Aktuelle Situation auf Kuba?

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juliuscaesar

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12.06.2014
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FRA
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Die mitteleuropäische selektive Betrachtung der Zustände in anderen Ländern ist normal.
Die südeuropäische Betrachung der Zustände sieht nochmals anders aus… da kann eine fehlende A/C bei 32• durchaus ein ernstes Problem sein.
Wenn man in Kuba landet und Flieger aus den USA ankommen, sieht man oft A/C und Ventilatoren als Fracht der Auslandskubaner bei der Sperrgepäckausgabe.

Ich war drei Mal auf Kuba, spreche fließend Spanisch und habe mit den Einheimischen ein paar sehr interessante Gespräche geführt. Die kubanische Bevölkerung hat meinen vollen Respekt.

In der Ukraine war ich circa zwanzig Mal und habe einen deutlich engeren Kontakt zu dem Land.
 
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eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
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3.703
Europa
Die südeuropäische Betrachung der Zustände sieht nochmals anders aus… da kann eine fehlende A/C bei 32• durchaus ein ernstes Problem sein.
Wenn man in Kuba landet und Flieger aus den USA ankommen, sieht man oft A/C und Ventilatoren als Fracht der Auslandskubaner bei der Sperrgepäckausgabe.

Ich war drei Mal auf Kuba, spreche fließend Spanisch und habe mit den Einheimischen ein paar sehr interessante Gespräche geführt. Die kubanische Bevölkerung hat meinen vollen Respekt.

In der Ukraine war ich circa zwanzig Mal und habe einen deutlich engeren Kontakt zu dem Land.
man braucht in Sommer auf Kuba definitiv mindestens ein Ventilator, die schwüle Hitze ist unerträglich und habe selber keine Probleme mit der Hitze, hier in Deutschland nie gehabt
Aber dort ist es unglaublich, man duscht und ein paar Minuten später ist man Nassgeschwitzt
Ohne Strom jetzt in Sommer, haben die Kubaner mein volles Mitleid
 
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Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Kuba ist eine ziemliche Höllendiktatur, von wo die Leute unter Lebensgefahr flüchten. Der zeitweilige Wohlstand war eine reine Show, weil die Sowjetunion damit nach außen ein Vorführ-Entwicklungsland aufbauen wollte, das sie hintenrum als Aufmarschgebiet brauchte.
Da ist ein Systemwechsel überfällig. Die Frage ist, wie man ein völliges Chaos verhindert und trotzdem echte Freiheit ermöglicht?
 

Langstrecke

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31.08.2013
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LEJ
Kuba ist eine ziemliche Höllendiktatur, von wo die Leute unter Lebensgefahr flüchten. Der zeitweilige Wohlstand war eine reine Show, weil die Sowjetunion damit nach außen ein Vorführ-Entwicklungsland aufbauen wollte, das sie hintenrum als Aufmarschgebiet brauchte.
Da ist ein Systemwechsel überfällig. Die Frage ist, wie man ein völliges Chaos verhindert und trotzdem echte Freiheit ermöglicht?
Wer ehrlich ist stellt fest, dass das Land weniger durch den "Sozialismus" zerstört wurde, sondern eher durch den Boykott der USA.
Dem Rest stimme ich weitgehend zu.
 

Alfalfa

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23.01.2022
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Das ist Kubanische Propaganda, das Land wurde zerstört, durch eine Harte Diktatur und unfähige Leute
Zwei Dinge. Zum einen hast du als direkt Betroffener (bzw. deine Verwandten) meinen vollen Respekt. Zum anderen, ABER, unterliegst du, als schon Ausgewanderter (bzw. deine Verwandte) einem ziemlichen Bias bei der Beurteilung. Wo wir uns aber sicher einig sind: es ist eine Schande, wie man dieses wundervolle Land zugrunde richtet.
 

juliuscaesar

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12.06.2014
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FRA
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Cuba's foreign minister has accused the US of building a "fraudulent case" for military intervention, following a report that it had acquired attack drones capable of targeting Florida.

Bruno Rodríguez stressed that Havana "neither threatens nor desires war" after US news site Axios reported, citing classified intelligence, that Cuba now possessed 300 drones and was discussing striking nearby US targets.

