Tipps für 11 Tage Japan

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Poppy

Erfahrenes Mitglied
19.06.2021
307
316
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Ich hänge mich auch mal in diesen Faden….

Wir sind zum 1. Mal ab dem 29.05. für 15 Tage in Japan und ich habe u.a. 3 Nächte Kyoto (zentral an JR-Station) gebucht und wollte von dort aus auch Osaka erkunden. Machbar?
Zugfahrten scheinen ja überschaubar zu sein

Anschließend soll es weiter Richtung Fuji und Tokio gehen. Für Fuji hatte ich Hakone angedacht, bin aber noch unschlüssig. Hat jemand einen besseren Vorschlag?

Macht es Sinn auf dem Weg von Kyoto nach Hakone noch einen Stop einzulegen? Hätte dafür noch 2 Nächte derzeit unverplant.
Alternativ könnte ich Kyoto auch verlängern und sternförmig noch Ausflüge organisieren

Über Anregungen würde ich mich freuen
Wir sind mit dem Shinkansen von Osaka nach Kyoto und zurück gefahren. Tolles Erlebniss.
Von Kyoto kann man auch zur Burg Himeji
Kobe fanden wir auch super. Dort haben wir Kobe Rind gegessen.

Bist du mit dem PKW unterwegs?
Diese Seite ist ein Traumwenn man in Japan Urlaub macht. https://wanderweib.de/kawaguchiko-reise-sehenswuerdigkeiten-fuji/

Um einen guten Überblick in dieser sehr wuseligen Stadt Tokyo zu erhalten, haben wir einen Tag lang eine Tour mit einem Bus unterneommen. sonst nicht so unser Ding, hier aber sehr hilfreich.
oder/und sehr interessant:
Für Shibuya Sky sehr zeitig Tickets besorgen: https://www.klook.com/de/activity/70672-shibuya-sky-tokyo/
In Tokyo/Shinjuku gibt es ein Sushi Restaurant im Quniqlo Store in der 6. Etage wurde uns von einem Einheimischen empfohlen, kann ich weiter empfehlen
 

alex42

Erfahrenes Mitglied
02.04.2012
4.329
1.233
MUC
Anschließend soll es weiter Richtung Fuji und Tokio gehen. Für Fuji hatte ich Hakone angedacht, bin aber noch unschlüssig. Hat jemand einen besseren Vorschlag?
Eine mögliche Alternative: In Fujikawaguchiko bist Du deutlich näher am Mt. Fuji dran, und der Blick über den dortigen See zum Berg ist wirklich schön (um nicht zu sagen der Klassiker). Lässt sich auch recht gut mit dem Zug erreichen, falls Ihr kein Auto habt, braucht von Kyoto kommend aber ein paar Umstiege (was in Japan aber normalerweise kein Problem ist). Von Fujikawaguchiko dann mit Zug oder Bus weiter nach Tokio.
 
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phx

Aktives Mitglied
09.05.2017
143
112
Eine mögliche Alternative: In Fujikawaguchiko bist Du deutlich näher am Mt. Fuji dran, und der Blick über den dortigen See zum Berg ist wirklich schön (um nicht zu sagen der Klassiker). Lässt sich auch recht gut mit dem Zug erreichen, falls Ihr kein Auto habt, braucht von Kyoto kommend aber ein paar Umstiege (was in Japan aber normalerweise kein Problem ist). Von Fujikawaguchiko dann mit Zug oder Bus weiter nach Tokio.

Fujikawaguchiko ist (vor allem für jemanden der das erste mal in JP ist) klassischerweise am einfachsten als Tagestrip von Tokyo aus (direkt von Shinjuku) zu machen.

Man könnte von Kyoto bis Nagoya mit dem Shinkansen, dann mit Limited Express bis Matsumoto, und von dort über die Chuo Main Line auch mit Limited Express (zb Azusa) nach Otsuki. Dort das Gepäck in ein Schließfach werfen, und dann rauf nach Fujikawaguchiko, wieder retour nach Otsuki und dann weiter nach Shinjuku. Das wäre eine "scenic" Route .. sozusagen. Macht aber mMn wenig Sinn wenn man nicht gerne Bahn fährt. Das dauert sogar länger als wenn man mit dem Shinkansen nach TYO fährt und von dort aus zum Fuji fährt.

