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Der fundierte Artikel verschweigt leider, welche Verbindlichkeiten der beiden Institute zu Lasten des Steuerzahlers verbleiben.
Wenn Du uns verrätst, wie man Strom in größerem Maßstab speichert (außer in Speicher-Seen, die aber nicht überall möglich sind), dann nominieren wir Dich für den Nobelpreis in Physik!
Der fundierte Artikel verschweigt leider, welche Verbindlichkeiten der beiden Institute zu Lasten des Steuerzahlers verbleiben.
Das müsstest Du mir genauer erklären.
Es ging nicht ums Speichern, sondern wie man flexibel genug genügend Kapazitäten aus fossilen Energien vorhalten kann. Da sollte sich doch ein Weg finden, wie man bei Flaute, Wolken oder Stosszeiten die Gas- oder Ölflamme etwas höher drehen kann oder auch mal ein paar Brikett mehr nachlegt.
SZ meinte:Sie [die Dena] weist aber darauf hin, dass der Endbericht noch in der Abstimmung sei. Die ganze Studie will die Dena voraussichtlich Ende des Jahres veröffentlichen.
Und wer baut diese Kapazitäten? Und wie sollen sich diese Kapazitäten rechnen, wenn sie 90% der Zeit brach liegen, und vielleicht 2-3 mal im Jahr hochgedreht werden?
Danke für den Link. Der Artikel ist allerdings von Oktober 2010.
Die Kapazitäten sind ja mehr als vorhanden, insgesamt je 23 000 000 000 kWh zu viel. Und für die zweite Frage brauch es eben die Rechen-Künstler aus den FNBL minus Berlin oder halt Bayern oder Ba-Wü.
Seither hat sich nichts daran geändert. Stichwort "Genehmigungsverfahren in Deutschand". Darfst aber gerne nach einem neueren Artikel googeln.
SZ meinte:Zahlreiche Projekte sind örtlich umstritten. So kämpft Vattenfall seit Jahren darum, den Thüringer Wald und seinen Rennsteig mit einer 380-Kilovolt-Leitung überqueren zu dürfen.
SZ meinte:In der Branche diskutiert wird auch ein superstarkes Stromkreuz in Deutschland, mit dem Elektrizität von Skandinavien nach Südeuropa und von Westeuropa nach Osteuropa sowie jeweils umgekehrt transportiert werden könnte.
Man muß kein Spezialist im Betreiben von Kraftwerken sein, um darauf zu kommen, daß das Bereithalten dieser Kapazitäten Geld kostet. Und daß diese Kosten nicht mit 100 Betriebsstunden im Jahr abgedeckt werden können, ist auch offensichtlich.
Also irgendjemand muß dieses Bereithalten bezahlen, wenn wir wollen, daß erst die (teure) Öko-Energie zum Einsatz kommt, und nur im Bedarfsfall der billigere Gas-Strom.
Nochmal: Strom muß teurer werden !?!![]()
Aus meinem Verständnis lassen sich diese Projekte nicht wirklich nur dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zuschreiben. Ich frage mich dann auch, welchen Weg der Strom denn bisher genommen hat, immerhin liessen sich ja wohl auch problemlos die besagten 23 000 000 000 kWh problemlos exportieren.
Dass es Geld kostet, entsprechende Kapazitäten vorzubehalten steht ja wohl gar nicht ausser Zweifel. Ob es denn teurer wäre als 23 000 000 000 kWh im Jahr fast zu verschenken, darüber sollte man zumindestens mal nachdenken.
Die eingespeiste Öko-Energie wird ohnehin über 20 Jahre bezahlt und sollte deshalb auch genutzt werden. Weswegen man auf Seiten der ich sage mal traditionellen Stromerzeuger dennoch so tut, als gäbe es diesen Posten nicht und auf Teufel komm raus fossile Energieträger verbrennt, erschliesst sich mir jedoch nicht.
Man nutzt die Öko-Energie doch. Fossile Energieträger werden (nur) aus folgenden Gründen eingesetzt:
a) es steht keine Öko-Energie zur Verfügung, weil der Wind nicht bläst oder die Sonne nicht scheint
Achso, mich würde dann doch mal interessieren wo am Ende die EU Hilfen für Griechenland, Irland oder Spanien gelandet sind?
Kann es sein das die Länder diese Gelder brauchten um ihre Schulden zu bedienen? Und kann es somit sein das diese Gelder dann bei der Deutschen Bank und ihren Kollegen gelandet sind?
Es wäre einfach genau zu benennen wo die Milliarden an Staatshilfen den genau hingeflossen sind - macht aber keiner. Da heisst es dann die Milliarden gingen nach Griechenland, Spanien oder Irland. Mir kann doch keiner sagen das die EU nicht über die genaue Verwendung der Gelder bestimmt - nur öffentlich macht dies keiner.
Fossile Energie wird in die Netze eingespeist wenn nicht genügend "Öko" Strom vorhanden ist und sich die Lücke nicht mit Atomstrom schliessen lässt.
Dann sind zuerst die Kohlekraftwerke am Netz und zu guter letzt dann die Gaskraftwerke, somit besteht für Gaskraftwerke zur Zeit so gut wie kein Bedarf. Das wird sich aber ändern wenn die Atomkraftwerke endgültig abgeschaltet sind.
Was wäre die Alternative gewesen? Die Alternative wäre gewesen, GR geht Pleite, unmittelbar danach fallen die Dominosteine und Irland und Portugal gehen Pleite, es folgen Spanien und Italien, der Euro bricht auseinander, Deine Lebensversicherung kürzt Dir die Ablaufleistung, Deine Pensionkasse oder bAV die Rente, auf Deinem Sparbuch steht nur noch die Hälfte. Jetzt kann man sagen: "Macht doch nichts". Ja, das kann man so sehen...
