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Thema: Sinnlos im Luftraum 8 - It never rains in Southern California - Möhp

  1. #1
    Master of the 737 Avatar von MrGroover
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    Cool Sinnlos im Luftraum 8 - It never rains in Southern California - Möhp

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    Immer nur innerhalb Europas Wochenendausflüge zu unternehmen wird ja auch irgendwann langweilig. Zumal es da kaum etwas mit Langstrecken gibt (bswp. französische Überseedepartements). Und sowieso, Schiffe gab es ja auch schon länger keine richtigen mehr zu sehen. Von daher nahm ich es dankend an, dass die Lufthansa mit der Konkurrenz gleich zog und FRA - SFO für unter €300 anbot. Das aktuelle Wochenende war noch frei, so dass sich da etwas basteln ließ. Hin am Freitag und zurück am Sonntag ergibt diesmal einen längeren Wochenendausflug.

    Los ging es Freitag Mittag. Den Vormittag verbrachte ich noch im Büro, bevor es Richtung Flughafen ging. Die SiKo in FRA ist ja so ein Thema für sich. Besonders unschön ist, wenn man genau zum SchichtwechselSchichtende ankommt und trotz länger werdender Schlangen einzelne Spuren geschlossen werden. Ist ja nicht meine Aufgabe, nur es entsteht der Eindruck, als würde man da nicht richtig planen mit den Schichten.

    Da ich diesmal an einem Freitag am Flughafen war, konnte ich zur schönen Panoramalounge gehen, welche nur werktags geöffnet ist. Außerdem war diese nur wenig besucht. Ist das da immer so, oder waren es die Auswirkungen des 1. März, sprich wieder ein paar M&M Kunden weniger mit Status?


    In einem A321 ging es zunächst nach München. Das war der Haken an der Sache, Verfügbarkeit gab es nur noch mit Hinflug über MUC und somit die Langstrecke im dicken A380. Hat man es so nötig, den Flieger dort mit Dumping-Preisen zu füllen? In MUC wechselte ich zum Satelliten-Terminal und reiste in diesem an der leeren Passkontrolle aus. Danach ging es noch kurz in die Lounge der Ebene L, welche ich bisher auch noch nicht besucht hatte. Ist im Grunde wie die eine Etage tiefer, also nichts besonderes.

    Als ich meinen Platz im Flieger eingenommen hatte, wusste ich wieder, warum ich den A380 eigentlich vermeide. Mal davon abgesehen, dass es zu viele Menschen auf einen Haufen sind, der Sitzkomfort ist sehr bescheiden. Ein Gebot für die Premium-Eco ging übrigens wenig erwartend nicht durch, der Flieger war komplett ausgebucht.


    Der Start erfolgte einigermaßen pünktlich. Kurz darauf startete der Service mit einer Getränkerunde.


    Wenig später folgte die warme Mahlzeit. Da mit dem Austeilen hinten begonnen wurde, gab es vorn keine Auswahl mehr, also nur noch Pasta.


    Nach dem Essen saß ich eigentlich nur die Zeit ab, teilweise weg gedöst, teilweise mit Blick nach draußen. Letzteres lohnte sich allerdings erst über Grönland, vorher war die Wolkendecke dicht.


    Die zweite Mahlzeit lehnte ich ab, meine innere Uhr signalisierte meinem Körper, zu dieser Zeit nichts mehr essen zu müssen. Der Anflug auf San Francisco erfolgte nach dem üblichen Muster, also westlich von der Stadt, allerdings ging es diesmal bereits nörlich des Flughafens über die Halbinsel Richtung Bucht, so dass wir für den Endanflug ab Newark eine Rechtskurve einleiteten. Zu sehen gab es nicht viel, es war bevölkt.