Insgesamt aber ja, von Fujikawaguchiko sieht man mitunter mehr und besser zum Fuji. Ist aber auch von Hakon i.O. Das Wetter muß sowieso mitspielen, bzw der Gipfel im Idealfall wolkenfrei sein ...
 

phx

Aktives Mitglied
09.05.2017
143
112
Wir sind zum 1. Mal ab dem 29.05. für 15 Tage in Japan und ich habe u.a. 3 Nächte Kyoto (zentral an JR-Station) gebucht und wollte von dort aus auch Osaka erkunden. Machbar?
Zugfahrten scheinen ja überschaubar zu sein

Meine pers. Empfehlung fürs erste mal wäre idR (wenn keine sehr speziellen Interessen vorliegen) Kansai (Großraum Osaka/Kyoto) und Tokyo in etwa halbe halbe.
Osaka wäre für mich in Kansai der etwas bessere Ausgangspunkt weil zentraler und man zb mit einem Regionalen Railpass von JR West für alles in Richtung Westen in einen Shinkansen hüpfen kann. (Öfter auch günstiger). Das Stück Kyoto/Shin-Osaka gehört nicht zu JR West am Shinkansen. Sofern man einen Pass nimmt, kann man da also nur zb Limited Express (Haruka zb) nehmen. Ist aber auch ok.

Wie gesagt, ich würde dazu tendieren etwas länger als drei Tage in Kansai zu bleiben.
Man kann aber auch alles von Kyoto aus machen. Osaka an sich ist für viele nicht so ein Highlight. Einen (Halb)Tagesausflug kann man aber immer machen. Nara ist von Kyoto aus auch gut und direkt mit Kintetsu Railway zu erreichen. Kobe und Himeji bieten sich für Ausflüge an. Von Kyoto auch zb Kinosaki Onsen oder Amanohashidate direkt mit Lmtd Express Kinosaki, bzw Lmtd Express Hashidate.
Auch ein Tagestrip bis nach Hiroshima oder Kanazawa ist mit dem Zug durchaus drinn. Für beides zahlt sich zb ein JR West Railpass (Kansai - Hiroshima Area Pass, bzw Kansai - Hokuriku Area Pass) schon aus. Bzw ein JR WEST ALL Area Pass wenn man beides machen würde.



Alternativ könnte ich Kyoto auch verlängern und sternförmig noch Ausflüge organisieren
Bevor ich zwischen Kyoto und Tokyo/Hakone noch einen Stop einlegen würde, würde ich auf alle Fälle eher Kyoto/Kansai verlängern!
Es gibts genug zwar Dinge die man sich ansehen könnte, bzw man könnte eine etwas abenteuerlichere Route abseits des Shinkansen nehmen(zb über Matsumoto), aber eigentlich nichts das ich jemanden beim ersten Trip dort unbedingt einbauen würde ...



Auch einen Aufenthalt in Hakone selber würde ich nicht unbedingt so sehr empfehlen. (Sehr) Teuer, und das Erlebnis in Hakone (die klassische Hakone Runde zb) ist sicher auch Wetterabhängig. Da es ein sehr leichter Tagestrip von Tokyo aus ist würde ich das eher als solchen (Wetter flexibel) planen/empfehlen.
Ausnahme. Man will sich Hakone auch / vor allem wegen Onsen gönnen und sucht sich dort einen netten Ryokan oder sowas ...


Mit mehr Regen(tagen) geht es im Juni dann auch langsam los. Das ist am Anfang wahrscheinlich noch kein Thema. Aber eine flexiblere Tagesplanung vor Ort kann sicher nicht schaden.
 

Dreaonline

Erfahrenes Mitglied
29.04.2012
520
216
CGN
Wunderbar!
und lieben Dank für Eure Vorschläge.

Wanderweib hatte ich schon gefunden, Elly kannte ich noch nicht.

Das werde ich mir alles erstmal genauer ansehen und vermutlich noch etwas umplanen
Aktuell ist Hakone wegen Onsen für 2 Tage eingeplant, aber damit bin ich nicht nicht ganz zufrieden.
Bahnfahren ist auf jeden Fall vorgesehen, wir planen nur mit Zug, nicht mit dem Auto
 
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Fohle

Reguläres Mitglied
04.06.2017
59
18
Hallo zusammen,

nach einiger Recherche hätte ich zwei allgemeine Fragen zu meiner geplanten dreiwöchigen Japanreise im Herbst dieses Jahres.

