Ab ins Paradies - Unsere Reise auf die Malediven

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mf_2

Erfahrenes Mitglied
26.02.2016
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Gerne wollen wir euch auf unsere Traumreise auf die Malediven zumindest virtuell mitnehmen!
Wir sind am vergangenen Mittwoch hier gelandet und werden am 10.10. (Sonntag) wieder heimwärts reisen.

Prolog

Nachdem unsere Reise nach Bali im Februar 2020 aus gesundheitlichen Gründen entfiel und die geplante Neuseeland-Reise im Oktober 2020 aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht möglich war (Neuseeland erlaubt keine Einreisen), entschieden wir uns für eine Reise auf die Malediven. Das war schon immer eines unserer Traumziele und nun rückte es in greifbare Nähe. Deutlich teurer als Bali (wobei das Resort an beien Orten vergleichbar gewesen wäre), aber durch die ganzen Absagen war ja noch Budget in der Reisekasse.

Diese Reise haben wir bereits im Januar gebucht. So waren die Flüge noch nicht sehr voll. Aufgrund der guten Buchungslage hat Lufthansa sich entschieden, die Malediven – anders als sonst üblich – ganzjährig anzufliegen. Vor Corona gab es wenn ich das richtig verstanden habe nur einen saisonalen Nonstop-Service (halbjährlich). Gottseidank konnten wir dennoch für den Hinflug zwei Meilentickets in C ergattern. Der Rückflug war Paid-Y+, aber mit eVouchern auf (monatelanger) C-Warteliste.

Problematisch war noch im Januar 2021 die desaströse Lage auf Stuttgart-Frankfurt. Vor Corona hatte Lufthansa diesen Flug 4-5 mal täglich als Feeder für die Langstrecke durchgeführt. Stand Januar 2021 gab es nur eine tägliche Verbindung um 10:55 Uhr. Allerdings geht der Flug nach Malé erst um 20:50 Uhr ab Frankfurt. Das heißt wir würden einen etwa 8 Stunden dauernden Umstieg in Frankfurt haben. Stand September 2021 gibt es wieder mehrere Stuttgart-Frankfurt Verbindungen, aber da unser Ticket nicht kostenlos umbuchbar ist, nützte uns das nichts.

Als Hotel haben wir uns nach ausführlicher Beratung durch @rcs für das Hurawahli Island Resort entschieden. Dort gibt es Beach Villen oder Ocean bzw. Ocean Pool Villen. Wir haben uns für letzteres entschieden. Die Ocean Pool Villen befinden sich auf einem eigenen Steg direkt über dem Meer und haben wie der Name schon vermuten lässt einen eigenen Pool. Dieser hat eine schöne Größe und sollte zum angenehmen Relaxen ausreichen. Man hat über eine eigene Treppe auch direkten Zugang zum Meer.

Da die Corona-Situation des Oktobers im Januar noch nicht absehbar war, haben wir auch einen Corona-Reiseschutz dazu gebucht. Gerade ein Maledivenurlaub ist nicht günstig und es wäre ärgerlich, wenn wir den Urlaub aufgrund von Coronabeschränkungen oder gar eines positiven Coronatests nicht antreten können, den Urlaub aber voll zahlen müssen.

Vorbereitungen

Ähnlich wie Dubai waren und sind die Malediven weitestgehend „offen“ für Touristen. Mittlerweile ist allerdings neben dem obligatorischen Test eine vollständige Impfung Voraussetzung für die touristische Einreise. Da wir beide mi J&J sowie einmal mit Biontech („Booster“) geimpft sind, war die erste Voraussetzung erfüllt und somit blieb nur der Test offen.

So begann die Reise damit, dass wir am Sonntag (26.09.) schon einmal zum Stuttgarter Flughafen fuhren um dort den Corona-Test machen zu lassen. Die Malediven verlangen einen PCR-Test. Für meine USA-Reisen im Sommer war bisher immer ein Antigen-Test ausreichend, den man im städtischen Testzentrum (Stichwort: Bürgertest) kostenlos durchführen lassen konnte. Da das hiesige städtische Testzentrum aber mangels Nachfrage und weil die kostenlosen Tests Anfang Oktober auslaufen werden, ohnehin seine Pforten in der Vorwoche geschlossen hat, hätten wir ohnehin zum Flughafen gemusst.

Dort angekommen war einiges los – wie immer gingen die Hälfte der Maschinen zu allen möglichen Städten in die Türkei, das dritte Viertel nach Mallorca und der Rest zu allen anderen von STR bedienten Zielen.

Vor dem Testzentrum war hingegen kaum etwas los und so warteten wir lediglich 5 Minuten bis wir an der Reihe waren. Der Test durfte bis zu 72h alt sein und so konnten wir den relativ frühzeitig machen. Daher haben wir uns für die günstigste Variante entschieden: den 24h Test zu 69€. Es hätte auch noch 12, 6 sowie 1h Tests gegeben, die natürlich entsprechend teurer sind. Gerade der 1h PCR-Test ist dahingehend spannend, dass damit PCR fast so schnell ist wie der (unzuverlässigere) Antigen-Test. Den 1h Test kann man ja theoretisch sogar dann noch machen, wenn man am Checkin aufschlägt und erst da feststellt, dass das Zielland einen Test verlangt.