    Die Ankunft selbst war vor der Zeit. Nach dem Aussteigen bin ich zügigen Schrittes zur Einreise. Viele Menschen, ich erwähnte es bereits. An den Global Entry Automaten musste man kurz warten, denn dort war der Andrang recht hoch. Dennoch, letztlich war es wieder eine sehr flotte Einreise.

    Anschließend folgte ich der Beschilderung zur den Hotel Shuttles, welche vor dem Terminal abfahren.


    Mit besagtem Shuttle ging es diesmal zum Hilton San Francisco Airport Bayfront. Das Haus ist schon etwas älter, was sich vor allem auch in der Gestaltung zeigt. Sei's drum, das Bett war willkommen und ich konnte etwas schlafen. Viel zu früh war ich wach, so dass ich die Zeit vertrödelte und letztlich mit dem 4:40 Uhr Shuttle zum Flughafen fuhr. Passend zum Titel des Threads regnete es ohne Unterbrechung.

    Sicherheitskontrolle war dank TSApre eine Sache von Sekunden, maximal zwei Minuten - kein Vergleich zu Frankfurt. Danach lief ich zur Lounge, in der ein ausgiebiges Frühstück wartete.


    Mit einer kleinen Embraer 175 ging es pünktlich nach San Diego. Vorm Start schaute ich noch nach den Sitzplätzen und fand ein paar Reihen weiter vorn eine freie Reihe; der Nebenplatz blieb frei.


    Entlang der Küste Südkaliforniens war es bewölkt, so dass es nichts weiter zu sehen gab.


    Ein Novum war für mich, beim Anflug auf San Diego auf der falschen Seite zu sitzen. Eigentlich gilt es, links zu sitzen, denn der Anflug erfolgt in den allermeisten Fällen Richtung Westen auf die 27, so dass man bereits beim Anflug Schiffe sehen kann. Wolken und vor allem Wind sorgten allerdings dafür, dass diesmal ausschließlich die Bahn 9 in Betrieb war, der Anflug also direkt von der Küste aus erfolgte. Somit blieb es noch ein wenig spannender, was mich letztlich an Schiffen erwarten würde. Natürlich fiel mir auch sofort die 737 MAX 9 am Gate neben uns auf, die sich gerade auf den Weg machte.

    Ohne zu überlegen lud ich meine Compass-Karte am Automaten mit einem Zweitagesticket. Danach ging es mit der einzigen Busfahrt meines Aufenthalts in Richtung Stadtzentrum. Die Busfahrt hätte $2,25 statt $9 für das Zweitagesticket gekostet...

    Am Broadway Pier stieg ich aus und lief die letzten Schritte zu den Verkaufsstellen für die Hafenrundfahrten. Wie schon die letzten Male kaufte ich ein Ticket bei Hornblower. Dank des Wetters - wolkig mit leichtem Nieselregen - brauchte ich diesmal auch keine Aufteilung mit Nordtour am Vormittag und Südtour am Nachmittag. Die verbleibende Wartezeit verbrachte ich mit Blicken auf die Bucht und vergebenem Hoffen auf Schiffsverkehr.

    Die 10 Uhr Hafenrundfahrt startet mit der Nordtour. So richtig viel gibt es da im Vergleich zur Südtour nicht zu sehen. Los ging es mit der R/P FLIP, einer um 90° drehbaren und teilweise im Wasser versenkbaren Forschungsplattform.


    Außerdem gab es die Sea Hunter, ein Drohnenboot zu sehen.


    Im U-Boot Hafen Point Loma lagen drei U-Boote, darunter die USS Hampton.


    Nach der Wende ging es vorbei an der Naval Air Station North Island zurück Richtung Zentrum. Zur Abwechslung gab es diesmal eine dicke C-5 Galaxy zu sehen.


    An der Naval Station North Island, wo eigentlich die Flugzeugträger hin gehören, lag diesmal mit der USS Essex ein amphibisches Angriffsschiff.


    Und nochmal die USS Essex von der Seite.


    Außerdem lagen noch zwei Tanker im Hafen, darunter die USNS Henry J. Kaiser.


