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Fliegt der Vorstand eigentlich mit gutem Beispiel voraus und verzichtet auf einen signifikanten Teil der Vergütung?
"alle Gürtel enger" vs. "Firma gerettet"
ohne Vergütung geht's den Bach runter
Fliegt der Vorstand eigentlich mit gutem Beispiel voraus und verzichtet auf einen signifikanten Teil der Vergütung?
Tja, diese Sexiness werden die Rookies nun wohl niedriger gewichten muessen. Schließlich arbeitet man fuer ein Unternehmen, das aktuell kein funktionierendes Geschaeftsmodell aufweist und einfach weniger Langstrecke bietet. Und auch Shopping/Party/Strand duerfte wohl je nach Destination tagelanger Hotelzimmerdecke weichen.
Fliegt der Vorstand eigentlich mit gutem Beispiel voraus und verzichtet auf einen signifikanten Teil der Vergütung?
Das ist eben genau der Punkt. Das Unternehmen wird aktuell künstlich am Leben erhalten, weil der Glaube besteht, dass relativ zügig profitables Geschäft, sozusagen Business pre-Covid, möglich ist. Und weil es andere Staaten mit Ihren Flag Carriern ja auch machen und man nicht hinten anstehen möchte. Und überhaupt ist es ja alles fremdverschuldet...Aber das Geschäftsmodell an sich - das glaube ich ganz fest - ist auch in den nächsten Jahren wieder sehr profitabel.
In der FT ist heute ein langer Artikel zur Zukunft der Business Reisen. Aktueller "Base Case" der längerfristigen Erwartungen für Post-Corona scheinen minus 10-15% bei Business-Reisen zu sein. Beratungen Wie PWC würden auf weniger Reisen umstellen wegen Klimavorgaben.
siehe auch:
"Die Lufthansa müsse sich grundlegend umstellen, Spohr geht davon aus dass zehn bis 15 Prozent des bisherigen Geschäftsreiseverkehrs nicht zurückkehren werden, sondern sich auf Videokonferenzen verlagere. Stattdessen gebe es eine Verschiebung des Passagieraufkommens hin zu Freizeitreisenden und privatem Besuchsverkehr. In der europäischen Luftfahrt sei eine weitere und beschleunigte Konsolidierung unvermeidlich."
https://www.aero.de/news-37049/Wie-Lufthansa-aus-der-Krise-kommen-will.html
Ha, das ist lustig. Ich persönlich komme ja eher aus dem biomedizinischen Bereich. Dass da einer vom anderen abschreibt, ist ja bekannt. Offenbar ist es in der Betriebswirtschaft auch nicht anders.
Auch wenn es nur die Tochter betrifft, aber ich finde den Artikel recht interessant .
aero: Swiss und SBB sprechen über Personalkooperation
Swiss hat zu viele Piloten und die SBB zu wenig Lokfùhrer. Bin mal gespannt ob da was bei raus kommt und wie viele wechseln werden
Wenn da welche wechseln muss das Gehaltsniveau bei der SBB aber sehr hoch sein.
Man stelle sich nur einmal vor die DB bietet LH-Piloten einen Job als Triebfahrzeugführer an, der Andrang wäre wahrscheinlich riesig.![]()
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Aber die Lust weitere Trips zu buchen ist erstmal verflogen. Maximal innerhalb Deutschlands. Aber das reizt mich gerade auch nicht so...
Die große Baustelle der Lufthansa müsste jetzt sein - ich hoffe, dass man das auch entsprechend erkannt hat - ein umfassendes Testing in die Reisekette zu integrieren, sodass möglichst alle Gäste vor dem Flug getestet werden..
Das ist dann wohl Mißverstanden worden. Ich bin ob der derzeitigen Situation an keinen weiteren Wochenendtrips außerhalb Deutschlands interessiert. Ich bin allerdings noch verhalten was die Testungen angeht. Die Antikörpertests scheinen ja noch an der Genauigkeit und Zertifizierung zu scheitern.Also da bin ich wesentlich risikofreudiger/optimistischer.
...Die große Baustelle der Lufthansa müsste jetzt sein - ich hoffe, dass man das auch entsprechend erkannt hat - ein umfassendes Testing in die Reisekette zu integrieren, sodass möglichst alle Gäste vor dem Flug getestet werden. Gleichzeitig muss sich Lufthansa dafür einsetzen, dass man dann mit negativem Test auch entsprechend einreisen darf, vor allem in Gebiete, die kein Risikogebiet sind. Singapur, Japan, .... Das muss eben auf verschiedenen Ebenen vorangetrieben werden.
...
Abgesehen von dieen Baustellen denke ich, dass Lufthansa das inzwischen echt gut macht, und man hoffentlich Lösungen finden wird, wieder mehr reisen zu können. Ich glaube daran, freue mich darauf, und bin bereits munter dabei, wieder zu buchen.