Noch am selben Abend kamen die Ergebnisse: negativ: Damit stand der Reise nichts mehr im Wege.

Die Anreise

Am 28.09. (Dienstag) sollte es dann von Stuttgart ins sonnige Malé und von dort weiter auf die Insel Hurawahli gehen,

Hier die geplante Reiseroute grafisch visualisiert:

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Stuttgart -> Frankfurt -> Malé (c) gcmap.com

Weiter geht es dann von Malé mit einem Wasserflugzeug und einem Speedboot:

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Quelle: https://maldivesfinest.com/de/malediven-karte-25

Pünktlich um 7:15 Uhr fuhren wir mit der S-Bahn zum Stuttgarter Flughafen um dort einzuchecken. Wir hatten im Vorfeld versucht, die elektronische Einreiseanmeldung für die Malediven auszuführen. Leider ist die immer nur 24 Stunden gültig und da wir relativ lange unterwegs sein würden, dachten wir dass wir diese Anmeldung am besten im Transit in Frankfurt ausfüllen.

Am Stuttgarter Flughafen angekommen wurde uns dann aber mitgeteilt, dass die Health Declaration der Einreiseanmeldung eine der Voraussetzungen des Checkins ist. Also haben wir die Einreiseanmeldung noch schnell etwas abseits des Checkins durchgeführt. Wir hatten mit ordentlich Anreisepuffer geplant, falls ein Zug ausfallen würde, und so hatten wir noch mehr als genug Zeit bis der Flug um 10:55 Uhr abheben würde. Leider sind alle Lounges am Flughafen Stuttgart nach wie vor „temporär“ geschlossen. Mittlerweile nicht mehr wegen Corona, sondern wegen notwendiger Renovierungen. Das lässt Hoffnung, dass die Lounges irgendwann wieder geöffnet werden.

Der Flug LH133 nach Frankfurt war pünktlich. Die reine Flugzeit beträgt nur 30 Minuten, fast genau so lange dauert aber das Rollen an beiden Flughäfen. In der Business Class wird trotzdem ein Meal Service geboten. Lufthansa hat Anfang Juli das neue „Tasting Heimat“-Konzept gestartet. Für alle, die nicht den entsprechenden Parallelthread frequentieren: Die Idee hierbei ist, dass es auf den Flügen immer ein Menü gibt, was an eine bestimmte deutsche Stadt angelehnt ist – idealerweise an den Start- oder Zielort des Fluges. Auf diesem Flug war es „Tasting Berlin“, das mit dem Start- oder Zielort hat also nur so semi-gut geklappt:

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Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung was das genau war, aber geschmeckt hat es. Das grüne war Spargel und das in der Mitte irgendeine Pastete, aber welche genau: keine Ahnung. Wer sagen kann, was das gewesen sein soll, darf das gerne in die Kommentare schreiben. Oben links gab es eine Art Beerenkompott. Das was aussieht wie ein Stein entpuppt sich als eine Art Schokokuss in etwas unerwarteter Form.

In Frankfurt angekommen hatten wir nun von etwa 11:45 Uhr bis 20:00 Uhr Zeit. So gingen wir gemächlich durch die Ausreisekontrolle und in die Lounge im Non-Schengen Bereich.

Positiv war, dass das Angebot der Lounges wieder mehr oder weniger das Vor-Corona-Niveau erreicht hat und man somit dort normal speisen konnte. Am Anfang der Pandemie gab es in den Lounges ja weder Essen, noch Getränke. Somit musste man zum Essen und Trinken immer raus gehen. Durch den langen Aufenthalt würden wir hier ja mindestens zweimal etwas essen.

Die erste Mahlzeit bestand aus einer Eigenbau-Leberkässemmel:

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Prädikat: Durchaus essbar. Es hätte noch Kartoffelsuppe oder irgendeine Art Ofengemüse gegeben.

Danach habe ich noch etwas gearbeitet, da 1-2 Dinge noch dringend fertig werden mussten. Meine +1 nutzte die Zeit um in Ruhe zu lesen.
Die Lounge an sich war gut gefüllt, aber nicht überfüllt. Gegen 16 Uhr, als so langsam die gesamte USA-Welle der Flüge rausgegangen war (bis auf die UA-Maschine nach IAD), leerte es sich merklich:

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Nettes Feature: Durch das Einchecken in die Lounge weiß Lufthansa, welche Flüge die Passagiere in der Lounge haben. Nur diese Flüge werden dann auf den Abflugmonitoren angezeigt:

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Das Vorfeld ist leider immer noch eher leer verglichen mit 2019:

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Zum Abendessen gab es dann testweise das Ofengemüse mit Leberkäs:

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Ein Fehler, denn das Ofengemüse war einfach nicht gut.

Kurz bevor wir die Lounge verließen, füllte sich das Vorfeld dann doch noch:

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Hier unser Flugzeug, ein A330-300. Leider habe ich kein besseres Foto in Frankfurt machen können:

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Am Gate war einiges los, aber irgendwie hatte ich nicht das Gefühl, dass der Flug ausgebucht war. Dazu waren es dann doch zu wenig Passagiere:

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Allerdings trügen Gefühle ja manchmal und so weiß ich nicht, wie die Auslastung über alle Klassen hinweg letztendlich war. Die C war recht voll, ich würde auf leere Plätze im unteren einstelligen Bereich tippen.

