Es ist immer dieses "irgendwie", weshalb Unfälle oder Fehler genau in kritischen Situationen funktionieren. Aber zum spanisch: ist erschreckend, weil kolumbianische Crews oft nicht des Englischen mächtig sind.
Das wird nun ziemlich off-topic, aber jeder der im Besitz eines
"Allgemeinen Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst (AZF)" ist, kann vermutlich von veränderter Phraseologie ein kleines Lied singen.
Beispiele:
früher "holding position", heute "holding point"
"niner" (Aussprache!) statt "nine" (9) sollte allgemein bekannt sein
"Take-off" nur im Zusammenhang mit der Startfreigabe - daher gibt es auch kein "Ready for take-off", sondern immer das "Ready for departure" -
Auf La Palma (SPC) wurde im Sprechfunk zwischen ATC und beispielsweise Binter oder Canaryfly auch stets spanisch gesprochen (das hatte ich
zumindest drei Jahre lang in der Schule - französisch nur ein Jahr).
Eine reibungslose Kommunikation ist in der Luftfahrt sehr wichtig (Aviate - Navigate - Communicate). Irgendwann wurde ja auch der
ICAO Language Proficiency Check eingeführt. Aber auch hier haben einige Schlaufüchse

Mittel und Wege gefunden, um sich ein Englisch Level 6 (Muttersprachler-Niveau) in die Lizenz eintragen zu können, obwohl sie's vielleicht nicht unbedingt verdient hätten

Meist führt am Ende eine Verkettung von Umständen bzw. Fehlern zu einem (Flug-)Unfall.
Teneriffa-Nord im März 1977 (mit über 500 Toten) fällt mir als Beispiel ein, wo die Kommunikation auch eine Rolle spielte. Die meisten Piloten werden wohl zustimmen, dass sie gerne auch die anderen Funksprüche verstehen möchten, um zu wissen was um sie herum passiert.
#offtopicEnde