Wenn man vom Tiger spricht, dann kommt er...

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UniformSierra1

Erfahrenes Mitglied
06.02.2022
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HAM
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...sagt man zumindest in Südkorea.
Moment! Südkorea und freilebende Tiger? Schon seit 100 Jahren nicht mehr. Das Sprichwort ist also dort wohl deutlich aus der Zeit gefallen. Gut, dass es in diesem Bericht nicht um die koreanische Halbinsel gehen soll dafür aber um den Tiger. Nun bitte chronologisch und mit System, damit der beflissene Leser in der immer komplexeren Welt rafft worum es hier geht.

Es begab sich zu einer Zeit als ich einmal mehr darüber sinnierte was mir noch fehlte. Der Verstand sollte es nicht sein, zumindest bilde ich mir dies bis zum heutigen Tage ein, wenngleich das nicht jeder Außenstehende meines Umfelds uneingeschränkt bestätigen wollen würde - who cares if life is brilliant ?
Meine vom Home Office geschundenen Augen waberten an jenem Tag über die seinerzeit eigens erstandenen vier Wände und prüften die dort angehängten, selbstgeknippsten Fotografien aus aller Welt - Zeugnisse meines bescheidenen kleinbürgerlichen Lebens vor den Toren der Stadt, was vom Großteil der Bevölkerung wahrscheinlich eher als superlativ beneidenswert oder abgehoben klassifiziert werden würde. Egal. Bär, Bison, Löwe, Giraffe, Nashorn, Kroko, Leopard, Elefant und noch einige andere - alle waren sie da. Fast alle. Ich konnte nämlich ums verrecken keinen Tiger finden. Warum? Weil er mir schlichtweg bisher nicht über den Weg gelaufen is, simple as that. Wo könnte man den jetzt in freier Wildbahn erwischen?

Die Suche began dem Zeitgeist entsprechend online und ich blieb bei einer Liste indischer Nationalparks hängen. Als mathematisch schwer unterbelichteter Vielfachgescheiterter tippte ich auf dem Taschenrechner die verfügbaren Zahlen ein um mir die Tigerdichte in den jeweilien Parks auszurechnen und daraus einen ungefähren Indikator für Sichtungswahrscheinlichkeiten zu generieren. Reichte das um sich einzig und allein darauf zu verlassen? Irgendwie nicht.
Bummelig 2.366 Wochen sollen es noch bis zu meinem statistischen Lebensende sein. Zu kostbar, zu unersetzbar und zu knapp ist die Zeit. Die Zeitknappheit wird ein lebenslanges, unverzeihliches Defizit bleiben. Ich wollte daher nix verschwenden und den Trip nicht unnötig in die Länge ziehen. Mir schwebte natürlich ein Hit-and-go vor. Also irgendwie kurz nach Delhi, Jaipur oder sonstwo fliegen, einen Abstecher in einen Park für zwei, drei Tage und wieder weg, so meiner initialer Gedanke. Nur wenn man dann keinen vor die Linse bekäme, wäre das Geschrei groß. Je länger man bliebe umso größer die Wahrscheinlichkeit, logisch, gell ? Hmm, das Unternehmen wurde komplexer. Wo andere eine polierte Glatze haben, standen mir die Haare zu Berge. Zumal man auch Permits im vorwege beantragen musste, damit man zur bestimmten Zeit in der gewissen Gegend überhaupt eine Safari machen konnte. Durchatmen. Gedanken sortieren. Kopf freischalten. System in die Sache bringen.

Also, dank frei zugänglicher Onlinequellen schien mir zunächst der März/April von der Wetterlage her am besten geeignet mit wenig grün in der Walachei. Zum anderen könnte man so gleich noch das Holi-Festival Delhi mitnehmen. Das ganze Thema kam kurz darauf am Familienstammtisch zur Sprache. Schwesterherz war per se Feuer und Flamme, ihr Terminkalender hingegen weniger. Sie konnte also leider nicht mit. Bei den Herren Eltern war noch etwas mehr Überzeugungsarbeit notwendig bezüglich der zu erwartenden Ausbeute. Wir entschieden uns für Subcontracting und übergaben unsere groben Pläne an das Reisebüro unseres Vertrauens. Eine sehr weise Entscheidung, welche uns später viel Nerven und Aufwand ersparte.

Der Plan für die nun 2,5 Wöchige Tour anfang März sah nun so aus: HAM-DXB-DEL by EK - mit privaten Fahrer weiter über Agra, Jaipur zum Ranthambore National Park für einige Safaris - Nachtzug zum Bandavgarh NP, dort wieder Safaris - Domestic Leg opr by IndiGo von Jabalpur nach Mumbai, und dann wieder BOM-DXB-HAM by EK. In dem Fall entschieden wir uns primär aufgrund der Flugzeiten zu passablen Tageszeiten für das EK Routing, da LH und Co meist nachts in Indien landen bzw starten. Zumal die Flüge ja recht kurz sind, wollten wir uns im Skinflint Modus mit Eco-Tickets begnügen.

