Flug

Lufthansa Group ändert Tarifmodell auf der Langstrecke zum 01.06.2021

Lufthansa, Austrian Airlines, Brussels Airlines und SWISS führen ab dem 01.06.2021 auf zahlreichen Interkont-Verbindungen ein neues Tarifkonzept in der Economy Class ein. Ähnlich wie auf der Kurzstrecke werden dort zukünftig unterschiedliche Tariffamilien („Fare Families“) angeboten.

In allen Economy Buchungsklassen stehen zukünftig auf diesen Strecken bis zu vier frei wählbare Tarifoptionen mit unterschiedlichen Umbuchungs- und Stornierungskonditionen zur Verfügung – vom restriktiven Economy Light-Tarif bis zum voll flexiblen Full Flex-Tarif:

  • NN: nicht erstattbar, nicht umbuchbar
  • NC: nicht erstattbar, umbuchbar gegen Gebühr
  • RC: erstattbar gegen Gebühr, umbuchbar gegen Gebühr
  • FF: gebührenfrei erstattbar, gebührenfrei umbuchbar

Bis zum 31. Juli 2021 sind alle Tarife der Lufthansa Group Airlines weiterhin beliebig oft ohne Umbuchungsgebühr umbuchbar – auch die NN- und NC-Tarife. An dieser Corona-Kulanzregelung ändert sich durch die Einführung des neuen Tarifmodells nichts.

Kunden der Lufthansa Group können zukünftig entscheiden, wie flexibel sie sein möchten und können immer genau den Tarif wählen, der ihren Bedürfnissen am besten entspricht. Bei Umbuchungen ist auch ein Wechsel der Tarifoption möglich. Ausnahme: ein Economy Light-Tarif (NN) kann nur auf einen anderen Economy Light-Tarif umgebucht werden.

Das neue Tarifkonzept wird zunächst auf folgenden Interkont-Verbindungen eingeführt:

  • Von Europa/Asien/Nahost/Südamerika nach Afrika (ausgenommen Ziele, die nur von Brussels Airlines bedient werden)
  • Von Europa/Afrika/Nahost/Südamerika nach Asien (auf ausgewählten Strecken nach Australien, China, Japan, Malaysia und Singapur wird das neue Tarifkonzept nicht eingeführt)
  • Von Europa/Asien/Afrika/Südamerika nach Nahost
  • Von Europa/Asien/Afrika/Nahost nach Nord-, Zentral- und Südamerika
  • Von Asien/Afrika/Nahost/Südamerika nach Europa (auf ausgewählten Strecken vonAustralien, China, Japan, Malaysia und Singapur wird das neue Tarifkonzept nicht eingeführt)

In der Business und First Class bleibt das bisherige Tarifmodell bestehen.

aurum

Erfahrenes Mitglied
13.01.2016
1.306
91
ANZEIGE
  • NN: nicht erstattbar, nicht umbuchbar

  • Kunden der Lufthansa Group können zukünftig e.............. Bei Umbuchungen ..... Wechsel der Tarifoption möglich. Ausnahme: ein Economy Light-Tarif (NN) kann nur auf einen anderen Economy Light-Tarif umgebucht werden.

finde ich jetzt nicht unbedingt logisch
meinen die die coronabedingetn Umbuchungen, die auch bei NN möglich sind?
der Kontext zu dem 2. Satz >zukünftig< klingt aber so, als ob das allgemein gültig sein soll
 

rcs

Gründungsmitglied
Teammitglied
06.03.2009
25.836
1.607
München
Die Logik ist wie folgt: Wer sich für den billigsten "Economy Light" (bzw. "Basic Economy"-Tarif, wie ihn die Amis so schön nennen) entscheidet, soll dann nicht später einfach auf einen höherwertigen Tarif wechseln können. Einmal billig und quasi nur der Sitz = immer billig und quasi nur der Sitz.

Losgelöst von den eigentlichen Tarifbedingungen sind weiterhin alle Lufthansa Group Tickets, die bis 31.07.2021 gekauft werden, mindestens einmalig ohne Gebühr umbuchbar, auch Economy Light (=NN-Tariffamilie auf der Langstrecke im neuen Modell).
 
  • Like
Reaktionen: Batman und Amic

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
4.026
181
Kunden der Lufthansa Group können zukünftig entscheiden, wie flexibel sie sein möchten und können immer genau den Tarif wählen, der ihren Bedürfnissen am besten entspricht.
Das bleibt abzuwarten...
Eigentlich erwarte ich, dass LH auch zukünftig anhand meiner Reisedaten (Aufenthaltsdauer, Vorbuchungsfrist...) entscheiden wird, welche Bedürfnisse ich gefälligst zu haben habe, und mir vorschreiben wie flexibel ich mindestens buchen muss.
Natürlich pervertiert, also je näher der Reisezeitraum liegt, je sicherer ich also weiss dass ich die Reise wie geplant auch antrete, und je kürzer die Reise, also je kleiner mein Gepäck und je geringer meine logistische Möglichkeit großartig umzubuchen, desto mehr Flexibilität wird man mir zwangsverkaufen, sie gleichzeitig aber wegen überbuchten Flugzeugen natürlich in der Praxis nicht ermöglichen können (also das Umbuchen, stornieren geht natürlich jederzeit).
Abzocke als Geschäftsmodell.

