schleppers Schienenabenteuer

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schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
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6.230
FRA
Unterwegs im Land der Pharaonen und an die Perle des Golfs

Montag

Blick durch die getönte Scheibe des Hotelfensters.
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Ich packe meine Sachen zusammen und ziehe langsam los.
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Ich komme zufällig an einer Filiale meines Lieblingskanadiers vorbei, und so nehme ich hier mein Frühstück ein.
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Weiter geht es mit dem Rundgang, hier die Handelskammer Kuweit.
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Die große Moschee Kuweit.
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Besichtigung ist möglich nach Registrierung und Empfang eines Besucherausweises.
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Der Innenhof.
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Minarett der Großen Moschee.
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Seif-Palast in Kuwait-Stadt, Kuwait. Der Palast ist der offizielle Amtssitz des Emirs von Kuwait.
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Noch eine Moschee in der Nähe des Souks.
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Ich bin am Souk angelangt, nachfolgend ein paar Eindrücke.
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Ein Innenhof zum Verweilen.
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Hier finden sich auch einige Wechselstuben und da ich mir ein paar Scheine für die Sammlung daheim mitnehmen möchte, suche ich selbige auf. Jedoch erbarmt sich erst der dritte meiner und nimmt gnädig meinen 50er an, den anderen zwei war er nicht neu genug. Nach dem ich außerdem einen Thawb erstanden habe, laufe ich in Richtung Meer und am selbigen entlang.
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Die Kähne wirken bewohnt.
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Der Yachthafen.
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Langsam kommt das nächste Ziel in den Blick, die Kuweit-Towers.
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Aussicht von oben.
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Nachdem es dunkel ist, trete ich den Rückzug an und fahre mit einem Taxi zurück zum Souk, nicht ohne vorher die kitschige Illumination zu begutachten.
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Bei Dunkelheit wirkt der Souk nochmal ganz anders.
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Ein Bild des opulenten Abendmahls dard natürlich nicht fehlen.
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Das Restaurant.
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Und nochmal der Innenhof von heute Mittag.
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Um noch etwas Zeit totzuschlagen mache ich auf dem Weg zum Flughafen noch einen Zwischenstop im Einkaufszentrum, auch das ist einfach riesig.
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Nachdem ich genug Zeit rungebracht habe, fahre ich weiter zum Flughafen, mit Pegasus geht es über SAW nach Hause.

Fazit Kuweit: Sicher kein Ziel für ausgiebige Ferien, aber wenn man sowieso "in der Gegend" ist und einen Tag opfern kann, gibt es unangenehmere Wege, sich einen Länderpunkt zu holen. Auf mich wirkte es wie die kleinere und etwas weniger protzige Version von Dubai. Die Stadt verlassen habe ich nicht, einschlägiger Literatur nach gibt es dafür auch keine Gründe. Aber alles sehr sauber, ohne jede Belästigung.

Danke fürs Begleiten.
 

Fee44

Erfahrenes Mitglied
22.04.2022
2.462
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"Auf mich wirkte es wie die kleinere und etwas weniger protzige Version von Dubai."

War auch mein erster Gedanke beim Betrachten der Bilder...
 
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schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
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FRA
das Grand Egyptian Museum.
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Das Große Ägyptische Museum wird morgen, 01.11.2025 "eröffnet".

 

schlepper

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31.08.2016
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Isle Of Man - die 2.

Mittwoch

Nachdem es mich bereits 2005 auf die Isle Of Man verschlug (Bericht hier), sollte es tatsächlich 20 Jahre dauern, bis ich es wieder hier hin schaffte, obwohl ich mir damals schon eine baldige Wiederholung vornahm. Letztes Jahr plante ich den Ausflug mit den Kollegen dorthin. Mit BA geht es von Frankfurt über LHR nach IOM.

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In IOM an der Parkposition müssen wir einige Minuten auf unseren Sitzen verbleiben, da erstmal ein medizinischer Notfall versorgt wird.

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Dann dürfen wir ins Terminal laufen, hier sehe ich keinerlei Grenzpolzier, die man mal um einen Stempel anhauen könnte.

