Trekking/Wandern: Nur wohin?

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olibr

Erfahrenes Mitglied
17.04.2014
527
19
87665 Mauerstetten
Wenn man den Flug abzieht , ungefähr so teuer wie in Deutschland.
Das schöne ist allerdings ein super ausgebautes Nahverkehr System.
Das schön ist auch man benötigt in Japan kein eigenes Auto, sondern kann fast alles mit dem Bus machen.
:)
 
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Kunduzbird

Erfahrenes Mitglied
20.08.2013
419
51
Relativ leicht zugänglich im herrlichen Trekking-Land Tadschikistan ist das Fan-Gebirge zwischen Duschanbe und Samarkand. Einige 5000er, viele schöne Seen und Routen jeden Schwierigkeitsgrads sind dort zu finden.

Ebenfalls unbedingt empfehlenswert sind die Bale-Mountains in Äthiopien.
 

euul

Erfahrenes Mitglied
07.07.2015
364
239
Meiner Meinung nach ein großer Fehler, für uns gehört es immer dazu irgendwo zu schlafen wo Niemand anders ist. Wenn du Hütten buchst, dann musst du es auch bis dahin schaffen und setzt dich damit immer unter Druck. Bei schlechtem Wetter musst du auch weitergehen. Und so lächerlich billig sind schwedische Hütten auch nicht. Knapp 40€ für ein Bunk Bett als Mitglied. In Norwegen kosten sie weniger, in Finnland sind sie kostenlos, so zum Vergleich.

In der Gegend waren wir schon öfter, haben den (nördlichen) Kungsleden aber nur kurz genutzt und sind dann anders weitergelaufen. Wunderschöne Gegend, aber viel zu viel Trubel für meinen Geschmack. Da begegnest du ständig anderen Personen. In 1 Stunde auf dem Kungsleden siehst du mehr Personen als in einer Woche in der umliegenden Gegend.

Naja, Hütten kann man eh nicht buchen (nur vorausbezahlen, die Daten sind nicht fix und ein Bett ist nicht garantiert). Ohne Zelt würde ich mich auf den nördlichen Teil (Abisko-Nikkaluokta) beschränken, dort kommt man an 1-2 Hütten pro Tag vorbei und kann sich die Strecke dann entsprechend aufteilen.

Man muss auch nicht unbedingt nur am Hauptweg entlang. Dieser ist in der Tat gerade in der Sommersaison sehr voll und auch nicht wirklich mein Ding, z.T. ein mehrere Meter breit ausgetretener Weg, an jeder Ecke kommen Leute vorbei. Nicht weit abseits (um Vistas, Nallo o.Ä.) wird es schnell wesentlich einsamer. Ohne Zelt, Schlafsack, Gaskocher, viel Essen etc. läuft man natürlich auch viel schneller und weiter, aber gute Routenplanung ist wichtig.

Andererseits: Ich bin letztes Jahr eine Route gegangen, die ohne Zelt so nicht machbar gewesen wäre, und da gibt es schon einige tolle Flecken Erde abseits der Hauptwege. Der Vorteil ist natürlich, dass man abends auch mal vor dem Tagesziel halt machen kann, bzw. Teilstrecken ohne Hütten überhaupt erst möglich werden. Wir haben uns auch ein paar Mal richtig verschätzt und auch gelegentlich verlaufen.

Was die Jahreszeit angeht, die Hütten schließen je nach Ort Mitte/Ende September. Wetter müsste Anfang September noch OK sein, aber auch im August kann es schon Frost haben und schneien, gerade in den Bergen. Wir waren zuletzt Mitte August dort und mit 3 Lagen (Shell/Regen, lange Kleidung, lange Unterwäsche) trotz teilweise Dauerregen gut bedient.

Ansonsten: Bargeld sollte man mitnehmen, da nicht überall mit Karte gezahlt werden kann. Lantmäteriet hat gute Karten zur Routenplanung (https://kso.etjanster.lantmateriet.se/), die gleichen Karten sind vor Ort auch als wasserfeste Druckversion erhältlich.
 
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Anonym38428

Guest
Zum Thema West Higland Way:
Meine +1 ist 2016 (Anfang September) den West Highland Way gelaufen: Es hat wohl auch mal geregnet, aber sie spricht grundsätzlich in höchsten Tönen vom West Highlandway.
Ich selbst war 2016 (Ende September) mit meiner damaligen +1 zwei Wochen in Schottland unterwegs und es hat in zwei Wochen nur ein mal geregnet - zwei Tage lang. Ansonten war da Wetter perfekt zum Wandern T>15°C und auch über lange Zeiträume Sonnenschein. Der Vorteil am September in Schottland ist, dass es keine Midgeds mehr gibt.
Wenn man den West-Highlandway in Fort-William beendet hat, empfiehlt es sich die Isle of Skye zu besuchen. (Es gibt eine Fähre von Mallaig) Auf der Isle of Skye gibt es ein paar schöne Tageswanderungen und die berüchtigten, aber wunderschönen Black Cuillins, die als größte bergsteigerische Herausforderung (und Gefahr) im UK gelten.

Ich würde Mitte Juni dort laufen, jedenfalls wäre das mal die Überlegung. Die Isle of Skye schaue ich mir mal an (also ob das zeitlich alles machbar ist). Danke!

