Es wird vom Staat wirklich so derart viel Geld zum Fenster verpulvert. Seine besten Leute und das sind die Leute aus der Forschung ja wohl hoffentlich, dann mit den Touristen eingeengt in Y durch die Gegend zu schicken - ich weiß nicht recht, das zeugt, wie Weltreisender bereits angemerkt hat, wirklich davon, wieviel man diese wertzuschätzen weiß.
Natürlich ist es unsinnig jeden Minihüpfer in C zu machen - aber bei Langstrecken würden die Ausgaben den Mehrwert schon wieder einspielen. Falls das nicht drin ist, muss man sich, wie ich oben bereits geschrieben habe, schon tatsächlich fragen, ob die Veranstaltung so wichtig ist, dass eine Anwesenheit zwingend erforderlich ist. Ich möchte dazu sagen, dass ich nicht aus der Forschung oder vom Staat, sondern aus der Wirtschaft komme und hier wird eine Abwägung gemacht, ob die Ausgaben in irgendeiner Form letzten Endes (mehr) Einnahmen (irgendwann) generieren oder nicht. Handelt es sich um eine Fachkonferenz, werden dort ggf. Kontakte geknüpft, Fachwissen erworben, etc. Handelt es sich um eine Besprechung mit einem Kunden, ist das Meeting vermutlich sowieso bereits Teil des Auftrages und dann sollten die Reisekosten auch entsprechend kalkuliert sein, dass es für C genügt. Veranstaltungen, die nicht ausreichend Mehrwert bringen, sollten von staatl. Seite logischerweise genauso vermieden werden wie in der Wirtschaft. Es muss eben nicht jeder Mitarbeiter bei jeder Fachkonferenz dieser Welt anwesend sein. Die Devise sollte eher lauten Qualität statt Quantität.