Positiv: Man musste hier nicht nochmal den Impfausweis und Test vorzeigen. Das war Anfang bzw. Mitte des Jahres noch anders. Da wurde an allen Stellen des Flughafens peinlich darauf geachtet, auch ja genug Abstand einzuhalten, nur um hier vor dem Einsteigen dann durch den Dokumentencheck (der ja eigentlich schon beim Checkin durchgeführt wurde) mit parallelem Boarding eine große Menschentraube des Typs „Gruppenkuscheln“ zu erzeugen.

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LH 704 – Plätze 3HK

Um 19:45 Uhr waren wir dann an Board und hatten unsere Plätze in Reihe 3 eingenommen. Da der Flug etwas länger geht (10h ist hier glaube ich die Grenze), gibt es hier extra Matratzen (die weißen Beutel vorne zwischen Bildschirm und Kissen). Die ist auf den kürzeren Flüge, beispielsweise an die US-Ostküste nicht vorhanden.

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Pre-Departure Drink

Als Einstimmung auf die Malediven gab es zum Abendessen die Seafood Option:
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Danach ging es ins Reich der Träume. Geweckt wurden wir dann vom helllichten Tage um etwa 7 Uhr maledivischer Zeit (4 Uhr deutscher Zeit). Zum Frühstück entschieden wir uns für das Müsli. Mit dem Fruchtfleisch im O-Saft hatten sie es sehr gut gemeint:

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Und hier dann endlich der erste Blick auf eine Insel der Malediven:

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Man sieht, dass die Inseln an sich recht ausgedehnt, aber sehr sehr flach sind. Nur ein ganz kleiner Teil ist überhaupt grün und ein noch kleinerer Teil ist bebaut. Eine Resort-Insel mit den typischen Stegen mit „Over-Water Villas“ (oben):

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Hier ein paar Impressionen auf dem Weg nach Malé – der Hauptstadt der Malediven:

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Als wir in den Endanflug gingen, tauchten mehr und mehr Schiffe auf:

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Gelandet:

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Der Flughafen ist etwas außerhalb der Hauptstadt, welche über die Brücke verbunden wird. Beeindruckend ist die Größe des Flughafens – er ist sehr sehr klein. So muss das Flugzeug am Ende der Landebahn wenden und wieder ein wenig zurück fahren um dann die Bahn zu verlassen. Neben der Bahn stehen einige andere Passagierflugzeuge:

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Blick auf die Landebahn, da wir an deren Ende wenden mussten

Interessanterweise ist das aber kein Abstellplatz, sondern dort werden die Flugzeuge be- und entladen. Das erfolgt hier ausschließlich über Treppen und Busse. Ein großes Terminalgebäude mit Fingergates, an welche die Flugzeuge andocken könnten, sucht man hier vergeblich. Die Kräne im Hintergrund lassen aber vermuten, dass bereits ein neues Terminal gebaut wird. Es würde mich doch sehr wundern, wenn das keine Fingergates bekommt.

Hier noch der auf dem ersten Foto fehlende vordere Teil unseres Flugzeuges:

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Das Terminalgebäude, in dem die Einreise und Gepäckausgabe stattfindet. Durch die himmelblauen Dächer wirken die Gebäude noch kleiner als sie eh schon sind:

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Wenn der halbe Tag auf diesen kleinen Bildschirm passt, scheint auch generell nicht so viel los zu sein:

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Dann ging es weiter zum Wasserflugzeug-Checkin. Hier gibt es eine Übersichtskarte, die illustriert, wie viele Resort-Inseln es gibt:

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Wie in Indien ist auch hier das Mittel der Wahl für die Fortbewegung der Einheimischen das Mofa:

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Die meisten Arbeiter hier scheinen auch aus Indien zu stammen.

Hier sieht man, wie nahe man am Flughafen vorbei fährt bzw. wie eingeengt er ist:

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Das Wasserflugzeug-Terminal liegt auf der anderen Seite des Flughafens. Dort mussten wir noch etwas über 2 Stunden warten, da unser Flug erst um 12 Uhr ging. Aber auch hier gab es eine Lounge, die allerdings mit der Lounge in Frankfurt nur den Namen gemein hat. Es gab Stühle und kostenlose Getränke, das war’s.

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Gegen 12 Uhr ging es dann zum Flugzeug von Trans-Maldivian Airways:

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Ähnlich wie schon in Hawaii mit dem Island Hopper der Mokulele Airways seinerzeit bleibt auch hier die Cockpittür offen:

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Sicherheitskontrolle gab es auch keine.

Die Piloten fliegen barfuß:

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Und schon sind wir in der Luft, wenn auch erst mit Schlagseite nach links. Hatten die Piloten da die Trimmung nicht eingestellt? Nach kurzer Zeit wurde die Schräglage begradigt und es ging hoch hinaus:

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Ein Flug im Wasserflugzeug ist definitiv was anderes als ein gewöhnlicher Flug. Durch die fehlende Druckkabine fliegt man natürlich nicht so hoch. Der Start und die Landung sind wesentlich holpriger und lauter ist es in der Kabine ebenso. Des Weiteren roch es die ganze Zeit nach Kerosin.