Ein paar Infos vorab:

* Ich bevorzuge eine ausgewogene Mischung aus Sightseeing/Kultur/Geschichte und Natur/Wandern. Die üblichen Standardrouten passen daher nicht zu meinen Bedürfnissen.
* Osaka scheint nicht unbedingt nötig zu sein, wenn man ein paar Tage in Kyoto verbringt. Außerdem meide ich das Nachtleben und den Trubel in Tokio.
* Ich reise alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln, bin sehr sportlich und lange Tage/weite Fußwege sind für mich kein Problem.

1) Der beste Reisezeitraum mit nicht zu niedrigen Temperaturen, schönen Aussichten, wenig Regen und guten Bedingungen scheint Mitte Oktober bis Mitte November zu sein.

Was haltet ihr von dieser Annahme?

2) Den detaillierten Reiseplan recherchiere ich später. Um aber Flugtickets und Unterkunft zu buchen, würde ich euch bitten, mir bei der Erstellung eines groben Zeitplans zu helfen.

Die folgenden Angaben basieren auf ersten Recherchen und sollten nicht als verbindlich angesehen werden. Falls Orte fehlen oder nicht benötigt werden, lasst es mich bitte wissen

Was haltet ihr davon:

• Tokio 4 Nächte inklusive Tagesausflug nach Nikko
• Matsumoto 3 Nächte inklusive Tagesausflug nach Kamikochi
• Kyoto 5 Nächte inklusive z. B. Tagesausflug nach Nara
• Kanazawa 3 Nächte
• Hiroshima 3 Nächte inklusive Tagesausflug nach Miyajima
• Hakone 2 Nächte auf dem Rückweg nach Tokio und anschließender später Rückflug ODER ich mache Hakone und Fujikawaguchiko jeweils als Tagesreise von Tokio aus und verlängere den Aufenthalt um zwei Tage.

> Zuerst war ich mir unsicher, ob ich Hiroshima oder Kanazawa einplanen sollte. Da Osaka aber nicht unbedingt notwendig zu sein scheint, könnte ich beides machen.

> Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob Kanazawa als zusätzlicher Stopp wirklich nötig ist. Gibt es dort genug Aktivitäten für 3 Nächte?

> Mir ist bewusst, dass eine Besteigung des Fuji im Oktober/November aufgrund der riskanten Wetterbedingungen nicht möglich ist. Es scheint aber noch andere schöne Aktivitäten/Wanderungen zu geben.

Die KI hat auch Nagano zum Wandern empfohlen. Das wäre aber zu viel (ähnliche) Natur, und ich müsste einen anderen Ort streichen.

Vielen Dank für die Tipps

Fragt gerne nochmal nach oder hinterfragt Dinge, wenn nötig :)

Merci
 
Zuletzt bearbeitet:

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
17.590
16.077
IAH & HAM
Hallo zusammen,

nach einiger Recherche hätte ich zwei allgemeine Fragen zu meiner geplanten dreiwöchigen Japanreise im Herbst dieses Jahres.

Ein paar Infos vorab:

* Ich bevorzuge eine ausgewogene Mischung aus Sightseeing/Kultur/Geschichte und Natur/Wandern. Die üblichen Standardrouten passen daher nicht zu meinen Bedürfnissen.
* Osaka scheint nicht unbedingt nötig zu sein, wenn man ein paar Tage in Kyoto verbringt. Außerdem meide ich das Nachtleben und den Trubel in Tokio.
* Ich reise alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln, bin sehr sportlich und lange Tage/weite Fußwege sind für mich kein Problem.

1) Der beste Reisezeitraum mit nicht zu niedrigen Temperaturen, schönen Aussichten, wenig Regen und guten Bedingungen scheint Mitte Oktober bis Mitte November zu sein.

Was haltet ihr von dieser Annahme?

2) Den detaillierten Reiseplan recherchiere ich später. Um aber Flugtickets und Unterkunft zu buchen, würde ich euch bitten, mir bei der Erstellung eines groben Zeitplans zu helfen.

Die folgenden Angaben basieren auf ersten Recherchen und sollten nicht als verbindlich angesehen werden. Falls Orte fehlen oder nicht benötigt werden, lasst es mich bitte wissen :eek:)

Was haltet ihr davon:

• Tokio 4 Nächte inklusive Tagesausflug nach Nikko
• Matsumoto 3 Nächte inklusive Tagesausflug nach Kamikochi
• Kyoto 5 Nächte inklusive z. B. Tagesausflug nach Nara
• Kanazawa 3 Nächte
• Hiroshima 3 Nächte inklusive Tagesausflug nach Miyajima
• Hakone 2 Nächte auf dem Rückweg nach Tokio und anschließender später Rückflug ODER ich mache Hakone und Fujikawaguchiko jeweils als Tagesreise von Tokio aus und verlängere den Aufenthalt um zwei Tage.