Einen Tag vor Abflug begann dann das geopolitische Gewitter sich über dem Iran zu entladen. Das mobile Endgerät des Familienoberhauptes machte sich bemerkbar, da das Reisebüro über Draht kam. EK via DXB ist nun natürlich keine Option mehr, man wäre aber zuversichtlich, dass man uns mit einer europäischen Airline hinbringen könne. Wir sollen uns gedulden, auf den Rückruf warten und die Koffer gepackt lassen wie sie sind. Hört man gerne hehe.

Um 2100 dann endlich der erlösende Anruf: Carsten hat drei Plätze Sonntag früh um 1000 mit LH13 von HAM nach FRA und dann weiter nach DEL. Wollen Sie das Leg FRA-DEL für 1.000€ upgraden auf C ? Yes! Frontbencher, here we go!
Wir haben für Sie auch gleich Flex Tickets ex BOM für den Rückweg reserviert, falls sich die Lage für EK nicht bessern sollte, vernahmen wir zum Ende des Gesprächs. Vorbildlich! Wir machten tausend Kreuze, dass wir den gesamten Trip übers Reisebüro gebucht haben und uns bei all dem Terror nicht selbst drum kümmern mussten. Nun gab es eine weitere Nacht im heimischen Bett und wir würden einige Stunden später als ursprünglich geplant in DEL angekommen. Der Trip fiel damit also nicht gänzlich ins Wasser.

Ereignisloser als ereignislos gings dann wie geplant mit der D-AIRX ins sonnige FRA. Nach versüßter Zeit in der Lounge wartete dann die D-ABVY auf uns. Gerne genommen, da meine letzte und bisher einzige 747-400 Erfahrung 2018 mit Qantas auf HKG-SYD stattfand. Schön, dass man die Queen hier nochmal fliegen konnte.
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Es ging in Reihe 1, dank der spitz zulaufenden Nase hat man eine gewisse Sicht in Flugrichtung.
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Für mich gibts den Avionic als Signature Drink vor Abflug.
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Und die motivierte, charmante Crew verteilt die Menükarten für das siebenstündige Leg.
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Um 1400 verlassen wir das Gate und taxeln zur 07C. Hinter uns der Help Alliance Flieger.
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Einen Intersection Take-off im halbwegs getankten Jumbo vor einem Longhaul hat man auch nicht alle Tage. Das Aviatik-Herz schlägt höher.
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Der Abflug eignet sich tatsächlich auch für Air-to-ground-shots.
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Als wir in den Himmel schießen verfolge ich wie ein Tigerauge unseren eigenen Schatten.
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Mainhatten - wer kennt es nicht?
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Kurz nach dem Climb out gibts dann etwas Beruhigung für geschundenen Körper, Geist und Seele.
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Vorspeise Thunfisch Tataki.
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Der Hauptgang wird bei mir der Heilbutt.
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Zum Digestif bzw Käffchen wird es turbulent. Die Neuhäuser Pralinen treffen meinen Geschmack.
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Über der Türkei verschwindet die Sonne hinter der Erdkrümmung und ich springe kurz auf die andere Seite für den klassischen Wingview.
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Kurz vor der planmäßigen Landung um 0120 lt. gibts erneut Essen.
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Und die fabelhaften Pralinen noch dazu.
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Auf Piste 29 setzen wir auf. Hansens hat geliefert, Carstens Mitarbeiter haben einen tollen Job gemacht, es blieb kein Wunsch offen. Wir sind halbwegs zügig durch die Immigration und am Bag Reclaim vorbei, werden dann von unserem Fahrer mit Blumenkränzen begrüßt, ziehen noch ein paar Rupien vom Automaten und kommen dann um 0245 im Hotel Colonels Retreat an.
Viel Zeit zum Rasten bleibt nicht, bereits um 0730 sitzen wir erfrischt auf der Dachterasse am Frühstückstisch. Danach beginnen wir die City Tour an der Freitagsmoschee.
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Unser nächster Programmpunkt ist eine Rikschafahrt durch Chandui Chowk.
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Bald steigen wir ab und lassen uns vom Guide durch den Wirrsaal aus Gerüchen, Menschen, Geräuschkulisse und bizarren Ständen führen.
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Gewiss nicht jedermanns Sache, uns allen gefällt es jedoch gut.
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Für uns Pioniere gibt es viele Details zu entdecken während um uns herum der Alltag seinen Gang geht. Die Bilder sagen hier mehr als Worte.
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Am Shop seines Vertrauens gibts dann endlich einen langersehnten Masala Chai im Tonbecher auf die Tatze.
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Von der Rikscha zurück ins klimatisierte Auto und dann ab zum Red Fort, lichttechnisch eher ungünstig, aber was solls.
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Einige Monate zuvor gab es hier in der Nähe einen Anschlag.
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Von hier aus gehts zum Akshardhan und danach zum Humagan Mausoleum. Allerdings ist fotografieren nicht überall gestattet, sodass es nur zwei Impressionen von außen gibt. 029.jpg

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Am frühen Nachmittag gibts einen Walkaround um das Gate of India.
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Unweit davon der Regierungssitz.
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Einen Tempel nehmen wir noch mit: Sri Banglu Sahib Gurudhara. Danach ist endgütlig Brainoverflow angesagt bei all den historischen und kultuerellen Infos die man im Tagesverlauf entgegen genommen hat.
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Einigermaßen geschafft erreichen wir zur Tea Time das Hotel und lassen uns auf der Dachterrasse nieder. Der Tag neigt sich dem Ende entgegen.
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Zeit für einen Aviatik-Einschub! Wir liegen in der Einflugschneise und ich schaue träumend den Fliegern hinterher.
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Zeit fürs Dinner welches vorzüglich mundet.
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Im Hotel erfahren wir von anderen Gästen, dass sie teils die wahnwitzigsten Preise zahlen für alternative Heimflüge, weil durch die UAEs nix geht. Gut, dass wir unser Reisebüro haben.
Zeitig gehts zu Bett, morgen steht das Holi-Festival an.
 

