Hallo zusammen,
ich habe einen Fall mit Marabu und würde gerne hören, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat - insbesondere, ob am Ende gezahlt wurde.
Flug: DI6467 (TFS-LEJ) am 09.02.2026
Gebucht über Condor, durchgeführt von Marabu
Geplante Ankunft: 22:35
Tatsächliche Gate-Ankunft: 01:40 (+3:05h)
Anspruch auf 600 € p. P. (2 Personen) habe ich am 12.02. geltend gemacht.
Nach mehreren Eingangs- und Zwischenbestätigungen kam dann eine Ablehnung mit Verweis auf „außergewöhnliche Umstände“, allerdings ohne jegliche Begründung.
Auf meinen Widerspruch hin kam es zu einem interessanten „Versehen“:
Ich habe eine offensichtlich interne Mail von Marabu erhalten, in der der Customer Service selbst erst nach dem Grund der Verspätung fragt („kindly advise us the reason of the delay…“). Sprich: Ablehnung wurde offenbar rausgeschickt, ohne dass überhaupt ein konkreter Grund vorlag.
Zusätzlich habe ich mir die Rotation angeschaut:
Das Flugzeug kam am Vortag nicht planmäßig nach LEJ, sondern wurde nach TLS umgeleitet und musste erst am nächsten Tag nach LEJ positioniert werden. Dadurch war bereits der Umlauf LEJ-TFS stark verspätet, was sich dann auf meinen Flug TFS-LEJ übertragen hat.
Für mich wirkt das eher nach klassischem Rotationsproblem als nach echten außergewöhnlichen Umständen.
Aktuell habe ich eine Frist gesetzt und werde sonst ins Mahnverfahren gehen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Marabu in solchen Konstellationen (Rotation / „außergewöhnliche Umstände“ ohne Begründung)?
Zahlen die erfahrungsgemäß noch außergerichtlich oder erst nach Mahnbescheid/Klage?
Danke euch!