Und natürlich heisst auch weiterhin "nicht erstattbar" dass gemäß den gesetzlichen Vorgaben natürlich die Steuern und Gebühren erstattet werden müssen. Und die sind gerade bei den billigen Tarifen ein großer Anteil.

Und ich vermute mal kühn, "umbuchbar gegen Gebühr" heisst dann in der Praxis natürlich gegen Gebührt + Tarifdifferenz, also z.B. gegen €140 Gebühr und €650 Tarifdifferenz kurz vor dem Flugtermin...

Mal sehen, wie sich das auf die Preise auswirkt. Bis Corona war die Eco Langstrecke ja trotz 100% vollen Flugzeugen oft extrem niedrig bepreist, ein Faktor 10 zwischen Eco Und Business nach Asien für kurze Reisen absolut üblich... (z.B. CGN-MUC-PVG €680 in der Eco, €7200 in der Business, identische Reise und identischer Buchungszeitpunkt, jeweils billigste verfügbare Buchungsklasse bei am Ende in beiden Klassen 100% vollen Flugzeugen)
Und mal sehen was das in der Praxis für den PE Aufpreis bedeutet, nach welchen Kriterien da die Flexibilität "angeboten" wird, ob man in der Y noch NN haben kann, auf dem selben Flug in der PE aber schon nicht mehr. Oder umgekehrt...

Aber da nehmen sich die Airlines ja alle nichts.

Nur das Werbegelaber von wegen "Kunde kann entscheiden" und "den Bedürfnissen entsprechend" könnten sie ehrlicherweise weglassen.
 
  • Like
Reaktionen: konstanzer

rcs

Gründungsmitglied
Teammitglied
06.03.2009
25.836
1.607
München
Eigentlich erwarte ich, dass LH auch zukünftig anhand meiner Reisedaten (Aufenthaltsdauer, Vorbuchungsfrist...) entscheiden wird, welche Bedürfnisse ich gefälligst zu haben habe, und mir vorschreiben wie flexibel ich mindestens buchen muss.
Natürlich wird die Vorausbuchung weiterhin einen Einfluss darauf haben, zu welchen Preisen eine Airline die Flüge aussteuert. Das ist aber nicht Lufthansa-spezifisch, das ist im Markt allgemein so - getreu dem marktwirtschaftlichen Grundsatz Angebot + Nachfrage.

Du hast aber zukünftig die Wahl, für welche Tarifkonditionierung Du Dich entscheidest.

Buchst Du weit im Voraus, kannst Du z.B. eben auch in den niedrigen Economy-Buchungsklassen einen voll erstattbaren Tarif wählen und musst nicht wie aktuell in zahlreichen Märkten üblich dann in die Buchungsklassen Y (USA) oder U, M, B, Y (Dubai) - nur um einmal zwei Beispiele zu nennen.

Von diesem breiter aufgestellten Tarifangebot profitierst Du als Kunde also grundsätzlich schon.

Und natürlich heisst auch weiterhin "nicht erstattbar" dass gemäß den gesetzlichen Vorgaben natürlich die Steuern und Gebühren erstattet werden müssen. Und die sind gerade bei den billigen Tarifen ein großer Anteil.
Nunja, die "International Surcharge" (vormals Kerosinzuschlag) zählt nicht in den Anteil der nach den gesetzlichen Vorgaben zu erstattenden Gebühren hinein, von daher ist diese Aussage so nicht richtig.

Und ich vermute mal kühn, "umbuchbar gegen Gebühr" heisst dann in der Praxis natürlich gegen Gebührt + Tarifdifferenz, also z.B. gegen €140 Gebühr und €650 Tarifdifferenz kurz vor dem Flugtermin...
An dem Grundsatz, dass eine Tarifdifferenz anfallen kann (außer Du buchst von vorne herein den allerteuersten Tarif in der höchsten Buchungsklasse, bei dem eine Tarifdifferenz dann sehr unwahrscheinlich ist) ändert sich nichts. Aber das "Problem" hast Du bei jeder Airline dieser Welt, dass man mit mehr als nur einer Buchungsklasse arbeitet und die Preise je nach Nachfrage / bereits erzielter Auslastung variieren.

