Minderjährige möglichst risikoarm nach Naples kommen lassen

ANZEIGE

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.793
15.758
FRA/QKL
ANZEIGE
Ich bin selbst als 15 jährige alleine nach LAX geflogen.
(...)
PS: ich bin damals in Atlanta umgestiegen...
Schön dass hier mal jemand aus der Praxis berichtet, dass so etwas machbar ist und eigentlich auch völlig problemlos geht. (y)

Nur die Helikopter- und Drohneneltern wollen jegliches noch so geringes Risiko grundsätzlich von ihren Kleinen abhalten und sprechen ihnen sogar ab mit 15 bis 16 Jahren Englisch zu können. :rolleyes:
 

flying_mom

Erfahrenes Mitglied
03.11.2014
2.364
842
HOQ/NUE/CGN
Natürlich ist das machbar. Der allererste Flug meines Lebens war mit 16 alleine nach Colombo. In meiner Anfrage geht es um eine eher ängstliche und zarte 15jährige (übrigens nicht mein Kind - also nix Helikoptereltern), die tatsächlich nicht gut Englisch spricht und selber darum gebeten hat, dass bei ihrem ersten Alleinflug möglichst auf Umsteigen im nicht deutschsprachigen Raum verzichtet wird. Ich sehe nicht, warum dieser Wunsch ein Problem ist. Wenn sie sich damit besser fühlt... so what? Tut keinem weh.
Und die Immigration an einem eher kleinen Flughafen ist doch super. Würde ich auch bevorzugen. Und ich muss mit meinen eigenen Jungs nicht erst quer durch Florida, um sie abzuholen. Win-win.
Vielleicht stärkt eine gute Erfahrung auf dieser Reise ihr Selbstbewusstsein so sehr, dass sie danach nur noch ohne Eltern um die Welt fliegen will.
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.796
18.708
Das sieht einfach jeder anders. Meine Tochter ist auch mit Latein gestartet und trotzdem mit 14 das erste Mal alleine in ein Englisch sprachiges Land.

Ich hatte auch Latein als erste Fremdsprache und Englisch als zweite. Nach drei Jahren hatte ich zwar selber angefangen, Buecher zu lesen, alleine Sprechen war schon eher mau. Die erste Reise nach England nach vier Jahren Englisch war zum Glueck noch mit den Eltern. Man kann zwar sagen, ich haette mich ins kalte Wasser werfen lassen sollen und waere mit Sicherheit auch geschwommen, aber das waere schon verdammt kalt gewesen.


Wenn man den Kindern etwas zutraut werden sie auch Erwachsen und hängen nicht noch mit Mitte Zwanzig am Rockzipfel von Mami und Papi.

Und trotzdem ist ein reisetechnisch halbwegs kompetenter Erwachsener aus mir geworden - obwohl ich auf der ersten Klassenfahrt (drei Tage Schullandheim 100 km von zu Hause) noch wie ein Schlosshund geheult habe vor Heimweh ;)
 
  • Like
Reaktionen: Anonym-36803

flyglobal

Erfahrenes Mitglied
25.12.2009
5.624
527
Natürlich ist das machbar. Der allererste Flug meines Lebens war mit 16 alleine nach Colombo. In meiner Anfrage geht es um eine eher ängstliche und zarte 15jährige (übrigens nicht mein Kind - also nix Helikoptereltern), die tatsächlich nicht gut Englisch spricht und selber darum gebeten hat, dass bei ihrem ersten Alleinflug möglichst auf Umsteigen im nicht deutschsprachigen Raum verzichtet wird. Ich sehe nicht, warum dieser Wunsch ein Problem ist. Wenn sie sich damit besser fühlt... so what? Tut keinem weh.
....

Kleiner Seitenaspekt und Frage:

Manches ändert sich in Deutschland offenbar nicht: Man paukt in Englich und insbesondere prüft bevorzugt immer noch die absurdesten grammatikalischen Ausnahmeregelungen, bevor man mal richtig spricht? Können diesen gefühlten Einduck die jüngeren von Heute mal bestätigen?

Als Bericht von unserer Jugend (Hippie Zeit): Unser praktisches verwendbares Englich habe ich mit einigen Schülern und später als Studenten an den Stränden der griechischen Inseln mit den damals sehr 'open mnideten' Schwedischen Touristinnen sprichwörtlich vertieft. Die Mädels unserer Zeit haben die Rockstars in England oder Gurus in Indien angehimmelt, und sind da gerne öfters hingefahren. Also praktisches Englisch ist beidgeschlechtlich eher über das Schnaxeln vermittelt worden.