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Das Holi-Festival erwarteten wir am zweiten Tag damit, dass man durch die Straßen ziehen würde und sich die Leute gegenseitig einfärben. Zumindest hatten wir das so online vorher gesehen und entsprechend war die Erwartung geprägt worden. Vom Hotel organisiert wurden wir auf eine Freifläche in einer ruhigen Wohngegend gebracht, dort hatte bereits ein DJ aufgelegt, eine Trommlergruppe war auch zugegen sowie Snacks und Getränke standen bereit. Es lief also gerade anders als wir uns gedacht hatten. Man nahm Platz unter dem Zelt, plauschte hier und da mit anderen Genossen die teils aus Locals, teils aus Reisenden bestand und labte sich am Buffet der Köstlichkeiten.
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Die Locals waren offen, gesprächig und interessiert darüber, was uns denn herverschlagen habe.
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Nach gut zwei Stunden als Stimmbänder und Trommelfelle endgültig gerissen waren vom Lärm ähhh der Musik ließen wir uns zum Hotel zurück fahren. Dort endledigte man sich der moderat eingefärbten Kleidung die zuvor extra dafür erstanden worden ist, verschloss den Koffer welcher dann vom Fahrer in den geräumigen Kofferraum gewuchtet wurde und um 1330 trat dieser dann aufs Gas. Ab nach Agra! Kurz vor den Toren der Stadt nahm er dann den Ziegelstein vom Gaspedal, welcher die Fahrt über als Tempomat gedient hatte und wir rollten am sogenannten Baby Taj Mahal locker aus. Hier vertraten wir uns kurz die verklemmten Beine.
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Da sich die Sonne neigte, erhaschten wir noch einen ersten Blick aufs Taj Mahal von der Nordseite aus bevor die Dunkelheit hereinbrach.
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Nach Sonnenuntergang kamen wir im Hotel The Coral Court an. Es wurden kurz die Sachen deponiert und danach brachte man uns zum Ort der Kulinarik. Hier fraßen wir uns wie die Heuschrecken durchs Buffet.
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Mit Kugelbäuchen und Grinsebacken gings zurück zum Hotel und ab in die Falle. Um 0530 des Folgetages holte uns ein lokaler Guide ab und eskortierte uns zum Eingang des Taj Mahals. Hier waren wir bei weitem, trotz der frühen Stunde, nicht die einzigen. Nach dem Security Check gings in den Innenhof.
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Man musste sich etwas durchkämpfen zu den besten Spots und es war gewiss nicht einfach es zu schaffen, dass nicht andauernd jemand durchs Bild lief.
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Die Sonne hat inzwischen den Rand des Horizonts überschritten und es wird noch wärmer als es ohnehin schon ist.
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Das Taj Mahal wird locker zu Fuß umrundet. Es wurde 1632 begonnen zu bauen und mutmaßlich zwischen 1644 und 1652 fertiggestellt, die Gelehrten streiten sich darüber. Fakt ist, dass Elefanten genutzt worden um den ganzen Marmor und sonstige Baumaterialien herbeizuschaffen.
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Wer sich die Steine genauer ansieht, wird feststellen, wie detailverliebt gearbeitet worden ist.
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Im Garten flattern einige Paradiesvögel umher.
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Zurück im Hotel stärken wir uns und um 1000 rauschen wir mit wehenden Fahnen vom Hof. Next Stop: Die ehemalige Mogulhauptstadt Fatehpur Sikri aus dem 16. Jhr. und heute UNESCO Weltkulturerbe.
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In gleißender Mittagssonne gewiss nicht sonderlich fotogen und die 35°C machten es auch nicht bequemer. Es bleibt jedoch keine Wahl.
Diwan-i Khas.
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So schlendern wir etwas über den Hof und haben spitze Ohren wie ein Luchs während unser Guide relevante Fakten über die Anlage bereitwilligt ausplaudert.
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Abschließend noch ein Blick in den Jodha Bai Palace.
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Raus aus der Anlage, runter vom Hügel und ab ins klimatisierte Auto. Frau Mutter hatte zum Zwecke des gesteigerten Komforts den Fahrer gebeten, die 4-Zylinder Kutsche rechtzeitig vor unserer Rückkehr anzureissen und entsprechend zu kühlen. So ging es cool westwärts nach Jaipur. Unterwegs passierten wir eine Mautstation wo es sich staute, wir ziehen dank elektronischer Erfassung vorbei an der Blechlawine.
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Die Fahrt zieht sich etwas, sodass wir erst um 1730 in Jaipur einfallen. Erste Anlaufstelle soll ein Geldautomat sein, das Wallet ist flacher geworden, uns gehen die Rupien aus. Der erste Automat ist aber irgendwie leer oder nicht weiter gewollt mit uns zu kollaborieren. Unser Fahrer weiß aber um eine alternative Anlaufstelle.
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Um 40.000 Rupien flüssiger als zuvor schlagen wir im Hotel Suryaa Villa auf. Der kühle Innenhof kommt wie gerufen und lädt zum dinnieren ein.
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Bei Dunkelheit vertreten wir uns noch etwas die Beine und stellen später die Wecker auf 0650. Dementsprechend gehts nach dem Frühstück zum Amber Fort.
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Heutzutage gibts in dem Maota See angeblich keine Krokodile mehr, obwohl immer noch Warnschilder stehen.
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Wir steigen vom Auto auf zwei Elefanten um. Ja, Spass muss sein. Oben angekommen gleiten wir wie eine Feder vom Rücken des edlen Dickhäuters hinab.
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Meine Eltern sind inzwischen genervt von dem Guide, der ein arg akzentuiertes Englisch spricht. Und dieser soll die kommenden zwei Tage weiterhin an unserer Seite verweilen. Der Familienvorsitzende kontaktiert via Whatsapp das Reisebüro in der Heimat um Ersatz für den Guide zu bekommen. Derweilen stöbern wir in der Festung umher die ja mit als Inbegriff der hinduistischen Baukunst gesehen werden kann.
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Unsere berittenen Transporteure sind bereits wieder auf dem Rückweg.
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Auch hier ist wieder beachtlich wie man mit dem damaligen Stand der Werkzeuge/ Technik des 16./17. Jhr. solche Details und Präzision erzeugen konnte.
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Nachdem wir das Amber Fort verlassen hatte, erreichte unseren Fahrer ein Anruf mit der Info wo er den aktuellen Guide rauszuschmeißen hatte und wo der neue, nun deutschsprechende Guide eingesackt wird. Wow, das ging ja mal schnell, zumal in der Heimat die Uhr erst auf sechs in der Früh steht. Es geht also doch noch etwas in der sonst so häufig angeprangerten Servicewüste Deutschland. Mit neuen Guide an Bord gehts statdteinwärts am Joravar Singh Gate vorbei, eines von mehreren Stadttoren in Jaipur.
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Am Straßenrand weißt unser Fahrer auf ein smartes Geschäftsmodell hin, in dem Mieten und eventuelle Standortnachteile eines stationären Barbershops gemieden werden. Man bietet die Dienste direkt am Straßenrand an und wenn es nicht der perfekte Ort sein sollte mit genügend Kundschaft, geht man einfach eine Ecke weiter. Inder wissen wie man durchkommt.
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Wir wollen zum Stadtpalast, unterwegs dahin großes Hallo und Pauke Pauke, da die Gegenfahrbahn durch eine zum Gebet angetretende Menge blockiert ist.
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Vor der königlichen Residenz die zugleich Verwaltungssitz für den Staat Rajasthan war, schmiss uns der Fahrer raus und wir marschierten durch die Mittagshitze charakterisiert durch generöse 35 Grad. Puh! Kalt ist anders.
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Verlässliche Wachposten halten die Stellung.
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Stay tuned!
 