Mal sehen, wie sich das auf die Preise auswirkt. Bis Corona war die Eco Langstrecke ja trotz 100% vollen Flugzeugen oft extrem niedrig bepreist, ein Faktor 10 zwischen Eco Und Business nach Asien für kurze Reisen absolut üblich... (z.B. CGN-MUC-PVG €680 in der Eco, €7200 in der Business, identische Reise und identischer Buchungszeitpunkt, jeweils billigste verfügbare Buchungsklasse bei am Ende in beiden Klassen 100% vollen Flugzeugen)
Und mal sehen was das in der Praxis für den PE Aufpreis bedeutet, nach welchen Kriterien da die Flexibilität "angeboten" wird, ob man in der Y noch NN haben kann, auf dem selben Flug in der PE aber schon nicht mehr. Oder umgekehrt...
Da das neue Preismodell nur in der Economy Class eingeführt wird, bleibt in den anderen Klassen das bisherige Modell der Tarifkonditionierung bestehen.

Nur das Werbegelaber von wegen "Kunde kann entscheiden" und "den Bedürfnissen entsprechend" könnten sie ehrlicherweise weglassen.
Wie bereits geschrieben - und nehmen wir einfach mal das Beispiel MUC-NYC-MUC:

Aktuell ist der günstigste voll flexible Tarif ausschließlich in der Y-Klasse im Angebot - Kostenpunkt über 3000 EUR. Im neuen Tarifmodell wirst Du dann z.B. auch in der L-Klasse (günstigste Strukturtarif-Buchungsklasse in dem Städtepaar) einen Full-Flex-Tarif buchen können, der dann eben nur noch einen Bruchteil kostet.

Und sollte Dir bei einer Umbuchung der Aufpreis bei der LH Group nicht schmecken, könntest Du bei einem FF-Tarif dann ja auch stornieren und bei einer anderen Airline neu buchen, wenn dort am Tag der Umbuchung das Preis-/Leistungsverhältnis besser sein sollte.
 

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
13.201
485
BRU
Aktuell ist der günstigste voll flexible Tarif ausschließlich in der Y-Klasse im Angebot - Kostenpunkt über 3000 EUR. Im neuen Tarifmodell wirst Du dann z.B. auch in der L-Klasse (günstigste Strukturtarif-Buchungsklasse in dem Städtepaar) einen Full-Flex-Tarif buchen können, der dann eben nur noch einen Bruchteil kostet.

Und sollte Dir bei einer Umbuchung der Aufpreis bei der LH Group nicht schmecken, könntest Du bei einem FF-Tarif dann ja auch stornieren und bei einer anderen Airline neu buchen, wenn dort am Tag der Umbuchung das Preis-/Leistungsverhältnis besser sein sollte.
Ist denn schon bekannt, ob es da wirklich auch günstige Full Flex-Tarife geben wird?

Denn zumindest innereuropäisch wurden ja bei der Umstellung auf das neue Tarifmodell full flex-Tarife de facto abgeschafft , da auch die Flex-Tarife ja nicht kostenlos stornierbar sind. Womit man offensichtlich genade verhindern wollte, dass der Kunde lange im Voraus Flex-Tickets bucht und dann halt storniert, wenn er seine Pläne ändert....
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
4.026
181
Das ist aber nicht Lufthansa-spezifisch, das ist im Markt allgemein so - getreu dem marktwirtschaftlichen Grundsatz Angebot + Nachfrage.
Sage ich ja, da nehmen sich die Airlines alle nichts.

Aber mit Angebot und Nachfrage hat das nichts zu tun, sondern mit Ausnutzung von Zwangslage und Zahlungsbereitschaft. Wie man unschwer mit ein paar einfachen Preischecks sehen kann, haben die Anzahl der angebotenen Sitze und die Auslastung der Flugzeuge eben keinen Einfluss darauf, welche Anforderungen an Vorausbuchungsfrist und Mindestaufenthalt bestimmte Buchungsklassen haben. Allenfalls die Verfügbarkeit bestimmter Buchungsklassen hängt von der Buchungssituation ab, sprich nur wenn du nicht ohnehin aufgrund deiner Reiseplaung in bestimmte Klassen gezwungen wirst, hängt das was dir angeboten wird von der Nachfrage ab.
Ich hatte schon spottbillige Flüge in 100% vollen Flugzeugen (hohe Nachfrage) und sauteure bei denen ich fast allein im Flugzeug war (geringe Nachfrage), wobei das Angebot an Sitzplätzen jeweils gleich war. Der Unterschied waren halt 3 Wochen Aufenthalt statt 4 Tagen... Systematisch, und völlig unabhängig von Angebot und Nachfrage.

