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Moin!
Ich habe keine Erfahrungen mit KL auf Langstrecke und hatte die vergangenen Tage erstmals das Vergnügen.
LH hat mich nach der streikbedingten Streichung deren Fluges auf DL/ KL umgebucht. Von sich aus innerhalb weniger Minuten automatisch - musste nur die neue Verbindung akzeptieren. Das war erstaunlich schmerzfrei.
Auf der Langstrecke stelle es sich dann als KL mit der B777-200ER und deren neuen C Suite heraus.
Wen man fleißig reist, kennt man irgendwann seine Pappenheimer (also die Airlines, die man selber öfter nutzt), und weiß, was einen erwartet - das sind bei mir LH/ LX und ansonsten AA/ BA/ CX und dann noch DL.
Daher ist es mal eine lustige Erfahrung, einfach mal unbedarft an Bord aufzuschlagen und ohne Kenntnisse oder große Recherche im Vorfeld sich überraschen zu lassen, was das Produkt denn so bietet.
Kurzum - ich fand KLM eher underwhelming würde die jetzt nicht Airline der Wahl ansehen, es sei denn auf den eigenen Routen haben die einen guten Flugplan.
Ja - die C Suite mit 1+2+1 auf der Langstrecke ist gut und bietet ausreichend Platz zum Schlafen - die Tür der 'Suite' geht nicht zum Boden und ist auch eher soft. Gut - gehöre sowieso zu der Fraktion, die die Tür nicht nutzt (mag die Karnickelställe nicht) und offen lässt.
Auch das es mit Buchung 36 Stunden vorher keine Fensterplätze mehr gab - das hat mit KL nix zu tun.
Nun zum eigentlichen Ablauf.
Boarding in den USA war eher durchwachsen (aufgrund knappen Anschlusses mit ca. 60 Minuten Verspätung) war das schon im vollen Gange und es waren ca. 50 Leute über - aber kein Prio Boarding (mehr). Man darf sich die allgemeine Schlange stellen oder vordrängeln (was ich nicht mache - aber andere taten es).
War ein 10-stündiger Flug durch die Nacht - der Serviceablauf so lala - kein Aperitif, was aber nicht zur Beschleunigung des Ablaufs diente, sondern es gab den ersten Gang dann erst nach über einer Stunde nach dem Start. Dann normal alle weiteren Gänge der Reihe nach serviert.
Espresso hat KL in der B777-200ER auch nicht.
Frühstück übersprungen - kann dazu nix sagen.
In Amsterdam dann knapp 2 Stunden zum Umsteigen - was nicht ausreichend ist, eine Dusche in der Schengen Lounge zu ergattern (die Warteliste war ewig) - wirklich? es war nicht mal Morgen, sondern Nachmittag.
Auf dem innereuropäischen Anschluss (70 Minuten) dann 2+2 Sitzordnung ohne (!) freien Nebensitz. Jeder Platz besetzt.
Und Catering auf Plastikschälchen.
Mir ist bekannt, dass das LH 'Tasting Heimat' für Spott sorgt - aber sorry KLM liegt eindeutig drunter.
In Summe gutes Hardware Produkt auf der Langstrecke aber das Soft Produkt ist deutlich unterer Durchschnitt.
Mit einer einmaligen Erfahrung kann jetzt nicht beurteilen inwieweit die beschriebenen Abläufe Standard sind, und was in die Kategorie 'dumm gelaufen' fällt.
Für mich klarer Fall von 'auf der anderen Seite des Zaunes ist das Gras auch nicht grüner' - je nach persönlicher Situation (Flugplan, persönliche Präferenzen) mag man KLM mögen, aber eindeutig im Sinne von 'das einzig Wahre' - nein das ist KLM für mich nicht.
Carsten
Ich habe keine Erfahrungen mit KL auf Langstrecke und hatte die vergangenen Tage erstmals das Vergnügen.
LH hat mich nach der streikbedingten Streichung deren Fluges auf DL/ KL umgebucht. Von sich aus innerhalb weniger Minuten automatisch - musste nur die neue Verbindung akzeptieren. Das war erstaunlich schmerzfrei.
Auf der Langstrecke stelle es sich dann als KL mit der B777-200ER und deren neuen C Suite heraus.
Wen man fleißig reist, kennt man irgendwann seine Pappenheimer (also die Airlines, die man selber öfter nutzt), und weiß, was einen erwartet - das sind bei mir LH/ LX und ansonsten AA/ BA/ CX und dann noch DL.
Daher ist es mal eine lustige Erfahrung, einfach mal unbedarft an Bord aufzuschlagen und ohne Kenntnisse oder große Recherche im Vorfeld sich überraschen zu lassen, was das Produkt denn so bietet.
Kurzum - ich fand KLM eher underwhelming würde die jetzt nicht Airline der Wahl ansehen, es sei denn auf den eigenen Routen haben die einen guten Flugplan.
Ja - die C Suite mit 1+2+1 auf der Langstrecke ist gut und bietet ausreichend Platz zum Schlafen - die Tür der 'Suite' geht nicht zum Boden und ist auch eher soft. Gut - gehöre sowieso zu der Fraktion, die die Tür nicht nutzt (mag die Karnickelställe nicht) und offen lässt.
Auch das es mit Buchung 36 Stunden vorher keine Fensterplätze mehr gab - das hat mit KL nix zu tun.
Nun zum eigentlichen Ablauf.
Boarding in den USA war eher durchwachsen (aufgrund knappen Anschlusses mit ca. 60 Minuten Verspätung) war das schon im vollen Gange und es waren ca. 50 Leute über - aber kein Prio Boarding (mehr). Man darf sich die allgemeine Schlange stellen oder vordrängeln (was ich nicht mache - aber andere taten es).
War ein 10-stündiger Flug durch die Nacht - der Serviceablauf so lala - kein Aperitif, was aber nicht zur Beschleunigung des Ablaufs diente, sondern es gab den ersten Gang dann erst nach über einer Stunde nach dem Start. Dann normal alle weiteren Gänge der Reihe nach serviert.
Espresso hat KL in der B777-200ER auch nicht.
Frühstück übersprungen - kann dazu nix sagen.
In Amsterdam dann knapp 2 Stunden zum Umsteigen - was nicht ausreichend ist, eine Dusche in der Schengen Lounge zu ergattern (die Warteliste war ewig) - wirklich? es war nicht mal Morgen, sondern Nachmittag.
Auf dem innereuropäischen Anschluss (70 Minuten) dann 2+2 Sitzordnung ohne (!) freien Nebensitz. Jeder Platz besetzt.
Und Catering auf Plastikschälchen.
Mir ist bekannt, dass das LH 'Tasting Heimat' für Spott sorgt - aber sorry KLM liegt eindeutig drunter.
In Summe gutes Hardware Produkt auf der Langstrecke aber das Soft Produkt ist deutlich unterer Durchschnitt.
Mit einer einmaligen Erfahrung kann jetzt nicht beurteilen inwieweit die beschriebenen Abläufe Standard sind, und was in die Kategorie 'dumm gelaufen' fällt.
Für mich klarer Fall von 'auf der anderen Seite des Zaunes ist das Gras auch nicht grüner' - je nach persönlicher Situation (Flugplan, persönliche Präferenzen) mag man KLM mögen, aber eindeutig im Sinne von 'das einzig Wahre' - nein das ist KLM für mich nicht.
Carsten





