Mein Gott, die AUA! Was ist nur aus dieser Airline geworden.
Ich hatte die letzten Wochen ein paar Strecken mit OS, und hatte mich eigentlich auf die Abwechselung gefreut.
Nun, für alle, die nicht so oft damit fliegen, hier ein kleines Überlebenspaket.
1. Vorher etwas Ordentliches essen.
Der Bordservice ist nicht mehr existent. Ein Apfel, ein Schokoriegel oder ein Salzgebäck, das war es bei Flügen bis drei Stunden. Aber auch wer Flüge von mehr als drei Stunden hat, sollte sich nicht zu sehr auf das DoCo-Catering freuen. Es hat eher etwas von einem Amuse gueule, was da serviert wird. Vielleicht ist es auch eine Promotion fürs Bezahlessen. Kleine Kostprobe auf 3:30h: Mini-Schälchen Nudeln und zwei Löffel voll Dessert.
2. Die Lounge ist nur zum Trinken da.
Ob mit Alk oder ohne - die Auswahl ist groß und gut. Essen? Fertigkuchen, Brot mit zwei Aufstrichen, Chips und Nüsse.
4. Besonders freundlich zur Crew sein.
Dann gibt es auch eine Dose Cola, sonst gibt es nur einen Becher Cola!
Schade drum.
Wie sagt man? Ich würde die Lufthansa gern ersuchen zu klären, ob sie hier einen Hybrid aus Billig- und Linienflieger (aka Franzairlines) zu erfinden gedenkt oder ob die AUA nicht mit ihrem starken Osteuropa-Strecken-Portfolio mit etwas Qualität besser punkten könnte.
Stimme Dir voll und ganz zu... Mir tut es auch unheimlich leid, was hier passiert. In der Tat ist viel verloren gegangen, speziell seit de, Betriebsübergang in die Tyrolean im Juli 2012.
Ich war ebenfalls schockiert, bei meinen letzen Flug mit der Aua als man mich fragte, ob ich die kleinen Soletti Mix oder die Männer Schnitten haben möchte.
Der Sandwich von DO-CO den es oft Abends gab, war für mich der perfekte Einstieg ins WE und den Weg nach Hause. Zugegeben, dies ist sehr subjektiv und vlt auch sentimental.
Ich habe dies schon des öfteren hier erwähnt, bin jedoch der Meinung, dass viel von dem österreichischen Flair an Board verloren ging und von der Höflichkeit und dem Einsatz der Crews, seit dem Betriebsübergang. Man hatte das Gefühl, warmherzig am Flieger begrüßt und behandelt zu werden - die LH hier jedoch zB stark distanziert und kühl ihren Job erledigte. (Achtung: das soll nicht heißen, dass nicht beide Airlines hoch professionell arbeiten)
Alles in allem und die weiteren Sparzwänge tragen hier Rechnung, dass man immer weniger gern damit fliegt, quasi auch Identifikation verloren geht.. Für mich waren dies, sofern die Preise nicht zu hoch waren, immer der Grund, warum ich mich für den OS und nicht LH Flug entschieden habe, wenn es darum ging am WE nach Hause bzw am MO morgen wieder an den Arbeitsstandort zurück zu kehren.