Wenn Du schon einmal eine Bilanz gelesen hast (nach Deiner Frage zu urteilen wohl nicht), dann weißt Du, daß Du eine einzelne Position auf der Passivseite nicht einer einzelnen Position auf der Aktivseite zuordnen kannst.
Generell gilt aber, ja, natürlich waren die Hilfen auch (!) dazu da, fällige Schulden zu bedienen. Das hat auch nie jemand bestritten.
Was wäre die Alternative gewesen? Die Alternative wäre gewesen, GR geht Pleite, unmittelbar danach fallen die Dominosteine und Irland und Portugal gehen Pleite, es folgen Spanien und Italien, der Euro bricht auseinander, Deine Lebensversicherung kürzt Dir die Ablaufleistung, Deine Pensionkasse oder bAV die Rente, auf Deinem Sparbuch steht nur noch die Hälfte. Jetzt kann man sagen: "Macht doch nichts". Ja, das kann man so sehen...
Achso, mich würde dann doch mal interessieren wo am Ende die EU Hilfen für Griechenland, Irland oder Spanien gelandet sind?
Kann es sein das die Länder diese Gelder brauchten um ihre Schulden zu bedienen? Und kann es somit sein das diese Gelder dann bei der Deutschen Bank und ihren Kollegen gelandet sind?
Es wäre einfach genau zu benennen wo die Milliarden an Staatshilfen den genau hingeflossen sind - macht aber keiner. Da heisst es dann die Milliarden gingen nach Griechenland, Spanien oder Irland. Mir kann doch keiner sagen das die EU nicht über die genaue Verwendung der Gelder bestimmt - nur öffentlich macht dies keiner.
kein Widerspruch zu meinem Post.
Ich würde vermuten dass die Gelder überwiegend den Investoren welche in die "sicheren" Staatsanleihen investiert hatten zugute gekommen sind. Das waren überwiegend Pensionsfonds, Versicherer und andere Kapitalsammelstellen. Oder anders ausgedrückt: Deine Rente wurde gesichert!
Ist ja alles nicht so schlimm, aber eben nicht ehrlich. Und ja die Banken tragen die Verantwortung wenn sie Kredite vergeben, und wie genau sie das nehmen weiss jeder mittelständische Unternehmer. Als man aber den Griechen, den Spaniern oder den Iren Kredite gab, hat sich niemand die Sicherheiten auch nur ansatzweise so genau angeschaut wie man sich diese bei der Finanzierung des Mittelstandes betrachtet.
Somit wurde nicht Griechenland gerettet sondern meine Lebensversicherung, meine Pensionskasse oder die Rente.
Im übrigen werden Bilanzen ja extra so verfasst das nicht jeder nachvollziehen kann wohin das Geld im einzelnen fließt, wenn man aber im Controlling sitzt dann weiss man das sehr genau.
Wenn der Bürger jetzt aber das "Controlling" der EU Hilfen nach dem Verbleib der Gelder fragt bekommt man eben keine Antwort. Denn es hört sich ja auch blöde an wenn man dann sagen würde "Naja die Griechen sind gerettet worden weil ansonsten unsere Banken zusammen gebrochen wären".
Ist ja alles nicht so schlimm, aber eben nicht ehrlich. Und ja die Banken tragen die Verantwortung wenn sie Kredite vergeben, und wie genau sie das nehmen weiss jeder mittelständische Unternehmer. Als man aber den Griechen, den Spaniern oder den Iren Kredite gab, hat sich niemand die Sicherheiten auch nur ansatzweise so genau angeschaut wie man sich diese bei der Finanzierung des Mittelstandes betrachtet.
... und dann noch so bedeutungsschwanger wie Herr Junker das getan hat, von Weimarer Verhältnissen und der damit verbundenen Kriegsoption zu raunen, das war schon der Klassiker...
nur mal zu deinen Aufzählungen da oben. Da gibt es überall Verträge, diese sind einzuhalten (Versicherung / Rente etc). Was geht ist, daß sich die Verzinsung des Sparbuchs langfristig ändern kann...
Und deswegen sollte mann den Banken die Hasenohren lang ziehen!!
Da die deutschen Versicherungen per Gesetz verpflichtet sind zu großeen Teilen in europäischen Staatsanleihen zu investieren und diese ja ausdrücklich als sichere Anlagen galten war eine Prüfung wie bei einer Mittelstandsfinanzierung auch nicht nötig.
Da die deutschen Versicherungen per Gesetz verpflichtet sind zu großeen Teilen in europäischen Staatsanleihen zu investieren und diese ja ausdrücklich als sichere Anlagen galten war eine Prüfung wie bei einer Mittelstandsfinanzierung auch nicht nötig.
Wenn man jetzt auch noch transparent machen würde wohin die EU Hilfen konkret geflossen sind, würde man doch nur deutlich machen das man eben nicht "die Griechen" rettet sondern "die Renten" - das würde doch helfen Feindbilder abzubauen.
Wenn man jetzt auch noch transparent machen würde wohin die EU Hilfen konkret geflossen sind, würde man doch nur deutlich machen das man eben nicht "die Griechen" rettet sondern "die Renten" - das würde doch helfen Feindbilder abzubauen.
Die Renten gerettet hat.
Jeder Euro der jetzt noch nach Griechenland fliest hat ja erstmal nix mehr mit den alten Finanzierungen zu tun, sondern dient überwiegend das Staatsdefizit zu finanzieren. Die meisten Bestände an griechischen Anleihen hält mittlerweile die EZB.
Auch wenn die CDU überzeugt ist, dass Griechenland diese Verbindlichkeiten in den nächsten 1000 Jahren zurückzahlen kann, ich habe da so meine Zweifel....