> Zuerst war ich mir unsicher, ob ich Hiroshima oder Kanazawa einplanen sollte. Da Osaka aber nicht unbedingt notwendig zu sein scheint, könnte ich beides machen.

> Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob Kanazawa als zusätzlicher Stopp wirklich nötig ist. Gibt es dort genug Aktivitäten für 3 Nächte?

> Mir ist bewusst, dass eine Besteigung des Fuji im Oktober/November aufgrund der riskanten Wetterbedingungen nicht möglich ist. Es scheint aber noch andere schöne Aktivitäten/Wanderungen zu geben.

Die KI hat auch Nagano zum Wandern empfohlen. Das wäre aber zu viel (ähnliche) Natur, und ich müsste einen anderen Ort streichen.

Vielen Dank für die Tipps

Fragt gerne nochmal nach oder hinterfragt Dinge, wenn nötig :)

Merci

Kanazawa ist ein echtes Highlight, Essen, Kultur (Geisha Viertel, Garten.......). Ich wuerde Kyoto auslassen, viel zu überlaufen und voll und stattdessen etwas Zeit in Osaka verbringen, von dort kannst Du auch einen Tag nach Kyoto fahren. Was mir auch sehr gefallen hat is Naoshima, 2-3 Nächte würde ich dort einplanen.
 

Hene

Erfahrenes Mitglied
27.03.2013
5.327
5.323
BER
Kanazawa in der Tat die mit weitem Abstand sehenswerteste Stadt in Japan, die ich bisher kenne. Und ich war schon gut unterwegs. Hat alles, was man in Japan mal gesehen haben sollte: Geishaviertel, Garten, Burg, Fischmarkt...

Falls du Wandern magst, könntest du den Kumano Kodo im Auge behalten, das kann man auch im Herbst ganz gut machen und von Osaka ist man schnell auf der Kii-Halbinsel. War vorletztes Jahr auf dem Kohechi Trail unterwegs in fünf Tagen/vier Nächten.

Osaka hat einen wilden Vibe und ist eine schwirrende Metropole. Würde ich nicht grundlegend ausschliessen.
 

handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
2.949
8.288
DUS
Kanazawa ist ein echtes Highlight, Essen, Kultur (Geisha Viertel, Garten.......). Ich wuerde Kyoto auslassen, viel zu überlaufen und voll und stattdessen etwas Zeit in Osaka verbringen, von dort kannst Du auch einen Tag nach Kyoto fahren. Was mir auch sehr gefallen hat is Naoshima, 2-3 Nächte würde ich dort einplanen.
Würde ich ebenfalls so machen.
Von Osaka aus kommt man easy nach Kyoto und auch Nara, Kobe etc.
War vor sechs Jahren zuletzt in Kyoto und fand es zwar schön, aber es war auch nix los.

In Hiroshima war ich bisher zweimal. Finde ich grundsätzich auch einen wichtigen Stop.
Beim ersten Mal sind wir mit dem Zug von Hiroshima nach Osaka gefahren und auf dem Weg noch kurz am Himeji Castle gestopt.

Ich fahre in gut einem Monat von Tokio nach Nagano. Allerdings nur für eine Nacht. Im Februar bieten sich da die Schneeaffen an.

Die vier Nächte Tokio sind in meinen Auge eine Frage der dortigen Aktivitäten und auch der Lage des Hotels.
Das würde ich gründlich vorher recherchieren, weil es sonst zu langen Fahrten kommen kann.
Generell hat Tokio auch nicht "das" Zentrum sondern bietet in sich polyzentrische Strukturen. Aus Stadtentwicklungssicht auch sehr spannend.