Und FF ist für mich normalerweise keine Option, da ich ein absolut durchschnittlicher Kunde bin (ich habe in den letzten 20 Jahren von deutlich über 1000 Flügen gerade mal 4 storniert), und der storniert (nach vielleicht nicht gerade repräsentativen Zahlen des Schweizer Reisebüroverbandes) nur 1.3% der vollflexiblem Tickets. Selbst wenn wir da noch den Streufaktor 10 draufhauen, ist es über die Jahre immer billiger nichtflexibel zu buchen und 13% der Tickets komplett in die Tonne zu treten, als systematisch den vielfachen Preis zu bezahlen. Nach realistischen Zahlen (den tatsächlichen Mehrkosten für die Airlines durch kurzfristig leergebliebene Sitzplätze) dürften die FF Tarife nur einen einstelligen Prozentwert teurer sein, als die NN Tarife. Dann aber würden natürlich alle FF buchen, und es bräuchte überhaupt keine unterschiedlichen Tarife mehr.

Es geht bei diesen Tarifen im Wesentlichen um Gewinnmaximierung durch Ausnutzung irrealer Ängste uninformierter Kunden. Oder durch Ausnutzung der Nöte von Firmensoftware die nicht damit umgehen kann, wenn eine nicht stattgefundene Reise trotzdem Kosten verursacht hat. Lieber mehrmals im Jahr einen Tausender mehr für den Flug bezahlen, als einmal alle paar Jahre ein Ticket für €1000 bezahlen aber nicht benutzen...
 

rcs

Gründungsmitglied
Teammitglied
06.03.2009
25.836
1.607
München
Ist denn schon bekannt, ob es da wirklich auch günstige Full Flex-Tarife geben wird?

Denn zumindest innereuropäisch wurden ja bei der Umstellung auf das neue Tarifmodell full flex-Tarife de facto abgeschafft , da auch die Flex-Tarife ja nicht kostenlos stornierbar sind. Womit man offensichtlich genade verhindern wollte, dass der Kunde lange im Voraus Flex-Tickets bucht und dann halt storniert, wenn er seine Pläne ändert....
Ja, siehe auch erster Beitrag bzw. Artikel. Auf der Langstrecke gibt es vier unterschiedliche Tarifoptionen, inklusive FF (Full Flex).

Im Nordatlantik-Markt arbeiten ja bereits AF/KL/DL mit einem ähnlichen Tarifmodell.

Dort ist die Spreizung innerhalb einer Buchungsklasse wie folgt:
Aufpreis Economy Light (entspricht NN) -> Economy Standard (entspricht NC) +100 EUR
Aufpreis Economy Standard (entspricht NC) -> Economy Flex (entspricht RC) +150 EUR

Den Full-Flex haben AF/KL/DL bislang nur in den teuersten Buchungsklassen, daher gibt es dafür bislang keine Preisreferenz. Meine Vermutung liegt bei weiteren +150 EUR.
 
  • Like
Reaktionen: Anonyma

Boeing736

Erfahrenes Mitglied
31.01.2011
2.261
112
Es geht bei diesen Tarifen im Wesentlichen um Gewinnmaximierung durch Ausnutzung irrealer Ängste uninformierter Kunden. Oder durch Ausnutzung der Nöte von Firmensoftware die nicht damit umgehen kann, wenn eine nicht stattgefundene Reise trotzdem Kosten verursacht hat. Lieber mehrmals im Jahr einen Tausender mehr für den Flug bezahlen, als einmal alle paar Jahre ein Ticket für €1000 bezahlen aber nicht benutzen...

Das ist ja richtig gemein!
Schade sind die Zeiten der Staatsairlines vorbei. Mit Einheitspreisen und vollumfänglichen Ausgleich jeglicher Verluste aus der Staatskasse.
 
  • Like
Reaktionen: YankeeZulu1

spocky83

Erfahrenes Mitglied
21.12.2014
2.974
106
MUC, BSL
Nachvollziehbar ist das ja aus LHs Sicht durchaus. So kann man eben vermeiden, dass grundsätzlich non-flex gebucht wird und dann im Bedarfsfall halt auf einen (teil)flexiblen Tarif upgegradet wird und entsprechend umgebucht/storniert wird. Das ist ihnen ja in den Europatarifen bereits passiert, Eco Flex bucht ja eigentlich niemand, weil man Eco Classic gegen Gebühr auch umbuchen kann und die ist ja fürgewöhnlich genauso hoch wie die Differenz zum Flextarif. Entsprechend zahlt man es bei Buchung von Classic nur im Bedarfsfall, in Flex aber immer.
 
  • Like
Reaktionen: Anonyma

Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
13.201
485
BRU
Das ist ihnen ja in den Europatarifen bereits passiert, Eco Flex bucht ja eigentlich niemand, weil man Eco Classic gegen Gebühr auch umbuchen kann und die ist ja fürgewöhnlich genauso hoch wie die Differenz zum Flextarif. Entsprechend zahlt man es bei Buchung von Classic nur im Bedarfsfall, in Flex aber immer.
In der Tat. Storno ist ja selbst bei den Flex-Tarifen nur gegen Gebühr möglich, während der Vorteil des früheren Flugs am Flugtag auf Strecken mit niedrigen Frequenzen und/oder Umsteigeverbindungen nutzlos ist.... Da frage ich mich auch, welchen Vorteil man mit dem Flex-Tarif eigentlich hat.

