Verspätungen: Wo gibts die besten Infos?

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MLang2

Moderator / Newbie-Guide
08.03.2009
8.229
7
MUC
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Bei so mancher Verspätung wünschte man ja, man wüsste etwas mehr als das, was auf den Anzeigetafeln steht.

Nun kann man via Flightstats.com zwar nachsehen, wo der Flieger, der einen nach XYZ bringen soll, vielleicht herkommen könnte und wieviel Verspätung der hat. Doch wirklich valide sind die Erkenntnisse ja nicht.

Kennt ihr gute, verlässliche Quellen?

Was sehen die Damen in der Lounge wirklich in ihrem System und was erzählen sie den PAX?
 

ckruetze

Erfahrenes Mitglied
09.07.2009
638
0
EDXK
Bei LX Flügen ist es mir jetzt schon mehrfach passiert, das ich per SMS von LX über die Verspätung informiert wurde bevor die Anzeigentafeln das angezeigt haben und auch das Loungepersonal wußte davon noch nichts.

Keine Ahnung wo man den SMS Service bestellt, ich kann mich nicht dran erinnern, das mal angekreuzt zu haben, ab sie sind immer recht genau.
 

Owflyer

Erfahrenes Mitglied
08.03.2009
1.727
4
DUS/MNL
Bei so mancher Verspätung wünschte man ja, man wüsste etwas mehr als das, was auf den Anzeigetafeln steht.

Nun kann man via Flightstats.com zwar nachsehen, wo der Flieger, der einen nach XYZ bringen soll, vielleicht herkommen könnte und wieviel Verspätung der hat. Doch wirklich valide sind die Erkenntnisse ja nicht.

Kennt ihr gute, verlässliche Quellen?

Was sehen die Damen in der Lounge wirklich in ihrem System und was erzählen sie den PAX?
Ankommende Flüge ( die bereits verspätet sind ) sind immer noch der beste Indikator. Die Mädels sehen auf ihren Bildschirmen nix anderes, als das was auch an der Anzeigetafel steht. Mir wollte doch ein Drachen erzählen, dass eine Maschine 40 min später starten soll, die noch nicht mal von Ihrem Bestimmungsort losgeflogen war ( Flugzeit 1h 10 min ) Mitten während unserem "Streits" wurde dann die Abflugzeit um 1 h verschoben.
 
R

rosafokker

Guest
Ankommende Flüge ( die bereits verspätet sind ) sind immer noch der beste Indikator. Die Mädels sehen auf ihren Bildschirmen nix anderes, als das was auch an der Anzeigetafel steht. Mir wollte doch ein Drachen erzählen, dass eine Maschine 40 min später starten soll, die noch nicht mal von Ihrem Bestimmungsort losgeflogen war ( Flugzeit 1h 10 min ) Mitten während unserem "Streits" wurde dann die Abflugzeit um 1 h verschoben.

Theoretisch kann man in den meisten Checkin-Systemen sich Details vom Flieger anschauen und mit diesen arbeiten.. also die, wo eingechecken, sollten mehr sehen... was sie dem pax erzählen soll(t)en wird von anderer stelle festgelegt (Hub-leitung, Vorgesetzer im operationellen Bereich oder ähnlichem)
 

Mantegna

Erfahrenes Mitglied
21.05.2009
3.025
17
MUC
Theoretisch kann man in den meisten Checkin-Systemen sich Details vom Flieger anschauen und mit diesen arbeiten.. also die, wo eingechecken, sollten mehr sehen... was sie dem pax erzählen soll(t)en wird von anderer stelle festgelegt (Hub-leitung, Vorgesetzer im operationellen Bereich oder ähnlichem)

Nach meinen heutigen Erfahrungen würd ich vermuten: Die besten Erfahrungen gibt es (leider nur) vor Ort. Ob sie offen und ehrlich gegeben werden, steht auf einem anderen Blatt.

Zum Hintergrund: Mein Flug heute abend war gestrichen, vor Ort wegen Umbuchung auf einen früheren Flug (der auch verspätet war) gefragt. Antwort: Wir nehmen Sie auf die Warteliste - ohne Aussage, wie meine Chancen stehen würden. Anruf bei der HON-Serviceline: Wir haben keinen Zugriff auf die Maschine mehr, wissen nur, dass sie verspätet ist. Nur die Kollegen vor Ort werden Ihnen mehr sagen können.

Am Ende hats dann geklappt. Richtig geärgert hab ich mich aber über die Dame in der Lounge, die auf meine Frage, ob ich nun mitkommen würde, nur in schnippischem Ton antwortete: Sie haben doch einen Boardingpass! Erst als ich sagte, dass dieser nur auf Stand-By sei, bequemte sie sich, mir einen BP auszudrucken.