Ich habe bisher nie die japanischen Nachtzüge genutzt, vielleicht kann man das irgendwo einbauen. Finde ich immer ganz cool.
 

alex42

Erfahrenes Mitglied
02.04.2012
4.329
1.233
MUC
• Tokio 4 Nächte inklusive Tagesausflug nach Nikko
• Matsumoto 3 Nächte inklusive Tagesausflug nach Kamikochi
• Kyoto 5 Nächte inklusive z. B. Tagesausflug nach Nara
• Kanazawa 3 Nächte
• Hiroshima 3 Nächte inklusive Tagesausflug nach Miyajima
• Hakone 2 Nächte auf dem Rückweg nach Tokio und anschließender später Rückflug ODER ich mache Hakone und Fujikawaguchiko jeweils als Tagesreise von Tokio aus und verlängere den Aufenthalt um zwei Tage.
Statt des Tagesausflugs nach Miyajima könntest Du auch überlegen, nur zwei Nächte in Hiroshima zu bleiben und stattdessen eine Übernachtung auf Miyajima einzuplanen. Ich fand es sehr schön, abends - nachdem die ganzen Tagesgäste weg waren - durch die leeren Gassen zu schlendern und morgens als einer der ersten den (noch nicht überlaufenen) Itsukushima-Schrein anzuschauen. Plus: die Wanderung auf den Misen nicht vergessen.

Ähnliches gilt für Fujikawaguchiko. Morgens mit Blick auf den Fuji aufwachen, hat schon was. Es gibt von der 5th Station, wo auch der Aufstieg auf den Mt. Fuji beginnt, eine schöne, halb- bis ganztätige Höhenwanderung. Ich weiß allerdings nicht, wie es da im Herbst aussieht.

Kamikochi kann ich zum Wandern auch wärmstens empfehlen (gut, erinnert sehr an die europäischen Alpen...). Ich hab das mit dem Bus von Matsumoto aus gemacht und hätte vor Ort gerne mehr Zeit gehabt (die An- und Abfahrt zieht sich).

All das ist letztlich natürlich die Frage, wie oft Du die Unterkunft wechseln willst und wie viel Gepäck Du dabei hast.

Zwischen Matsumoto und Kyoto könntest Du zudem die Tateyama Kurobe Alpen Route mitnehmen (leider sehr touristisch, aber tolle Aussichten und paar Möglichkeiten für kurze Wanderungen).
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.265
11.216
Dahoam
Bei Wanderungen im Herbst bedenken, dass die ganzen wilden Bären teils ziemlich Ärger bereiten. Im vergangenen Herbst waren die fast schon eine Plage mit vielen Übergriffen auf Menschen und sogar einigen Todesopfern. Die sind teils in die Städte reingekommen. Eher im Norden und natürlich in den Bergen. Auf jedem Fall sollte man sich davor informieren wenn man im Herbst in Japan wandern will.
 
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Biohazard

Erfahrenes Mitglied
29.10.2016
7.847
10.143
EDWH
Vielen Dank für die ganzen Beiträge! Bei mir steht meine zweite Japanreise im Mai/Juni an und bislang habe ich noch keine Ideen wohin es mich verschlägt. Da nehme ich eure Beiträge dankend an - das hilft mir ungemein.

Lohnen sich Sapporo und Nagasaki? Die "Hauptstädte" des Tourismus (Tokyo, Osaka, Kyoto, Hiroshima) habe ich bereits besucht, wobei der Besuch fast 8 Jahre her ist. 1-2 Tage Tokyo werden wohl wieder drin sein, ich mag einfach Städte.
 
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handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
2.949
8.288
DUS
Vielen Dank für die ganzen Beiträge! Bei mir steht meine zweite Japanreise im Mai/Juni an und bislang habe ich noch keine Ideen wohin es mich verschlägt. Da nehme ich eure Beiträge dankend an - das hilft mir ungemein.

Lohnen sich Sapporo und Nagasaki? Die "Hauptstädte" des Tourismus (Tokyo, Osaka, Kyoto, Hiroshima) habe ich bereits besucht, wobei der Besuch fast 8 Jahre her ist. 1-2 Tage Tokyo werden wohl wieder drin sein, ich mag einfach Städte.
War inzwischen auch zweimal in Sapporo. Einmal im Schnee, einmal im Sommer. Hab vor Ort nicht viel gemacht, ein paar Impressionen gibt es hier:

https://www.vielfliegertreff.de/forum/threads/texas-via-japan-lh-f-und-ein-schneller-rtw.156060/

Hab für demnächst noch FUK auf der Agenda, weil ich in dem Bereich noch gar nicht war.
 