Grundsätzlich finde ich ein Tarifsystem aber gut, wo ich je nach Umbuchungs- / Storno-Risiko entscheiden kann, ob mir die höhere Flexibilität den Aufpreis wert ist (und im Unterschied zu Volume kommen Umbuchungen und Stornierung bei mir nicht so selten vor, sowohl privat, als auch beruflich....).
 

flyglobal

Erfahrenes Mitglied
25.12.2009
5.258
59
Eine Frage habe ich noch:
Wie weit in die Zukunft kann man denn einen NC Tarif maximal umbuchen? (abgesehen davon, dass meine bevorzugten Japan flüge wegen der JV's sowieso nicht dabei sind). Denn ich würde ja eher einen umbuchbaren Flug eher maximal verschieben sozusagen auf Termin nächste Reise maximal weit in die Zukunft und dann zum passenden Termin eine andere Reiseoption buchen, wenn die LH wieder alles ausnullt.
 

rcs

Gründungsmitglied
Teammitglied
06.03.2009
25.836
1.607
München
An der technischen Buchbarkeit (max. 330-360 Tage im Voraus je nach Airline) ändert sich nichts.

Und die ABB sehen weiterhin eine maximale Ticketgültigkeit von 1 Jahr ab Ausstellung vor - auch wenn dies aktuell wegen Corona nun aufgeweicht wurde. Für immer und ewig wird das wohl nicht bleiben, ergo sollte man (wenn man mit 100% sicheren und belastbaren Angaben planen möchte) das 1 Jahr Ticketgültigkeit auch im Hinterkopf behalten.
 

hollaho

Erfahrenes Mitglied
22.10.2016
608
64
Und sollte Dir bei einer Umbuchung der Aufpreis bei der LH Group nicht schmecken, könntest Du bei einem FF-Tarif dann ja auch stornieren und bei einer anderen Airline neu buchen, wenn dort am Tag der Umbuchung das Preis-/Leistungsverhältnis besser sein sollte.
Was durchaus öfters mal der Fall ist und somit NC/RC Tarife für Privatleute so oder so ziemlich unattraktiv macht. Es macht einfach keinen Sinn bei Buchung schon einen Aufpreis (100-250 EUR sind recht erheblich und bei vielen von Privatleuten gebuchten Flügen im 20-40% Bereich der Ticketkosten) zu zahlen, dessen Vorteile ich im ohnehin seltenen Fall der Fälle auch noch selten und mit nochmaligem Aufpreis nutzen kann. Zumal bei wirklich preiswerten NN-Tickets auch ohne Fuel Surcharge die Gebühren oft 30-50% ausmachen und sowieso erstattet werden müssen.

Das ist faktisch wie eine extrem teure Versicherung, die nur in seltenen Fällen zahlt. Da wird auch weiterhin - wenn der Kunde die Wahl hat - fast nur NN verkauft werden mit dem gelegentlichen Ausreißer für ein FF, wo der Kunde bei der Reise einfach weiß, daß er mit 50% Wahrscheinlichkeit absagen wird.
 

singmeister

Erfahrenes Mitglied
16.08.2011
2.348
14
BSL
Das ist faktisch wie eine extrem teure Versicherung, die nur in seltenen Fällen zahlt. Da wird auch weiterhin - wenn der Kunde die Wahl hat - fast nur NN verkauft werden mit dem gelegentlichen Ausreißer für ein FF, wo der Kunde bei der Reise einfach weiß, daß er mit 50% Wahrscheinlichkeit absagen wird.
Wenn die "Versicherung" zu teuer ist, dann ist sie für dich das falsche Produkt. Aber neben den "billigst" Eco-Urlaubsbuchern, welche für <500€ über den Atlantik/nach Asien fliegen (zumdindest vor Corona, wann das wieder so sein wird steht in den Sternen), gibt es noch zig andere Kundensegmente, welche für mehr Flexibilität durchaus bereit sind, mehrere hundert Euro Aufpreis zu zahlen.
 
  • Like
Reaktionen: ichbinswieder

mbraun

Erfahrenes Mitglied
09.07.2011
724
194
Wie bereits geschrieben - und nehmen wir einfach mal das Beispiel MUC-NYC-MUC:

Aktuell ist der günstigste voll flexible Tarif ausschließlich in der Y-Klasse im Angebot - Kostenpunkt über 3000 EUR. Im neuen Tarifmodell wirst Du dann z.B. auch in der L-Klasse (günstigste Strukturtarif-Buchungsklasse in dem Städtepaar) einen Full-Flex-Tarif buchen können, der dann eben nur noch einen Bruchteil kostet.

