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Thema: Auf nach Oslo!

  1. #1
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    Standard Auf nach Oslo!

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    Nach dem Wochenende in Groningen und einem hier nicht reiseberichtlich dokumentierten weiteren Wochenende in Hamburg mit einer Spontanbuchung im Scandic Emporio von Samstag auf Sonntag statt einer Tagestour ging es vom 28.09. bis 03.10. nach Oslo mit einem Kurzabstecher nach Paris.

    Eine Kollegin kommentierte das – freundlich gemeint - mit den Worten, dass da ja eine total naheliegende Route ist.

    Die Flüge:

    Code:
    28.09. BRE-CDG AF1325 1030-1155
    28.09. CDG-OSL AF1274 2050-2310
    03.10. OSL-CDG AF1775 1230-1455
    03.10. CDG-BRE AF1524 1630-1755
    Gebucht habe ich im Juni in C für 425 EUR. Das gibt 60 XP bei Flying Blue, insofern sind die C-Tarife bei AF in dieser Preislage eine hervorragende Möglichkeit, XP für den Statuserhalt zu sammeln.

    Für den Zwischenstop in Paris, den ich nicht am Flughafen verbringen wollte, sondern in Montmartre, gab es dazu auf meine Anfrage hier sehr schöne Vorschläge, wobei ich leider nicht alle umsetzen konnte – irgendwie war ich bei dem Teil doch ab und an mit dem Blick auf die Uhr unterwegs.

    Das Hotel:

    Scandic Sjølyst

    Das Hotel liegt ca. 4 km außerhalb der Innenstadt von Oslo in Skøyen. Der Stadtteil verfügt über eine sehr gute Anbindung an den ÖPNV sowohl mit dem Zug (Skøyen stasjon) als auch mit dem Bus (Haltestellen Skøyen und Sjølyst) und der Straßenbahn (Haltestelle Skøyen). Zu Fuß größtenteils am Wasser entlang läuft man gut eine Stunde von/bis Aker Brygge.

    Den Aufenthalt habe ich ebenfalls im Juni als Award für 50.000 Punkte (10.000 Punkte pro Nacht) bei Scandicfriends fixiert. Vermutlich durch den Status als Level 3 konnte ich für den Wert ein Zimmer der Kategorie Superior buchen – wobei sich der Unterschied im Ergebnis nur über die Zimmergröße definiert. Aber das war noch nicht das Ende: beim Check-in fielen die Worte „you got a nice upgrade“, so öffnete die Zimmerkarte mir dann die Tür zu einer Junior Suite. Insofern wird das für das länger mein bester Deal aus einer Awardbuchung bleiben, die Junior Suite wird dort regulär mit 300+ EUR bepreist.

    Das Programm:

    Einziges geplantes Element war der Brunch in Montmartre wegen der Tischreservierung, alles in Oslo wurde spontan entschieden.
    TorstenMUC, MaBo, genius und 8 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
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  2. #2
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    Tag 1 war essenslastig, daher ließ ich das Auftaktfrühstück in der Lounge in BRE bei zwei Aufbackbrötchen mit Salami und Gurke bewenden. Die Reise startete in einem Embraer 170 von HOP. Der Cateringbeauftragte ließ auftischen:



    Es handelt sich hier, im Uhrzeigersinn beginnend von rechts oben, um: ein Quiche mit würziger Füllung, Streifen von Möhren und einem weiteren mir nicht bekannten Gemüse mit einem geschmacklich undefinierbaren Dip, Pflaumenkompott mit Streuseln (optisch sah das aus wie Kuchen) und Süßgebäck.

    Nach der Ankunft in Paris, bei der es nach der Landung gefühlt eine Taxi(ing)tour über den halben Flughafen gab, bis die hinterste Ecke aka Terminal 2G erreicht wurde, musste ich mich erstmal orientieren, wie ich von dort zum Flughafenbahnhof gelange. Ich finde CDG so unübersichtlich, dass schon der Transfer zwischen Terminals zum Abenteuer wird. Nachdem ich in einem Zug der RER B Platz genommen hatte, merkte ich gerade noch rechtzeitig, dass das der Zug für eine Verbindung mit etlichen Unterwegshalten war, während der Expresszug am Nachbargleis stand. Also fix herübergehuscht.

    Am Gare du Nord fuhr ich mit der Metro nach Lamarck – Coulaincourt. Durch einen Secondhand-Flohmarkt gelangte ich zur Avenue Junot.