Schule: Gammattik ohne Ende, und nicht fähig wirklich zu sprechen.

Also wie ist es heute wirklich?

Flyglobal
 
A

Anonym-36803

Guest
Manches ändert sich in Deutschland offenbar nicht: Man paukt in Englich und insbesondere prüft bevorzugt immer noch die absurdesten grammatikalischen Ausnahmeregelungen, bevor man mal richtig spricht? Können diesen gefühlten Einduck die jüngeren von Heute mal bestätigen?

Und ich wünsche mir, ich hätte damals in der Schule nicht nur bei diesen "absurdesten grammatikalischen Ausnahmeregelungen", sondern auch bei der normalen Grammatik besser aufgepasst, denn das ich jetzt mein einziges Problem. Mein Vokabular ist gut (hauptsächlich durch englische Bücher, Filme und Serien sowie zahlreiche Englandbesuche (auch wenn ich erst irgendwann durch Zufall herausgefunden habe, dass es einen Unterschied zwischen "fountain" und "well" sowie zwischen "sky" und "heaven" gibt - und was dieser ist)), aber es fängt oft schon bei so Kleinigkeiten wie Präpositionen an (at, of, in, on, for, by usw.) und geht weiter zu Fragen wie "I wish I was dead" oder "I wish I were dead".

Und ich denke, dass auch noch dazu kommt, dass viele Jugendliche stinkfaul sind und noch gar nicht wissen, wie wichtig später gutes Englisch wird.
 
  • Like
Reaktionen: Maggy1215

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.796
18.708
viele Jugendliche [...] noch gar nicht wissen, wie wichtig später gutes Englisch wird.

Ist das so? Ich habe im beruflichen Umfeld immer den Eindruck, dass auf der Arbeitsebene entweder eine Fachsprache zaehlt oder eben durchschnittliches bis schlechtes Englisch. Vor allem, wenn auch das Gegenueber kein Muttersprachler ist. (Wobei die Muttersprachler oft am ehesten diejenigen sind, die it's/its-, there/their/they're- und aehnliche Fehler machen.)

Privat, sprich auf Reisen, ohnehin.

In beiden Faellen diskutiere ich halt auch eher selten ueber

"sky" und "heaven"

;)
 
A

Anonym-36803

Guest
Ist das so? Ich habe im beruflichen Umfeld immer den Eindruck, dass auf der Arbeitsebene entweder eine Fachsprache zaehlt oder eben durchschnittliches bis schlechtes Englisch. Vor allem, wenn auch das Gegenueber kein Muttersprachler ist.
Zugegeben, ich habe da von meiner Schulzeit geschlossen (die nun auch schon ein bisschen her ist, Abitur war in 2003), aber hätte ich damals schon gewusst, wie wichtig Englisch später wird - nicht nur im Beruf, sondern auch privat - hätte ich im Englischunterricht besser aufgepasst und mitgearbeitet. Und hätte meine Eltern auch dazu gezwungen überredet, mir ein Auslandsschuljahr (oder, später im Studium, ein Auslandssemester) zu ermöglichen.

(Wobei die Muttersprachler oft am ehesten diejenigen sind, die it's/its-, there/their/they're- und aehnliche Fehler machen.)
Oder, noch schlimmer, of statt 've: Could of thought lese ich bspw. immer wieder von Muttersprachlern.

Privat, sprich auf Reisen, ohnehin.

In beiden Faellen diskutiere ich halt auch eher selten ueber

;)

Spätestens, wenn sich Dein Gegenüber wundert, warum Du "heaven is blue" sagst, wird es auch da wichtig.

Klar, im Gespräch kann man vieles überspielen, anders formulieren oder schlampig aussprechen, aber schriftlich geht das halt nicht so einfach.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.793
15.758
FRA/QKL
Schule: Gammattik ohne Ende, und nicht fähig wirklich zu sprechen.

Also wie ist es heute wirklich?
Ist natürlich nur eine Erfahrung meiner Kinder. Die haben beide in der Schule Britisches, Amerikanisches und Australisches Englisch gehabt und auch wirklich sprechen gelernt. Grammatik hat speziell meine Tochter über Latein gelernt. Und sprechen haben beide dazu in Chaträumen im Internet mit wildfremden Menschen aus aller Welt bei irgendwelchen Online Spielen, deren Namen ich nicht kenne gelernt.

Des Weiteren ist der Anspruch der Deutschen manchmal viel zu hoch. Es muss nicht jeder grammatikalische Ausdruck perfekt sitzen um sich zu verständigen.
 