Nach diesem Erlebnis versteh ich, warum hier die Bezeichnung LD üblich ist.
Für mich wars eine Premiere, die ich mir lieber erspart hätte.

Mantegna
 

mumielein

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06.03.2009
4.152
1
Dorf bei NUE
Ich will hier keine LD oder ähnlich gefragte Auskunftsdamen verteidigen. Ich könnte mir nur vorstellen, daß auf deren Seite derzeit auch die Nerven bissel arg beansprucht werden. Viele Flüge verspätet oder gar gestrichen, entsprechend natürlich auch die Laune der PAX an allen Schaltern und Lounges. Wer weiß, welche die Beschimpfungen die Dame heute schon hören mußte und hat es dann bei dem ersten, der sie nicht überbrüllt hat, ausgelassen? :confused:
 

flysurfer

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06.03.2009
26.001
43
www.vielfliegertreff.de
Ich will hier keine LD oder ähnlich gefragte Auskunftsdamen verteidigen. Ich könnte mir nur vorstellen, daß auf deren Seite derzeit auch die Nerven bissel arg beansprucht werden.

Man sollte seine eigene Genialität als allwissendes VFT-Mitglied auch nicht überbewerten. So kann es zwar durchaus sein, dass die Maschine, mit der man fliegen möchte, noch gar nicht von letzten Stop abgeflogen ist, sodass die Verspätung laut Adam Riese zwangsläufig größer ausfallen müsste als angegeben. Es kann aber durchaus sein, dass eine Airline in solchen Fällen (insbesondere an ihren Hubs) ad hoc die Umläufe wechselt und dem verspäteten Flug eine andere Maschine (oder gar eine auf Abruf stehende Reservemaschine) zuteilt, die früher verfügbar ist. Kurzum: Es wird getauscht. :idea:
 

flying_student

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04.04.2009
7.005
6
Ich will hier keine LD oder ähnlich gefragte Auskunftsdamen verteidigen. Ich könnte mir nur vorstellen, daß auf deren Seite derzeit auch die Nerven bissel arg beansprucht werden. Viele Flüge verspätet oder gar gestrichen, entsprechend natürlich auch die Laune der PAX an allen Schaltern und Lounges. Wer weiß, welche die Beschimpfungen die Dame heute schon hören mußte und hat es dann bei dem ersten, der sie nicht überbrüllt hat, ausgelassen? :confused:

Die Argumentation kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich glaube kaum, dass der Kunde auf das Befinden des LD Rücksicht nehmen muss. Solange dieser freundlich Auftritt, hat ein Repräsentant eines Dienstleisters einfach freundlich zusein. Das die Realität oft so nicht ist weiß ich wohl auch.
 

flysurfer

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Ich glaube kaum, dass der Kunde auf das Befinden des LD Rücksicht nehmen muss.

Also wenn ich direkt mit einem anderen Menschen zu tun habe, nehme ich eigentlich immer auf dessen Befinden Rücksicht. Das Problem besteht für mich bei sehr kurzen, flüchtigen Interaktionen dann eher darin, überhaupt ein spezielles Befinden feststellen zu können.

In dem geschilderten Fall (Verspätungschaos mit sichtlich überlasteten, evtl. überforderten Angestellten und großem Andrang verärgerter Kunden) ist das allerdings sehr einfach, ich beginne mein Gespräch also selbstverständlich mit einem Hinweis auf die außergewöhnlich stressige Situation des Tages und bringe mein Verständnis für die schwierige Lage zum Ausdruck, in der wir (ich und mein Gegenüber) uns deshalb beide befinden. Anschließend machen wir uns dann an die Lösung unseres gemeinsamen Problems.
 
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flying_student

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04.04.2009
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Das Problem besteht für mich bei sehr kurzen, flüchtigen Interaktionen dann eher darin, überhaupt ein spezielles Befinden feststellen zu können.

Eben deshalb erwarte ich von Jedem der bei einer Fluggesellschaft arbeitet eine gewisse Professionalität. Dazu gehört auch Freundlichkeit.

Sicher werde ich in solchen Situationen nicht die Xte Extrawurst fordern und auch einem Schwätzchen über die Situation bin ich nicht abgeneigt. Eine gute Fluglinie sollte in der Lage sein, durch geeignete Massnahmen, das schlimmste abzuwenden. Und so die Arbeitsbelastung für die frontline Mitarbeiter deutlich zu reduzieren.
 

flysurfer

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Eben deshalb erwarte ich von Jedem der bei einer Fluggesellschaft arbeitet eine gewisse Professionalität.

Komisch, ich erwarte eigentlich überhaupt nichts, sondern rechne vielmehr meistens mit dem Schlimmsten. Das führt zu vielen angenehmen Überraschungen - und wenn es dennoch (größere) Probleme gibt, trifft es mich wenigstens nicht unvorbereitet und ich verliere nicht die Fassung.