    Hier ein Blick von der Avenue Junot auf die Rue Culaincourt:



    Der Eingang zum Hôtel Particulier Montmartre liegt diskret hinter einem Gitter.





    Leider wurde drinnen serviert, Speisen im Garten wäre auch eine nette Sache gewesen.

    It's Brunchtime! Brunch wird hier nicht als Buffet verstanden, sondern man muss aus der Karte Vorspeise, Hauptspeise und Dessert auswählen, dazu gibt es ein Glas Saft, ein Heißgetränk und einen Korb mit Brot, Croissants, zwei Sorten Butter und Marmelade. Das alles spielt sich in einer chilligen, fast wohnzimmerartigen Atmosphäre ab.

    Danach bin ich noch etwas durch Montmarte gelaufen:









    Nach insgesamt vier Stunden in Paris trat ich den Rückweg zum CDG an. Es war jetzt 19.00 Uhr und ich hatte vor drei Stunden zuletzt etwas gegessen, OMG. Da es bei AF im Gegensatz zu KLM kein warmes Essen in der Lounge gibt, war mal wieder Wurstbrötchen- Zeit. Für etwas Süßes danach sind die Schoko-Nougat-Riegel wärmstens zu empfehlen.

    Sodann ging es im A321 auf 1F gen Oslo. In Reihe 1 sind 1A und 1F nicht nur deshalb zu empfehlen, weil es Fensterplätze sind, sondern auch deshalb, weil der Tisch an der Wand angebracht ist und dann heruntergeklappt und ausgezogen wird. Wenn man mit Essen fertig ist, kann man ihn wegschieben und sitzt nicht wie eingesperrt mit dem aus dem aus dem Sitz ausgeklappten Tisch da.

    Zwischen Oslo und Stockholm befindet sich anscheinend eine Essensbarriere: Während AF in C von und nach Stockholm eine warme Mahlzeit auftischt, gab es jetzt eine kalte Platte.



    Im Uhrzeigersinn von oben rechts: Gebäck, Lachs mit Meerrettichcreme, Gemüse, Käse mit Brötchen.

    Wegen der Fahrt nach Paris herein hatte ich mein Gepäck aufgegeben. Das brachte nach der Ankunft noch ein unerwartetes Ärgernis, da die Koffer erst nach über 20 Minuten aufs Band kamen. Während der Wartezeit entdeckte ich einen Fahrscheinautomat für den Flytoget und löste ein Ticket. Dank der dadurch eingesparten Zeit erwischte ich ganz knapp den nächsten Zug – inzwischen war es ca. 23.45 Uhr und ich wollte nur noch ins Bett.

    Der Rest vom Abend ist daher schnell erzählt: in Skoyen ausgestiegen, 5 Minuten zum Hotel gelaufen, Check-in, „you got a nice upgrade“, „thank you so much“, mit dem Lift hoch, Tür auf, Selbstgespräch: „das ist ein nices Upgrade!“, gute Nacht.
    shortfinal, MaBo, kitchenbutcher und 24 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
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  3. #3
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    Danke für den Bericht, scheint ein schöner Ausflug zu sein. Neugierig bin ich auf deine Oslo Eindrücke. War dort in der letzten Zeit öfters, verglichen mit Kopenhagen Göteborg Stockholm konnte ich mit Oslo wenig anfangen und war eher enttäuscht.
    meilenfreund sagt Danke für diesen Beitrag.

  4. #4
    Erfahrenes Mitglied Avatar von schlepper
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    So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen, ich werde einfach mit Kopenhagen nicht warm.

  5. #5
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tosc
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    Oslo ggü Kopenhagen hat noch einen angenehmen Nebeneffekt - die örtliche Krone steht nicht ganz so bescheiden. Was das angeht habe ich Stockholm dieses Jahr echt lieb gewonnen Gut, ein Salat mit Bier kostet immer noch 20€ - aber es sind keine 30€ mehr

  6. #6
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    Zitat Zitat von schlepper Beitrag anzeigen
    So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen, ich werde einfach mit Kopenhagen nicht warm.
    Dann setz Dich beim nächsten Mal in die S-Bahn nach Helsingör. Vielleicht kann das die Stimmung heben. Zu Oslo kann ich leider nichts sagen. Deshalb bin ich auch gespannt.