    Nach einem kurzen Stopp im Hafen, ging es weiter auf die Südtour. Zunächst nochmal die USS Essex von vorn.


    Falls sich jemand wundert, was es mit dem blau-rot-weißen Band um den Bug auf sich hat: Das Schiff ist am Vortag von einer 8-monatigen Einsatzfahrt zurück gekommen, dafür gibt es dann ein wenig Deko.

    In der ersten Werft an der Coronado Bridge lagen mit der USS Chosin (links) und der USS O'Kane ein Kreuzer und Zerstörer.


    Bei Nassco im Trockendock lag die USS Dewey.


    Neben vielen weiteren Schiffen lag die USS Princeton im Hafen.


    Als wir nach dem Ende der Rundfahrt wieder zurück am Pier waren, bin ich für ein Mittagessen zur Burger Lounge gelaufen.


    Da ich mich auf der Hafenrundfahrt geärgert hatte, wieder auf Hornblower statt Flagship gesetzt zu haben - letztere sind auf der Südtour deutlich weiter in den Süden gefahren - machte ich am Nachmittag nochmal eine Hafenrundfahrt mit Flagship. Also ging es wieder zurück zum Broadway Pier um die zweite Rundfahrt des Tages zu starten.

    Diesmal ging es mit der Südtour los und wie man den Bildern entnehmen kann, schaute sogar die Sonne hervor. Los geht es mit der USS Anchorage, einem amphibischen Transportdock.


    Und die USS Rushmore, einem Docklandungsschiff.


    Der aufmerksame Leser erkennt: auch diese haben bunte Deko. Die beiden sind mit der USS Essex von der Einsatzfahrt zurück gekommen.

    Die eigentliche Motivation, die Hafenrundfahrt mit Flagship nochmals zu machen, war die USS Michael Monsoor, der zweite Zerstörer der Zuwalt-Klasse.


    Im Bau befindet sich aktuell die USNS Miguel Keith, eine mobile Basis.


    Wiederum nach einem kurzen Zwischenstopp am Pier ging es auf den zweiten Teil der Hafenrundfahrt - diesmal die Nordtour. Ich hatte es bereits wohlwollend vernommen, dass ein paar F-18 starteten. Eine hat extra auf uns gewartet, so dass es auch Bilder gibt.


    Am U-Boothafen galt es noch ein paar Bilder der U-Boote zu machen, damit diese identifiziert werden können. Außerdem lag noch eines im Trockendock.


    Das konnte ich am Morgen mit der Hornblower-Tour ebenfalls nicht sinnvoll ablichten, da wir auch hier viel zu zeitig gewendet hatten.

    Da ich nun diesmal den direkten Vergleich hatte: Diesmal war Flagship die deutlich bessere Wahl. Auch wenn Hornblower am Mittag bei der Südtour ebenfalls bis zum Ende des Marinestützpunktes gefahren ist, Flagship hat das deutlich zuverlässiger gemacht. Leider ist das Problem bei der Wahl des Anbieters, dass man es vorher nicht weiß und es auch von Tour zu Tour variieren kann. Ich schätze, dass ich beim nächsten Mal dennoch eher zu Flagship tendiere. Preislich macht es keinen Unterschied, beiden kosten gleich viel.

    Nach der Hafenrundfahrt bin ich noch Richtung Supermarkt auf der 1st Ave. gelaufen. Dort gibt es einen Ralph's und mehr oder minder daneben ein Jimbo's. Ersterer hat die besser Auswahl bei den Sandwiches und Salaten, letzterer beim Wein und Bier. Nachdem ich mich entsprechend für Abendbrot und Frühstück eingedeckt hatte, lief ich die paar Querstraßen weiter zum Doubletree San Diego Downtown Hotel.