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Bei der Mittagshitze kommen dem lechzenden Körper ein paar grüne Bäume ganz recht.
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Es geht mit einem Tigersprung rüber zur größten Sonnenuhr der Welt Samrat Yantra, erbaut 1727-1733, welche erstaunlicherweise die Zeit bis auf 2 Sekunden genau anzeigen kann. Unter Beachtung des damaligen Stands von Technik und Wissenschaft schon beachtlich.
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Das Areal hat eine stattliche Größe und kann nicht mit einem Blick übersehen werden.
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Für astronomisch fahrlässig gering Informierte wie uns ist das hier eine eigene Welt.
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Hiernach gönnen wir uns eine Siesta, bis uns der Fahrer am späten Nachmittag erneut einsackt und zum Fort Nahargarh chauffiert, welches auf einem Hügel thront und Aussicht auf Jaipur bietet
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Der Lake Palace unverkennbar in der Ferne, es wird später noch einen gesonderten Stop geben.
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Der Kal Katora Lake mitten in der Stadt.
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Sie Sonne verschwindet langsam und man sieht, dass ein leichter Smog über Jaipur liegt.
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Wieder am Fuße des Hügels legen wir den besagten Stopover am Lake Palace ein, heute morgen beim Vorbeifahren lag er nämlich ungünstig im Gegenlicht. Vier von fünf Etagen des Baus aus dem 18. Jhr. liegen unter der Wasseroberfläche.
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Unser liebgewonner und geschätzter Fahrer arrangiert uns ein Drei-Gänge-Dinner in einem Restaurant.
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Schmatzend und fingerleckend probieren wir uns durch alles was uns aufgetafelt wird.
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Irgendwann geht gefühlt nicht mehr, das Dessert wird dennoch nicht verschmäht.
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Prall und unhandlich wie wir nun aus dem Hause der Gastronomie herausfallen, verzurrt uns der Fahrer mit Überlast wieder im Auto und braust mit uns Richtung Hotel. Ausnahmsweise mal ohne Stativ zu so später Stunde unterwegs erledige ich noch das Albert Hall Museum bevor es ins Bett geht.
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Die Nachtruhe endet um 0600 und wir werden vom geschniegelten Fahrer mit knitterfreiem Hemd und wolligen Lächeln wie gewohnt empfangen. Ohne Frühstück gibts jetzt gleich was für den Riechkolben. Es soll auf den Phool Maandi Blumenmarkt gehen. Am Palast der Winde verlassen wir das japanische Vehikel und steigen um auf die eigenen Füße.
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Die Stadt ist noch nicht richtig zum Leben erwacht, genau unsere Zeit die Erkundung in Angriff zu nehmen.
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Noch ein paar mal abgebogen plötzlich und sind wir mitten drin.
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Die Blumen werden größtenteils außerhalb der Stadt angepflanzt und dann früh morgens zum Markt gekarrt.
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Es wird getestet, gehandelt, abgelehnt oder doch gekauft - eine ziemlich dynamische Szenerie um diese Tageszeit.
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Außerhalb stehen die Transporter die abgeladen werden wollen. Für jeden Gang gibts eine Token der später in Rupien eingetauscht wird.
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Ähnliches Prinzip auf dem Gemüsemarkt welcher gleich nebenan ist.
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Zu so früher Stunde lassen sich immer noch sonnige Stimmungsbilder schießen.
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Kaum ist die Sonne da wird es signifikant wärmer, bis dato war es angenehm nur im T-shirt zu laufen.
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Nun fehlt nur noch der Markt für Kuh- und Büffelmilch. Der ist an einer Hautstraße gelegen. Hier werden allerlei Gebindegrößen abgefüllt und umgefüllt.
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Die Frage die sich uns immer nur stellt ist, wenn die Kühe hier in der Stadt sich von Essensresten, Müll etc. ernähren anstatt ne saftig grüne Alm zu haben, müsste die Qualität der Milch auch darunter leiden oder?
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Nach deutschen Standards eher unzureichende Brandschutzmaßnahmen an einem stark frequentierten Tempel.
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Das Frühstück ruft uns zurück ins Hotel. Für den Vormittag sind keine fixen Programmpunkte vorgesehen und unser Fahrer schlägt uns vor einen Affentempel zu besuchen. Gesagt - getan!
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Die maximalbehaarten Bewohner machen sich eine schöne Zeit. 119.jpg