Und sollte Dir bei einer Umbuchung der Aufpreis bei der LH Group nicht schmecken, könntest Du bei einem FF-Tarif dann ja auch stornieren und bei einer anderen Airline neu buchen, wenn dort am Tag der Umbuchung das Preis-/Leistungsverhältnis besser sein sollte.
Ich bin überrascht - auf den ersten Blick klingt das wirklich nach einer sinnvollen und kundenfreundlichen Änderung?

Was es nicht alles gibt...
 

Xray

Erfahrenes Mitglied
13.04.2017
1.177
9
Was heißt denn bei FF gebührenfrei umbuchbar? Muss dafür die gleiche Buchungsklasse noch verfügbar sein, oder muss nur ein Sitz frei sein?

Und was passiert mit der Premium Economy?

Wenn die "Versicherung" zu teuer ist, dann ist sie für dich das falsche Produkt. Aber neben den "billigst" Eco-Urlaubsbuchern, welche für <500€ über den Atlantik/nach Asien fliegen (zumdindest vor Corona, wann das wieder so sein wird steht in den Sternen), gibt es noch zig andere Kundensegmente, welche für mehr Flexibilität durchaus bereit sind, mehrere hundert Euro Aufpreis zu zahlen.

Bisher war volle Flexibilität ja immer sehr teuer, weil halt immer auch gleich so getan wird, als würde man kurzfristig ohne Mindestaufenthalt etc. buchen. Wem das so gar nicht weh tut, der fliegt auch vermutlich ganz gerne Business. Dass C und F nicht neu geregelt werden, dürfte insofern auch eher kein Zufall sein. Ich denke schon, dass hier speziell das Eco-Publikum angesprochen werden soll, für das aktuelle flexible Lösungen preislich absolut jenseits von Gut und Böse liegen und die es eigentlich auch meist nicht brauchen. Hier wird sich die LHG mehr zusätzlichen Umsatz erhoffen, als sie durch die wenigen jetzigen Eco-Flull-Flex Bucher mit längerer Vorausbuchung verlieren können. Ich finde, da hat hollaho schon nicht ganz unrecht.
 
Zuletzt bearbeitet:

rcs

Gründungsmitglied
Teammitglied
06.03.2009
25.836
1.607
München
Was heißt denn bei FF gebührenfrei umbuchbar? Muss dafür die gleiche Buchungsklasse noch verfügbar sein, oder muss nur ein Sitz frei sein?
Wie bei allen Airlines üblich, wird der Tarif bei einer Umbuchung neu berechnet. Ist die ursprünglich bezahlte Buchungsklasse nicht mehr frei, musst Du mit einer Tarifdifferenz rechnen.

Und was passiert mit der Premium Economy?
Bisheriges Tarifmodell, wie Business und First.

Bisher war volle Flexibilität ja immer sehr teuer, weil halt immer auch gleich so getan wird, als würde man kurzfristig ohne Mindestaufenthalt etc. buchen. Wem das so gar nicht weh tut, der fliegt auch vermutlich ganz gerne Business.
Da hast Du aber auch eine deutliche Spreizung, je nach Städtepaar gibt es auch auf der Langstrecke gestaffelte Vorausbuchungsfristen von bis zu 180 Tagen. In den Premium-Kabinen sind (Corona mal außen vor) die Vorausbuchungsfristen mittlerweile vielfach noch deutlich krasser, als in der Economy.
 

Xray

Erfahrenes Mitglied
13.04.2017
1.177
9
Wie bei allen Airlines üblich, wird der Tarif bei einer Umbuchung neu berechnet. Ist die ursprünglich bezahlte Buchungsklasse nicht mehr frei, musst Du mit einer Tarifdifferenz rechnen.


Bisheriges Tarifmodell, wie Business und First.


Da hast Du aber auch eine deutliche Spreizung, je nach Städtepaar gibt es auch auf der Langstrecke gestaffelte Vorausbuchungsfristen von bis zu 180 Tagen. In den Premium-Kabinen sind (Corona mal außen vor) die Vorausbuchungsfristen mittlerweile vielfach noch deutlich krasser, als in der Economy.

Danke.

Für Interkont wäre für mich PE noch vielleicht interessant gewesen in manchen Situationen. Beim aktuellen Preisgefüge ist es für mich bei meinen üblichen Vorausbuchungszeiten weiterhin sinnvoller, Flüge, die ich doch nicht antreten kann, auch finanziell einfach sausen zu lassen.