Gelandet – und schon fast am Ziel:

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Weiter geht es mit dem Speedboot, von dem ich leider keine Fotos gemacht habe. Hier kommt unsere Insel in Sicht, bzw. ein Restaurant der Insel:

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Wie es dann weiter geht erfahrt ihr "semi-live" morgen. Das passt, denn die maximale erlaubte Bilderanzahl pro Beitrag (40) ist hiermit ohnehin erreicht :)
 

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Biohazard

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29.10.2016
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EDWH
Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung was das genau war, aber geschmeckt hat es. Das grüne war Spargel und das in der Mitte irgendeine Pastete, aber welche genau: keine Ahnung. Wer sagen kann, was das gewesen sein soll, darf das gerne in die Kommentare schreiben. Oben links gab es eine Art Beerenkompott. Das was aussieht wie ein Stein entpuppt sich als eine Art Schokokuss in etwas unerwarteter Form.
Hauptgang: "Terrine von der Rinderhaxe mit grünem Spargel, Heu-Sellerie und Himbeer-Vinaigrette"
Nachspeise: "Vanille-Mascarponestein auf Roter Grütze mit Birnen und Äpfel"

;)
 

pumuckel

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22.08.2010
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Frage: Woher stammt dein zweites Bild von oben (das mit der Karte der Inseln)?

Warum man auf den Malediven ein Hotel mit Pool haben will, habe ich noch nie verstanden. Ich war nicht ein mal drin.
 

mf_2

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26.02.2016
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Frage: Woher stammt dein zweites Bild von oben (das mit der Karte der Inseln)?

Warum man auf den Malediven ein Hotel mit Pool haben will, habe ich noch nie verstanden. Ich war nicht ein mal drin.
Frage 1: Erstbester brauchbarer Treffer der Google Bildersuche, wobei ich die Pfeile eingezeichnet habe (nach bestem Wissen).

Frage 2 (wobei es ja keine richtige Frage war): Wir wollten den Pool um einfach direkt auf der Terrasse im kühlen Nass rumliegen zu können. Im Meer zu schwimmen ist dann doch etwas anderes. Warum hast du denn eine Poolvilla gebucht, wenn du "es noch nie verstanden" hast? Oder missverstehe ich den letzten Satz?
 
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mf_2

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26.02.2016
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Hauptgang: "Terrine von der Rinderhaxe mit grünem Spargel, Heu-Sellerie und Himbeer-Vinaigrette"
Nachspeise: "Vanille-Mascarponestein auf Roter Grütze mit Birnen und Äpfel"

;)
Gibt es da eigentlich irgendwo eine Speisekarte, der das zu entnehmen wäre? Ich würde mir zumindest einen kleinen Zettel auf dem Tablett wünschen. Es muss ja nicht gleich eine mehrseitige Karte sein.
 
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Biohazard

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29.10.2016
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EDWH
Gibt es da eigentlich irgendwo eine Speisekarte, der das zu entnehmen wäre?
Ja, auf längeren Flügen innereuropäisch gibt es die wohl.

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ngronau

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04.11.2011
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BER
Frage:

Warum man auf den Malediven ein Hotel mit Pool haben will, habe ich noch nie verstanden. Ich war nicht ein mal drin.
Weil es einen erheblichen Tidenhub gibt und manchmal nicht genug Meer zum Schwimmen da ist. Als wir im April da waren, stürzten wir uns begeistert von der Treppe ins Wasser und blieben mit Bauch bzw Knie etwas schmerzhaft am nächsten Riff hängen. Dann verstanden wir, warum Tidenkalender in den Villen ausliegen ;-)
 
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pumuckel

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22.08.2010
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Warum hast du denn eine Poolvilla gebucht, wenn du "es noch nie verstanden" hast? Oder missverstehe ich den letzten Satz?

Nein, ich habe keine Poolvilla gebucht. Ich habe noch nicht mal den grossen Pool für alle benutzt. Allerdings hatte ich das Meer direkt vor meiner Hütte, und da waren auch die Gezeiten kein Problem. Scheinbar ist das auf anderen Inseln anders.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich habe noch nie verstanden, dass es anscheinend Menschen gibt die meinen, ihre pers. Präferenzen müßten auch meine sein.
Meine Präferenz muss nicht deine sein. Das habe ich nie gesagt, trotzdem habe ich hier meine Meinung kundgetan, wie wir das alle machen.
 

Tesla

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13.12.2016
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AKL
@mf2: Euch einen schönen Urlaub! Eine Sache möchte ich allerdings gerne verstehen: Warum nimmt man einen achtstündigen Transit in Kauf und fliegt (mit allem was davor und danach am Flughafen kommt) diese Strecke, wenn man ganz gemütlich am Nachmittag hätte mit der Bahn fahren können, die maximal 30 Minuten länger braucht...?
 

crossfire

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15.04.2012
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1.276
Frage: Woher stammt dein zweites Bild von oben (das mit der Karte der Inseln)?