Es kommt wohl immer wieder vor, dass jemand beim Baden ertrinkt da Wassertiefe von bis zu 20m und nicht vorhandene Schwimmkünste falsch eingeschätzt werden.
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Wir haben immer noch viel vom Tag übrig und unser Autolenker hat noch was in petto: Gaitor Ki Chhatriyan Tempel.
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Doch irgendwie ist es zu heiß und wir sind nun etwas gesättigt was Tempelanlagen angeht. Puhhh, der Tiger ruft schon. 133.jpg

Wir rasten den restlichen Nachmittag im Hotel ehe wir in den Südwesten in eine upscale Wohngegend gebracht werden. Hier sind wir bei einer lokalen Familie zum Dinner geladen. Wir werden in die Zubereitung mit eingebunden. Alles beginnt mit einem Masala Chai. Danach kommt alles andere. Die Details bekomme ich leider nicht mehr zusammen. War auf jedenfall alles lecker und bekömmlich wie alles andere auch bisher.
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Die Resultate dann final auf dem Teller.
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Nicht ganz so kugelrund wie die Tage zuvor gehts danach ins Hotel. Es wird Zeit für Wildife & Nature. Sollen wir ab morgen bekommen, dann gehts weiter südlich in den Ranthambore Park.

So long.
 

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Die vierstündige Fahrt von Jaipur bis zur Nordseite des Parks war ereignislos - nothing to write home about. Unsere Unterkunft Ranthambore Kothi empfing uns bei sonnigen 36 Grad. Hier sollte es sich für die kommenden drei Nächte gut Leben lassen.

Die Kemenate und Traumfabrik.
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Der Engpass und Schuh-Chaos-Zone.
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Thronsaal und Waschsalon.
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Außen dann die Potsdamer Wasserlandschaft, natürlich verwaist bei der Hitze.
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Zu gegebener Zeit genießen wir Hi-Tea und eruieren, wer hier sonst noch so verweilt. Alles Gäste die nur wegen der Tiger hier sind. Zu den Mahlzeiten wird den Katzenliebhabern ein fundiertes Buffet geboten.
Der Appell am nächsten Morgen erfolgt um 0530. Mit einem Keks und Kaffe auf der Tatze schwingen wir uns erwartungsvoll auf den bereitstehenden Jeep. Vom frischen Fahrtwind geistig unterkühlt realisieren wir erst am Eingang des Parks, dass es sich um Zone 7 handelt, in die wir gerade reinrumpeln. Dabei hatten wir doch die besseren Zonen 1-5 gebucht! Grrr, hier ist etwas schief gelaufen, aber so ad hoc lässt sich nichts mehr ändern, da die Permit für den Morgen auf Zone 7 ausgestellt worden. Es gibt also Klärungsbedarf mit dem Reisebüro bevor wir Gefahr laufen ein weiteres Desaster dieser Art die folgenden Tage zu erleben. Nun gut, Akzeptanz ist der Schlüssel zum Glück!