Und ja, der neue Tarif ist natürlich klar, aber halt auch immer der Knackpunkt. Das soll nicht prinzipiell eine Kritik an dem Geschäftsmodell sein. Wenn, wie bisher und für Premium-Kabine weiterhin, full-flex eh nur bei den teuersten Tarifen möglich ist, ist es ja auch eher egal. Aber speziell die Eco-Kundschaft, die man vielleicht hier mit dem neuen Modell in den Flex-Aufpreis locken möchte, dürfte das kaum auf den ersten Blick verstehen. Und auch ich finde die Bezeichnung "das Ticket lässt sich gebührenfrei umbuchen" genau genommen schwierig. Ehrlicher wäre, immer nur von gebührenfreier Stornierung zu reden. Denn das ist es doch de-facto, was diese Tickets leisten*. Man bekommt den vollen Preis zurück, wenn man nicht mit dem gebuchten Flug fliegt. Und kann sich dann zu dem Zeitpunkt einen dann verfügbaren alternativen Flug buchen. Für den Preis, der dann halt gerade aufgerufen wird. Das klingt halt nur fürs Marketing weniger fesch, als "gebührenfrei umbuchbar mit Sternchen und ganz viel Kleingedrucktem".


*Abgesehen von angeflogenen Tickets. Da dürfte die Umbuchbarkeit schon noch immer Vorteile haben, da es immer noch z.B. ein return-Tarif bleibt, selbst wenn es ein teurer wird wenn man zwei Tage vorher umbucht. Bei Stornieren und Neubuchen wäre es ja sonst der ultimativ teure one-way....
 
Zuletzt bearbeitet:

flyglobal

Erfahrenes Mitglied
25.12.2009
5.258
59
Also angesichts der LH Prognose, dass der geschäftsreiseverkehr nicht so schnell alte Höhen erreicht, aber der Privatkundenverkehr eher zunimmt, wird man überlegen ob man in PE und Business sowohl mit den Vorausbuchungsfristen also auch mit den 'Flex und umbuchungsangeboten' nicht doch etwas nachzieht. Spätestens wenn die PE vergrößert wird dürfte es auch dort ähnliche Optionen geben wie in der Eco wage ich mal zu behaupten.
 

konstanzer

Aktives Mitglied
31.05.2013
204
5
Nur das Werbegelaber von wegen "Kunde kann entscheiden" und "den Bedürfnissen entsprechend" könnten sie ehrlicherweise weglassen.
Ganz meine Meinung. Auch mich nervt an diesen Änderungen weniger die Änderung selbst sondern dieses ständig blöde Gelabere "auf vielfachen Kundenwunsch", "um Ihnen die Reise noch komfortabler zu gestalten", "um auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden noch mehr einzugehen" usw.
So saublöd kann doch gar kein Kunde sein, dass er sich durch solche Floskeln auch noch positiv angesprochen fühlt.
 

TigerPaw

Aktives Mitglied
03.10.2013
138
6
Kann es sein, dass das neue Tarifmodell schon seit ein paar Tagen ex Schweiz umgesetzt wird?
Ich konnte gestern bereits ein kostenfrei stornierbares Economy Flexticket in K ZRH-ORD-ZRH buchen und das zu einem sehr bezahlbaren Kurs < 900 CHF.
"Von früher" kann ich mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass ich ein stornierbares Flexticket auf der Langstrecke in K buchen konnte bzw mir sowas angeboten wurde und das auch noch derart günstig.
 
Zuletzt bearbeitet:

Xray

Erfahrenes Mitglied
13.04.2017
1.177
9
Kann es sein, dass das neue Tarifmodell schon seit ein paar Tagen ex Schweiz umgesetzt wird?
Ich konnte gestern bereits ein kostenfrei stornierbares Economy Flexticket in K ZRH-ORD-ZRH buchen und das zu einem sehr bezahlbaren Kurs < 900 CHF.
"Von früher" kann ich mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass ich ein stornierbares Flexticket auf der Langstrecke in K buchen konnte bzw mir sowas angeboten wurde und das auch noch derart günstig.
Jedenfalls jetzt ist es natürlich aktiv. Für eine aktuell von mir beobachtete Strecke nach Zentralafrika ist der Unterschied von Stufe zu Stufe in Eco jeweils 40, in PE jeweils 60 und in Business jeweils 90.