Warum man auf den Malediven ein Hotel mit Pool haben will, habe ich noch nie verstanden. Ich war nicht ein mal drin.
User, Ich lernte mal einen englischen Gentleman nebst seiner liebreizenden Gattin auf einer-seinerzeit-hochpreisigen Malediveninsel kennen und schätzen. Wir hatten gemeinsam sehr viel Spass, noch mehr Meeresfrüchte und vor allem Champagner…
Was wichtig war: er konnte nicht schwimmen und die Dame des Hause fand den Sand unschicklich.Im Ergebnis buchte die Sekretärin ne Water Deluxe wie auch immer Villa-Fall gelöst.
Oder wie ich repetieren würde: Jedem Tierchen, sein Pläsirchen.
Dem TO einen herzlichen Dank und viel Froide in unserem Wohnzimmer,
 
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mf_2

Erfahrenes Mitglied
26.02.2016
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@mf2: Euch einen schönen Urlaub! Eine Sache möchte ich allerdings gerne verstehen: Warum nimmt man einen achtstündigen Transit in Kauf und fliegt (mit allem was davor und danach am Flughafen kommt) diese Strecke, wenn man ganz gemütlich am Nachmittag hätte mit der Bahn fahren können, die maximal 30 Minuten länger braucht...?
Ich hatte mich das auch gefragt und wusste es nicht mehr. Meine +1 meinte dann, dass es damals keine Meilentickets ab FRA gab (bzw. nur mit Umstieg). Um also den Direktflug FRA-MLE zu bekommen, mussten wir STR-FRA vorschalten. Kann das sein (oder hat sie das verwechselt)? Ich weiß es wie gesagt nicht mehr.
 

mf_2

Erfahrenes Mitglied
26.02.2016
2.095
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Der erste Tag auf den Malediven

Nach der Ankunft gegen 13 Uhr ging es in das Welcome Center – einer Art offenen Lobby, in der man mit seinem PA (Personal Assistant) bekannt gemacht wurde. Unser Assistant ist Zappe – ein Inder (glaube ich), der recht gut Englisch spricht.

Bevor wir in das Wasserflugzeug stiegen, konnte man den Hotel Checkin selbstständig in der eigenen App durchführen. Dort konnte man auch angeben, in welcher Sprache man sich auf dem Hotel verständigen wollte. Zur Wahl standen Deutsch, Englisch, Russisch, Chinesisch und Japanisch. Wir entschieden uns für Englisch. Daher bekamen wir auch den englischsprachigen PA. Zappe fuhr uns im Golfcart über die kleine Anlage. Vorbei an den Shops für Tauchen und Kayaken ging es zu den Sportplätzen (Kleinfeld-Fussball, Tennis, Badminton). Weiter ging es zu den Restaurants „Canneli“ und „JFK (Junk Food Kitchen)“, welche sich ein Gebäude und vmtl. auch eine Küche teilen. Im Canneli findet vormittags auch das Frühstück statt.

Danach ging es weiter auf den Steg zu den Ocean Villas und Ocean Pool Villas. Wir hatten letztere gebucht. Auf dem Weg dorthin erklärte uns Zappe noch, dass man Ausflüge und dergleichen in der App direkt buchen kann oder sich per Telefon oder WhatsApp jederzeit an ihn wenden kann. Das ist sehr praktisch, so muss man nicht immer zur Rezeption gehen.

Als wir zu unserer Ocean Pool Villa kamen, wurden wir nicht enttäuscht. Hier lassen wir einfach mal die Bilder sprechen:

Der Blick vom Eingang aus:
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Schreibtisch und Ankleide sowie Minibar:
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Von der Terrassentür aus gesehen:

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Der Waschbereich:

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Die Regendusche im offenen Bad:

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Weitere Impressionen:
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In einer Zeit wo in mehr und mehr Hotels die Minibar abgeschafft wird geht man hier den entgegen gesetzten Weg und bietet eine reichhaltige Auswahl:

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Weinkühlschrank im Miniformat:

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Ein Champagnergruß:

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Das ist schon beeindruckend, aber das ist ja erst die erste Hälfte. Diese Kategorie an Behausungen weiß ja vor allem durch den Außenbereich zu überzeugen, aber seht selbst:

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Und bei Sonnenschein wirken die Motive bestimmt nochmal schöner!

Wir haben mit dieser Unterkunft voll ins Schwarze getroffen! Natürlich hat die Unterkunft auch ihren (gesalzenen) Preis, aber jetzt wissen wir auch warum!

Nachdem wir angekommen waren und ausgepackt hatten, duschten wir erstmal ausgiebig. Auf dem Flug schlafen zu können ist zwar angenehm, aber die morgentliche Dusche fehlte dann doch. Ferner sind wir hier durch die Nähe zum Äquator in recht feuchten Gefilden unterwegs und entsprechen dämpfig fühlt man sich dann auch.

Nachdem +1 den Pool getestet hatte (Prädikat „sehr gut“) ging es dann zum Abendessen. Hierzu sei folgendes erwähnt: Das Restaurant hat großzügige Abendessenszeiten. Diese beginnen aber für europäische Verhältnisse recht spät, um 19:30 Uhr. Hier kommt allerdings eine Besonderheit zum Tragen: Eigentlich sind die Malediven Deutschland aktuell um 3 Stunden voraus. Aber das Resort hat seine eigene Zeit. Hier ist es nochmal eine Stunde später. Zappe erklärte uns das damit, dass die Gäste das so wollten. So kann man den Sonnenuntergang um 19 Uhr statt um 18 Uhr erleben. Alles für den Gast! 🙂 Schön zu sehen, wie flexibel das Resort hier ist. Somit geht das Mittagessen eigentlich um 18:30 Uhr los. Das wussten wir an dem Tag aber noch nicht und so gingen wir um kurz vor 18 Uhr los um unsere gewohnte Zeit um 18 Uhr einhalten zu können.