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Unser bestellter Fahrer empfängt uns vor dem Terminal und bringt uns zu unserem Hotel, dem Best Western etwas außerhalb der der Innenstadt gelegen und ziemlich heruntergekommen. Wir vereinbaren mit dem Fahrer direkt die Rückfahrt und beziehen unsere Zimmer. Drei Mitreisende, die mit Zug und Fähre anreisen, stoßen später dazu, gemeinsam essen wir im 1886 in Douglas, Ausklang in der Bar Frank Matchams.
 

schlepper

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31.08.2016
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Isle Of Man - die 2.

Donnerstag

Für die heutige Fahrt müssen wir einmal durch das Städtchen laufen, das Wetter ist nicht so verheißungsvoll, aber der Regen hat aufgehört.

Promenade
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Fußgängerzone
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Am Hafen kommen wir auch noch entlang.
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Der Bahnhof der Isle Of Man Railway.
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Wir erstehen die Tickets und sehen uns auf dem Gelände um.
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Etwa 15 Minuten vor der Abfahrt kommt dann auch unsere Zuglok.
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Die Strecke führt von der Inselhauptstadt Douglas auf 914mm Spurweite (entspricht 3 Fuß) 26 km nach Port Erin, die Bahn verkehrt heute zu rein touristischen Zwecken, errichtet wurde sie zum Abtransport von in den Bleiminen geförderten Produkten. Nachfolgend ein paar Eindrücke von unterwegs.

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Angekommen in Port Erin ist natürlich die Beobachtung der Lokumfahrung Pflicht.
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Der Lokschuppen von Port Erin.
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Innenansicht.
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Die Lok muss erstmal Wasser fassen.
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In einem Teil des Schuppens ist ein kleines, aber feines Museum zur Geschichte der Eisenbahn eingerichtet.
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Nachdem wir alles gesehen haben, gehen wir die wenigen Schritte durch den kleinen Ort und werfen noch einen Blick auf Strand und Meer.
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Da wir noch Zeit bis zu unserer Rückfahrt haben, widmen wir uns derweil anderen Kulturgütern.
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Am Nachmittag fahren wir wieder zurück nach Douglas.
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Abendessen nehmen wir im "The Fig And Olive", sehr zu empfehlen.
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Absacker mit einem Teil der Truppe wie gehabt im Frank Matcham.
 

schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
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FRA
Isle Of Man - die 2.

Freitag

Heute standen die Fahrt mit der Manx Electric Railway und der Snaefell Mountain Railway auf dem Programm. Eigentlich. Bei der Terminfestlegung, welche traditionell auf der jeweiligen Fahrt für das Folgejahr getroffen wird, hatte ich mich an dem Fahrplan des gerade laufenden Jahres orientiert und entsprechend für das Folgejahr geplant. Nicht bedacht hatte ich, dass sich der Saisonbeginn an den Osterfeiertagen orientieren könnte, welche in unserem Jahr später fielen. Der Betriebsbeginn war dann tatsächlich ein Wochenende vor unserer Ankunft, jedoch waren unsere zwei geplanten Tage vor Ort als Nicht-Fahrtage ausgewiesen. So begann ich eine Brieffreundschaft mit Kollegen von der Insel, infolge derer ich für uns eine Sonderfahrt bis Laxey inklusive Besichtigungen mehrerer Depots und Werkstätten erwirken konnte. Das Wetter ist uns schon mal gewogen und wir laufen an der Promenade stadtauswärts zur Endhaltestelle Derby Castle.