Wir werden begrüßt mit einer Fernsicht.
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Wir lassen uns über die staubigen Pisten schaukeln und der Snake Killer schaut bei zu.
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Nicht, dass es sie in der Heimat nicht geben würde, aber sie standen halt fotogen in der Morgensonne.
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Nur wann kommt der Tiger, wenn man von ihm spricht ? Keine Katze weit und breit, stattdessen Gefiedertes.
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Nach etwa vier Stunden gehts ernüchtert und hungrig zurück. Der Hals ist noch geschwollen, die Halsschlagadern sind immer noch geweitet und der Kamm aufgestellt nach dieser unerklärlichen Panne in der falschen Zone gelandet zu sein. Am Frühstücksbuffet beruhigen wir unsere Gemüter und telefonieren mit dem Reisebüro um das Risiko zu mitigieren, dass die Nachmittagssafari wieder in einer falschen Zone stattfindet. Wir können aber vernehmen, dass die nächste Safari in Zone 5 steil gehen wird und das Dilemma vom Morgen wird man zeitnah aufklären. Beruhigt geht es auf die Liege am Pool, bevor es fast nahtlos zum lunchen geht.

Um 1400 werden erneut die Hühner gesattelt, wir krallen uns an der Sitzbank fest und rauschen mit wehenden Fahnen vom Hof. Ab in Zone 5! Der Guide hatte Infos in welcher Gegend am Morgen eine Tigerin mit Nachwuchs gesichtet worden ist und schlägt daher vor direkt in diese Ecke zu fahren, was unsere Zustimmung findet. Unterwegs dann eine Eule am Weg.
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Direkt unter ihr entspannt sich ein Sumpfkrokodil, welches mit einer Prise Curry gerne auf dem Menu vom Tiger landet.
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In einer Senke voraus entdecke ich plötzlich diesen Leoparden. Es dauert einige Zeit bis Guide und Fahrer kapieren was da vor uns liegt. Den herannahenden Jeep mag er nicht und verschwindet kurz darauf in den Tiefen des Waldes. Bei der Wackelei war der Fokus leider nicht ganz perfekt.
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Kurz darauf lichtet sich der Wald und ein weitläufiges Gewässer mit Freiwild kommt zum Vorschein.
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Die Schüttelei im offenen Jeep geht weiter und unter schattenspendenden Bäumen bekommen wir dann die erste Katze zu Gesicht. Endlich!
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Es ist eine der Welpen. Die Muddi und das Geschwisterchen müssen aber ganz in der Nähe sein. Man hat offensichtlich genug gelegen und erhebt sich königlich.
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Plötzlich taucht in unserem Rücken die Mutter auf. Nur Sekunden bleiben für den Moment wo sie lichttechnisch gut zu erfassen ist, ehe sie wieder in den Schatten läuft.
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Wildlife-Fotografie ist immer eine besondere Herausforderung mit dem Sonne-Schatten-Spiel unter den Bäumen.
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Sie sucht eine Wasserstelle auf.
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Hier macht sie es sich bequem.
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Sie bleibt nicht lange alleine, denn eines der Jungtiere gesellt sich zu ihr, wobei der Nachwuchs auch schon eine stattliche Größe hat.
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Der zweite Welpe war bis dahin für uns unsichtbar irgendwo in der Nähe und tritt nun in Erscheinung.
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Es wird ausführlich geschmust bis alle drei von dannen ziehen und unseren Blicken entschwinden.
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Die Zeit verging wie im Fluge und wir müssen nun auch zurück zum Parkausgang. Dort tapst uns noch ein Männchen über den Weg.
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Um 1800 trudeln wir wieder in der Lodge ein zum Hi-Tea, damit war der Nachmittag rundum gelungen. Das Reisebüro meldet sich bei uns zurück, mit dem Angebot der Rückerstattung für die Safari am Morgen und als Entschädigung eine zusätzliche Safari später im Bandhavgarh NP morgens vorm Abflug, wo wir noch einige Stunden Zeit hätten. Nehmen wir natürlich gerne an.

Neuer Tag, neues Glück. Wieder Appell um 0530. Wieder Zone 5 soll es werden. Man könnte behaupten die Routine hätte Einzug gehalten.

Doktor Kroko wärmt sich den Panzer in der Sonne.
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Standesgemäß wird bei den Affen entlaust. Reinlichkeit wird hier nicht nur mit R geschrieben, sondern auch groß.
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Zwei Eulen genießen die Morgensonne genauso sehr wie wir.
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Zur Abwechslung auch etwas von der Landschaft.
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Nur weit und breit kein Tiger - morgens ist wohl nicht deren Zeit. Oder wir sind einfach nur blind dran vorbeigerauscht, wer weiß das schon ?
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Zurück in der Lodge erfahren wir, dass die Gäste der Nachbarlodge für etwa eine Stunde drinnen bleiben mussten und die Staatsmacht die Durchgangsstraße des Ortes gesperrt hatte, da hier ein Tiger um die Häuser zog während wir anderweitig vergeblich nach ihm suchten.

Bis um 1400 galt: Same procedure as yesterday.

