FRANZ verlässt die Lufthansa

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brummi

Erfahrenes Mitglied
21.12.2010
3.160
272
FRA
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..... Es gibt da einen alten Spruch, der da wieder zum Tragen kommt: "Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an."
Das gilt hier auch mal wieder; wenn die LH Mitarbeiter keine Wertschätzung erfahren haben, lässt wohl auch irgendwann deren Motivation nach. Ich denke, da könnte einer wie C. Spohr einiges positiv bewirken.
 

drivechip

Erfahrenes Mitglied
02.01.2012
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ZRH
Tja, falls sich die Geschichte von 2005 wiederholt wird Herr Hohmeister den Job bekommen und die Swiss darf sich einen neuen CEO suchen.
 

honk20

Erfahrenes Mitglied
19.05.2011
5.357
17
würde eher sagen dass mayrhuber das Problen ist.
traurig genug dass es in solch einem Konzern es keinen internen Kandidaten gibt. das zeigt dass mayrhuber es geschafft hat Kandidaten zu verprellen. siehe viele Abgänge zuvor.. .

Franz hatte wahrscheinlich ein Problem mit mayrhuber über die zukünftige Ausrichtung und sind wohl öfter aneinander gerasselt so dass er Selbst gesichtswahrend gehen durfte.
das zeigt die Passage dass mayrhuber jmd externes schon an der Hand hat und nicht will dass spohr gefährlich werden könnte... schön klein halten... denke dass spohr in spätestens 1 Jahr weg ist

warum sucht man dann keinen aviation Experten? weil er o. Hintergrund weiter wahrscheinlich ins tagesgeschäft sich einmischt. ein Experte oder interner macht das nicht lange mit.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
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15.724
FRA/QKL
würde eher sagen dass mayrhuber das Problen ist.
traurig genug dass es in solch einem Konzern es keinen internen Kandidaten gibt. das zeigt dass mayrhuber es geschafft hat Kandidaten zu verprellen. siehe viele Abgänge zuvor.. .

Franz hatte wahrscheinlich ein Problem mit mayrhuber über die zukünftige Ausrichtung und sind wohl öfter aneinander gerasselt so dass er Selbst gesichtswahrend gehen durfte.
das zeigt die Passage dass mayrhuber jmd externes schon an der Hand hat und nicht will dass spohr gefährlich werden könnte... schön klein halten... denke dass spohr in spätestens 1 Jahr weg ist

warum sucht man dann keinen aviation Experten? weil er o. Hintergrund weiter wahrscheinlich ins tagesgeschäft sich einmischt. ein Experte oder interner macht das nicht lange mit.
Hä? :confused:
 

covalin

Erfahrenes Mitglied
03.11.2009
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2
Am Schanzgraben
Genau das ist natürlich die Frage, denn Exklusivität (bzw. besondere Wertschätzung) lebt natürlich davon, dass nicht alle sie genießen dürfen, sondern nur ein ausgewählter Kreis.

Bleiben wir bei unserem einfachen Beispiel. Ein Kunde fliegt jeden Monat zwei mal in Business nach Amerika, kann das aber gut im voraus planen und bucht deshalb einen "günstigen" Tarif in Z oder sogar P für durchschnittlich 3000 Euro pro Roundtrip, Steuern usw. inklusive. Macht also gut 70.000 Umsatz pro Jahr, auf den die Airline verzichten muss, wenn sie diesen Kunden nicht halten kann. Ein anderer Kunde bucht nur J, fliegt aber nur 5 Mal pro Jahr, bringt also auch bei einem durchschnittlichen Ticketpreis von 6.000 Euro bestenfalls 30.000 Euro Umsatz.

Nun sagen die einen: der mit den 30.000 bringt den Gewinn und muss verhätschelt werden, der mit den 70.000 leistet nur einen Unkostenbeitrag, um den braucht man sich nicht weiter zu kümmern. Das ist aber eine falsche Sichtweise, denn das Geld von beiden wird am Ende zusammengeworfen, um die Betriebskosten der Airline insgesamt zu decken und zu übertreffen, also unterm Strich einen Profit zu erzielen. Und dazu trägt der eine Kunde nunmal 70.000, der andere nur 30.000 Euro jährlich bei. Die Kosten bleiben bei Airlines ja unabhängig von der konkreten Auslastung erstaunlich konstant, der Flieger schrumpft nicht on-demand, und ein großer Teil der Treibstoffkosten geht dafür drauf, dass der Flieger sich selbst und den Treibstoff trägt. Auch Piloten und Personal sind so und so an Bord oder am Boden aktiv. Der leere F-Sitz fliegt einfach nicht 10.000 Euro billiger durch die Gegend als der mit einem Kunden besetzte.

Verliert die Airline also den 70.000 Euro-Kunden, dann fehlen ihr am Jahresende (vereinfacht ausgedrückt) 40.000 Euro mehr als wenn sie den 30.000 Euro Kunden verliert (der dank J mit Op-Upgrades in die F, verwendbaren Vouchern etc. verhätschelt wird, während sich der 70.000 Euro Kunden fragt, ob er anderswo nicht vielleicht besser aufgehoben wäre).