  • Like
Reaktionen: Tirreg und dreschen

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.793
15.758
FRA/QKL
Natürlich ist das machbar. Der allererste Flug meines Lebens war mit 16 alleine nach Colombo. In meiner Anfrage geht es um eine eher ängstliche und zarte 15jährige (übrigens nicht mein Kind - also nix Helikoptereltern), die tatsächlich nicht gut Englisch spricht und selber darum gebeten hat, dass bei ihrem ersten Alleinflug möglichst auf Umsteigen im nicht deutschsprachigen Raum verzichtet wird. Ich sehe nicht, warum dieser Wunsch ein Problem ist.
Das ist auch kein Problem und individuell kann es immer ein wenig aussehen.

Mich haben hier nur die Allgemeinthesen anderer Poster über die armen Kleinen die noch kein Englisch können und die man keinem Risiko aussetzen darf, etwas gereizt. Mit solchen Früchtchen und speziell deren Eltern hatte ich schon genug zu tun. Wenn schon eine Mami hier anruft und für ihren Sohn (Student) nach einem Praktikumsplatz fragt, und wie das mit den Stunden ist und ob der Bub Mittags genügend Zeit bekommt nach Hause zu kommen. Ob diese Mamis auch mit auf die Uni gehen und die Tasche tragen... :doh:
 
  • Like
Reaktionen: Anne

Janni80

Erfahrenes Mitglied
13.01.2016
809
1.239
HAJ
Schön dass hier mal jemand aus der Praxis berichtet, dass so etwas machbar ist und eigentlich auch völlig problemlos geht. (y)

Nur die Helikopter- und Drohneneltern wollen jegliches noch so geringes Risiko grundsätzlich von ihren Kleinen abhalten und sprechen ihnen sogar ab mit 15 bis 16 Jahren Englisch zu können. :rolleyes:

Ich muss auch ehrlich zugeben das ich nach außen hin cool getan habe und meinen Eltern auch immer mitgeteilt habe das doch alles kein Problem ist ... (meine Eltern sind eigentlich auch immer recht gelassen, hatten damals nur ein ungutes Gefühl das Kind mit Schulenglisch und keine Erfahrung mit Langstreckenflügen ggf in Atlanta sitzen zu haben mit verpasstem Anschluss und keine Ahnung von seinen Rechten und was zu tun ist-also von Helicopter Eltern waren Sie sehr weig entfernt ;))
Wenn ich nun aber als Erwachsener 20 Jahre später ehrlich bin, muss ich sagen, das es mir damals doch die Sicherheit gegeben hat das ich nicht alleine bin und das im Notfall einfacher Hilfe zu suchen ist.
Die Sprache selber war bei mir damals schon kein Problem und wahrscheinlich sind viele Schüler mit 15 deutlich fitter in dieser Sprache als viele andere Urlauber auf dem Weg in die USA !

Aber wie schon per PN geschrieben, würde ich mich für die Buchung QDU - FRA - MIA mit LH entscheiden, da bleibt legliche Umsteige-Überlegung überflüssig und der Preis ist ebenfalls attraktiv.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.793
15.758
FRA/QKL
Zugegeben, ich habe da von meiner Schulzeit geschlossen (die nun auch schon ein bisschen her ist, Abitur war in 2003), aber hätte ich damals schon gewusst, wie wichtig Englisch später wird - nicht nur im Beruf, sondern auch privat - hätte ich im Englischunterricht besser aufgepasst und mitgearbeitet.
Wenn man öfters mit seinen Kindern im richtigen Alter (mit Baby und Kleinkind bringt das natürlich nichts) nach USA (oder in ein anderes Englisch sprachiges Land) in den Urlaub geht, dann kommt das Interesse für diese Sprache von ganz allein. War zumindest bei meinen so, die schon mit marginalen Kenntnissen ermuntert wurden im Restaurant diesen limitierten Wortschaft anzuwenden. Das Interesse muss von selbst kommen, dann macht das Lernen Spaß und die Anwendung umso mehr.
 

Siwusa

Erfahrenes Mitglied
24.11.2010
4.884
-21
Aus eigener Erfahrung: Schickt eure Kinder möglichst allein (!) 12 - 18 Monate ins englischsprachige Ausland - ohne deutschsprachige Kontakte, z.B. in ein Praktikum / Work and Travel etc...

Schneller kann man garnicht Englisch sprechen - nach 12-18 Monaten kann man besser Englisch als Deutsch für eine Weile, da man das Deutsch "verlernt" - zumindest erging es mir so eine Weile.