    Auf dem Zimmer gab es dann Abendbrot und anschließend ging es zeitnah in den Schlaf. Zum Abendbrot konnte ich noch meine neuste Anschaffung, einen sehr kompakten Korkenzieher für den Schlüsselbund, erfolgreich testen.


    Mein Schlaf wurde irgendwann nach 23 Uhr unterbrochen. Wieder hatte es mit Feuer zu tun, allerdings war es anders als beim letzten Mal kein Feueralarm im Hotel sondern ein oder mehrere Feuerwehrfahrzeuge auf der Straße. Dank Balkon am Zimmer hatte ich die Tür für Frischluftzufuhr offen gelassen, was der Schall natürlich schamlos ausnutzte und ebenfalls ins Zimmer eindrang.

    Nachdem ich kurz nach 2 Uhr wach wurde, entschloss ich mich, gleich wach zu bleiben. Die Zeit konnte ich für den ersten Teil des Reiseberichts nutzen. 6 Uhr nahm ich nach dem Checkout das Shuttle vom Hotel zum Flughafen. Das Shuttle fiel mir auch erst deutlich nach Kauf des Zweitagesticket für den ÖPNV ein. Beim nächsten Mal vielleicht dann doch wieder etwas mehr Planung?

  2. #2
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    Wow für ein Wochenende an die Westküste.
    Ich werde schon blöd angeschaut, wenn ich sage wir fliegen eine Woche nach Vegas.
    Und bekomme dann, für die Zeit lohnt es sich ja gar nicht zu fliegen. Als Kommentar.
    Na das entscheide immer noch ich was sich lohnt.
    pavouch, mainz2013, MFBM und 2 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  3. #3
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    Zitat Zitat von MrGroover Beitrag anzeigen
    Da ich diesmal an einem Freitag am Flughafen war, konnte ich zur schönen Panoramalounge gehen, welche nur werktags geöffnet ist. Außerdem war diese nur wenig besucht. Ist das da immer so, oder waren es die Auswirkungen des 1. März, sprich wieder ein paar M&M Kunden weniger mit Status?
    Die paar Mal, die ich bisher in der Panoramalounge war, war sie auch jedes Mal leer. Nachdem der Eingang doch relativ leicht übersehen werden kann und direkt darüber die Businessclasslounge A26 ist, werden die meisten wohl eher dorthin gehen. Nicht dass es mich stören würde, eine leere Lounge ist auch ganz angenehm und für mich den Umweg von der i.d.R. übervollen SEN bei A50 wert.

    Zitat Zitat von MrGroover Beitrag anzeigen
    In einem A321 ging es zunächst nach München. Das war der Haken an der Sache, Verfügbarkeit gab es nur noch mit Hinflug über MUC und somit die Langstrecke im dicken A380. Hat man es so nötig, den Flieger dort mit Dumping-Preisen zu füllen? [...] Als ich meinen Platz im Flieger eingenommen hatte, wusste ich wieder, warum ich den A380 eigentlich vermeide. Mal davon abgesehen, dass es zu viele Menschen auf einen Haufen sind, der Sitzkomfort ist sehr bescheiden. Ein Gebot für die Premium-Eco ging übrigens wenig erwartend nicht durch, der Flieger war komplett ausgebucht.
    Wärst Du halt direkt nach SAN geflogen, da hättest Du einen viel schöneren A343 bekommen

    Notausgang war nicht mehr frei?

    Zitat Zitat von Nightwish80 Beitrag anzeigen
    Wow für ein Wochenende an die Westküste.
    Ich werde schon blöd angeschaut, wenn ich sage wir fliegen eine Woche nach Vegas.
    Und bekomme dann, für die Zeit lohnt es sich ja gar nicht zu fliegen. Als Kommentar.
    Na das entscheide immer noch ich was sich lohnt.
    Woher hat er wohl die blöde Idee?
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  4. #4
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    Danke für den Bericht, schöner Ausflug
    Luftikus und MrGroover sagen Danke für diesen Beitrag.