Dieser Nachmittag war für Zone 2 eingeplant. Auf gehts mit einer Tigerin die sich an einem trockenen Flussufer entspannt. Viel passiert nicht, daher fahren wir zunächst weiter.
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Mehr als ein weiterer Snake Killer kommt uns nicht vor die Linse.
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Wir kehren um und schauen was die Tigerin macht. Inzwischen hat sich von der anderen Uferseite eine Gruppe Hirsche genähert. Wir beobachten sie dabei, wie sie sich geschickt anpirscht. Minutenlang verharrt sie regungslos in der selben Stellung, bevor sie weiter vorrückt werden Steine vorsichtig abgetastet ehe sie sich vollends draufstützt. Am Ende ziehen die Hirsche davon und sie geht leer aus.
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Am nächsten Morgen gehts ein letztes Mal in den Park wo wir frische Tigerspuren auf dem Weg finden, jeddoch nicht den Tiger dazu. Stattdessen gibts Wild.
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Und wieder ein Mungo, diesmal mit Frosch im Maul. Die Viecher sind bis zu einer gewissen Menge immun gegen Schlangengift. Daher auch ihr Spitzname des Snake Killers, da sie sich mit eben diesen auch anlegen.
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Zurück in der Lodge packen wir bereits die Koffer für die Zugfahrt am Abend. Da wir bis dahin noch plenty of dwell time haben bringt uns der Fahrer nachmittags zum Ranthambore Fort hoch.
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Strategisch auf einem Hügel erbaut im 10. Jhr wurde hier so manche Schlacht ausgetragen.
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Weitblicke über die Landschaft welche wir in den letzten Tagen ergründet hatten sind auch möglich von hier aus.
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Mit einbrechender Dunkelheit holen wir die Koffer aus der Lodge, bekommen noch Proviant in die Hand gedrückt und es geht zum Bahnhof.
 

UniformSierra1

Erfahrenes Mitglied
06.02.2022
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Am Bahnhof angekommen bringt uns unserer Fahrer zum Gleis und es ist Geduld gefragt, denn der Dayodian Express ist etwas delayed. Zum anderen ist auch nicht einfach auszumachen, wo welche Wagenklasse halten wird.
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Gegen 2000 haben wir die vermeintlich richtige Position am Bahnsteig gefunden und pfeiffend und schnaubend kommt der Zug zum Stillstand. Das Abenteuer Indische Nationalbahn kann beginnen.
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Nachdem die Koffer in den Zug gehievt sind verabschieden wir uns vom Fahrer und begutachten unser 1st-Class-Sleeper-Abteil. Viel Platz ist nicht, gut, dass ein Bett eh frei bleibt um so später die Koffer aus dem Weg räumen zu können. Bettwäsche wird gestellt.
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Nachdem wir unseren Proviant als Abendessen vertilgt haben gibts noch eine kleine Erkundungstour durch den Zug. Die erste Klasse bietet wie gebucht Privatsphäre, alle anderen Klassen eher weniger.
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Zwischen den Waggons wird ein Reisgericht für die Locals serviert. Wir lehnen dankend ab, der Fahrer hatte uns vorher dazu geraten mit dem Essen im Zug vorsichtig zu sein. Und da wir bisher keine Probleme hatten, wollten wir hier nun nix riskieren.
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Die Nacht war eher so mittelprächtig. Wir lagen mit unserer Tageskleidung auf den Matratzen und ruhten etwas. Die Klimaanlage wurde zentral gesteuert und war mal kalt, mal warm. Trotz Nachfrage beim Personal, ob man dies ändern könne, tat sich final nicht viel. Das Rütteln über die Gleise wog einen zeitweise sanft in den Schlaf, konnte aber einem aus selbigen genauso abrupt wieder herausholen.
So vergingen die 670 Km und um 0630 bei Tageslicht stiegen wir in Katni aus, wurden wie geplant vom Fahrer abgeholt welcher uns in zwei Stunden zur Jungle Lodge im Bandavgarh Natl Park fuhr.