  7. #7
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    Zitat Zitat von schlepper Beitrag anzeigen
    So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen, .
    ja so ist es wohl - bis auf die Lebenshaltungskosten gefällt mir in CPH die Atmosphäre, in Oslo fehlt sie mir.

  8. #8
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    Standard Tag 2

    Tag 2 begann – wie auch alle weiteren Tage – mit einem hervorragenden Frühstück. In den norwegischen Scandic-Hotels wird im Gegensatz zu den Häusern in anderen Ländern das volle Programm aufgefahren: Smoothies, Waffeln, Lachs, Trinkjoghurt – ein Traum.



    Solchermaßen gestärkt, lief ich die Strecke am Wasser entlang Richtung Aker Bryyge.



    Hier sind die bekannten Rathaustürme aus der Entfernung vom Astrup Fearnley Museum zu sehen. Das ganze Areal Aker Brygge / Tjuvholmen lässt sich für diejenigen, die noch nicht in Oslo waren, zumindest näherungsweise mit der Überseestadt in Bremen oder dem Gebiet rund um die Elbphilharmonie in Hamburg vergleichen.



    Das Wetter war aber nicht so trübe, wie es das monochrome Bild vielleicht annehmen lässt. Tatsächlich wurde es von Stunde zu Stunde besser, mit 18 Grad bei Sonne und Windstille in der Spitze.



    Daher verbrachte ich bis auf eine kleine Stärkung bei Espresso House und einem Abstecher ins Architekturmuseum die Zeit im Freien.



    Kaffeeketten, neben Starbucks vor allem Espresse House und Kaffeebrenneriet, erscheinen schon fast „nicht so teuer“, da die norwegischen Preise nicht wesentlich höher sind.

    Der Kracher schlechthin bleibt für unsere Sichtweise der Umgang mit dem Thema Alkoholverkauf und -preise:



    Eine Flasche Weißbier: 5 EUR! Zusätzlich ist die Verkaufszeit auch noch gegenüber der regulären Ladenöffnungszeit beschränkt. Ich brauche wohl nicht zu sagen, dass es Kisten nicht zu kaufen gibt, jedenfalls habe ich sowas nicht gesehen.

    Die Zeit verging mit Nichtstun und Fotografieren.



    Nein, das im Hintergrund ist nicht das Traumschiff, sondern nur ein Schwesterschiff.



    Gegenlicht



    Sonnenuntergang, das Schwesterschiff vom Traumschiff fährt weiter

    Ich überwand den inneren Schweinehund und lief zurück zum Hotel.
    arj85, TorstenMUC, MaBo und 23 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
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  9. #9
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tosc
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    Halber Liter für 5€ ist echt günstig Deutsches Fernsehbier halt

  10. #10
    Erfahrenes Mitglied Avatar von pepone100
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    Hier in Spanien kostet das Weizenbier 1 Euro bei Aldi.
    Zitat Zitat von tosc Beitrag anzeigen
    Halber Liter für 5€ ist echt günstig Deutsches Fernsehbier halt

  11. #11
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    Steht der Vigeland Skulpturenpark auch noch auf deiner Liste? Die Umgebung im Herbst ist wunderschön.
    Geändert von darkeka0 (07.10.2019 um 00:21 Uhr)

  12. #12
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    Dieses Mal nicht, aber da war ich letztes Jahr. Das Foto ist vom 30.09.2018:

    MaBo und DavidHB sagen Danke für diesen Beitrag.
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  13. #13
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    Zitat Zitat von concordeuser Beitrag anzeigen
    Danke für den Bericht, scheint ein schöner Ausflug zu sein. Neugierig bin ich auf deine Oslo Eindrücke. War dort in der letzten Zeit öfters, verglichen mit Kopenhagen Göteborg Stockholm konnte ich mit Oslo wenig anfangen und war eher enttäuscht.
    Echt? Ich finde es es traumhaft.
    Beste Empfehlung: U-Bahntour nach Frognerseteren (Berge, Wald), Wandern entlang Akerselva durch Grünerlokka und gemütlich Abhängen im Espresso House (der am Schloßpark) oder bei Olivia...

    Insgesamt wirkt Stockholm auf mich "großstädtischer" (Oslo hat etwas kleinstädtisches, obwohl immerhin doppelt so viele Einwohner wie in Zürich), Kopenhagen mag wieder etwas das "skandinavische Landschaftsflair" missen lassen, weil halt ohne Berge.