Der Steg mit den Ocean (Pool) Villen -> der Trog vor jedem Abzweig enthält Wasser und eine Kelle. Damit kann man sich den Sand von den Füßen waschen:

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Die Insel kommt in Sicht:

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Da wir ja unbewusst zu früh waren, waren wir die einzigen. Das Gebäude war aber schon offen und einige Inder wuselten herum. Grundsätzlich bekommt man wohl in der JFK immer etwas zu Essen, aber eigentlich geht das Abendessen erst um 19:30 Uhr los. Wenn sie es aber hinbekommen, für en Gast das ganze Resort in die bengalische Zeitzone zu verlegen, werden sie es wohl schaffen, uns eineinhalb Stunden außerhalb der Zeit ein Sandwich zu machen -> das war dann aber kein Problem.

Es gibt einen Innen- sowie einen Außenbereich:

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Innen ist das Gebäude sehr groß wobei wir im JFK standen und das Foto mit Blick in Richtung Canneli aufgenommen wurde. Der hintere Teil ist allerdings die Coco Bar, welche sich zwischen JFK und Canneli befindet:

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Eigene Wasserflaschen hat das Resort auch:

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Zu Essen gab es für +1 ein Sandwich und für mich einen Burger (wir erinnern uns: JFK -> Junk Food Kitchen):

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Nun war es dunkel geworden und ich sah mir das Canneli genauer an. Es war trotz der fortgeschrittenen Zeit recht leer:

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Auch der Außenbereich ist sehr schön:

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Nachdem wir noch ein paar Cocktails im Außenbereich der Coco Bar genossen haben, ging es dann über den Steg zurück ins Bett. Wir waren dann doch recht müde:

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Der erste Eindruck vom Resort ist echt klasse, das ist eine ganz neue Art zu des Urlaubes! Auch die Umgebung (warm, am Meer, fast immer Sonne) ist echt angenehm. Das ist vom Klima her am ehesten vergleichbar mit Hawaii, wenngleich wir dort bisher in keinem vergleichbaren Resort genächtigt haben.
 

pumuckel

Erfahrenes Mitglied
22.08.2010
2.411
1.120
Erst mal danke für den interessanten Bericht.

Ich war ja auch kürzlich zum ersten Mal auf den Malediven. Als mir davor ein Malediven-Spezialist empfohlen hat, nicht eine der Schicki-Micki-Luxus-Inseln zu wählen, habe ich nicht verstanden, warum. Ausser, dass es mir als Cheap-Charlie natürlich nicht ungelegen kam, einige Tausender zu sparen.
Wenn ich aber folgendes lese, dann habe ich den Rat jetzt endlich verstanden, und bin mit meiner Wahl noch zufriedener:

er konnte nicht schwimmen

die Dame des Hause fand den Sand unschicklich

Zappe fuhr uns im Golfcart über die kleine Anlage.

Das wäre wohl nicht meine Welt. Trotzdem lese ich gerne diesen interessanten Bericht. Es müssen ja nicht alle das gleiche mögen, darum gibt es verschiedene Angebote für verschiedene Leute.
Ich finde es auch interessant, die verschiedenen Inseln, vergleichen zu können.
 

DeltaTristar

Neues Mitglied
22.04.2017
10
4
Vielen Dank für den interessanten Reisebericht. Wir haben uns wohl knapp verpasst, sind gestern mit der Condor Maschine gelandet und dann per Inlandsflug weiter zum Gaafu Dhaalu Atoll gereist.
 

mf_2

Erfahrenes Mitglied
26.02.2016
2.095
3.878
STR
Und weiter geht's

Ich werde hier nicht jeden Tag im Einzelnen schildern, da wir hier viel entspannen und wir hier somit nicht jeden Tag mit speziellen Aktivitäten vollgepackt haben. Klingt langweilig, ist aber tatsächlich sehr erholsam. Man darf halt nicht der Versuchung erlegen, zu meinen alles mitnehmen zu müssen. Es gibt hier problemlos so viele Aktivitäten, dass man sich wochenlang von morgens bis abends verplanen könnte. Erholend ist das dann vmtl. nicht.
Da sich die Tage im Ablauf also bisher teilweise stark ähneln versuche ich hier mal ein (für meine Trip Reports) neues Format: Ich strukturiere nach Themen und nicht nach Tagen. Mal sehen, wie es klappt:

Restaurants, Bars

Wie bereits im vorherigen Beitrag geschrieben gibt es einmal das JFK und einmal das Cannelis als Restaurant. Diese beiden sind direkt über Wege auf der Insel zu erreichen. Das ist echt schön gemacht und auch abends stimmungsvoll erleuchtet:

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Die Öffnungszeiten des Canneli - für uns etwas gewöhnungsbedürftig (primär das Mittag- und Abendessen):

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Jeden Sonntag gibt es ein maledivisch inspiriertes Abendbuffet im Canneli. Das haben wir gerne mitgenommen. Die Auswahl ist beeindruckend, hier nur ein Ausschnitt davon:

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Im Außenbereich gibt es noch einen schönen Infinity-Pool, welcher abends stimmungvoll beleuchtet ist (er wechselt die Farben):

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Die Bar zwischen den beiden Restaurants lädt zum Verweilen ein und ist aufgrund des großzügigen Einsatzes indirekter Beleuchtung sehr stimmungsvoll in Szene gesetzt. Die eigentliche Bar ist etwas abgesenkt (deswegen gibt es am Tresen auch keine Barhocker, sondern Stühle), so dass man auch von hinten gut über die Bar hinweg zur Bühne blicken kann.