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Unser Fahrzeug steht bereit und wir werden von unserem Guide empfangen.
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Wir fahren los, es gibt einige Erläuterungen, auf freier Strecke machen wir erstmal einen Fotostop.
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Die Strecke führt von der Inselhauptstadt Douglas nach Ramsey im Norden der Insel, die Streckenlänge beträgt 27,4 km auf einer Spurweite von 914 mm (3 Fuß). Wir fahren bis Laxey, hier gibt es Anschluss an die Snaefell Mountain Railway. Unser Fahrzeug wird geparkt, der Stromabnehmer wird schonmal für die Rückfahrt gedreht. Wir sind übrigens mit dem Wagen 2 unterwegs, dem ältesten, aktuell noch betriebsfähigen Exemplar.
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Wir werden jetzt rüber zur Halle der Snaefell Mountain Railway geführt und bekommen einen Einblick in die Werkstatt, ein Wagen wird noch umgesetzt, eine Fahrt mit uns auf den Snaefell ist leider nicht vorgesehen. Auch wenn die Wagen sich ähneln, sind es trotzdem unterschiedliche Netze, diese Bahn fährt in der Kapspur genannte 1067mm Spurweite, welche 3,5 Fuß entsprechen. Die Streckenlänge von Laxey zum Snaefell Mountain beträgt 8 km. Unterscheiden kann man die Fahrzeuge, abgesehen von der Anschrift, am Stromabnehmer.
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Nachdem wir hier genug gesehen haben, laufen wir rüber zur Great Laxey Mine Railway, eine Grubenbahn die dem Abtransport des geförderten Erzes zu den Waschplätzen diente. Interessant die Geschichte, die Grube wurde 1929 geschlossen und wenige Jahre später das gesamte Rollmaterial verschrottet. Bei Forschungen nach historischen Zeugnissen in den 1970ern stellte man fest, dass unterirdische Teile der Bahn erhalten waren und sogar ein Zug, bestehend aus 6 Erzwagen zurückgelassen war. Es begann eine Restaurierung der Bahn, zwei Lokomotiven wurden nachgebaut, eine dritte stammt aus einem anderen Bergwerk und so gibt es seit 2004 wieder Fahrbetrieb. Für uns bleibt es beim Anschauen.
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Nach der Führung hier entern wir wieder unser Fahrzeug und fahren zurück Richtung Douglas, hier der Blick auf das Viadukt.
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Auf der Strecke halten wir neben einem weiteren Depot und dürfen uns umschauen. Bei der Menge an renovierungsbedürftigen Fahrzeugen darf man sich schon fragen, ob sie es nochmal in den Fahrbetrieb schaffen werden.
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Weiter geht es Richtung Douglas, noch ein Fotostop.
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Zurück in Douglas werfen wir einen kurzen Blick in die Remise, in welcher die Fahrzeuge der Douglas Bay Horse Tramway stehen, eine an der Promenade über eine Länge von knapp 3 km verkehrende Straßenbahn, deren Wagen von Pferden gezogen werden.
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Jetzt wird es aber Zeit, in das Hauptdepot einzurücken.
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Man zieht hier den Stromabnehmer ein und lässt sich von der Schwerkraft angetrieben in die Halle rollen.
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Letzte Werkstattbesichtigung.
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Der älteste Wagen wird auch restauriert.
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Dann sind wir auch durch, wir verabschieden uns von unserem Guide, das Nachmittagsprogramm folgt in Teil2.
 
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schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
4.892
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FRA
Isle Of Man - die 2.

Freitag, Teil 2

Eben waren wir in Laxey, sind jetzt zurück in Douglas und haben noch den ganzen Nachmittag Zeit, was also unternehmen? Ganz klar, wir fahren mit dem Bus nach Laxey. Man muss wissen, dass sich in Laxey die bekannteste Sehenswürdigkeit der Insel befindet, das Great Wheel of Laxey, dem größten Wasserrad Europas, der Welt, ich weiß es nicht, auf jeden Fall mit einem Durchmesser von über 22 Metern. Ein sehr schöne Anlage, wie ich finde.
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Das Wasserrad wurde nach der Frau des damaligen Gouverneurs benannt.
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Auf dem Rad selbst befindet sich eine Aussichtsplattform, die Sicht ist fantastisch.
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Noch ein Rundgang durch die Anlage.
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Ein Blick in den ehemaligen Stollen.
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Irgendwann wird es Zeit, sich den anderen Kulturgütern zuzuwenden.
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Der Tresen ist passend zu den Fahrzeugen der Eisenbahnen gestaltet.
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Zurück in Douglas nehmen wir den Aperitif in einem Pub ein, wo sich die erste Band schon warm spielt. Zum Abendessen gehen wir der Einfachheit halber direkt ins Frank Matchams, dann brauchen wir für den Absacker nicht dorthin wechseln, wir sind ja schon da.

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Isle Of Man - die 2.