    Zitat Zitat von meilenfreund Beitrag anzeigen
    Tag 2 begann – wie auch alle weiteren Tage – mit einem hervorragenden Frühstück. In den norwegischen Scandic-Hotels wird im Gegensatz zu den Häusern in anderen Ländern das volle Programm aufgefahren: Smoothies, Waffeln, Lachs, Trinkjoghurt – ein Traum.

    Einige der Scandics (in Trondheim das in der City) sind gar immer wieder mit dem "besten Frühstück in Norge" ausgezeichnet worden. Wobei man da durchaus nachhaken müsste, wie viel Aussagekraft dieser "Preis" hat. In jedem Fall kriegt man dort gut was geboten, sowohl in Tromso, als auch in Oslo und Trondheim fand ich das (sich jeweils in allen Scandics sehr ähnelnde, insb. Truthahn Bacon ist eigentlich immer dabei) Frühstück super. In Schweden ist es dagegen etwas weniger fischlastig, aber ansonsten auch super.
    Geändert von southflorida (07.10.2019 um 13:37 Uhr)
    MaBo sagt Danke für diesen Beitrag.

  14. #14
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    Zitat Zitat von southflorida Beitrag anzeigen
    Echt? Ich finde es es traumhaft.
    Beste Empfehlung: U-Bahntour nach Frognerseteren (Berge, Wald), Wandern entlang Akerselva durch Grünerlokka und gemütlich Abhängen im Espresso House (der am Schloßpark) oder bei Olivia...

    Insgesamt wirkt Stockholm auf mich "großstädtischer" (Oslo hat etwas kleinstädtisches, obwohl immerhin doppelt so viele Einwohner wie in Zürich), Kopenhagen mag wieder etwas das "skandinavische Landschaftsflair" missen lassen, weil halt ohne Berge.



    Einige der Scandics (in Trondheim das in der City) sind gar immer wieder mit dem "besten Frühstück in Norge" ausgezeichnet worden. Wobei man da durchaus nachhaken müsste, wie viel Aussagekraft dieser "Preis" hat. In jedem Fall kriegt man dort gut was geboten, sowohl in Tromso, als auch in Oslo und Trondheim fand ich das (sich jeweils in allen Scandics sehr ähnelnde, insb. Truthahn Bacon ist eigentlich immer dabei) Frühstück super. In Schweden ist es dagegen etwas weniger fischlastig, aber ansonsten auch super.
    Bin mit Oslo nicht warm geworden, zu viele Baustellen, kein schönes Stadtbild, auch wenn es schöne Landschaft gibt. An sich mag ich Scandic Hotels, hatte jetzt in Oslo ein Scandic, dass extra Geld wollte, weil ich schon um 14 Uhr (durchgefroren u durchgeregnet) einchecken wollte statt um 15 Uhr. Fand ich ziemlich unverschämt.
    globetrotter11 sagt Danke für diesen Beitrag.

  15. #15
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    Standard Tag 3

    Am Tag 3 waren die Aussichten erstmal nicht mehr so schön: es begann trübe und regnerisch. Also eigentlich beste Bedingungen, um ein Museum oder irgendwas anderes indoormäßiges aufzusuchen. Dummerweise hat vieles aus dieser Kategorie in Oslo montags geschlossen. Ich kam dann aber auf das Munch Museet, dort war geöffnet.

    Der Schrei:



    Gezeigt wurde eine Art Best-of-Munch sowie Werke anderer Maler, die ebenfalls dem Museum gehören:





    Die Präsentation war vom Umfang her etwas begrenzt. Das Museum bezieht 2020 einen Neubau, so dass für den Umzug schon die Koffer, ähem, Bilder eingepackt werden. Für Kulturfans wird Oslo nächstes Jahr dadurch sehr interessant, dass es neben dieser Eröffnung auch noch die Inbetriebnahme des neuen Nationalmuseums geben wird.

    Danach lief ich durch den Botanischen Garten






    Richtung Mathallen. An der Stelle habe ich mich selbst hereingelegt: auch wenn auf der Homepage eindeutig steht, dass dort montags geschlossen ist, war ich der festen Überzeugung, „bei Google“ etwas von Montagsöffnungszeiten gelesen zu haben. Das stimmte natürlich nicht...

    Anschließend fuhr ich wieder zum Hotel und machte es mir mit Gebäck von Kaffeebrenneriet in der Suite gemütlich.