Meiner Meinung nach ein großer Fehler, für uns gehört es immer dazu irgendwo zu schlafen wo Niemand anders ist. Wenn du Hütten buchst, dann musst du es auch bis dahin schaffen und setzt dich damit immer unter Druck. Bei schlechtem Wetter musst du auch weitergehen. Und so lächerlich billig sind schwedische Hütten auch nicht. Knapp 40€ für ein Bunk Bett als Mitglied. In Norwegen kosten sie weniger, in Finnland sind sie kostenlos, so zum Vergleich.

Ich hätte vielleicht noch ein wenig mehr an "Vorwort" zu den Rahmenbedingungen schreiben sollen ;) Ich hole das mal nach ... die Ausgangssituation ist, dass ich solche Wanderungen noch nie gemacht habe. Mich aber trotz 2-3 Kilo "Plüsch" für durchaus fit halte, also keine Bedenken sehe das körperlich nicht zu schaffen, respektive mich zu überfordern. Fordernd hingegen darf und soll es durchaus sein. Als Anfänger bis Einsteiger will ich also mal in das Thema rein schnuppern, bei vertretbarem Aufwand, d.h. die nötige Kleidung und sagen wir mal Basisausrüstung etc. stellt eine gewisse Investition dar und daran soll auch nicht gespart werden. Zelt und das ganze drumrum um wirklich halbwegs autark übernachten zu können, ist ebenso nicht vorhanden und bevor ich da viel investiere, würde ich das ganze erstmal ausprobieren. Ich glaube es zwar nicht, aber es könnte ja durchaus sein, dass mir das alles nix taugt und ich künftig Urlaube wieder vermehrt im Flugzeug verbringe :p Das "lächerlich billig" bezog sich auf das sonstige Preisniveau in Skandinavien - klar, pennen im Zelt ist preiswerter, wenn denn vorhanden. Nebeneffekt: Ich reduziere das zu tragende Gewicht deutlich. Halte ich für den Einstieg für sinnvoll.

In der Gegend waren wir schon öfter, haben den (nördlichen) Kungsleden aber nur kurz genutzt und sind dann anders weitergelaufen. Wunderschöne Gegend, aber viel zu viel Trubel für meinen Geschmack. Da begegnest du ständig anderen Personen. In 1 Stunde auf dem Kungsleden siehst du mehr Personen als in einer Woche in der umliegenden Gegend.

Naja, Hütten kann man eh nicht buchen (nur vorausbezahlen, die Daten sind nicht fix und ein Bett ist nicht garantiert). Ohne Zelt würde ich mich auf den nördlichen Teil (Abisko-Nikkaluokta) beschränken, dort kommt man an 1-2 Hütten pro Tag vorbei und kann sich die Strecke dann entsprechend aufteilen.

Man muss auch nicht unbedingt nur am Hauptweg entlang. Dieser ist in der Tat gerade in der Sommersaison sehr voll und auch nicht wirklich mein Ding, z.T. ein mehrere Meter breit ausgetretener Weg, an jeder Ecke kommen Leute vorbei. Nicht weit abseits (um Vistas, Nallo o.Ä.) wird es schnell wesentlich einsamer. Ohne Zelt, Schlafsack, Gaskocher, viel Essen etc. läuft man natürlich auch viel schneller und weiter, aber gute Routenplanung ist wichtig.

Andererseits: Ich bin letztes Jahr eine Route gegangen, die ohne Zelt so nicht machbar gewesen wäre, und da gibt es schon einige tolle Flecken Erde abseits der Hauptwege. Der Vorteil ist natürlich, dass man abends auch mal vor dem Tagesziel halt machen kann, bzw. Teilstrecken ohne Hütten überhaupt erst möglich werden. Wir haben uns auch ein paar Mal richtig verschätzt und auch gelegentlich verlaufen.

Was die Jahreszeit angeht, die Hütten schließen je nach Ort Mitte/Ende September. Wetter müsste Anfang September noch OK sein, aber auch im August kann es schon Frost haben und schneien, gerade in den Bergen. Wir waren zuletzt Mitte August dort und mit 3 Lagen (Shell/Regen, lange Kleidung, lange Unterwäsche) trotz teilweise Dauerregen gut bedient.

Ansonsten: Bargeld sollte man mitnehmen, da nicht überall mit Karte gezahlt werden kann. Lantmäteriet hat gute Karten zur Routenplanung (https://kso.etjanster.lantmateriet.se/), die gleichen Karten sind vor Ort auch als wasserfeste Druckversion erhältlich.

In der Tat hatte ich nur das nördliche Stück angepeilt, also Abisko-Nikkaluokta. Da ich voraussichtlich allein unterwegs sein werde, schadet es auch nicht auf einem eher belebterem Stück unterwegs zu sein, allein falls doch mal was passiert. Anfang September wäre ich quasi am Ende der Saison, so dass sich die Menschenmassen doch deutlich reduziert haben sollten!?

Wie gesagt - das Vorwort hätte meine Intentionen vielleicht von vornherein deutlicher gemacht :)
 

bluesaturn

Erfahrenes Mitglied
27.05.2014
3.756
362
Wenn man den Flug abzieht , ungefähr so teuer wie in Deutschland.
Das schöne ist allerdings ein super ausgebautes Nahverkehr System.
Das schön ist auch man benötigt in Japan kein eigenes Auto, sondern kann fast alles mit dem Bus machen.
:)
Danke. Bist du mit Zelt und als Selbstversorger unterwegs gewesen? Darf man einfach so zelten?