Es ist also durchaus interessant, auch jene Kunden zu binden, die viel fliegen, ohne bei jedem Flug jeweils den maximalen Yield zu bringen. Denn am Ende fließt das Geld alles in einen großen Topf, und "Masse statt Klasse" kann dem Anbieter unterm Strich mehr Geld einbringen als eine Verengung des Blickwinkels auf die wenigen Hochmargenzahler, die wie gesagt ohnehin meist zu den anspruchsvollsten Kunden und damit auch nicht zu den loyalsten zählen. Fakt ist, dass man mit 70.000 Euro Umsatz pro Jahr 40.000 Euro mehr Gewinn macht als mit 30.000 Euro Umsatz, solange die Kosten in beiden Fällen vergleichbar sind. Klar, derjenige, der nur 5 Mal fliegt verursacht auch etwas weniger Kosten als derjenige mit den 24 Flügen jährlich, diese Mehrkosten kommen jedoch nicht einmal ansatzweise an die 40.000 Euro Mehrumsatz heran, die liegen vielmehr im Bereich von wenigen 1000 Euro pro Jahr, wenn überhaupt. So gesehen ist es bei diesem Beispiel also der Z-Klasse-Kunde, den man besonders umwerben sollte, nicht der J-Kunde.

In der Praxis sind die Kunden ohnehin weniger homogen, heute ist es Z, morgen C und übermorgen billigst Germanwings. Umso unverständlicher, dass eine Airline wie die LH die Loyalität dieser alles anderen als homogenen Vielflieger mutwillig aufs Spiel setzt.

Aber Du läßt den Aspekt unter den Tisch fallen, dass im Falle des J-Kunden der Sitz noch 19 (24-5) Mal verkauft werden kann - und zwar zu Preisen zwischen P und J. Natürlich kann dieser Platz auch freibleiben oder mit einem Upgrader bestzt werden. Für Deine Einnahmesituation musst Du aber auch diese Erlöse zu den 30.000,- des J-Buchers addieren. Auch wenn diese, angenommen von nur einer Person kämen, wieder einen Passagier mit der entsprechenden Erwartungshaltung generieren würde. Und die Anzahl möglicher Permutationen tendiert gegen undendlich und somit betriebswirtschaftlich nicht einfach zu erfassen.
 
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no_way_codeshares

Guest
Am Aktienmarkt herrschen teils groteske Verhältnisse: Während multinationale Wachstumsfirmen teuer sind wie nie zuvor, wird die Lufthansa wie ein Pleitekandidat gehandelt. Zu Recht?

ewig nervt der Tazo mit seinen Belehrungen aus dem Reich der Theorie und wenn man ihn mal braucht...
 
Y

YuropFlyer

Guest
ewig nervt der Tazo mit seinen Belehrungen aus dem Reich der Theorie und wenn man ihn mal braucht...

Ich habe lediglich den Spiegel-Artikel und die Überschrift gepostet, nichts anderes ;)

Das die LH-Aktion zB gnadenlos unterbewertet sind, wäre übrigens meine persönliche Meinung. Aber was im modernen Kapitalismus abgeht, ist grösstenteils eh ein völliger Witz..
 

Frequent_Sailor

Erfahrenes Mitglied
23.02.2011
2.735
4
HAM
Das die LH-Aktion zB gnadenlos unterbewertet sind, wäre übrigens meine persönliche Meinung. Aber was im modernen Kapitalismus abgeht, ist grösstenteils eh ein völliger Witz..

Mit einem KBV>1 und einem KGV nahezu bei 15 ist LH gnadenlos unterbewertet?
Ein Pleitekandidat wird so bestimmt nicht bewertet! Und es gibt diverse Firmen mit deutlich gesuenderen Bilanzen und besseren Aussichten als LH die aehnlich oder gar schlechter bewertet sind.

Erwartungen in die Zukunft, die bei manchen Firmen zu extremen KGV's fuehren lassen wir mal aussen vor.
 

AroundTheWorld

Erfahrene Nachgeburt
08.09.2009
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Heute, FRA-MUC, Flug hat 35 Minuten Verspätung, angezeigt waren immer nur 20. Ein recht wichtigtuerischer Typ (Dr. soundso, HON) lärmt rum und beschwert sich bei der Purserin, dass man ja keine Infos bekäme und ob wir jetzt endlich abfliegen. Nachdem sie ihm versichert, dass das gleich stattfindet, sagt er laut "Kein Wunder, dass der Christoph Franz geht, bei dem elenden Saftladen Lufthansa". Kommentar eines anderen Passagiers..."vielleicht wird's ja besser, wenn er weg ist".
 

tyrolean

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18.03.2009
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Heute, FRA-MUC, Flug hat 35 Minuten Verspätung, angezeigt waren immer nur 20. Ein recht wichtigtuerischer Typ (Dr. soundso, HON) lärmt rum und beschwert sich bei der Purserin, dass man ja keine Infos bekäme und ob wir jetzt endlich abfliegen. Nachdem sie ihm versichert, dass das gleich stattfindet, sagt er laut "Kein Wunder, dass der Christoph Franz geht, bei dem elenden Saftladen Lufthansa". Kommentar eines anderen Passagiers..."vielleicht wird's ja besser, wenn er weg ist".

Hoffnung stirbt zuletzt.