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Hene

Erfahrenes Mitglied
27.03.2013
5.327
5.323
BER
Der ist definitiv raus. Flieger, Zug und ÖPNV stehen bei mir hoch im Kurs. Ggf. noch Bus, den aber eher ungerne. Noch habe ich etwas Zeit, bis ich in die Planung einsteigen muss, aber Ideen sind immer gerne gesehen. ;)
Ich bin auch nicht der grosse Autofahrer, aber die Gegenden zwischen Kushiro und Wakkanai sind ohne fahrbaren Untersatz praktisch nicht zu erreichen.
In jedem Fall gibts das durchaus einiges zu sehen und zu kosten:)
 

peedeejay

Erfahrenes Mitglied
10.07.2017
841
1.268
HAM/KMI
Bei 3 Wochen kann man auch überlegen das sonst oft ausgelassene Kyushu mit einzubauen. Aber vielleicht bin ich da auch ein bisschen biased. ;-)

Nagasaki ist schon aufgrund der Bedeutung in verschiedenen Epochen absolut sehenswert. Wer Onsen und Natur mag ist in Beppu am richtigen Ort. Desweiteren ist Takachiho immer einen Besuch wert. Und für das beste Wagyu der Welt muss man nunmal einfach nach Miyazaki. 😋
 
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Biohazard

Erfahrenes Mitglied
29.10.2016
7.847
10.143
EDWH
Ich bräuchte einmal bitte Input und Ideen. Eine ganz grobe Planung bislang:
  • Ankunft Tokyo, 1 Nacht
  • Flug nach Sapporo, 3 Nächte
  • Flug nach FUK / Nagasaki, 3 Nächte
  • Zug nach Miyajima, 2 Nächte
  • Zug nach Kanazawa, 3 Nächte
  • offen, zwei Nächte
  • Zug nach Tokyo, 2 Nächte, anschl. Abflug
Ich habe mir schon Fujiyoshida angeschaut, das wirkt auf mich aber zu eingeschlafen, auch wenn der morgendliche Blick auf den Fuji sicherlich atemberaubend ist. Daneben hatte ich schon Fuji (JR Shin-Fuji), Shizuoka, Hamamatsu, Nagoya sowie Nagano in einer ersten Prüfung, aber da hat mich nichts direkt angesprochen. VFT-Reiseberichte habe ich aber noch gar nicht gewälzt, das steht noch an.

Meine Prioritäten:
  • Gut erreichbar
  • Bietet genug Sightseeing (Geschichte, Kultur, Museen, Statuen, etc.) vor Ort
  • Groß genug damit ich auch mal 2h ohne Plan durch die Straßen ziehen kann
Natur und Wandern ist okay, aber nicht mein Hauptziel. Ich möchte auch nicht alles minutiös planen, sondern lasse mich gerne einfach mal treiben und halte mich nicht unbedingt an einen vorher erarbeiteten Plan.
 

Fohle

Reguläres Mitglied
04.06.2017
59
18
Würde ich ebenfalls so machen.
Von Osaka aus kommt man easy nach Kyoto und auch Nara, Kobe etc.
War vor sechs Jahren zuletzt in Kyoto und fand es zwar schön, aber es war auch nix los.

In Hiroshima war ich bisher zweimal. Finde ich grundsätzich auch einen wichtigen Stop.
Beim ersten Mal sind wir mit dem Zug von Hiroshima nach Osaka gefahren und auf dem Weg noch kurz am Himeji Castle gestopt.

Ich fahre in gut einem Monat von Tokio nach Nagano. Allerdings nur für eine Nacht. Im Februar bieten sich da die Schneeaffen an.

Die vier Nächte Tokio sind in meinen Auge eine Frage der dortigen Aktivitäten und auch der Lage des Hotels.
Das würde ich gründlich vorher recherchieren, weil es sonst zu langen Fahrten kommen kann.
Generell hat Tokio auch nicht "das" Zentrum sondern bietet in sich polyzentrische Strukturen. Aus Stadtentwicklungssicht auch sehr spannend.

Ich habe bisher nie die japanischen Nachtzüge genutzt, vielleicht kann man das irgendwo einbauen. Finde ich immer ganz cool.
Hallo zusammen

Ich habe weiter recherchiert.

Ich habe drei KI-Tools meine Gedanken darüber mitgeteilt, was ihr hier mir sagtet, dann ob sich der JR-Pass lohnt, und nach weniger typischen Touristenzielen gefragt, ohne die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kyoto, Tokio und Hiroshima auszulassen.

* Mitte Oktober bis Mitte November scheint für mich die beste Reisezeit zu sein. Wanderungen sind dann noch nicht riskant, aber wunderschön, auch wenn es noch der goldene Herbst ist.

* Kamikochi ist bis zum 15. November geöffnet.