    So sah die Suite aus:







    Nicht von dem Tag, aber passt in die Reihenfolge:



    pavouch, MaBo, kitchenbutcher und 14 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
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  16. #16
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    Standard Tag 4

    Der folgende Tag 4 startete wieder mit blauem Himmel und Sonnenschein.



    Das passte sehr gut, denn heute wollte ich hoch hinaus auf den Holmenkollen. Obwohl das mein fünfter Aufenthalt in Oslo war, hatte ich es noch nicht dorthin geschafft.

    Aussicht vom Restaurant bei der Station Holmenkollen:



    Die Schanze wirkte vollkommen anders als ich es mir vorgestellt hatte. Die Dimensionen und Bauten wirken völlig bizarr. Vor allem fiel mir auf, dass die „Landefläche“ bei weitem nicht so groß ist, wie es im Fernsehen immer erscheint. Man springt im Grunde in einen relativ kleinen Kessel hinein.



    Statt zurück zur Haltestelle Holmenkollen zu laufen, gibt es noch die Alternative, weiter hoch zur Endhaltestelle Frognerseteren zu wandern. Das sind nur 2 km, aber die sind laaaang. Ein Stück geschafft, hier steht im Vordergrund eine der kleineren Sprungschanzen.



    Unterwegs können auf dem Trainingsgelände Sportler beobachtet werden, die Sommerlanglauf machen und nur so durch die Gegend fegen. Einmal angekommen, gibt es kurz vor der Haltestelle ein Restaurant mit sehr schöner Aussicht:



    Wieder „unten“ angekommen, gab es mit der „Mein Schiff 3“ das nächste Kreuzfahrtschiff zu sehen.



    Nachdem ich ein wenig durch die Gegend gelaufen war, genehmigte ich mir ein Essen im Asia Aker Brygge. Es schmeckte und war für norwegische Verhältnisse schon fast preiswert mit 350 NOK für Hauptgericht und zwei Bier.
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  17. #17
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    Standard Tag 5

    Tag 5 führte mich zunächst ins Museum of Science and Technology.

    An der Decke hängt die Caravelle „Finn Viking“, LN-KLH, zu sehen, die als erste Caravelle von 1959 – 1974 bei SAS im Einsatz war.



    Ferner gibt es die Innenausstattung eines Towers vom Flughafen Stavanger in der 70er Jahren zu sehen.



    Aktuell wurde außerdem eine Sonderausstellung zum 50. Jahrestag der Mondlandung gezeigt. Ansonsten wird alles abgedeckt, was man nur irgendwie unter Science and Technology fassen kann: Entwicklung der Telekommunikation in Norwegen, Krankenhausgeschichte, Ölförderung, Fortbewegungsmittel uvm., selbst Plattenspieler und elektronische Orgeln.

    Danach hieß es: Mathallen, 2. Versuch. Heute war dann auch geöffnet. Ist vom Aufbau sehr ansprechend umgesetzt: die Stände befinden sich größtenteils an den Außenseiten, während mittig ein großer Sitzbereich ist. Dadurch wirkt es nicht so gedrängt wie in anderen Markthallen, die über die ganze Fläche hinweg mit Ständen besetzt sind. Ich ließ mir eine Portion Sushi und zum Nachtisch einen Salty-Caramel-Berliner mit einem Cappucino schmecken.

    Abends gab es noch einen Mitbring-Auftrag zu erledigen: für eine Kollegin kaufte ich dann also in Norwegen Mexican Food, essbare Taco-Schalen eines österreichischen Herstellers, die in Deutschland nicht zu haben sind.
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    Standard Tag 6

    Am letzten Tag 6 verließ ich nach dem Frühstück das Hotel und fuhr mit einem Regionalzug zum Flughafen. Im Duty Free kaufte ich eine Flasche Gin, bevor ich noch die OSL Lounge aufsuchte. Der Nudelsalat mit Gemüse und Fleischbällchen



    schmeckte super, das restliche Angebot wies nichts auf, das als erwähnenswert zu bezeichnen ist.

    Das Mittagessen im A320 bestand aus Garnelen, eingelegter Zucchini auf einer undefinierbaren Unterlage, Käse und einem Muffin.



    Nach der Ankunft in CDG und dem Terminalwechsel von 2F nach 2G schaffte ich es endlich einmal in die Lounge in 2G. Die Aussicht ist super, das Angebot schmal. Aber es gab die tollen Schokoriegel!