Samstag

Heimreise, unser Fahrer ist pünktlich da uns bringt uns zum Flughafen. Auf FR24 konnte ich unseren Inbound beim Abfliegen von drei Holdings beobachten, er ist aber trotzdem letztlich pünktlich da. Auf dem Weg nach LHR machen wir noch einen tollen Rundflug über die Stadt, alle sind aus dem Häuschen.
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Fazit: Um die Bahnen auf der Isle Of Man zu komplettieren, müsste ich tatsächlich mal ein Wochenende im Sommer hin, offen sind weiterhin die Strecken von Laxey bis Ramsey, die Horse Bay Tramway, Great Laxey Mine Steam Railway und die bislang noch gar nicht erwähnte Groudle Glen Railway, deren Gleis wir auf der Fahrt nach Laxey gesehen haben. Schauen wir mal.

Vor wenigen Wochen hat die diesjährige Fahrt mit den Kollegen stattgefunden, hier wurden Klassiker der Schweiz nach vielen Jahren wieder besucht, davon wird hier an dieser Stelle demnächst zu berichten sein.

Danke fürs Begleiten.
 
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juliuscaesar

Megaposter
12.06.2014
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24.468
FRA
„Die Verschiedenheit der europäischen Bahnkulturen ist faszinierend. In einer walisischen Regionalbahn zu sitzen fühlt sich ganz anders an als in einem französischen TGV oder in einem polnischen Speisewagen. Der Moment, in dem der Zugwaggon auf die Fähre nach Sizilien rollt, ist völlig anders als die Überquerung der Öresund-Brücke.“
diePresse (AT)
 

schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
4.892
6.230
FRA
Buckower Kleinbahn

Die Sonntagsanreise für einen dienstlichen Aufenthalt in Berlin nutzte ich für einen Abstecher zur Buckower Kleinbahn. Diese stand schon länger auf der Liste, fährt aber nur an den Wochenenden des Sommers. Anreise erfolgt über Berlin-Lchtenberg nach Müncheberg, die Kleinstadt liegt auf halben Weg Richtung Polen am Rand der Märkischen Schweiz.

Der Bahnhof und das zugehörige Bahnbetriebswerk sind mir noch aus eigener Wirkung bis MItte der 90er bekannt, hier liefen bis zur durchgängigen Stadtbahnelektrifizierung noch einige Fernverkehrslinien lang.

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In Müncheberg angekommen gilt es, die Unterführung zur stadtabgewandten Seite zu nehmen, Ausschilderung ist gut.
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Die Buckower Kleinbahn war von Beginn an als Ausflugsbahn konzipiert, zunächst als Schmalspurbahn 700mm gebaut, wurde sie des wachsenden Besucheransturms wegen auf Normalspur umgebaut und elektrifiziert. Damit ist sie heute die einzige elektrisch betriebene Museumseisenbahn in Deutschland. Die Fahrt der knapp 5 km langen Strecke nach Buckow dauert etwa 15 Minuten. Hier ein paar Impressionen vom Bahnhof Müncheberg.
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Eine Infotafel ist auch aufgestellt.
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Heute ist ein Schweizer Triebwagen im Einsatz.
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Die Strecke ist eingleisig, unterwegs gibt es noch den Haltepunkt Waldsieversdorf, wo tatsächlich auch noch zwei Leute zusteigen.
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Der Wagen von innen.
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Endstation Buckow.
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Die Einsatztage des Wagens sind gezählt, der letzte große Auftritt wird bei dem am letzten Maiwochenende stattfindenden Bahnhofsfest sein, eine neue Revision wird er aufgrund der nicht zu stemmenden Kosten nicht erhalten.
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Ein anderer Triebwagen ist hier auch abgestellt, keine Ahnung, ob noch betriebsfähig.
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Die Bahnhofshalle ist auch gleichzeitig ein kleines Museum.
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Es gibt außerdem einen Kiosk mit Außensitzgelegenheiten, ich lenke jedoch meine Schritte in den Ortskern.
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Hier gönne ich mir ein Eis und genieße die Ruhe am See.
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Nach einer guten Stunde geht es auch schon zurück.
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Müncheberg scheint ein beliebtes Ausflugsziel zu sein, der Bahnsteig ist brechend voll. Dennoch gelingt es mir, einen der letzten freien Sitzplätze zu ergattern, von den nächsten Unterwegshalten kommen die wenigsten der wartenden Fahrgäste in den Zug, wenn ich die Navigatorauskunft richtig interpretiere, hätte der Zug auch mit zwei Einheiten verkehren sollen. Ein kurzer aber nicht minder schöner Bahnausflug geht zu Ende.