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Donnerstag gab es eine Filmvorführung eines Adele-Konzerts. Davon habe ich leider keine Bilder und so toll war es auch nicht. Es schien eine TV-Aufnahme zu sein und diese wurde auf einem Beamer abgespielt.
Am Freitag gab es Live-Musik eines Duos - die spielten populäre Hits der 70er bis heute. Das war schon besser:

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Am Sonntag gab es eine Darbietung einer einheimischen Musikgruppe:

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Das war schön anzusehen, aber die wollten, dass man auch mittanzt. Da die Bar aber leider nicht annähernd voll war, gab es nicht allzu viele, die dem Aufruf folgten. Sie konnten einem fast etwas leid tun. Am Schluss kamen dann noch ein paar Gäste, die dann die Tanzfläche stürmten.

Neben den beiden angesprochenen Restaurants gibt es noch das "Kashibo", ein asiatisches Restaurant. Dieses muss man aufgrund einer begrenzten Anzahl an Plätzen reservieren. Das bekannteste Restaurant ist das "5.8". Dieses werde ich in den nächsten Tagen noch genauer beschreiben, da wir dort einen Tisch für Freitag haben und es erst dann Bilder geben wird.

Am Ende des Stegs der Ocean Villen gibt es noch eine Champagne Lounge. Diese kann man - glaube ich - mieten. Wenn sie nicht in Verwendung ist, ist sie aber begehbar und nicht abgesperrt, sodass wir zumindest mal durchgelaufen ist. Wer also noch ein bisschen Extravaganz braucht und in einer größeren Gruppe unterwegs ist, kann hier sein Abendessen einnehmen:

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Hier nochmal der Blick auf die Villen - bei absolut perfektem Wetter:

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Die Pool Villa

Es gibt Sunset und Sunrise-Villen. Die einen erlauben - wie der Name vermuten lässt - einen Blick auf den Sonnenuntergang, die anderen auf den Sonnenaufgang. Wir haben eine Sunset Villa:

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Hier der Steg und die ersten Villen kurz vor der "blauen Stunde":

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Es gibt zweimal Room Service, einmal vormittags den "normalen" Service, welchen man vor Corona auch aus anderen Hotels kannte. Der zweite Service ist dann der "Turndown Service". Hier richten sie dann während des Abendessens nochmal das Zimmer her (und lassen einen kleinen, schokoladigen Gruß da):

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Allgemeines

Ich hatte ja erwähnt, dass man mit Golfcarts zur Villa gefahren wurde. Das war bei uns bisher auch nur dieses eine Mal der Fall. Man kann sich ein Golfcart rufen, was einen dann zum Essen fährt, aber weder wir noch die Mehrzahl der Gäste machen das. So weit ist der Weg zu den Villen nun auch nicht.

Wir haben Halbpension gebucht. Damit sind Frühstück und Abendessen sowie Wasser und Kaffee inkludiert. Sonstige Getränke sind bei den Mahlzeiten nicht dabei, auch keine Soft Drinks (was mich gewundert hat). Unser PA (Zappe; übrigens ein Einheimischer und kein Inder wie von mir anfangs vermutet, mea culpa!) hat uns anfangs erläutert, dass man auch auf Vollpension (VP) oder All-Inclusive Plus (AIP) upgraden kann. Bei ersterem wäre dann Mittagessen mit dabei (aber immer noch keine Getränke). Bei zweitem dann noch das meiste in der Minibar und einige Cocktails und Weine in der Coco Bar. Lediglich für einzelne Gerichte wird nochmal ein Zuschlag fällig (z.B. Hummer -> Listenpreis $120, Zuschlag für VP oder AIP: $80).
Der Aufpreis von HP nach VP ist $50, der Aufpreis von HP nach AIP ist $137 (alles pro Tag pro Person).
Wir haben es anhand der Quittungen der ersten beiden Tage einfach mal durchgerechnet und so viel essen und trinken, dass sich AIP lohnen würde, können wir gar nicht. VP würde sich vllt. noch lohnen, hat aber doch wieder recht viele Ausschlüsse.

Mittlerweile wissen wir, dass das Hotel aktuell zu 60% ausgelastet ist -> etwa 100 Gäste sind da. Das ist interessant, denn beim Essen wirkt es immer so als sei es sehr leer. Es ist einfach sehr groß und die mögliche Kapazität der Restaurants könnten wahrscheinlich die dreifache Vollbelegung wegstecken.

