Tipflation in den USA

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Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
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Ich persönlich wurde keine Deutsche Küche in SoCal anbieten, wenn Deutsche Küche eher in Georgia oder NorthEast (hier wiederum keine Großstädte)
gerade in SoCal wäre gutbürgerliche süddeutsche Küche der Knaller schlechthin, da praktisch konkurrenzlos, und absolut den Geschmack treffend
alles andere hast du ja in SoCal bereits, bis es zu den Ohren rausläuft

es gibt/gäbe allerdings 2 Voraussetzungen dafür:
du brauchst zwingend einen guten bayerischen Metzger
und du brauchst auch zwingend eine guten deutschen Bäcker

denn wie du schon richtig sagtest:
auf die Zutaten kommt es letztlich an
kochen musst du danach natürlich auch können, aber mit vielen Jahren Erfahrung kriegt man das schon hin

das im Gepäck würdest du Greater LA im Sturm erobern, du könntest dich vor Wartelisten gar nicht mehr retten

alles schon mit meinen US Investoren durchgesprochen
aber: ich habe bereits ein anderes Business, und so bleibt diese Marktlücke Anderen in SoCal vorbehalten
 

Bayer59

Erfahrenes Mitglied
18.09.2013
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1.150
Sorry ein Saumagen ist auch in Franken kein Presssack. Zwei völlig unterschiedliche Rezepturen und Inhalte. Nur am Rande. ;)

 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
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IAH & HAM
So lange man nicht wegen Krankheit o.ä länger ausfällt
Da hilft das Grundgehalt bei 5 Tagen Lohnfortzahlung pro jahr (in Kalifornien) auch nicht viel. Macht aber nichts, da die Leute vermutlich nicht krankenversichert sond und sich somit gar keinen Arzt leisten koennen. Und bezahlten Urlaub gibt es vermutlich bei einem Gastro Job auch nicht. Der deutsche Michel geilt isch gerne an den “headline numbers’ auf, aber die 500 USD Tip am Tag relativieren sich bei genauer Betrachtung sehr schnell. Und das in einem Land, das deutlich teurer als Deutschland ist...
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.579
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Das Aufwaermen eines beim Metzger gekauften Saumagens hat nichts mit “Hobbykoch” zu tun.
du brauchst deine Weltfremdheit nicht laufend extra zu betonen, die ist bereits hinreichend genug bekannt

in Franken wird der Presssack in aller Regel nicht aufgewärmt (Saumagen gehört gar nicht zu meiner Küche), sondern in aller Regel mit Musik kalt serviert
und viele Leute fahren sogar extra viele 100km dafür quer durch D, um einen guten fränksichen Presssack mit Musik zu genießen, wie zum Beispiel bei der in Kürze beginnenden Erlanger Bergkirchweih
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
18.502
17.567
IAH & HAM
in Franken wird der Presssack in aller Regel nicht aufgewärmt

Ich sprach von Saumagen. Wie Dir eigentlich als “Hobbykoch" bekannt sein sollte, zwei unterschiedliche Dinge.

und viele Leute fahren sogar extra viele 100km dafür quer durch D, um einen guten fränksichen Presssack mit Musik zu genießen, wie zum Beispiel bei der in Kürze beginnenden Erlanger Bergkirchweih

Und das macht dann jemaden der den Pressack beim Metzger kauft in Deinen Augen zum Hobbykoch?
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
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Btt. Wirklich interessante Punkte. Glaubt ihr auch, in SoCal könnte ein Saumagen und ein Presssack Restaurant in der selben Straße existieren?
 
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oliver2002

Indernett Flyertalker
09.03.2009
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MUC
www.oliver2002.com
'German Restaurant in SoCal' hört sich wie ein Kandidat für eine Folge 'Goodbye Deutschland' an. :) Dort gibt es übrigens einige Folgen/Staffeln mit Deutschen, die nach Malle/Florida/Kalifornien gezogen sind und dort typisch Deutsche Küche angeboten haben. Spolieralert: was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.
 