  5. #5
    Erfahrenes Mitglied Avatar von LINDRS
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    Zitat Zitat von MrGroover Beitrag anzeigen
    [...] so dass wir für den Endanflug ab Newark eine Rechtskurve einleiteten.
    Sicher?
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  6. #6
    Erfahrenes Mitglied Avatar von John_Rebus
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    Zitat Zitat von LINDRS Beitrag anzeigen
    Sicher?
    Du meinst sicher Newark, NJ, MrGroover hingegen Newark, CA. Und daneben gibt es noch einige weitere Newarks in den USA.
    MrGroover sagt Danke für diesen Beitrag.
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  7. #7
    Erfahrenes Mitglied Avatar von LINDRS
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  8. #8
    Master of the 737 Avatar von MrGroover
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    Zitat Zitat von Nightwish80 Beitrag anzeigen
    Wow für ein Wochenende an die Westküste.
    Normal. Und frag mal die Flugbegleiter, die machen das auch. Und werden dafür noch bezahlt.

    Zitat Zitat von John_Rebus Beitrag anzeigen
    Wärst Du halt direkt nach SAN geflogen, da hättest Du einen viel schöneren A343 bekommen
    Was will ich mit dem komischen Vogel, der nicht mal richtig selber fliegen kann?

    Wenn ich mich richtig entsinne, war das mit einem Hinflug am Donnerstag und der Rückflug über den ganzen Montag verteilt? Für sowas hätte ich viel zu viele Urlaubstage oder Überstunden opfern müssen. Den Luxus mit mehr Frei- als Arbeitszeit wie bei dir da im Unternehmen habe ich nicht...

  9. #9
    Erfahrenes Mitglied Avatar von John_Rebus
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    Zitat Zitat von MrGroover Beitrag anzeigen
    Was will ich mit dem komischen Vogel, der nicht mal richtig selber fliegen kann?
    Immer noch besser als der A346

    Zitat Zitat von MrGroover Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich richtig entsinne, war das mit einem Hinflug am Donnerstag und der Rückflug über den ganzen Montag verteilt? Für sowas hätte ich viel zu viele Urlaubstage oder Überstunden opfern müssen. Den Luxus mit mehr Frei- als Arbeitszeit wie bei dir da im Unternehmen habe ich nicht...
    Hinflug am Freitag, Rückflug am Sonntag mit Landung am Montag. Wegen des Umwegs über Düsseldorf hatte ich mir aber Fr+Mo freigenommen. Dennoch: The Simpsons I already did it
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  10. #10
    Erfahrenes Mitglied Avatar von John_Rebus
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    Ob unser Protagonist auf diesem Flug gebucht war?

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  11. #11
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    Um 19:15 geht noch der UA Flug nach FRA (UA 926) und um 20:55 der LH Flug nach MUC (LH459) - vielleicht hat ja das Umbuchen dahin geklappt.

    Und soviel zur tollen A346 - die D-AIHY (Alter 10 Jahre) hat es bis SFO geschafft und ist dann verreckt. Fast wie bei der Bundeswehr.

  12. #12
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tosc
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    Dann sind die nächsten 2 Wochenendausflüge zum Schiffchen gucken ja schon bezahlt
    kingair9 sagt Danke für diesen Beitrag.

  13. #13
    Erfahrenes Mitglied Avatar von John_Rebus
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    Zitat Zitat von tosc Beitrag anzeigen
    Dann sind die nächsten 2 Wochenendausflüge zum Schiffchen gucken ja schon bezahlt
    Boote!

    Und irgendwo war doch bestimmt Wetter.
    aidsch90 sagt Danke für diesen Beitrag.
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  14. #14
    Master of the 737 Avatar von MrGroover
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    Lächeln

    Es wurden ja schon Mutmaßungen betreffs meiner Rückreise angestellt. Und in der Tat, es wurde kurzzeitig spannend, nur anders als vermutet.