    Ins Auge fiel mir ein reservierter Bereich. Dort gibt es tatsächlich eine extra Sitzecke für Inhaber des Flying Blue Ultimate Status. Diskret sieht anders aus, denn die Sitzecke ist abgesperrt und mit einem Hinweisschild versehen. Es muss aber tatsächlich ein Ultimate Member zugegen gewesen sein, denn erst stand dort ein Koffer mit Jacke herum, irgendwann war er verschwunden.

    AF bzw. HOP fliegt meistens mit einem E170 nach Bremen. Dieses Mal wurde jedoch ein E190 eingesetzt, der im Gegensatz um E170 in Reihe 1 ziemlich viel Platz bietet.



    Der Nachmittagssnack: Fleisch, es könnte Rauchfleisch oder Schinken gewesen sein, mit Meerrettich, bei dem Würfel schwanke ich zwischen Rührei und Polenta, Brötchen mit Gemüsefüllung, Orangen, Süßes.



    That's it, war eine sehr schöne Reise – mein fünfter Aufenthalt in Oslo nach 2018, 2017, 2015 und 2010.

    Mehr Bilder aus Oslo (in diesem Thread sind größtenteils mit dem iPhone aufgenommene Fotos enthalten, die Aufnahmen mit der Nikon sind noch nicht alle bearbeitet), auch von früheren Reisen, gibt es hier: ipernity: Oslo by Thomas R..

    Ich danke für die Danke!
    TorstenMUC, MaBo, concordeuser und 16 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
    2015: LHR (LH) GDN (LH) ARN (KL) AES (KL) TRD (KL) OSL (KL) CGK (KL) KUL (KL) ARN (KL/LH) SVG (KL)
    2016: LHR (KL) TRD (KL) LHR (KL) TRF (KL) IST (KL) CPH (KL) GOT (KL) AMS (KL)
    2017: STR (AB/EW) ABZ (KL) LCY/LHR (KL) ATH (KL) SKG (A3/EL) AXD (OA) STR (4U) OSL (KL) LCY/LHR (KL) BLL (KL) BLL (KL/LH) AMS (KL)
    2018: CGK (KL) KUL (KL/MH) ARN (AF) AMS (KL) OSL (KL) TOS (SK) ARN (AF) AMS (KL) MAD (BA/LA)
    2019: ARN (KL) STR (KL) OSL (AF)
    ***
    Fotoseiten: 500px, Instagram, ipernity

  19. #19
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    Zitat Zitat von meilenfreund Beitrag anzeigen
    Am letzten Tag 6 verließ ich nach dem Frühstück das Hotel und fuhr mit einem Regionalzug zum Flughafen.
    Das zeichnet den erfahrenen Oslo Reisenden aus
    Als Hinweis für Oslo Reisende: Zwischen Flughafen und Sentralstation (Oslo S) verkehren der (überteuerte) Flytoget und ein Regionalzug. Letzterer fährt nur 3-4 Minuten länger und ist deutlich günstiger
    Geändert von concordeuser (09.10.2019 um 09:24 Uhr)
    meilenfreund, HAMFRA und tischklee sagen Danke für diesen Beitrag.

  20. #20
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    Zitat Zitat von concordeuser Beitrag anzeigen
    Das zeichnet den erfahrenen Oslo Reisenden aus
    Als Hinweis für Oslo Reisende: Zwischen Flughafen und Sentralstation (Oslo S) verkehren der (überteuerte) Flytoget und ein Regionalzug. Letzterer fährt nur 3-4 Minuten länger und ist deutlich günstiger
    Naja, die Regionalbahnen sind manchmal arg überfüllt, vor allem im Berufsverkehr.
    Würde den Flytoget schon durchaus als "erstklassig" durchgehen lassen, während die Regionalzüge mit Glück und gutem Sitzplatz dem entsprechen (Fahrzeit auch nicht mehr länger, ich glaube, es gibt keine Route mehr nach Oslo "über die Dörfer", die Linie L1 fährt jetzt nur noch bis Lillestrom von Oslo aus, und der Flytoget hält manchmal auch in Lillestrom), aber ich hab auch schon erlebt "25 min. Stehplatz ohne jede Bewegungsfreiheit" von Nationaltheatret bis Gardermoen. Aber ja, wenn man gegen Mittag oder nach Berufsverkehr in Gardermoen landet, schnurtracks die Regionalbahn nehmen.

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