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Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.579
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die meisten Gastronomen scheitern wohl an ihrer eigenen Unmotiviertheit/Lustlosigkeit
sind oft pampig zum Gast, wollen aber möglichst viel Geld von ihm haben und verdienen
 

Poppy

Erfahrenes Mitglied
19.06.2021
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Habe bekannten, die wohnen in Brentwood. da war ich noch vor 10 Tagen, die Zahlen 5500$ im Monat Miete für 2 Bedroom Wohnung
Da sagte mein Vater:" Wer mit den Großen mitpinkeln will, der muss auch das Bein so hoch bekommen": ;)

Ich verweigere ich dieser ausufernden Angewohnheit. Ich bin nicht dafür verantwortlich, dass der Angestellte über die Runden kommt. Die Arbeitgeber sollen ihre Angestellte entsprechend entlohnen, denn sie sind es, die dem Chef den Umsatz/Gewinn bringen.

Wer gute Arbeit leistet, der bekommt von mir auch entsprechend Trinkgeld. Ich rechne und gebe und auch nur in einem Restaurant. Mc D, Starbucks und Co gehen leer aus.
Was ich überhaupt nicht leiden kann ist dieses "schonvorherausgerechnete) 20% etc. Da sind schon Rechnungen aufgetaucht (zum Nachteil des Tipgebers) da sollte man schleunigst % Rechnen üben (ich vermute Kalkül dahinter)
Auch häufig vorkommend, dass die Mehrwertateuer mit einberechnet wurde...geht garnicht.

Ach wie war das doch schön in Japan.
 
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Fee44

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22.04.2022
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'Deutschen, die nach Malle/Florida/Kalifornien gezogen sind und dort typisch Deutsche Küche angeboten haben. Spolieralert: was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.
Chinesische, italienische, japanische Küchen wurden auch irgendwann in USA eingeführt und sind erfolgreich geworden... Kannte der amerikanische Bauer vorher auch nicht. Allerdings sehen Pizza oder Sushi appetitlicher aus als Presssack oder Saumagen ;)
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
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Europa
Why
weil es ist wie @oliver2002 schreibt was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht
Wir haben auch Problemen die Italienische Küche, die Richtige, in viele ecken von den USA durchzusetzen, z.B. viele Teile von Texas, Alabama, Louisiana z.B.
Und Kaliforniern, ist was besonders, entweder hast Du den Bauer, der aber nur zuhause isst oder nur FastFood und dann eine gehobene Klasse, die was raffiniert sucht. die gehobene italienische oder Französische Küche, Japanisch, Koreanisch oder Vietnamesisch, und zuletzt sehr viele, sehr gute Peruanische Restaurants aufgemacht, dies dank auch der exzellente Küche von Pía León und die Deutsche Küche kann ich wirklich in diesen Kontext nicht einordnen
 
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Mr.Tequila

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21.05.2025
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Da sagte mein Vater:" Wer mit den Großen mitpinkeln will, der muss auch das Bein so hoch bekommen": ;)

Ich verweigere ich dieser ausufernden Angewohnheit. Ich bin nicht dafür verantwortlich, dass der Angestellte über die Runden kommt. Die Arbeitgeber sollen ihre Angestellte entsprechend entlohnen, denn sie sind es, die dem Chef den Umsatz/Gewinn bringen.

Wer gute Arbeit leistet, der bekommt von mir auch entsprechend Trinkgeld. Ich rechne und gebe und auch nur in einem Restaurant. Mc D, Starbucks und Co gehen leer aus.
Was ich überhaupt nicht leiden kann ist dieses "schonvorherausgerechnete) 20% etc. Da sind schon Rechnungen aufgetaucht (zum Nachteil des Tipgebers) da sollte man schleunigst % Rechnen üben (ich vermute Kalkül dahinter)
Auch häufig vorkommend, dass die Mehrwertateuer mit einberechnet wurde...geht garnicht.

Ach wie war das doch schön in Japan.
ich find, im Restaurant gehts noch, da hat man entsprechend Zeit und iaR wenig Druck, seinen Tip entsprechend festzulegen

am schlimmsten find ich es immer im Stadion
da werden oft die standardisierten 25% zum eh schon stolzen Produktpreis obligatorisch oben drauf geschlagen, und der Custom Tip Button ist ganz versteckt und klein irgendwo unten im Eck auf einem eh schon Mini-Display. Und man hat auch entsprechend Zeitdruck in der Schlange, da nicht lange rumzusuchen. Also drücken die meisten auf den riesen fetten grünen OK-Haken Button, einfach nur um den kritischen ungeduldigen Blicken der hinter einem Wartenden zu entgehen. Und schon liegt der Endpreis für eine Dose, was weiß ich, Bud Light, oder irgendso ne Plörre, bei >30USD inkl. Tip
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
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Europa
Da sagte mein Vater:" Wer mit den Großen mitpinkeln will, der muss auch das Bein so hoch bekommen": ;)

Ich verweigere ich dieser ausufernden Angewohnheit. Ich bin nicht dafür verantwortlich, dass der Angestellte über die Runden kommt. Die Arbeitgeber sollen ihre Angestellte entsprechend entlohnen, denn sie sind es, die dem Chef den Umsatz/Gewinn bringen.