 

Weltenbummler42

Erfahrenes Mitglied
08.06.2010
3.888
1.522
noch TXL
Danke für den Reisebericht
Kindheitserinnerungen werden wieder wach,
ich war damals oft in Buckow, meine Großeltern lebten dort.
Ich hätte noch die Dampferfahrt auf dem Scharmützelsee empfohlen, aber der Dampfer fährt micht mehr regelmäßig.
Mache selbst diese Woche noch einen Ausflug nach Buckow incl. Dampferfahrt.
Neben dem Scharmützelsee mit dem Brecht- Weigel Haus ist auch der große Rosenpark sehr schön.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.343
3.863
ZRH / MUC
Die Einsatztage des Wagens sind gezählt, der letzte große Auftritt wird bei dem am letzten Maiwochenende stattfindenden Bahnhofsfest sein, eine neue Revision wird er aufgrund der nicht zu stemmenden Kosten nicht erhalten.
Anhang anzeigen 349607
Es ist so: die 8 Jahre seit der letzten Hauptuntersuchung sind abgelaufen, und der Deutsche Perfektionismus verbietet ein Einschalten des Fahrzeuges seit dem 1.6. (obwohl es in den 8 Jahren seit der letzten HU gerade mal 1200 km gefahren ist, also weniger als ein ICE an einem Tag).

Das Problem ist nicht das Geld, sondern dass sich keine Werkstatt fand, die das Fahrzeug anheben und die Radreifen ersetzen kann. Der Verein in Buckow möchte die nächste HU nun ohne diesen Schritt selber vorort machen.

Gruss von mir, der beim Projekt der Abgabe aus der Schweiz von Anfang an beteiligt war und es mitfinanziert hat. Und am besagten Maiwochenende natürlich in Buckow war.
 

Weltenbummler42

Erfahrenes Mitglied
08.06.2010
3.888
1.522
noch TXL
Es ist so: die 8 Jahre seit der letzten Hauptuntersuchung sind abgelaufen, und der Deutsche Perfektionismus verbietet ein Einschalten des Fahrzeuges seit dem 1.6. (obwohl es in den 8 Jahren seit der letzten HU gerade mal 1200 km gefahren ist, also weniger als ein ICE an einem Tag).

Das Problem ist nicht das Geld, sondern dass sich keine Werkstatt fand, die das Fahrzeug anheben und die Radreifen ersetzen kann. Der Verein in Buckow möchte die nächste HU nun ohne diesen Schritt selber vorort machen.

Gruss von mir, der beim Projekt der Abgabe aus der Schweiz von Anfang an beteiligt war und es mitfinanziert hat. Und am besagten Maiwochenende natürlich in Buckow war.
Zu DDR Zeiten fuhren die Züge ja täglich.
Es war eine Kursbuchstrecke.
Waren das damals die gleichen Fahrzeuge?
Wo war da die HU usw? In einen RAW der S Bahn oder im RAW Wittenberge?
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
10.343
3.863
ZRH / MUC
Zu DDR Zeiten fuhren die Züge ja täglich.
Es war eine Kursbuchstrecke.
Waren das damals die gleichen Fahrzeuge?
Wo war da die HU usw? In einen RAW der S Bahn oder im RAW Wittenberge?
Bis 1993 fuhren die originalen Triebwagen von 1930, und seit 2002 wieder (durch den Verein).
"Original" ist etwas weit her geholt, die Fahrzeuge wurden Anfang der 80er Jahre im RAW Schöneweide "rekonstruiert" und bekamen dort meines Wissens auch die Hauptuntersuchungen.