Ich versteh den Hype um die Schnelltests nicht. Die sind sicher nicht die Wundermittel. In 10% der positiven Fälle wohl falsch negativ. Plus Momentaufnahme. Helfen eher wenn man in der nächsten Stunde feiern oder gar die Oma besuchen will. Beim Reisen kann man warten bis der erste falsch Getestete seinen Virus in der Fremde verteilt. Gerade wo die interessanten Länder sowieso schon extrem vorsichtig bzgl. Einreise sind. Das Ganze bringt ja nur was wenn man dann vor Ort sofort frei ist.
Etwas Off topic. Wobei. Wenn nicht mehr geflogen wird braucht’s auch keine weiteren Öffnungen...
Momentaufnahme sind auch die PCR Tests. Die 10% stimmen nicht. Roche gibt seinen Schnelltest mit 96,52% Sensitivität an. Ergibt 3,48% falsch Negative. Das macht allerdings bei einer Prävalenz von 0,5% gerade mal 0,0174% falsch Negative bei allen Getesteten. Anders ausgedrückt rutschen statistisch gesehen gerade mal 1,74 falsch Negative je 10.000 Reisenden durch.Ich versteh den Hype um die Schnelltests nicht. Die sind sicher nicht die Wundermittel. In 10% der positiven Fälle wohl falsch negativ. Plus Momentaufnahme.
Danke für diesen wertvollen Beitrag zum Thema "Vorübergehende Schließung fast aller Lufthansa Lounges".Momentaufnahme sind auch die PCR Tests. Die 10% stimmen nicht. Roche gibt seinen Schnelltest mit 96,52% Sensitivität an. Ergibt 3,48% falsch Negative. Das macht allerdings bei einer Prävalenz von 0,5% gerade mal 0,0174% falsch Negative bei allen Getesteten. Anders ausgedrückt rutschen statistisch gesehen gerade mal 1,74 falsch Negative je 10.000 Reisenden durch.
Prinzipiell viel kritischer halte ich die falsch Positivquote. Gleichermaßen wie bei den PCR Tests liegt die Spezifität bei 99,68%. Das bedeutet je 10.000 Tests werden 32 Personen falsch positiv getestet. Das entspricht bei einer Prävalenz von 0,5% etwa 40% aller positiven Tests.
Für mich stellt sich eher die Frage was im Falle eines positiven Ergebnisses passiert. Immerhin 2 von 5 solcher Reisenden sind nicht wirklich positiv. Darf man dann einen Kontrolltest machen? Wird dieser akzeptiert?
Schnelltests --> Weniger Reisebeschränkungen --> Mehr Reisende --> Weitgehende Öffnung fast aller geschlossenen Lufthansa LoungesDanke für diesen wertvollen Beitrag zum Thema "Vorübergehende Schließung fast aller Lufthansa Lounges".
Schön dass du sogar selbst darauf gekommen bist.Erst hab ich kurz überlegt, wo der Bezug zum Threadthema besteht... dann dämmerte es mir.
Klar, es bleibt immer das Risiko, dann vor dem Rückflug positiv getestet zu werden. Nur das Risiko hast Du letztendlich auf jeder Reise. Du kannst auch in Quarantäne müssen, weil Du vor Ort Kontakt zu einem anderen positiv Getesteten hattest, es im Hotel einen Fall gab usw. Oder im Ausland tatsächlich an Corona erkranken. Insofern würde ich einen Test vor Abflug nicht als "Reisehindernis" sehen.
OT: Bin ich der einzige, der solchen Herstellerangaben nicht traut?Momentaufnahme sind auch die PCR Tests. Die 10% stimmen nicht. Roche gibt seinen Schnelltest mit 96,52% Sensitivität an. Ergibt 3,48% falsch Negative. Das macht allerdings bei einer Prävalenz von 0,5% gerade mal 0,0174% falsch Negative bei allen Getesteten. Anders ausgedrückt rutschen statistisch gesehen gerade mal 1,74 falsch Negative je 10.000 Reisenden durch.
Prinzipiell viel kritischer halte ich die falsch Positivquote. Gleichermaßen wie bei den PCR Tests liegt die Spezifität bei 99,68%. Das bedeutet je 10.000 Tests werden 32 Personen falsch positiv getestet. Das entspricht bei einer Prävalenz von 0,5% etwa 40% aller positiven Tests.
Für mich stellt sich eher die Frage was im Falle eines positiven Ergebnisses passiert. Immerhin 2 von 5 solcher Reisenden sind nicht wirklich positiv. Darf man dann einen Kontrolltest machen? Wird dieser akzeptiert?
OT: Bin ich der einzige, der solchen Herstellerangaben nicht traut?