Es ist alles sehr offen hier. Selbst wenn die Restaurants nicht in Betrieb sind, sind diese offen. So kann man durch die Gebäude durchlaufen um sich auf der Restaurantterrasse niederzulassen und zu relaxen. Auch die Shops sind gefühlt immer offen (zB das Diving Center).
Man kann auf der ganzen Insel problemlos barfuß herumlaufen, insbesondere auch in den Restaurants. Nur der Steg zu den Villen heizt sich bei stundenlanger Sonneneinstrahlung sehr stark auf, weswegen man hierfür mit Flip Flops (oder eben einem Cart ;-) ) ausgerüstet sein sollte. Das haben wir nach dem ersten Frühstück schmerzlich gelernt, denn auf dem Hinweg war der Steg noch angenehm warm, auf dem Rückweg dann schon sehr heiß.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.272
11.230
Dahoam
Danke für den interessanten Reisebericht. Ist sicher nicht meine Art des Urlaubens, aber einen Reisebericht schaue ich mir gerne an um einen Einblick in eine solche Reise zu bekommen. Evtl. wäre das für mich vielleicht was für ein paar Tage am Ende eines Asien-Urlaubs auf dem Heimweg. Da hat man dann keine Jetlag-Probleme und ein netter Abschluß einer Reise. Mal sehen, vielleicht wird's ja mal was. Bis dahin verfolge ich erstmal deinen Bericht. ;)
 
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reretlom

Erfahrenes Mitglied
28.09.2009
534
20
Tiefgraben
Vielen Dank für den interessanten Bericht und die tollen Bilder. Lese gerne mit.
Nachdem wir nun auch wieder mal die Malediven besuchen - Abflug mit LH am 6.11.21 wäre es toll, etwas über die Einreisesituation am Flughafen MLE zu erfahren. Ein gesamter Bus für alle Gäste vom Flugzeug ins Gebäude, Wartezeiten bei der Immigration, wo wird der PCR Test kontrolliert, du schreibst dass dieser 72 Std. gültig ist (ich dachte es sind 96?). Wie lange hat es ca. gedauert vom Verlassen des Flugzeuges bis du eingereist warst, die Koffer hattest und „durch“ warst…
Eventuell hast du Zeit und Lust ein paar weitere Infos zu geben. Danke für deine Bemühung.
 

mf_2

Erfahrenes Mitglied
26.02.2016
2.095
3.878
STR
Vielen Dank für den interessanten Bericht und die tollen Bilder. Lese gerne mit.
Nachdem wir nun auch wieder mal die Malediven besuchen - Abflug mit LH am 6.11.21 wäre es toll, etwas über die Einreisesituation am Flughafen MLE zu erfahren. Ein gesamter Bus für alle Gäste vom Flugzeug ins Gebäude, Wartezeiten bei der Immigration, wo wird der PCR Test kontrolliert, du schreibst dass dieser 72 Std. gültig ist (ich dachte es sind 96?). Wie lange hat es ca. gedauert vom Verlassen des Flugzeuges bis du eingereist warst, die Koffer hattest und „durch“ warst…
Eventuell hast du Zeit und Lust ein paar weitere Infos zu geben. Danke für deine Bemühung.
Es gab mehrere Busse. Ich glaube es waren alle C Gäste im ersten Bus. Wie viele Busse es für Y/Y+ gab, weiß ich nicht.

Da wir recht weit vorne waren, mussten wir keine 10 Minuten warten an der Immigration. Wir hatten in der C im Flieger noch so "Priority"-Karten in die Hand gedrückt bekommen mit dem Kommentar, dass es damit "manchmal" schneller geht. Es gab dann auch eine Prio Lane, aber die haben wir zu spät gesehen, da sie nicht frühzeitig ausgeschildert ist. Dort wären wir nochmal eine Minute schneller gewesen. Wenn man natürlich als Letzter aus dem A330 kommt, mag die Schlange länger sein.

Der PCR-Test wurde in FRA beim Einchecken kontrolliert. In MLE wollte man nur unsere Pässe sehen. Weder die elektronische Einreiseanmeldung mit dem QR-Code, noch der Test oder die Impfung haben jemanden interessiert. Aber gerade hier würde ich sagen: YMMV. Das hängt sicher vom Personal ab.

Testgültigkeit: Wir hatten im Vorfeld auf offiziellen maledivischen Seiten bzw. dem AA sowohl 72h als auch 96h gelesen. Um auf der sicheren Seite zu sein, haben wir uns an den 72h orientiert.

Bis "Koffer in der Hand" hat es denke ich so etwa eine knappe Stunde gedauert, wobei das längste noch die Kofferausgabe war, da die Prio-Tags nichts gebracht hatten. Danach ging es zum Wasserflugzeug-Checkin und dann wurden wir zum Wasserflugzeug-Terminal gefahren. Dort saßen wir halt gute 2h in der Lounge weil der Flug ohnehin erst um 12 Uhr ging. Daher ist die Frage, was du als "durch" bezeichnest. Wenn du damit die In-Empfangnahme der Koffer meinst, dann 1h. Wenn du damit das Abgeliefert-werden in der Wasserflugzeug-Lounge meinst, dann eher 1:30. Klingt viel, zog sich aber nicht. Mag auch daran liegen, dass alles neu und spannend war und man im Urlaub ja eh nicht so gestresst ist wie ggf. auf anderen Reisen.

Falls noch weitere Fragen offen sind, einfach fragen!