Name ist quasi Programm und entsprechend sind auch die Zimmer.
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Und auch draußen unterm Vordach hat man eine adequate Entspannungsoase.
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Bevor es bald zu Tisch geht, erkunden wir etwas das Gelände. Bemerkenswert sind dabei diese überdimensionierten Bambuspflanzen.
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Lunchtime: Es werden mehrere Gänge vom hochgradig motivierten Personal serviert. Man fühlt sich fürstlich aufgehoben. Wie man von anderen Gästen vernehmen kann, sind es primär Reisende die Afrika auch kennen, aber bisher noch keinen Tiger bekommen haben und deshalb nach Indien gekommen sind. So wie wir auch.
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Am Nachmittag erkunden wir außerhalb der Lodge etwas das Terrain, sollen aber nicht zu weit weg wegen der umherstreifenden Tierchen. Dabei stoßen wir auf verlassene Gebäude.
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Nach dem Dinner lassen wir uns briefen für den nächsten Tag. Die Safaris gehen hier deutlich länger als im Ranthambore Park und Frühstück findet unterwegs statt. Somit ist der Matratzenhorchdienst bereits um 0515 beendet und wir rauschen von dannen mit einem engagierten Guide und einem ebenso guten Fahrer. Wir finden einige Katzenspuren, jedoch nicht die Katzen selbst. Stattdessen eher ruhige Vertreter wie den hier.
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Oder den, sonst gibts keine weiteren Highlights.
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Zum lunchen gehts wieder zurück und um 1500 heißt es wieder Take off! Wir kurven einige Zeit umher, der Guide versucht entweder Spuren ausfindig zu machen oder lauscht in den Wald, ob die Affen, Rehe oder Hirsche Warnlaute von sich geben. Ihm zufolge die einzige Möglichkeit einen Tiger aufzuspüren. Man wird bald hörig, und wir postieren uns am Waldrand von wo wir eine Ebene überblicken können. Es kommen noch mehr Autos hinzu, die Alarmrufe haben also nicht nur unseren Guide aufhorchen lassen. Das lässt ja auf Erfolg hoffen. Es dauert eine ganze Weile, die Sonne steht schon tief, bis aus einer kleinen Schlucht von der Seite her endlich Bewegung ins Gras kommt. Wenn man vom Tiger spricht, dann kommt er!
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Mit waghalsigen Manövern klammert man sich am Auto fest, während die Fahrer sich nahezu kontinuierlich repositionieren um die beste Perspektive für ihre Gäste rauszuholen, dabei rammt uns ein anderer Jeep seitlich - nicht nennenswerte Schäden sind dabei zu verzeichnen. Vergeben und vergessen.
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Er tappst quer über die Ebene in die Richtung wo einige Hirsche außerhalb unserer Sichtweite grasen.
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Unser Guide will versuchen dem Tiger quasi entgegen zu fahren um ggf. die Jagdszene zu erwischen. Dafür müssen wir die Piste weiter runter und sind natürlich nicht die einzigen mit der Idee. Zu all dem Überfluss tauchen in der ganzen Aufregung auch noch zwei asiatische Elefanten auf.
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Festgeklammert an der Sitzbank, die Kamera unter Staubschutztüten im Arm brausen wir die staubige Piste entlang. Dieser Affe am Wegesrand versteht die Aufregung nicht, für ihn scheint der Tiger weit weg.
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Wir sind zu spät, der Tiger hat sich bereits etwas gerissen und liegt damit weit entfernt im Gras. Nichts für ungut, wir sind ja froh, dass wir ihn bis dahin recht nahe bei uns hatten.

Der Tag geht zu Ende und die Stimmung ist heiter bis fröhlich. Wie sollte sie auch anders sein an der Sonnenseite des Lebens ?
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Auf der Dachterrasse werden wir zu Tisch gebeten. IMG_20260313_195451.jpg

Es wiederholt sich, um 0515 gehts wieder aus dem Schlaf, Fahrer und Guide freuen sich bereits. Abfahrt! Weit entfernt von der Straße liegt ein Tiger im Gras, kaum mit bloßen Auge auszumachen und für die Kamera unbrauchbar. Wir fahren weiter, gucken was anderswo geht. Zum Beispiel beim Affennachwuchs.
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Die Sonne steigt höher, es wird ziemlich heiß, gefrühstückt wird auch, aber sonst sind keine Tiger zu sehen. Dafür bunte Vögel.
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Ein vereinsamter Hirsch im kühlen Nass.
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Am Nachmittag sind wir erneut auf Tour. Jedoch kommt uns keine Katze vor die Linse. Stattdessen diese Eule.
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Und natürlich wieder Affen.
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Mit einsetzender Dunkelheit müssen wir erfolglos abbrechen. Zurück auf der befestigten Haupstraße sind wir nicht die Einzigen und landen im Stau. Tigeralarm am Straßenrand! Nur bis wir zu der besagten Stelle vorgerollt sind, ist er längst in der Dunkelheit verschwunden.
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Wir hoffen stark auf morgen früh, da der Abflug am Nachmittag uns Zeit generierte für die zusätzliche Safari am Morgen als Entschädigung für die anfängliche Misere im Ranthambore.

Erwartungsvoll gehts wieder auf Achse, diesmal auch durch kleine Nebenflüsse.
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Von einem Dorfbewohner erhielt der Guide die Info, dass eine Tigerin mit dreifachen Nachwuchs in der Nähe sei.
Guten Morgen Welt, Hallo Tiger! Here we go!
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Sie verschwand kurz im Unterholz und tauchte darauf wieder auf um den Weg zu überqueren in Richtung Dorf.
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Der Guide meinte, dass es gut möglich sei, dass sie jetzt etwas erlegen würde und später bei Dunkelheit mit den Kleinen dorthin zurückkehren würde zum dinnieren.
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Lichttechnisch ist es auch echt optimal getroffen.
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Nach soviel Tigeralarm gibts erstmal Frühstück, standesgemäß dient die Motorhaube als Tisch.
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Ambitioniert wie unser Guide ist, will er nun den Nachwuchs in den Büschen aufspüren solange die Muddi im oder am Dorf stöbert. Und er hat einen Riecher dafür.
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Der Welpe macht sich eine schöne Zeit, merkt aber natürlich unsere Anwesenheit.
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Leider drängt uns die Zeit nun etwas und unser Wagen rollt wieder an.
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Ganz in der Nähe in einer kleinen Senke hinter dichten Buschwerk hielt sich eines der Geschwister auf, leider sehr unfotogen. Die Zeit saß uns nun aber mehr als im Nacken, da der Airport in Jabalpur noch vier Autostunden entfernt ist. Also flux zurück zur Unterkunft.