Deals ins Grenzgebiet zur Ukraine für Helfer/innen

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unseen_shores

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30.10.2015
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Trans Balkan Express
Damals, 2009, bezahlten wir für ein direkt nach der Grenze ausgehandeltes "Taxi" nach Lviv USD 20...

2009 stand hinter der Grenze noch eine gut organisierte "Taximafia". Drüber, abschleppen lassen, freuen. Jetzt isses anders. Die Busse fahren auch nicht mehr ins Zentrum, sondern an den Stadtrand. In der vergangenen Woche habe ich keine Taxis an der Grenze rumstehen sehen. Außerdem gibt es ja eine Sperrstunde. Das funktioniert heutzutage eher über Bolt, wobei Bolt wohl nur in die Richtung Lviv-Grenze buchbar ist, andersurm nicht. Also müsste man die Abholung mit einem vertrauenswürdigen Anbieter schon vorher klar machen. Rometorio schreibt etwas von 12- 16 Euro. Gefunden habe ich ein Unternehmem für 129,00 EUR, was mir recht teuer erscheint. Da geht auch der Zug. Der fährt ganz sicher, kommt nur leider 2:30 Uhr an.

Hab mich vor Jahren mal an die Haupstrasse gestellt und die Hand rausgehalten. Das ging prima. Preis hatte ich ausgehandelt. So um 2016 herum bin ich so einige Male nach Lviv gefahren.

Problem: zwei der Mitreisenden haben keine Ukraineerfahrung. Ich will es da auch nicht übertreiben, außerdem nachts und Sperrstunde. Der Zeitplan ist halt wieder eng. Die Chefin kennt das Ganze auch noch aus 2009. Sie ist aber anders als ich aus dem Busalter raus. Da wird es noch schwer genug, ihr Sultantravel für den Rückweg zu verkaufen (kriege ich eigentlich irgendwann Prozente für die Schleichwerbung?).
 
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unseen_shores

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30.10.2015
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Trans Balkan Express
Wie es scheint, sind die Grenzübergänge nicht mehr sicher. Heute Nacht wurde von den Russen ein Grenzübergang nach Moldau angegriffen.



Moldau ist (noch) neutral. Mit Angriffen auf Grenzübergänge in die NATO-Staaten Polen und Rumänien ist aktuell sicher (noch) nicht zu rechnen. Allerdings häufen sich ja die Angriffe auf Züge, Busse und Marschrutkas (derzeit noch begrenzt im Süden und Osten der Ukraine) sowie ein versuchter Anschlag auf ein Umspannwerk in Chernivtsi.

Aktuell erleben wir jedoch eine massive Eskalation durch die Russen, was das Reisen im Land sicher nicht einfacher macht.
 
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unseen_shores

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30.10.2015
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Trans Balkan Express
"Russia attacked a border crossing between Ukraine and Moldova for the second night in a row, damaging buildings and forcing the checkpoint to close, Ukraine’s State Border Guard Service said on Friday, Aug. 21. Russian drones targeted the Odesa region overnight, hitting the international Tabaki crossing on the Moldova border, according to Ukrainian border officials.

The checkpoint is now closed, with traffic being redirected to other crossings."


 
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unseen_shores

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30.10.2015
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Trans Balkan Express
Nachdem sich die russischen Angriffe auf die Grenzübergänge zwischen der Ukraine und Moldau seit einem Monat häufen und Anfang der Woche Selenskyjs Flugzeug in Chisinau Ziel eines Angriffs war, befürchtet Polen, dass auch die Grenzübergänge zwischen Polen und der Ukraine in den Fokus russischer Angriffe geraten werden:


Züge in der Ostukraine sind ja auch nicht mehr sicher.
 
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unseen_shores

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30.10.2015
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Trans Balkan Express
Eine aktuelle Übersicht für Reisende in die Ukraine (sicherlich ohne neue Informationen für alte Hasen, die regelmäßig die Grenze überqueren):


"Before the full-scale war, an hour-long queue at the airport border control seemed tedious; it is now considered lucky to cross the Polish-Ukrainian border within two to three hours. Such unpredictability affects how travelers plan for connecting flights and trains.

Crossing Ukraine's state border requires a passport, but citizens of most countries across Europe, North America, and elsewhere can stay in Ukraine visa-free for up to 90 days.

Once in Ukraine, another unpredictable element complicates the journey — Russian strikes and air-raid alerts.

For trains, an air-raid alert means an emergency stop and mandatory disembarkation. Ukrzaliznytsia adopted these rules after Russian drones repeatedly struck civilian passenger trains. Passengers are often left standing in fields, sometimes in the middle of the night and without a shelter nearby.

Buses, on the other hand, are not required by law to stop during air raid alerts. However, the risk of a Russian strike is always present — another factor travelers must take into account when planning their journey."
 
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