    Zunächst galt es, von San Diego wieder zurück nach San Francisco zu kommen. Auf der Strecke gibt es mehrere Optionen, zum einen United, zum anderen Alaska Airlines oder auch Southwest. Die von UA aufgerufenen Preise für den kurzen Hüpfer waren mir zu hoch. Auf die paar Meilen und die Lounge kann ich auch einmal verzichten. Southwest hingegen verlangte nur etwa die Hälfte, so dass ich diese buchte. Auch weil es noch eine weitere Flugoption gab, falls etwas mit dem gewählten Flug nicht klappen würde. Für einen kleinen Aufpreis gab es noch die Early Bird Option, mit der man in Boarding Group A landet, somit mehr oder minder freie Platzwahl beim Einsteigen hat. Und gegen AS sprach das Risiko, in einem A320 (ex Virgin US) oder E175 zu landen, WN ist garantiert 737.

    Nachdem der vorherige Teil des Reiseberichts abgesetzt war, packte ich meine Sachen zusammen. Ich hätte allerdings mal aufs Handy schauen sollen, WN hatte mir mittlerweile per SMS mitgeteilt, dass der Flieger eine halbe Stunde Verspätung haben würde. Ich hatte insgesamt vier Stunden Umsteigezeit, so dass die halbe Stunde extra nichts ausmachen würde. Der Grund für die Verspätung war wohl die zu spät eintreffende Crew, bzw. ein Teil davon.

    Letztlich ging das Einsteigen mit etwa 20 Minuten Verspätung los. Ich selbst war mit A28 etwa der 15. beim Einsteigen, so dass ich mit Platz 5A recht weit vorn einen freien Fensterplatz fand. Auf einen freien Nebenplatz musste ich mir keine Hoffnung machen, der Flieger war mit 143 Passagieren voll ausgebucht. Ein Flug früher nach San Francisco wurde gestrichen, die Auslastung könnte also gut damit zusammenhängen.

    So richtig viel Beinfreiheit gibt es nicht wirklich, für den kurzen Hüpfer allerdings aushaltbar.


    Reihe 0 informierte uns, dass sich das Zurückschieben noch ein paar Minuten hinaus zögern würde. Wenig überraschend hatte SFO mit Wetter zu tun, so dass dort die Anflüge reglementiert werden mussten. Kurze Zeit später konnte ich von meinem Platz aus gut beobachten, dass sich am Finger wieder etwas tat. Erst das Rollgitter hoch, danach der Finger wieder ran an den Flieger. Eine entsprechende Info kam kurz nach Öffnen der Tür: in SFO ist eine der Bahnen ausgefallen, wie es weiter gehen würde, würde man etwa 9:15 Uhr wissen. Da war es gerade mal etwa 8:25 Uhr.

    Eine schnelle Recherche im Netz brachte NOTAMs zu Tage, RWY 28R/10L CLSD. Gut, also mal die Optionen prüfen. Flug nach OAK, ein Hub von WN: machbar, leider der 8:40 Uhr Abflug nicht mehr zu bekommen. Der folgende würde meine Umsteigezeit arg zusammen schmelzen lassen. Also andere Option prüfen: Meilenticket ab SAN nach FRA. Verfügbarkeit in Eco vorhanden, Abflüge später am Tag, also kein direkter Handlungsbedarf, so dass man noch die nächste Option, Abwarten, wählen konnte. Ach ja, Flüge SAN - SJC hätte es wohl auch noch gegeben.

    Gegen 9 Uhr kam die Durchsage, dass es eine Wheels-Up Time von 9:20 Uhr gäbe. Dafür sollte es gegen 9:10 vom Gate weggehen. Das passierte auch, wenn auch erst 9:11 Uhr oder 9:12 Uhr. Also nochmal die ganze Sicherheitseinweisung und danach ab zur Startbahn 27. Abgehoben sind wir letztlich 9:28 Uhr. Damit würde der Anschluss doch noch komfortabel klappen.