Mit dem Schweizer Triebwagen, dessen Heimstrecke Orbe-Chavornay momentan von Gleichstrom auf das SBB-System umelektrifiziert wird, wollte man in Buckow die Epoche zeigen, wie die eigenen Fahrzeuge zu Beginn aussahen. Und für uns Schweizer war das die Möglichkeit, dem Fahrzeug eine neue Zukunft als "Fahrzeug" zu geben.
 

schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
4.892
6.230
FRA
Schweiz Classics

Mittwoch

Die diesjährige Tour führte mal wieder in die Schweiz, mit zwei Wiederholungen und einer neuen Strecke. Dieses Jahr begingen zwei 25-Jubiläen, zum einen waren wir vor 25 Jahren mit dieser Tour das erste Mal in der Schweiz und es war die 25. Fahrt in diesem Rahmen. Aus verschiedenen Richtungen kommend trafen wir uns in der Kantine des Frankfurter Hbf. Das erste Stück legten wir mit dem ECE 151 bis Mailand zurück.

ECE 151 / EC 151 Nach Milano Centra
Ab 08:02 Frankfurt(Main)Hbf An 15:50 Milano Centrale
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In Mailand steigen wir um in Richtung Tirano, hier verlieren wir bereits den ersten Kollegen, der sich hinter die Absperrungen begibt und zurück nicht durchkommt, weil unsere MA-Fahrkarten keine Codierung dafür aufweisen. Er kommt aber gelassen mit dem nächsten Takt nach.

R 2832
Ab 16:20 Milano Centrale An 18:52 Tirano
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In Tirano beziehen wir unsere Zimmer in den Design Suites und nehmen unser Abendessen im Restaurant des Hotel Bernina ein.
 
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schlepper

Erfahrenes Mitglied
31.08.2016
4.892
6.230
FRA
Schweiz Classics

Donnerstag

Die Profis wissen Bescheid, in Tirano (Italien) beginnt die meterspurige Bernina-Strecke der Rhätischen Bahn. Zwischen Frühstück und Abfahrt bleibt noch etwas Zeit für ein paar Eindrück von Tirano.

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Das Bahnhofsgebäude der FS von vorn, das der Rhätischen Bahn befindet sich rechts neben mir.
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Ich gehe durch die Unterführung auch mal auf die Rückseite des Bahnhofs.
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Hier ist jetzt auch halb verdeckt das (weiße) Bahnhofsgebäude der Rhätischen Bahn im Bild.
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Bevor es losgeht noch ein paar Worte zur Historie, mit den Kollegen waren wir bereits 2007 auf der Strecke unterwegen, kamen aber aus Richtung Norden nur bis Poschiavo, dort war die Strecke wegen Bauarbeiten gesperrt. In 2019 schaffte ich einen zweiten Versuch, der auch gelang, Bericht findet sich hier im selben Faden. Wir haben im Bernina-Express Plätze im Panorama-Wagen gebucht, die Taktik, alle 12 Mitreisenden an ein Fenster zu buchen, ging insofern nicht auf, dass der Wagen (oder Zug?) ausgebucht ist und alle Plätze belegt sind, aber zumindest genießen wir beste Aussicht. In einigen Orten verkehrt der Zug als Straßenbahn bzw. teilt sich mit dem Straßenverkehr den Platz, vielleicht wissen unsere Schweizer Kollegen dazu mehr, das ist interessant anzusehen, in Deutschland kenne ich das von einigen wenigen Museumsbahnen. Sehr viele Fotos habe ich aus dem Zug nicht gemacht, dafür bitte in den Bericht von 2019 schauen, wo ich die Fahrt im offenen Wagen gemacht habe.

