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Dass viele ihre Instinkte nicht (mehr) anwenden wollen, mag schon sein, aber sie könnten, wenn sie wollten. Diese Dinge sind größtenteils angeboren bzw. werden bei der Sozialisation (oft spielerisch) erlernt.
Dem stimme ich zu.
Klar: Wie alles kann man auch solche Dinge üben und perfektionieren, man kann auch die Theorie dahinter studieren (forschen) und das Ganze auf eine objektive Basis stellen. Das bringt einem aber in der konkreten Situation auch nichts, die entwickelt man nicht nach Lehrbuch sondern dadurch, dass man relevante Signale (instinktiv) erkennt, interpretiert und aussendet.
Es gibt dazu schon schon extrem interessante Ansätze. Ein Beispiel hierfür ist "neuroleadership". Hierbei wird versucht alte Management- und Führungsstrategien mit den Erkenntnissen der Physiologie und der Neurowissenschaften neu zu überarbeitet und quasi in Einklang zubekommen.
Für meinen Teil denke ich, man muss den Fakt akzeptieren das wir im Prinzip Tiere sind. Bzw. unter neurologischen Zwängen leiden, gegen die man kein Leben führen kann.