    Ja, tatsächlich, wir fliegen erstmal Richtung SFO.


    Bei Southwest gibt es einen Snack und normale Getränke kostenlos.


    Unsere Ankunft erfolgte tatsächlich in San Francisco. Nachdem die 28R geschlossen war, blieb nur noch die 28L für die Landung. Danach rollten wir zum Terminal 1, welches ich bisher noch nicht kannte. Der Teil, in dem WN unterkommt, ist ein ganz schönes Loch, aber es wird augenscheinlich viel gebaut, so dass Hoffnung auf Besserung besteht.

    Anschließend bin ich zum Terminal 3 spaziert, um mir eine Bordkarte am Automaten zu ziehen. Der OLCI hatte nicht erfolgreich funktioniert, der Abgleich der Passdaten mit den Passagierdaten schlug fehl. Danach lief ich weiter zum internationalen Terminal, wo es durch die Sicherheitskontrolle ging. Die Wartezeit bis zum Abflug verbrachte ich im sehr schönen United Club bei Gate G98. Wäre ich mal zum Terminal 3 gelaufen, der UA Club dort bei Gate 76 ist doch etwas schöner.

    Mit etwas Puffer bin ich zum Gate aufgebrochen, allerdings war der Weg bis G97 nicht sonderlich weit. Zumindest für mich, für den Flieger war der Weg länger. So lang, dass er es noch nicht ans Gate geschafft hatte. Wer regelmäßig in SFO ist, weiß, das die Hansa eher die Gates 100 und 101 nutzt. Somit dürfte klar sein, dass ich nicht auf dem gestrichenen LH 455 gebucht war. UA 58 ist der erste Flieger von SFO nach FRA am Tag und kommt auch noch einigermaßen zeitig in FRA an - planmäßig 9:55 Uhr.

    Dazu muss er aber pünktlich in SFO raus gehen, was schwierig wird, wenn der Flieger nicht pünktlich am Gate ist. Somit verzögerte sich das Einsteigen etwas. Erschreckend groß war die Zahl der GS und 1K, ich hätte mal zählen sollen, in Summe mindestens 50 Passagiere. Upgrades in die Polaris gingen keine durch, die war regulär voll gebucht.

    Auf mich wartete allerdings ein Platz weiter hinten.


    Da es ein Eco-Basic Ticket war, wäre maximal Eco Plus gegen Bezahlung möglich gewesen. Das hätte letztlich einzig mehr Beinfreiheit bedeutet, der Flieger hatte nämlich noch keine Premium Eco Bestuhlung verbaut. Mit freiem Nebensitz ließ es sich aber auch so einigermaßen aushalten.

    Mit etwa 15 Minuten Verspätung ging es weg vom Gate. Neben uns kam kurz zuvor die 9V-SGD an. Der Profi erkennt sofort, dass es sich dabei um die ULR Variante des 350-900 handelt, da die Registration bereits bei den A345 vergeben war. Und der gebürtige Dresdner denkt an Dynamo.


    Einen langen Dreamliner der 10er Reihe gab es auch noch zu sehen, am einfachsten an den vielen Fenstern zwischen Türen 1 und 2 zu erkennen, bzw. auch der mehr oder minder symmetrischen Verteilung um das ausgelassene Fenster unter dem T.


    Unschwer zu erkennen sollte auch sein, dass UA 58 von einer 777 bedient wurde. Da es sich um eine neue 77W handelt, ist es hinten ganz schön eng bei 10 Sitzen pro Reihe. Gefühlt hatte ich LX in der 77W enger in Erinnerung, allerdings meint Seatguru 17,3 Zoll zu 17 Zoll bei UA.

    Bis wir endlich von der 28L abheben durften, verging noch einiges an Zeit, letztlich wohl auch durch die Schließung der 28R begründet.