* Alle drei KI-Agenten haben weder die Westseite der Alpen noch Kamikochi als Unterkunft empfohlen, sondern Matsumoto, weil:
1. Mehr Abwechslung bei den Aktivitäten
2. Ich kann auf dem Weg von Matsumoto nach Kanazawa Shirakawa-go und Takayama besuchen und das Hauptgepäck per Takkyubin dorthin schicken. Busfahrt nach Takayama (2,5 Stunden), Aufenthalt dort ca. 2,5 Stunden, dann 1 Stunde Busfahrt nach Shirakawa-go, letzter Bus um 17:30 Uhr zurück nach Takayama und Weiterreise mit dem Zug nach Kanazawa.

a) Klingt gut? Ist es insbesondere machbar, die Strecke zwischen den beiden Standorten nach Shirakawa-go und Takayama zu schaffen?

Gut ist, dass alle drei Reiseveranstalter denselben Reiseplan empfehlen:

* 4 Nächte in Tokio und z. B. den Berg Nokogiri und/oder den Berg Mitake anstelle des Berges Takao. Oder statt Hakone lieber nach Yamanakako (näher am Fuji und weniger überlaufen):

* Matsumoto – 4 Nächte (mindestens 4 Tage werden dringend empfohlen, z. B. für den Senjojiki-Kessel und die Burg. Laut AI ist er sogar noch beeindruckender als Kamakuchi? Und ich könnte einen der 4 Tage für eine Wanderung in Kamakuchi nutzen.)
Und Narai-juku. Über den Torii-Pass nach Yabuhara.

Kanazawa – 3 Nächte (Garten, Samurai-Viertel und Kakusenkei-Schlucht)

Kyoto – 5 Nächte (z. B. Ohara, Yamanobe-no-michi, Tagesausflug nach Himeji mit der Burg und zum Berg Shosha (Engyo-ji, Kiyomizu-dera und Fushimi Inari als Ausflüge)

Hiroshima – 4 Nächte (Friedensmuseum + Tagesausflug nach Miyajima + Tagesausflug nach Akiyoshidai (falls empfehlenswert))

b) Was mein Ihr ? Was haltet ihr davon? Vor allem die Frage Matsumoto vs. Kamikochi ist relevant.

c) Laut AI würden die Reisekosten für meinen (bisherigen) Reiseplan insgesamt etwa 400 Euro betragen. Außerdem deckt der Pass die Busse nach Kamikochi, Shirakawa-go und Kiso-Tal nicht ab. Ich sollte daher besser lokale Pässe wie z. B. den Hokuriku Arch Pass in Betracht ziehen.

Ist das sinnvoll?

Ich freue mich auf eure Rückmeldungen :)

Vielen Dank
 

phx

Aktives Mitglied
09.05.2017
143
112
Ich habe weiter recherchiert.

Witzig mit der KI Suche.

Sehr speziell aber ich denke im großen und ganzen sieht das dem Interesse nach schon ok aus.

a) Klingt gut? Ist es insbesondere machbar, die Strecke zwischen den beiden Standorten nach Shirakawa-go und Takayama zu schaffen?

Ich hab die Strecke im Feb 25 in die andere Richtung gemacht. Kanazawa - Shirakawago (Stop) - Takayama (Übernachtung) - Matsumoto (morgens, dann weiter mit Zug nach Nagano)
Das sind insgesamt ca 5h Fahrt mit dem Bus. Wenn man in Takayama und Shirakawago einen Stop einlegen will ... herausfordernd, aber machbar an einem Tag. Erster Bus sollte so um halb Acht gehn. Also vielleicht um 10 in Takayama. Über MIttag bis 13/14:00 , gute Stunde nach Shirakawago. Da reichen mMn wahrscheinlich 1,5-2h und dann so um 17:00 weiter nach Kanazawa (letzter Bus wird max. 18:00 rum sein).
Muss man aber dann gut planen. Bus kommt auf ca 10k Yen für die ganze Strecke. Sollte man, bzw muss man eh tlw, reservieren.

Ich glaube aber man könnte in Betracht ziehen eine Nacht in Takayama zu verbringen um das entspannter zu gestalten. Gibt etliche neuere Hotels rund um den BH.
Sehe jetzt keine Präferenz zur Hotelklasse oder Budget? Aber zb das Tokyu Stay oder ähnliches dort war für gut ~60-70 zu haben. Zzt allerdings sehe ich da für ende Okt/Nov höhere Preise. Evtl zu früh. Das Around Takayama bekommt man bei Choice Hotels für 8k Punkte die Nacht, das sind bei Punktekaufaktionen manchmal keine 50€ ;)

c) Laut AI würden die Reisekosten für meinen (bisherigen) Reiseplan insgesamt etwa 400 Euro betragen. Außerdem deckt der Pass die Busse nach Kamikochi, Shirakawa-go und Kiso-Tal nicht ab. Ich sollte daher besser lokale Pässe wie z. B. den Hokuriku Arch Pass in Betracht ziehen.

