ist, mit der alten Bestuhlung zu fliegen – Aber ab Mai soll diese zumindest ex MUC Geschichte sein. Mal schauen wann endlich auch die letzten Flieger ex FRA verschwinden – Für den Flug nach YVR im Mai wurde diese Woche von neuer C auf alte C in der 747 gewechselt, damit sind die Plätze im UD auch Geschichte

. Kann man eigentlich Plätze in der (ehemaligen) F noch reservieren?
Durch recht heftige Winde war die Landung dann in München relativ ruppig, aber am Ende standen wir sicher am Gate. In München wieder knapp 5min von Gate zu Lounge benötigt – Ich liebe diesen Flughafen.
Leider waren aufgrund der Wetterlage doch zum Teil deutliche Verspätungen und auch die ein- oder andere Annullierung nicht zu vermeiden, und auch mein Flug nach Frankfurt war deutlich verspätet – Knapp 1,5h mehr Zeit durfte ich in der Lounge verbringen. Dann ging es endlich los mit
Flug #5: MUC-FRA, Lufthansa, Business, A320
Bis auf einen extrem unfreundlichen Nebensitzer, welcher den Mittelsitz inkl. Fußraum komplett für sich eingenommen hatte, war der Flug sehr unspektakulär. Der Nachmittagsnack war etwas süßes mit ein wenig Schoki – recht lecker. Außerdem gab es auch noch einen kleinen Ostergruß
Die Landung war dann doch sehr wackelig, es windete ordentlich in FRA. Nach Ankunft am Gate sprang mein Nachbar sofort auf, kletterte halb über mich und die anderen Gäste vor ihm im Gang um dann als erstes noch min. 3 min vor der verschlossenen Tür zu stehen. Klasse, auch die Purserin konnte sich ein genervtes Augenrollen nicht verkneifen.
Da nun der „Nightstop“ zu Hause erfolgt, noch schnell das Gepäck aufgesammelt und dann ab nach Hause. Morgen geht es dann weiter nach Kopenhagen für die letzten 2 Tage des Trips.
Stay Tuned!