PE 972 Nach St. Moritz
Ab 10:06 Tirano, Gleis 4
An 12:35 St. Moritz, Gleis 6

IR 1144 Nach Chur
Ab 13:05 St. Moritz, Gleis 1
An 15:02 Chur, Gleis 10

R 16 (1449) Nach Arosa
Ab 15:08 Chur, Gleis 2
An 16:09 Arosa, Gleis 1

Umstiege: 2 Dauer: 6h 3min

Ein paar Fotos sind es dann aber doch geworden, wie hier vom Kreisviaduckt in Brusio, sicherlich der Höhepunkt der Strecke.
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Blick zurück.
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Miralago
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Kreuzungsaufenthalt in Alp Grüm. Hier kann man auch übernachten, was ein Mitreisender sich sehnlichst wünschte, jedoch war das fahrzeitentechnisch nicht darstellbar. Wir genießen eben die Viertelstunde Aufenthalt.
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Der Gegenzug trifft ein und wir setzen unsere Fahrt fort.
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St. Moritz
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Hier steigen wir um in die Albula-Bahn bis Chur.
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In Chur fahren wir nach kurzem Umstieg weiter nach Arosa, somit auf einer für uns neuen Strecke. In Arosa endet die Trasse, wir schauen uns um und beziehen unser Quartier im Quellenhof, ein Hotel komplett ohne Rezeptions-Personal. Hier ist es etwas nervig, am Automaten für 8 Zimmer am Stück einchecken zu müssen, aber irgendwann ist auch das geschafft, die Zimmer sind auf jeden Fall in Ordnung. Wir drehen noch eine Runde im Ort und am See, es ist nicht viel los, die WIntersaison ist zu Ende April nahezu vorbei.
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Fassade im Stil von Hundertwasser am Hotel.
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Zur verabredeten Zeit finden wir uns in der Pizzeria Grottina ein, gern hätte ich im Rösti-Haus reserviert, dieses hat aber Donnerstag Ruhetag. Gute Nacht!
 
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schlepper

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31.08.2016
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Freitag

Der Tag startet mit einem kleinen, aber sehr guten Frühstücksbuffet, außerdem bereitet die spanische Küchenfee Kaffeegetränke und Eierspeisen auf Wunsch zu. Gut gestärkt starten wir in den dritten Tag, erstmal müssen wir zurück nach Chur. Letzter Blick auf den Obersee.
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Unser Zug ist startklar.

R 16 (1428)
Nach Chur Ab 09:49 Arosa, Gleis 1
An 10:51 Chur, Gleis 1

PE 903
Nach Zermatt Ab 11:05 Chur, Gleis 13
An 17:07 Zermatt, Gleis 4

Umstiege: 1 Dauer: 7h 18min
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Langwieser Viadukt
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Nochmal ohne Hütte und ohne Zug
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In Chur angekommen steigen wir um in den langsamsten Schnellzug der Welt, standesgemäß nehmen wir Platz im Pamorama-Wagen des Glacier-Express. Hier wirkt die Reservierungstaktiok, alle Gangplätze bleiben frei und wir können während der Fahrt untereinander die Plätze und Gesprächspartner wechseln.
Der erste lokwechselbedingte längere Aufenthalt ist in Disentis/Muster.
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Hier verlässt und die Lok der Rhätischen Bahn und ein Fahrzeug der Matterhorn-Gotthard-Bahn übernimmt.
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Nächster Aufenthalt ist die Kreuzung in Nätschen, hier machen wir ein Gruppenfoto vor der Lok und bewundern die Landschaft.
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Auf der anderen Seite schaut man ins Tal nach Andermatt, das ist unsere nächste Station.
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Nachdem der Gegenzug ein- und rasch wieder ausgefahren ist, höre ich, wie an unserem Bahnsteig Pfiffe ertönen und die Türen sich schließen, ich bin aber noch auf dem Gegenbahnsteig, da unsere Zugbegleiterin eine Abfahrt 10 Minuten später ankündigte. Da ich es durch die Unterführung auf gar keinen Fall schaffe, mache ich mich beim Lokführer durch Handzeichen bemerkbar, er springt auf "seinen" Bahnsteig raus und bedeutet mir, die Gleise zu überqueren. Ich kläre derweil kurz das Missverständnis auf und auch die Zugbegleiterin entschuldigt sich, wir können die Fahrt vollzählig fortsetzen.

In Brig haben wir nochmal etwas Aufenthalt, hier haben wir vor ein paar Jahren übernachtet, als wir von der Centovalli-Bahn kamen, übrigens auch sehr sehenswert.
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So sieht übrigens der Panorama-Wagen von innen aus, kann man aushalten, aber nur die Reservierung/Aufschlag kostet hier über 50,- Franken.
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Ankunft Zermatt, ich bin das dritte Mal hier, immer wieder etwas besonderes, auch wenn es immer sehr voll ist.
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Wir laufen zu unserer Unterkunft, ich habe im besten Haus am Platz reserviert.
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Im Ernst, die Preise waren dermaßen exorbitant, dass die Jugendherberge die pragmatischste Wahl blieb. Nach dem Zimmerbezug treffen wir uns vor dem Haus, einer der beiden mitreisenden Senioren bemerkt beiläufig, dass das Stockbett und WC auf dem Flur etwas gewöhnungsbedürftig sei, aber es für eine Nacht wohl gehen würde. Hier habe ich anscheinend nicht klar genug vorher kommuniziert, reserviert hatte ich ausschließlich normale Doppelzimmer mit eigener Dusche/WC. Eine kurze Rückfrage ergab, dass noch ein Zimmer unserer Gruppe betroffen war und so werde ich erneut an der Rezeption vorstellig. Es lässt sich auflösen, Schuld ist eine unsaubere Buchungsstrecke von agoda und es sind noch Zimmer der gebuchten Kategorie frei, die vier Kollegen wechseln nochmal schnell das Zimmer und dann ziehen wir los.