Sollte das ganze nicht nur für Eco gelten? Ich bin verwirrt. Besagte Strecke ist FRA-MBA. Da kann man wie gesagt Business Basic, Plus oder Flex alles in P buchen. Preisstaffelung pro Richtung 90 Euro..... Oder hat es so was schon immer mal gegeben und das hat gar nichts mit dem neuen Tarifmodell zu tun?
 

rower2000

Erfahrenes Mitglied
Beispiel ORD
Results from https://www.ExpertFlyer.com
Code:
Fare Information Search:

Departing ZRH on 05/09/21 for ORD
Returning on 15/09/21
Flying LX   on booking class K
Purchasing at ZRH
Viewing in currency CHF
Validated Results

Fare Basis  Airline  Booking  Trip Type   Fare           Cabin  Effective  Expiration  Min/Max  Advanced
                     Class                                      Date       Date        Stay     Purchase Req
KMPNCZ5T    LX       K        Round-Trip  867.00 (CHF)   E                             05 / 3M  14
KMPRCZ5T    LX       K        Round-Trip  947.00 (CHF)   E                             05 / 3M  14
KMPFFZ5T    LX       K        Round-Trip  1097.00 (CHF)  E                             05 / 3M  14
NN -> hier nicht verfügbar
NC -> RC Aufpreis 80 CHF
RC -> FF Aufpreis 150 CHF

Beispiel LAX
Results from https://www.ExpertFlyer.com
Code:
Fare Information Search:

Departing ZRH on 05/09/21 for LAX
Returning on 15/09/21
Flying LX   on booking class K
Purchasing at ZRH
Viewing in currency CHF
Validated Results

Fare Basis  Airline  Booking  Trip Type   Fare           Cabin  Effective  Expiration  Min/Max  Advanced
                     Class                                      Date       Date        Stay     Purchase Req
KMPNCZ8T    LX       K        Round-Trip  987.00 (CHF)   E                             06 / 3M  14
KMPRCZ8T    LX       K        Round-Trip  1067.00 (CHF)  E                             06 / 3M  14
KMPFFZ8T    LX       K        Round-Trip  1217.00 (CHF)  E                             06 / 3M  14
NN -> hier nicht verfügbar
NC -> RC Aufpreis 80 CHF
RC -> FF Aufpreis 150 CHF

Beispiel GRU
Results from https://www.ExpertFlyer.com
Code:
Fare Information Search:

Departing ZRH on 05/09/21 for GRU
Returning on 15/09/21
Flying LX   on booking class K
Purchasing at ZRH
Viewing in currency CHF
Validated Results

Fare Basis  Airline  Booking  Trip Type   Fare           Cabin  Effective  Expiration  Min/Max  Advanced
                     Class                                      Date       Date        Stay     Purchase Req
KNCPSR10    LX       K        Round-Trip  107.00 (CHF)   E                             10 / 3M  
KRCPSR10    LX       K        Round-Trip  157.00 (CHF)   E                             10 / 3M  
KFFPSR10    LX       K        Round-Trip  207.00 (CHF)   E                             10 / 3M
NN -> hier nicht verfügbar
NC -> RC Aufpreis 50 CHF
RC -> FF Aufpreis 50 CHF

Beispiel JNB
Results from https://www.ExpertFlyer.com
Code:
Fare Information Search:

Departing ZRH on 05/09/21 for JNB
Returning on 15/09/21
Flying LX   on booking class K
Purchasing at ZRH
Viewing in currency CHF
Validated Results

Fare Basis  Airline  Booking  Trip Type   Fare           Cabin  Effective  Expiration  Min/Max  Advanced
                     Class                                      Date       Date        Stay     Purchase Req
KNCPSRS5    LX       K        Round-Trip  329.00 (CHF)   E                             05 / 3M  
KRCPSRS5    LX       K        Round-Trip  379.00 (CHF)   E                             05 / 3M  
KFFPSRS5    LX       K        Round-Trip  429.00 (CHF)   E                             05 / 3M
NN -> hier nicht verfügbar
NC -> RC Aufpreis 50 CHF
RC -> FF Aufpreis 50 CHF

Beispiel BKK
Results from https://www.ExpertFlyer.com
Code:
Fare Information Search:

Departing ZRH on 05/09/21 for BKK
Returning on 15/09/21
Flying LX   on booking class K
Purchasing at ZRH
Viewing in currency CHF
Validated Results

Fare Basis  Airline  Booking  Trip Type   Fare           Cabin  Effective  Expiration  Min/Max  Advanced
                     Class                                      Date       Date        Stay     Purchase Req
KNCPSR10    LX       K        Round-Trip  174.00 (CHF)   E                             10 / 3M  
KRCPSR10    LX       K        Round-Trip  224.00 (CHF)   E                             10 / 3M  
KFFPSR10    LX       K        Round-Trip  274.00 (CHF)   E                             10 / 3M
NN -> hier nicht verfügbar
NC -> RC Aufpreis 50 CHF
RC -> FF Aufpreis 50 CHF

Scheint also 50/50 für Afrika, Asien und Südamerika zu sein, 80/150 für Nordamerika.
 

mucaari

Erfahrenes Mitglied
10.01.2016
510
5
HKG
Scheint ja, als ob sich LH nicht auf allen Strecken nach Fernost traut, das Konzept einzufuehren. Gibts da schon Details, auf welchen Strecken die alten Konditionen bestehen bleiben werden?