Macht sich auch im Lebenslauf ganz gut... man muss nicht schon mit 23 seinen Master haben.
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.796
18.708
Grundsaetzlich gebe ich Dir recht, plaediere aber nicht fuer Englisch: Das lernt man immer mal so nebenbei, und sei es durch konsequentes DVD-Gucken in Originalsprache. (Zu meinen Zeiten war es noch das neu aufkommende CNN.)
Man sollte lieber eine Zweitfremdsprache nehmen, mit der man sonst im normalen Alltag nicht in Kontakt kommt.
 
  • Like
Reaktionen: Anne

Brummbaer66

Erfahrenes Mitglied
09.08.2012
899
-1
VIE
Aus eigener Erfahrung: Schickt eure Kinder möglichst allein (!) 12 - 18 Monate ins englischsprachige Ausland - ohne deutschsprachige Kontakte, z.B. in ein Praktikum / Work and Travel etc...

Es müssen ja nicht gleich 12-18 Monate sein. Für 16-17 Jährige Gymnasiasten gibt es die Möglichkeit eines etwa 3-monatigen Schüleraustauschs nach Australien/Neuseeland (GDANSA e.V. hab ich 1983 gemacht)

Man sollte lieber eine Zweitfremdsprache nehmen, mit der man sonst im normalen Alltag nicht in Kontakt kommt.

Könnt mich jetzt noch in den Hintern beissen, dass ich mich seinerzeit habe überreden lassen, als zweite Fremdsprache Latein und erst als dritte Französisch zu lernen. Latein hab ich nie gebraucht (ach, Sie haben das große Latinum, das ist aber interessant) und frz. Pauken hat mich mit 15 dann nicht mehr wirklich gefreut. Andersrum hätte es mehr Sinn gemacht. 30 Jahre nach dem Abitur ist von Latein und Französisch nicht mehr viel übrig. Englisch brauche ich täglich. Hätte es mit besseren Französischkenntnissen aber vermutlich in der Vergangenheit im Beruf einfacher gehabt. Ein Onkel war beruflich alle paar Jahre woanders samt Familie im Ausland, meine Cousins und Cousinen sind mit deutsch, englisch, französisch und spanisch groß geworden und sprechen/lesen/schreiben alle Sprachen auch heute noch fließend.
 
  • Like
Reaktionen: Anne

Siwusa

Erfahrenes Mitglied
24.11.2010
4.884
-21
Grundsaetzlich gebe ich Dir recht, plaediere aber nicht fuer Englisch: Das lernt man immer mal so nebenbei, und sei es durch konsequentes DVD-Gucken in Originalsprache. (Zu meinen Zeiten war es noch das neu aufkommende CNN.)
Man sollte lieber eine Zweitfremdsprache nehmen, mit der man sonst im normalen Alltag nicht in Kontakt kommt.

Auch wenn es bisschen OT geht: Ich halte eine Zweitfremdsprache für überflüssig, vor allem wenn man diese kaum nutzt verlernt man diese sehr schnell gegenüber Englisch.

Zusätzlich reichen 3 Monate nicht wirklich aus um Englisch zu vertiefen - 3 Monate, dass war dann etwa die Zeit, als ich anfing Englisch zu denken, zu Träumen usw..., also voll "drin" war, sogar zweitweise meinen deutschen "Akzent" verloren habe.

Abgesehen davon, um wieder etwas zum Thema zu kommen: Im jungen Alter mal 12+ Monate auf eigene Beine im Ausland gestellt zu sein hilft enorm zur Selbstständigkeit. Jeder der im Ausland war fand sich im Studium deutlich besser zurecht, hatte tendenziell den besseren/schnelleren Abschluss und eben die so genannten, aber wichtigen Softskills bereits stärker entwickelt.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.793
15.758
FRA/QKL
(...) als zweite Fremdsprache Latein und erst als dritte Französisch zu lernen. Latein hab ich nie gebraucht (ach, Sie haben das große Latinum, das ist aber interessant) (...)
Latein lernt man nicht um es zu sprechen, und das Latinum ist nur ein Türöffner für diverse Studiengänge aber nicht relevant in der Praxis.

Der Lateinunterricht vermittelt aber das Konzept wie eine Sprache funktioniert, er schult analytisches Denken und die Fähigkeit zu interpretieren und Zusammenhänge zu verstehen. Das alles sind Dinge die man nicht direkt sehen kann, welche aber indirekt eine sehr positive Wirkung haben.

Wenn einer unsere Bewerber das Latinum im CV aufführt sehe ich das als sehr positiv an. Es hat sich immer wieder bestätigt, dass diese Personen komplexe Anforderungen besser und schneller verstehen.
 