Cuba is suffering from a fuel crisis, exacerbated by an effective US oil blockade, while under pressure by the Trump administration to "make a deal".

US President Donald Trump has threatened Cuba's communist regime with similar intervention to the capture of Venezuelan President Nicolás Maduro.

Cuba is thought to now be considering using the drones to hit Guantanamo Bay, the US military base on the Caribbean island, as well as naval vessels and possibly Key West in Florida, according to the Axios report published on Sunday:

 

Karl Langflug

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22.05.2016
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Diktatoren erkennen nie rechtzeitig, wenn es Zeit zum Abhauen wird.
Yes. Ich würde noch weitergehen und sagen: Sie bleiben solange im Amt bis sie sterben - meistens durch Putsch, manchmal durch den natürlichen Tod. Wenn es das Schicksal gut mit ihm meint, wird er zum Rücktritt gezwungen, kann vielleicht sogar in einem anderen Land weiter im Luxus frönen. Aber ich erinnere mich jetzt gerade an keinen Diktator, der freiwillig ging und wenn das Land vor die Hunde geht, dann igelt man sich halt ein.
 
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bcs13

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22.11.2010
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Yes. Ich würde noch weitergehen und sagen: Sie bleiben solange im Amt bis sie sterben - meistens durch Putsch, manchmal durch den natürlichen Tod. Wenn es das Schicksal gut mit ihm meint, wird er zum Rücktritt gezwungen, kann vielleicht sogar in einem anderen Land weiter im Luxus frönen. Aber ich erinnere mich jetzt gerade an keinen Diktator, der freiwillig ging und wenn das Land vor die Hunde geht, dann igelt man sich halt ein.
Was soll er denn auch sonst machen? Freiwillig gehen ist bei den meisten wohl keine Option, weil ihr Schicksal dann meistens besiegelt sein dürfte. Genosse Putin wird sich auch nicht in den Ruhestand auf seine kleine Datsche zurückziehen und die Rente genießen. Dafür sind zuvor überall zu viele Verbrechen geschehen, die gerächt werden, sobald die Macht erloschen ist. Ergo: Ausharren bis zur letzten Minute.
 

Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Geld nehmen und in irgendeine Villa im Ausland umziehen. Ruhiger Lebensabend in Saus und Braus und nicht weiter auffallen. Bokassa- oder Assad-mäßig. Ist doch viel besser als ein Gaddafi- oder Ceaucescu-Abgang? Die verpassen aber meistens den richtigen Zeitpunkt.
 

Karl Langflug

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22.05.2016
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Was soll er denn auch sonst machen? Freiwillig gehen ist bei den meisten wohl keine Option, weil ihr Schicksal dann meistens besiegelt sein dürfte. Genosse Putin wird sich auch nicht in den Ruhestand auf seine kleine Datsche zurückziehen und die Rente genießen. Dafür sind zuvor überall zu viele Verbrechen geschehen, die gerächt werden, sobald die Macht erloschen ist. Ergo: Ausharren bis zur letzten Minute.
Volle Zustimmung. Wenn ich aber zum Beispiel an den Museveni in Uganda denke - bezeichnen wir ihn mal als Diktator - hätte er längst Gelegenheit gehabt abzutreten und als guter Präsident in die Geschichte einzugehen. Nun klammert er sich nur noch an die Macht. Und dann sind wir wieder beim Punkt. Putin hat den Moment verpasst, zu gehen. Jetzt ist es zu spät. Er wird im Amt sterben, auch welche Weise auch immer.
 

eldiablo

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15.04.2019
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Europa
Battista ist damals in die DomRep geflohen (1959)
Aber wo konnte heute ein Kubanischer Diktator in Exil gehen? Angola, China oder Nicaragua
Aber Raul Castro, der ist doch 95 und halb verfault, wo soll der hin......
 

bcs13

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22.11.2010
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Geld nehmen und in irgendeine Villa im Ausland umziehen. Ruhiger Lebensabend in Saus und Braus und nicht weiter auffallen. Bokassa- oder Assad-mäßig. Ist doch viel besser als ein Gaddafi- oder Ceaucescu-Abgang? Die verpassen aber meistens den richtigen Zeitpunkt.
Assad versauert jetzt in Moskau, wo er auch nur dank Codiktator Wladimir ist. Sonst sässe er schon vor einem Tribunal in Syrien
 
