Surfen bei der Arbeit - Was sieht die EDV ?

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nycbased

Erfahrenes Mitglied
18.10.2013
1.088
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Ich kenne leider Mitarbeiter in größeren Unternehmen die aus Ihrem eigenen Budget Server und Clients beschaffen (inkl. einem ungesicherten DSL-Anschluss) nur weil denen der IT-Overhead too much ist. Viel Erfolg wenns mal im Netzwerk knallt oder relevante Firmendaten entwendet wurden...

Dass das groessere Unternehmen da nicht einfach nein gesagt hat bzw. eher "Jungs, habt ihr sie noch alle?". Immer eine tolle Diskussion: Wir wuerden das Geld ja einsparen wenn ihr uns nicht Betrag XYZ fuer IT reingesetzt haettet, den schmeissen wir wieder raus, das nutzen wir nicht.....Totschlagantwort "Ihr kauft keine PCs mehr und schreibt nur noch Briefe? Super!" Nicht alles zentralgeplante oder bereitgestellte macht Sinn, man kann aber davon ausgehen, dass sich in 99.9% der Faelle jemand mit Sachverstand dabei etwas gedacht hat.

Da gehts ja schon los. Was ist der Standardbrowser des Unternehmens? Wie wird der aktualisiert? Usw. Der tollste Firefox mit Noscript taugt nix, wenn er nicht auch aktuell ist. Wenn sich ein Mitarbeiter den nun selbst installiert ... macht er Updates? Wann?
Installation von Software auf Firmenrechnern hat die IT zu machen und kein Anwender.
Ich war schockiert als Kollegen unter XP meinten, installier dir Chrome. Noch schockierter war ich als ich gesehen habe, dass das ganze ging. Clever war dabei auch Videos mit Reden der Chefs zu verbreiten, im vollen Unbewusstsein, dass man mit IE version uralt diese Videos gar nicht ansehen konnten.

Hab mal in so nem Laden gearbeitet. Für jeden USB-Stick musstest du zur Technik rennen... da war aber auch dailymail.co.uk nicht erreichbar, weil der Begriff "Mail" gesperrt war. :doh: Habe kurz danach eh dort gekündigt :D.

:doh: Und wenn es durch das Netzwerk keinen Weg ins Firmennetz gab so bedankt man sich bei dem Mitarbeiter der (moeglicherweise auch noch werbegeschenkten) USB-Stick mitbringt um produktiver zu werden dafuer, dass er das Firmennetz fuer Alle geoeffnet hat.

Guter Punkt.
Wenn ich eine, mich gängelnde Unternehmens-IT habe, die mich in meiner Arbeit behindert, bei der ein "Auch Sicherheitsgründen haben wir uns entschlossen..." ein Euphemismus für "Wir haben keinen Bock" ist, denke ich mit und traue mir zu, eigene Entscheidungen über IT-Richtlinien hinaus zu treffen.
Mag es geben, ist aber kein Freifahrtschein auf Firmeneingentum (NETZ,PC,usw.) zu machen, was du willst.
Einerseits riskiere ich damit natürlich, ein von mir nicht bedachtes Problem einzufangen und dafür dann die Verantwortung tragen zu müssen und den gesamten "Haben wir ja gleich gesagt"-Frust der IT auf mich zu ziehen, und sei es, dass ich schuld an der kaputten Kaffemaschine bei der IT-Abteilung sein soll. Andererseits wird mir BIS zu dem Zeitpunkt für bessere Leistungen gedankt.
Andererseits riskierst du damit auch eine Abmahnung und Kuendigung. Und wozu? Zu Recht. Des Teufel's Anwalt meint jetzt, dass sowohl du auf freier IT-Laufbahn als auch das Unternehmen in sicherer IT-Zukunft besser aufgehoben sind.

Zudem wäre es nicht das erste Mal, dass Frickel-Tweaks nach genug Echo bei den Kollegen dann doch auf einmal auch von der IT implementiert werden. Bestes Beispiel bei mir ist ein Screenshot-Tool zum Erstellen von Fotos UND Videos. Für gut befunden, "legalisiert".
Zudem waere es nicht das erste Mal, dass Frickel-Tweaks unbemerkt einen unerlaubten Zugang ins Firmennetzwerk erlauben.

Es gibt sicher Arbeitnehmer, die sich so einen "faulen Lenz" machen. Meine Tweaks steigern meine Produktivität. Ich arbeite jedoch auch in einer überschaubaren Einheit, da darf man sich solche Eigenheiten - wenn man den Überblick hat - eher erlauben, als bei einem der großen DAX-Unternehmen.
Deine Produktivitaet steigerst du zu Hause oder auf einem separaten, nicht mit dem Firmennetzwerk verbundenen PC. Dann sind wir uns alle einig.

Der gute IT'ler erkennt die Probleme der IT und insbesondere erkennt er, dass er vieles gar nicht wissen kann. Denn er hat gar nicht die Zeit, sich in alle Themen einzuarbeiten und überall auf dem Laufenden zu bleiben.
Insofern wird er Hilfsmittel begrüßen, die ihm dabei helfen, nicht zum Sicherheitsrisiko der IT Landschaft und damit für das Unternehmen zu werden.
Nur der selbstherrliche IT'ler weiß alles besser ...

Das gilt aber ebenso fuer den guten Juristen,Finanzer und sonstige Berufe mit selbstherrlicher Klugsch*ssgefahr.

In freudiger Erwartung der Danke von Peter42 und nhobalu und dem Widerspruch des Rests :)
 
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ckx2

Erfahrenes Mitglied
07.11.2012
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LAS/DEN/CGN
Bei uns wird alles gecheckt, überwacht und durchleuchtet. Ist aber auch kein Problem, denn jeder weiß es. Wir haben aber auch keine Datenschutzgesetze wie in D.