Von welchem Pass wäre da die Rede? Um über diese Zeitdauer von Tokyo nach Hiroshima zu kommen wäre mind der 14T RP notwendig, der liegt schon bei ~450,-
Für den Arch Pass sehe ich gar kein Argument bei Busfahrt zwischen Matsumoto und Kanazawa.

Einzeln sicher günstiger.
Tyo-Matsumoto Zug (Limited Express via Chuo Main Line von Shinjuku) ~7k
Bis Kanazawa Bus ~10k
Kanazawa - Kyoto ~8k
Kyoto - Hiroshima ~12k

In bzw rund um Tokyo, könnte der Tokyo Wide Pass für 15k eine option sein. Aber wahrscheinlich sind auch da Einzelfahrten besser wenn es nicht zumindest zwei mal weiter raus geht (Fuji, Izu, Nikko, Mito oder sowas).

Wenn man in Kansai, bzw von Kanazawa/Kyoto/Hiroshima Trips mit der Bahn macht, dann kann man wahrscheinlich einen JR West All Area Pass andenken. 26k Yen (Nur Kanazawa-Kyoto-Hiroshima kosten schon knapp 20k)

Ich könnte mir bei dem Program auch vorstellen den Tagesausflug Himeji in den Reisetag zwischen Kyoto und Hiroshima zu packen. Zeitlich nicht viel anders als Kyo-Hij und retour. Nur wäre man unflexibel an den Tag gebunden. Dafür spart man sich etwas Fahrt/Geld wenn man will.



Zum Wanderinteresse würde mir auch südlich von Matsumoto noch der Nakasendo einfallen. Passt nicht richtig in die Route. Aber als Tagestour von Matsumoto könnte man mit dem Zug runter und zb Tsumago-Magome wandern, dann wieder retour.
 
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Poppy

Erfahrenes Mitglied
19.06.2021
307
316
@Fohle
lies dir diesen Bericht einmal durch. Die haben schon ziemlich viel Regen dabei. Waren im Oktober 2025 dort unterwegs.
 

phx

Aktives Mitglied
09.05.2017
143
112
Ich bräuchte einmal bitte Input und Ideen. Eine ganz grobe Planung bislang:

Sapporo war nett im Winter. Ist für mich aber sonst eine der langweiligeren größeren Städte. (Mach aber im März auch 2 Tage Stop dort ;D)
Bei Mai/Juni würde ich Sapporo am Ende der Reise einplanen.

Kanazawa und Fukuoka/Nagasaki passen sicher.

Im Raum Kansai würde ich bei genannten Prioritäten noch Kobe einwerfen (nicht gelistet bei schon besuchten). Liegt auch am Weg zwischen HIroshima und Kanazawa.
Ist als Stadt an sich, für mich neben Fukuoka eine von denen die mir am besten gefallen.
Gibt genug zu bummeln dort (Chinatown, Kitano), zentral genug für so ziemlich alle Ausflugsziele in der Region und idR auch etwas günstiger als Osaka oder auf alle Fälle Kyoto.
 
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Reaktionen: Biohazard

Tsuruhashi

Erfahrenes Mitglied
11.07.2015
427
1.845
Vvardenfell
Meine Prioritäten:
  • Gut erreichbar
  • Bietet genug Sightseeing (Geschichte, Kultur, Museen, Statuen, etc.) vor Ort
  • Groß genug damit ich auch mal 2h ohne Plan durch die Straßen ziehen kann

Hamamatsu könnte für zwei Nächte genau richtig sein. Schau dir die Museen von Suzuki, Yamaha (muss vorher reserviert werden) und das der japanischen Luftwaffe an. Wenn du ein bissl herumlaufen willst, kannst dir die Benten-Insel am Hamana-See mit ihrem "Resort" ansehen.

Alternativ Nagoya, dort ist das Angebot größer. Burgpark (Burg wird saniert und ist nicht zugänglich), das Toyota-Museum ist sehr umfangreich, wenn du dich für Industriegeschichte interessiert, unbedingt ansehen.
 
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