Sorry, aber wer sich nur mal 5 Minuten mit der Situation zB in Griechenland beschäftigt und guckt, was Muttis/FDPs und IWFs nationalistisch-populistische Poltik vom Totsparen und Ersticken dort angerichtet hat, der weiß, dass da noch ein riesiger Batzen auf uns zukommt. Die griechische Famile mit 2 Kindern, die jetzt mit 3 anderen Familien in 1 Zimmer lebt bekäme bei solchen Kommentaren wahrscheinlich zu Recht das kotzen. Menschen wie Merkel oder Rössler, letzter lief ja sogar in Griechenland rum und beleidigte die Leute dort, brauchen dringend ein Basiskurs Geschichte in der nächsten Hauptschule, 9. Klasse.
Sorry dafür,
daß hier wieder einmal Ursache und Wirkung verwechselt werden.
Oder waren es Frau Merkel und Herr Rösler, die verantwortlich für die Aufnahme Griechenlands in die Währungsunion waren? Nein, es war die griechische Regierung selbst, die im Referenzzeitraum zwischen 1997-99 vorsätzlich falsche Zahlen zum Haushaltsdefizit nach Brüssel meldete (die statt bei höchstens 3% zum Teil über 6% lagen!) und sich die Einführung des €€€ somit in voller betrügerischer Absicht erschlichen hat.
Wie benennt das deutsche StGB so etwas?
Zweitens.
Es waren wieder nicht Frau Merkel oder Herr Rösler, sondern unser sozialdemokratischer Ex-Bundeskanzler Schröder mit seinem Adlatus Eichel, die die noch von Finanzminister Theo Waigel harten Währungskriterien durch die Hintertür wieder einkassierten. Selbst von den aktuell noch agierenden, führenden Sozen, wie Sigmar Gabriel, wird heute als Fehler zugegeben, den Stabilitätspakt aufgeweicht zu haben.
Drittens,
und nun sind wir endlich bei Frau Merkel und Herrn Rösler:
Griechenland ist super-pleite, das ist bekannt. Nur frage sich bitte jeder persönlich: hilft man denn einem alten Freund, dessen dauerhafte Schwäche darin bestand, mehr geborgtes Geld ausgegeben zu haben, als er jemals zurück zahlen konnte, wiederum darin, ihm unlimitiert neues Geld zu leihen, wohlwissend, daß man es nicht wiedersehen wird?
Doch wohl eher nicht.
Sinn jeder Schuldnerberatung ist es doch vielmehr, nach dem allfälligen Kassensturz eine reale Einnahmen/Ausgaben-Rechnung zu erstellen, Einsparpotential auszuloten, und die Einnahmesituation zu verbessern. An der Börse heißt es, dem schlechten Geld niemals Gutes hinterherzuwerfen, weil man beides nicht wiedersehen wird. Unsere in Kürze frisch wiedergewählte Bundeskanzlerin tut es partiell trotzdem, knüpft die Kredite an strukturell notwendige Veränderungen und sorgt eben dafür, daß Griechenland wegen Zahlungsunfähigkeit nicht im absoluten Chaos versinkt. Frau Merkel ist dann also
nationalistisch-populistisch, wenn sie sich so verhält?

2014 wird GR vor Steuer nach neuesten Berechnungen sogar ein kleinen Haushaltsüberschuß erwirtschaften. Ist das nicht eher Lobes wert?
Fazit:
Griechenland zu helfen ist die gelebte europäische Idee, sozial und christlich. Die neuen Kredite dabei an strukterelle Veränderungen im Land zu knüpfen hilft den Griechen selbst am meisten, auch, wenn es für viele zur Zeit ein hartes Brot ist. Nur mögen sich jene, statt Frau Merkel mit Hitlerbärtchen zu verunglimpfen, sich doch in erster Linie an ihre vielen, reichen Landsleute wenden, die den griechischen Staat über Jahrzehnte um seine Einnahmen geprellt und ihr Millionenvermögen ins Ausland geschafft haben. Mögen aber auch erklären, wer eigentlich genau ihre Rente ab 55 bezahlen sollte, und warum es richtig war, seinen Hausbau nicht zu beenden, damit man keine Steuer zahlen musste. Und die sozialistischen Regierungspolitiker, die diesen Schlamassel erst ermöglicht haben.
Siehe auch hier:
Griechenland: In Athen gehen die Lichter aus | ZEIT ONLINE