Anne

Erfahrenes Mitglied
20.06.2010
4.421
25
Sehe es so wie airsicknessbag:


Mit grammatikalisch einwandfreiem Deutsch im Tornister läßt sich Englisch auch später relativ leicht erlernen.

Wer sich dagegen früh durch Latein quält, erlernt alle romanischen Sprachen (z.B. F,I,E) hinterher um ein Vielfaches leichter, da der Wortstamm oft identisch ist.

Wenn Latein als 1. Fremdsprache nicht im Angebot ist, würde ich immer Französisch wählen, zwar ist der Anfang zwar ziemlich anspruchsvoll, aber es läßt sich in Deutschland mit am leichtesten trainieren - vom Urlaub an der Cote d'Azur, in der Karibik, auf dem Maskarenen, Seychellen etc. mal abgesehen!;)
 
  • Like
Reaktionen: Airsicknessbag

Ein Klavierspieler

Erfahrenes Mitglied
10.04.2015
675
270
Latein lernt man nicht um es zu sprechen, und das Latinum ist nur ein Türöffner für diverse Studiengänge aber nicht relevant in der Praxis.

Der Lateinunterricht vermittelt aber das Konzept wie eine Sprache funktioniert, er schult analytisches Denken und die Fähigkeit zu interpretieren und Zusammenhänge zu verstehen. Das alles sind Dinge die man nicht direkt sehen kann, welche aber indirekt eine sehr positive Wirkung haben.

Wenn einer unsere Bewerber das Latinum im CV aufführt sehe ich das als sehr positiv an. Es hat sich immer wieder bestätigt, dass diese Personen komplexe Anforderungen besser und schneller verstehen.



Was heisst nicht RELEVANT in der Praxis?

relevant,Konzept,funktionieren.interpretieren,komplex

allein in deiner kurzen Ausführung mind.5 lateinische Lehnwörter

aber vielleicht meinst du Kommunikation im VFT hat nix mit Praxis zu tun...
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.796
18.708
Der Lateinunterricht vermittelt aber das Konzept wie eine Sprache funktioniert, er schult analytisches Denken und die Fähigkeit zu interpretieren und Zusammenhänge zu verstehen. Das alles sind Dinge die man nicht direkt sehen kann, welche aber indirekt eine sehr positive Wirkung haben.

Wenn einer unsere Bewerber das Latinum im CV aufführt sehe ich das als sehr positiv an. Es hat sich immer wieder bestätigt, dass diese Personen komplexe Anforderungen besser und schneller verstehen.

Word!

Hinzukommt noch, dass Latein und Griechisch der Schluessel zum Verstaendnis der Antike und damit der Wurzel unserer Kultur und Zivilisation sind. Ohne Alte Sprachen kein Humanismus. (Und ich behaupte mal, dass ein Altphilologe oder auch "nur" Historiker als Bundeskanzler in der Griechenlandkrise anders auftraete als z.B. ein Physiker. Darauf braucht jetzt aber niemand einzugehen, sonst wird es sogar OT vom OT ;), und es ist ausdruecklich nicht als "Flamebait" gedacht.)

Ich bin heute noch hin und hergerissen, ob ich nicht als dritte Fremdsprache ab der neunten Klasse Griechisch statt Franzoesisch haette nehmen sollen (5. Latein, 7. Englisch, 9. Franzoesisch oder Griechisch, 11. Spanisch oder Italienisch als Pflichtfach statt Musik/Kunst moeglich, Hebraeisch zusaetzlich freiwillig moeglich - wir waren schon ein sehr humanistisches Gymnasium ;)).



Wer sich dagegen früh durch Latein quält, erlernt alle romanischen Sprachen (z.B. F,I,E) hinterher um ein Vielfaches leichter, da der Wortstamm oft identisch ist.

Und Englisch - das ist ja auch 50:50 germanischen und romanischen Ursprungs.

Latein als erste Fremdsprache war aber eine sowas von richtige Wahl - ich bin sehr froh, bei meiner (!) Entscheidung von meinen Eltern entsprechend "angestupst" worden zu sein.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.793
15.758
FRA/QKL
Was heisst nicht RELEVANT in der Praxis?

relevant,Konzept,funktionieren.interpretieren,komplex

allein in deiner kurzen Ausführung mind.5 lateinische Lehnwörter

aber vielleicht meinst du Kommunikation im VFT hat nix mit Praxis zu tun...
Nein, ich meinte das Latinum Zertifikat hat in der Praxis keine Relevanz. Latein hat selbstverständlich große Relevanz, was den meisten nur nicht bewusst ist.