    Nach dem Start gab es einen ersten Getränke-Service. Lediglich Bier und Wein ist bei UA auf den Langstrecken kostenlos, womit es beim Bier blieb und kein G&T wurde.


    Über den Rockies rissen auch mal die Wolken auf, so dass es ein paar Berge zu sehen gab. Könnte gut im Grenzgebiet zwischen Kalifornien und Nevada gewesen sein, denn wir sind eine sehr südliche Route geflogen, günstiger Winde sei Dank.


    Beim warmen Speisengang gab es die Wahl zwischen Chicken oder Pasta. Außerdem gab es noch eine geringe Anzahl vegetarischer Menüs. Für mich ist es das Federvieh geworden.




    Schmeckte letztlich besser, als es das Foto vermuten lässt. Zum Desert gab es noch ein Eis, was allerdings erst einmal ein paar Minuten brauchte, bis es vom mitgelieferten Werkzeug ohne Schaden des selbigen bearbeitet werden konnte.


    Da es kein Plörrbräu war, was gereicht wurde, blieb es trotz Sonnenuntergang unten.


    Danach habe ich mehr oder minder die Nacht geschlafen. Zwar nicht durchgehend, aber immer wieder längere Zeit. Der Sitz ist doch schon recht eng, auch in der Länge für meine Beine. Der freie Nebenplatz war da sehr willkommen.

    Das Frühstück habe ich verschlafen, mehr absichtlich als aufgrund der bequemen Schlafmöglichkeit. So wie ich mitbekommen hatte, gab es Jogurt und noch etwas.

    In der Info zum Wetter in Frankfurt wurden die Winde aus nordwestlicher Richtung erwähnt. Damit war klar, dass wir noch einen Bogen fliegen mussten. Diesmal ging es nördlich an Frankfurt vorbei, so dass sich noch ein Bild davon machen ließ.


    Die Landung erfolgte etwa 15 Minuten nach der planmäßigen Ankunft. Unsere Ankunftsposition war Gate Z22, also eines direkt am Terminal, womit uns eine Busfahrt erspart blieb. Im weiteren Verlauf des Vormittags ging es per S-Bahn für einen halben Tag Richtung Arbeitsstätte.

    Das Fazit diesmal kurz: mit dem Wetter Pech gehabt, dennoch viele Schiffe gesehen. Flüge wie gebucht, leider eine erwartungsgemäß niedrige Meilenausbeute. Spaß hat es trotzdem gemacht, nur würde ich beim nächsten Mal schauen, den A380 zu vermeiden, oder eben in Premium Eco zu buchen, in der Hoffnung auf mehr Beinfreiheit. Da war UA in Eco trotz allem noch angenehmer.

  15. #15
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    Zitat Zitat von tosc Beitrag anzeigen
    Dann sind die nächsten 2 Wochenendausflüge zum Schiffchen gucken ja schon bezahlt
    Richtig gebucht gibt es kein Geld zurück, sondern Flüge durchgeführt wie gebucht.

    Zitat Zitat von tosc Beitrag anzeigen
    Schiffchen
    Zitat Zitat von John_Rebus Beitrag anzeigen
    Boote!
    Beides, U-Boote oder Hausboote und eben auch Schiffe.

  16. #16
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    Super.

    Viel Spaß in NYC

  17. #17
    Reguläres Mitglied Avatar von Ilove747
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    Jetzt hab ich doch glatt den Start in die Saison zum "Schiffe angucken" verpasst. Vielen Dank für den Reisebericht. Ich bin gern wieder "mitgereist"
    MrGroover sagt Danke für diesen Beitrag.

  18. #18
    Master of the 737 Avatar von MrGroover
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    Die Saison ist ja schon in vollem Gange. Los ging es im Januar in Auckland. Und auch im Februar folgte bereits die ein oder andere Sichtung. Zugegeben, geplant war davon nur Rota, die Restlichen waren "Glückstreffer".

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