Wer gute Arbeit leistet, der bekommt von mir auch entsprechend Trinkgeld. Ich rechne und gebe und auch nur in einem Restaurant. Mc D, Starbucks und Co gehen leer aus.
Was ich überhaupt nicht leiden kann ist dieses "schonvorherausgerechnete) 20% etc. Da sind schon Rechnungen aufgetaucht (zum Nachteil des Tipgebers) da sollte man schleunigst % Rechnen üben (ich vermute Kalkül dahinter)
Auch häufig vorkommend, dass die Mehrwertateuer mit einberechnet wurde...geht garnicht.

Ach wie war das doch schön in Japan.
Ja, diese vorprogrammierte Prozentsätze gehen mir auch auf den Sack, in Kalifornien sieht man oft sogar 25/30/35 (deswegen auch dieses Thread)
Ich finde, wenn alles gut war, sind 20% ausreichend , wenn beschissen dann 10%, aber das ist sehr selten, die Kellner arbeiten schon für ihr Trinkgeld, auch wenn manchmal zu schleimig finde
 
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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
18.502
17.567
IAH & HAM
'German Restaurant in SoCal' hört sich wie ein Kandidat für eine Folge 'Goodbye Deutschland' an. :) Dort gibt es übrigens einige Folgen/Staffeln mit Deutschen, die nach Malle/Florida/Kalifornien gezogen sind und dort typisch Deutsche Küche angeboten haben. Spolieralert: was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

Und um in den USA ein Restaurant erfolgreich zu fuehren, bedarf es mehr als einen “Hobbykoch, der den Unterschied zwischen Pressack und Saumagen nicht kennt. Das Gastrogeschaeft in den USA ist hochprofessionell, und die meisten neunen Konzepte ueberleben das erste Jahr nicht. Und spaetetsnes wennn der angelernte Mexikaner am freien Tag des Kochs den Pressack serviert wird es ganz schnell duster......
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.579
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Chinesische, italienische, japanische Küchen wurden auch irgendwann in USA eingeführt und sind erfolgreich geworden... Kannte der amerikanische Bauer vorher auch nicht. Allerdings sehen Pizza oder Sushi appetitlicher aus als Presssack oder Saumagen ;)
drüben in Studio City/LA gabs mal deutsch/bayrisches Essen/Gastro, dem rannten sie fast die Bude ein dort
ist allerdings schon viele viele Jahre her, den gibts sicherlich heute nicht mehr

allerdings fand ich das Essen nicht sehr authentisch dort
war doch sowas einamerikanisiertes bayerisch deutsche Küche ... eher nix für den verwöhnten Gaumen

das könnte man sicherlich viel viel besser machen

ansonsten wäre ein gutes fränkisch/bayrisches Lokal in Greater LA so gut wie konkurrenzlos
und es würde gehen wie geschnitten Brot, allerdings muss es natürlich auch gut sein
 

eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
5.280
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Europa
Und um in den USA ein Restaurant erfolgreich zu fuehren, bedarf es mehr als einen “Hobbykoch, der den Unterschied zwischen Pressack und Saumagen nicht kennt. Das Gastrogeschaeft in den USA ist hochprofessionell, und die meisten neunen Konzepte ueberleben das erste Jahr nicht. Und spaetetsnes wennn der angelernte Mexikaner am freien Tag des Kochs den Pressack serviert wird es ganz schnell duster......
Das höre ich aber tagtäglich, jeder Hobbykoch denkt, er konnte erfolgreich ein Restaurant führen und fühlen sich als Masterchefs

Meine Mutter kann z.B. hervorragend italienische Küche koche, aber im kleinen für die Familie, ggf die Großfamilie oder Freunde, aber nicht in einen Restaurant, wo man vielleicht eine Brigade von 5/10/15/20 Subchefs hat und man bereitet Menüs vor für hunderter oder mehr Menschen