Wenn ich hohe Professionalität oder gar eine herausragende Leistung im Umgang mit mir als Kunde erleben möchte, dann provoziere ich dieses Verhalten soweit wie möglich durch ein entsprechendes Verhalten meinerseits. Das klappt dann meistens auch, aber natürlich nicht immer. In solchen Momenten tritt dann auch gern mal "das Schlimmste" ein, aber damit hatte ich ja zum Glück bereits gerechnet. ;)

Und: Im Gegensatz zu dir will ich ganz sicher eine Extrawurst. Ich finde es angenehm und keineswegs unangebracht, besser behandelt zu werden als der "Durchschnitt" - gerade auch in Krisensituationen. Nur bin ich nicht so blöd, diese Extrawurst zu "fordern" und zu "erwarten". Stattdessen verhalte ich mich möglichst so, dass sie mir freiwillig und gern gegeben wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

flying_student

Erfahrenes Mitglied
04.04.2009
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Komisch, ich erwarte eigentlich überhaupt nichts, sondern rechne vielmehr meistens mit dem Schlimmsten. Das führt zu vielen angenehmen Überraschungen - und wenn es dennoch (größere) Probleme gibt, trifft es mich wenigstens nicht unvorbereitet und ich verliere nicht die Fassung.

Wenn ich hohe Professionalität oder gar eine herausragende Leistung im Umgang mit mir als Kunde erleben möchte, dann provoziere ich dieses Verhalten soweit wie möglich durch ein entsprechendes Verhalten meinerseits. Das klappt dann meistens auch, aber natürlich nicht immer. In solchen Momenten tritt dann auch gern mal "das Schlimmste" ein, aber damit hatte ich ja zum Glück bereits gerechnet. ;)

Ist, schon ulkig soll der Kunde jetzt gute Leistung von einem Dienstleister provozieren? Das kann es doch nun wirklich nicht sein. :doh:
 

flying_student

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04.04.2009
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Und: Im Gegensatz zu dir will ich ganz sicher eine Extrawurst. Ich finde es angenehm und keineswegs unangebracht, besser behandelt zu werden als der "Durchschnitt" - gerade auch in Krisensituationen. Nur bin ich nicht so blöd, diese Extrawurst zu "fordern" und zu "erwarten". Stattdessen verhalte ich mich möglichst so, dass sie mir freiwillig und gern gegeben wird.

Auf Grund des Airlinestatus steht Dir, wir mir diese Behandlung auch zu. Jedoch werde ich nicht irgendwelche Softpeaks, Dinge darüber hinaus fordern oder auf Dinge bestehen, die auf Grund der Situation nicht möglich sind. Einfachen Senatorstandard und gut ist.
 

flying_student

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04.04.2009
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6
Natürlich, genau so ist es. Deshalb werde ich auch, wenn ich es denn will und mir ein wenig Mühe gebe, auch meistens ausgesprochen gut behandelt.

Du solltest ins LH Management gehen und Ihnen diese Servicephilosophie vorschlagen. Die wären begeistert. Nur noch Loungezugang wenn man den LD nett provoziert hat :rolleyes:
 

flysurfer

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Auf Grund des Airlinestatus steht Dir, wir mir diese Behandlung auch zu. Jedoch werde ich nicht irgendwelche Softpeaks, Dinge darüber hinaus fordern oder auf Dinge bestehen, die auf Grund der Situation nicht möglich sind. Einfachen Senatorstandard und gut ist.

Wenn man auf seinen Airlinestatus bestehen oder auch nur hinweisen muss, um angemessen behandelt zu werden, hat man doch schon verloren und vermutlich keine Kenntnisse in angewandter Psychologie zwecks Optimierung ritualisierter menschlicher Interaktionen.

It's not rocket science, wie man so schön sagt.
 

flysurfer

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Du solltest ins LH Management gehen und Ihnen diese Servicephilosophie vorschlagen. Die wären begeistert. Nur noch Loungezugang wenn man den LD nett provoziert hat :rolleyes:

Den regulären Loungezugang bekommt man doch sowieso. Interessant wird es doch dann, wenn man in eine Lounge gebeten wird, in die man eigentlich gar nicht rein dürfte. Was persönliche Interaktion mit einer "LH Managementphilosophie" zu tun haben soll, übersteigt meinen begrenzten Horizont. Mach du das mal alles schön. Ich beschränke mich einfach weiterhin drauf, mit den Agenten und Angestellten, mit denen ich zu tun habe, situationsbedingt individuell angepasst umzugehen, und zwar entsprechend meiner Wünsche und Erwartungen.
 

flying_student

Erfahrenes Mitglied
04.04.2009
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Wenn man auf seinen Airlinestatus bestehen oder auch nur hinweisen muss, um angemessen behandelt zu werden, hat man doch schon verloren und vermutlich keine Kenntnisse in angewandter Psychologie zwecks Optimierung ritualisierter menschlicher Interaktionen.

