Es gibt noch eine Alternative - einfach mit weniger zufrieden sein
Bin öffentlichen Dienst tätig, insofern also weniger, sprich: weniger Geld. Das heißt aber nicht weniger Arbeit. Im Moment bin ich i.d.R. von ca. 09.00 - 19.00/20.00 Uhr im Büro. "Kann man morgen auch noch machen" funktioniert nur begrenzt, weil dann noch mehr Akten da liegen. Die Zeiten "ein paar Akten bearbeiten und dann dem Feierabend entgegenchillen" sind in dem Bereich lange vorbei, auch wenn das hier gerne anders gesehen wird.
war der Mittwoch der "heilige " Tag an dem ich ab 16h00 keine Termine mehr hatte und mir die Zeit für mich nahm.
Hat sich sehr bewährt. Empfehle ich zur Nachahmung.
Als Chef sicherlich einfach umzusetzen. Aber hast Du das auch Deinen Mitarbeitern eingeräumt?
Ich habe mir zuviel aufgeladen und will, wenn das weg ist, auch dahin. Egal, ob am Mittwoch oder z.B. am Freitag eher ins Wochenende entschwinden.
Davon ab, wer beruflich wirklich viel reist/fliegt lernt ein schönes Zuhause zu schätzen.
Beiträge zu Diskussion, die zeigen, dass den wirklichen Vielfliegern das viele Fliegen geneidet wird, zeugen von der Unkenntnis der Schreibenden.
Ich habe im Vergleich zu anderen Usern fraglos nur sehr wenige Dienstreisen (und dann auch nur innerdeutsch mit der Bahn). Ich mache das gerne, weil die Termine Themen betreffen, die fachlich/inhaltlich sehr interessant sind, aber nach mehreren Stunden Sitzung im ICE zu hängen, ist nicht immer witzig, auch wenn es nur von Hannover nach Bremen geht.
Meinen Respekt haben da die Hardcore-Pendler eher als die Dienstreisenden: Ich habe auf dem Heimweg nach der Arbeit im Zug von Bremen Hbf Richtung Bremen-Nord schön öfter einen (in Uniform fahrenden) Beamten der Polizei Hamburg (!) gesehen, der demnach offenbar in Bremen-Nord oder Umgebung wohnt.