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eldiablo

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15.04.2019
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Europa
Bolivien? Sonst Russland.
Die sind aber so stur, die werden nicht fliehen, die werden alle auf Kuba bleiben und zwar auf Guantanamo Bay
Mehr sorgen machen mir die Kubaner, die leben mittlerweile seit 67 Jahren unter einer Diktatur und sind gewöhnt vom "Staat" alles zu bekommen.
Das Kapitalistisches System kennen die absolut nicht und viele denken, nachdem die Diktatur sich zurückzieht, werd das Geld auf den Bäumen wachsen
Ich denke, die Übergangszeit wird sehr schwer werden
Kann mich erinnern, mussten damals im Büro um 8:30 sein, vor 9:15 kam keiner und die Arbeitsmoral war überhaupt nicht da, obwohl Sie von uns einen "Geschenk" (Lohn durften wir nicht zahlen) in CUC bekamen
Oder ein Taxifahrer, der ein Tourist von A nach B bringen soll, hält für 5/10 Minuten an, um einfach einen Smalltalk zu machen
Oder in der Küche vom Hotel, wird die Hälfte des Essen unter den Mitarbeiter verteilt und dann weiterverkauft
 
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Langstrecke

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31.08.2013
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LEJ
Die sind aber so stur, die werden nicht fliehen, die werden alle auf Kuba bleiben und zwar auf Guantanamo Bay
Mehr sorgen machen mir die Kubaner, die leben mittlerweile seit 67 Jahren unter einer Diktatur und sind gewöhnt vom "Staat" alles zu bekommen.
Das Kapitalistisches System kennen die absolut nicht und viele denken, nachdem die Diktatur sich zurückzieht, werd das Geld auf den Bäumen wachsen
Ich denke, die Übergangszeit wird sehr schwer werden
Kann mich erinnern, mussten damals im Büro um 8:30 sein, vor 9:15 kam keiner und die Arbeitsmoral war überhaupt nicht da, obwohl Sie von uns einen "Geschenk" (Lohn durften wir nicht zahlen) in CUC bekamen
Oder ein Taxifahrer, der ein Tourist von A nach B bringen soll, hält für 5/10 Minuten an, um einfach einen Smalltalk zu machen
Oder in der Küche vom Hotel, wird die Hälfte des Essen unter den Mitarbeiter verteilt und dann weiterverkauft
Ein wenig erinnert mich das an die Zeit der 90er Jahre......
 

Luftikus

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08.01.2010
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Die großen Seeredereien aus dem Westen, Hapag und CMA CGM, haben wegen der Angst vor Sanktionen ihre Fahrten nach Kuba ausgesetzt. Das betrifft vor allem Frachter.
 

Alfalfa

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23.01.2022
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6.217
Frage mich bei der Sache ernsthaft, warum eure beiden Lieblings Imperialisten, also der Wladimir und der Xi, die Chance Kuba nicht nutzen, ihr Imperium weiter auszubauen? Soweit ist es mit dem Imperialismus also doch nicht her. :unsure:
 

Papua

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31.12.2025
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248
Die mitteleuropäische selektive Betrachtung der Zustände in anderen Ländern ist normal. Wer hätte vor vier Jahren vermutet, dass die Ukraine Russland widerstehen kann. Ähnliche Beispiele gibt es zur genüge. Neben aktiven militärischem Widerstand gibt es auch den passiven Widerstand oder dem der Partisanen. Dem ist das US Militär wahrscheinlich nicht gewachsen, zumindest war es das noch nicht.
Niemand in Kuba steht hinter dem Sozialismus oder dem Regime. Niemand, nicht mal die Partei selber. Das ganze Land lebt am Ende von den Überweisungen der Exil Kubaner aus den USA und alle träumen davon auch in den USA zu leben.
Die Ukraine stand mit der Alki-Staat Invasion am Abgrund, Kuba ist dort schon 1990 rein gefallen und gammelt nur noch vor sich hin.
 
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Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Das Geld der US-Exilkubaner dürfte Kuba ziemlich schnell auf Vordermann bringen können und neue Jobs schaffen. Erst Recht mit wieder richtig US-Touristen in Kuba.