It's not rocket science, wie man so schön sagt.

Ich gehöre auch nicht zu den, die mit der Karte Leute beeindrucken müssen. Außerdem bin ich der Überzeugung das jemand der mein Ticket ändert, das schon sieht was ich bin. Nicht umsonst stehe ich am F Checkin oder entsprechenden Transferdesk :doh:
 

flying_student

Erfahrenes Mitglied
04.04.2009
7.005
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Den regulären Loungezugang bekommt man doch sowieso. Interessant wird es doch dann, wenn man in eine Lounge gebeten wird, in die man eigentlich gar nicht rein dürfte. Was persönliche Interaktion mit einer "LH Managementphilosophie" zu tun haben soll, übersteigt meinen begrenzten Horizont. Mach du das mal alles schön. Ich beschränke mich einfach weiterhin drauf, mit den Agenten und Angestellten, mit denen ich zu tun habe, situationsbedingt individuell angepasst umzugehen, und zwar entsprechend meiner Wünsche und Erwartungen.

Das ist ja der Vorteil von einem halbwegs freien Land.

Jedoch kann deine Einstellung nicht auf die Allgemeinheit der Reisenden oder gar auf Fluglinien übertragen werden.

P.S. Ändere doch nicht immer deine Posts, damit geht der Sinn meiner Antworten flötten :mad:
 

flying_student

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04.04.2009
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Ich stehe eigentlich möglichst dort, wo ich erwarte, am besten behandelt zu werden. Dazu beobachte ich vorher die Situation und entscheide mich dann für eine Alternative (wenn es denn mehrere zur Auswahl gibt, was sehr häufig der Fall ist).

Soviel Zeit habe ich nicht, nehme eigentlich immer die kürzeste Schlange.
 

flysurfer

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06.03.2009
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Jedoch kann deine Einstellung nicht auf die Allgemeinheit der Reisenden oder gar auf Fluglinien übertragen werden.

Sie kann auf jeden einzelnen Menschen der heute lebenden Weltbevölkerung übertragen werden, diese konstituieren u.a. auch Reisende und Airline-Angestellte.

Letztlich gilt das von mir geschilderte Verhalten in allen Situationen, in denen man bei einem anderen fremden Menschen etwas erreichen möchte.
 

flysurfer

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Soviel Zeit habe ich nicht, nehme eigentlich immer die kürzeste Schlange.

Wenn es Schlangen gibt, hat man eh schon gewonnen, dann hat man Zeit, Interaktionen mit anderen Kunden zu beobachten. Daraus kann man oft sehr viele Schlüsse ziehen. Schwieriger ist es, wenn man als SEN etwa in den umzäunten F-Bereich zum CI geht und sich dort dann innerhalb von 0,5 Sekunden entscheiden muss, zu welchem der drei dort wartenden Agenten man nun geht.
 

flying_student

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04.04.2009
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Sie kann auf jeden einzelnen Menschen der heute lebenden Weltbevölkerung übertragen werden, diese konstituieren u.a. auch Reisende und Airline-Angestellte.

Letztlich gilt das von mir geschilderte Verhalten in allen Situationen, in denen man bei einem anderen fremden Menschen etwas erreichen möchte.

Nein, alleine deshalb schon nicht, weil diese etwas mehr Zeit nötig macht, einen Wissenstand voraussetzt, Respekt für den anderen Menschen und eine "Situationsintelligenz " erfordert. Alles Dinge die der normale "Westmensch" nicht mehr kennt / nicht mehr anwenden möchte.
 

flysurfer

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Nein, alleine deshalb schon nicht, weil diese etwas mehr Zeit nötig macht, einen Wissenstand voraussetzt, Respekt für den anderen Menschen und eine "Situationsintelligenz " erfordert. Alles Dinge die der normale "Westmensch" nicht mehr kennt / nicht mehr anwenden möchte.

Da unterschätzt du glaube ich die Leute. Dass viele ihre Instinkte nicht (mehr) anwenden wollen, mag schon sein, aber sie könnten, wenn sie wollten. Diese Dinge sind größtenteils angeboren bzw. werden bei der Sozialisation (oft spielerisch) erlernt.

Klar: Wie alles kann man auch solche Dinge üben und perfektionieren, man kann auch die Theorie dahinter studieren (forschen) und das Ganze auf eine objektive Basis stellen. Das bringt einem aber in der konkreten Situation auch nichts, die entwickelt man nicht nach Lehrbuch sondern dadurch, dass man relevante Signale (instinktiv) erkennt, interpretiert und aussendet.