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Der Zermatterhof macht einen verlassenen Eindruck.
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Im Ort gibt es einige Bodenplatten, welche Persönlichkeiten des Ortes mit Bersteigerbezug gedenken.
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Die Absperrungen sind dem Patrouille des Glaciers, dem größten Rennen im Skibergsteigen geschuldet, dieses beginnt heute Abend genau hier in Zermatt.
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Uns ficht das nicht an, wir nehmen pünktlich unsere reservierten Plätze im Pöstli Stübli ein und lassen uns mit Schweizer Küche verwöhnen. Unsere älteren Semester bekommen sogar ein Lätzchen um.
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Mein Rösti ist schmeckt ausgezeichnet.
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Damit beschließen wir den letzten Abend.
 

schlepper

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31.08.2016
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Samstag

Nach dem Frühstück starten wir zum letzten Highlight, der Gornergratbahn. Diese beginnt gegenüber dem Bahnhof Zermatt, die erste Haltestelle ist aber unweit unserer Herberge und so geht der Truppenteil mit leichtem Gepäck auf einem verschlungenen Pfad zur Haltestelle, ein paar Kollegen mit schwerem Gepäck haben dieses im Bahnhof deponiert und kommen uns mit der Bahn entgegen.
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Die meterspurige Gornergratbahn führt in etwas über 9 km auf den gleichnamigen Berg(grat), es ist nach der Jungfraubahn die zweithöchste Bergbahn Europas. Oben findet man Aussichtsplattformen, Hotel, Souvenirshop, Forschungsstation und Skipisten.

Endstation.
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Es ist Kaiserwetter, das Matterhon zeigt sich von seiner schönsten Seite.
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Nachdem wir ausgiebig von den Aussichtsplattformen geschaut und alle Infotafeln gelesen haben, bleibt noch Zeit, die Luft ist dünn, also genießen wir bei einem Getränk das fantastische Wetter und die Sonne.
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Irgendwann müssen wir aber doch los.
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Kreuzung mit einem sehr modern aussehenden Triebzug.
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Wir wechseln in den Bahnhof auf der anderen Straßenseite. Dort steht ein Güterzug bereit, die Lok ist aber abgerüstet.
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Letztes Bild von unterwegs.
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Die Heimreise sah dann so aus:

Gornergrat → Limburg Süd

ZahnR
Nach Zermatt GGB Ab 11:07 Gornergrat An 11:51 Zermatt GGB

R 42 (340)
Nach Fiesch Ab 12:06 Zermatt, Gleis 5 An 13:19 Visp, Gleis 3

ICE 276
Nach Berlin Ostbahnhof Ab 13:54 Visp, Gleis 4 An 19:09 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 9

ICE 318
Nach Bruxelles Midi Ab 20:14 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 1 An 20:48 Limburg Süd, Gleis 4

Umstiege: 3 Dauer: 9h 41min

Es war nach vielen Jahren eine sehr gelungene Auffrischung für die einen, Neuland für die anderen, die Verbindungen haben alle funktioniert und wir hatten vier Tage Sonnenschein, was will man mehr. Aus den Zügen selbst habe ich nicht so wahnsinnig viel fotografiert, aber es gab eigentlich ständig was zu gucken.

Die nächste Tour mit den Kollegen wird uns nach Südfrankreich und Katalonien führen, dann wird unter anderem von einem gelben und roten Zug zu berichten sein, wobei der gelbe in diesem Faden hier bereits gewürdigt wurde.

Danke fürs Begleiten.