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Lufthansa - langsam wird es peinlich...

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Ich habe mit keinem
Wort gesagt, dass Du es Dir nicht leisten kannst. Ich habe nur festgestellt, dass Du es Dir nicht leisten willst. Und am Ende ist diese rational nachvollziehbare Entscheidung es Dir nicht leisten zu wollen, egal aus welchem Grunde, mangelnde Zahlungsbereitschaft.



Diese Erwartung kann man haben, aber Lufthansa wird sie nicht erfüllen. In der Eco geht es darum die Kosten so gering wie möglich zu halten, und so wird halt auch am Essen gespart.



Nein, aber sie kosten Geld.



Es ist eine nuechternde Betrachtung des Produktes, das Du kaufst. Du kaufst den sicheren Transport von A nach B zum niedrigsten Preis. Nicht mehr und nicht weniger. Und niedrige Erwartungen reduzieren die Enttäuschung….




Qualität kostet aber. Ein Motel 1 erfüllt auch andere Qualitätsansprüche als ein 4S.



Wenn Du das Preis-Leistungsverhaeltnis von Lufthansa Eco schlecht findest, solltest Du mit den Füßen abstimmen und Air France oder BA fliegen. Wenn das alle tun wird Lufthansa sich vielleicht aendern.
Du kannst „mangelnde Zahlungsbereitschaft“ gerne noch zehnmal wiederholen – überzeugender wird dein Argument dadurch nicht. Ich entscheide selbst, wofür ich mein Geld ausgebe. Das bedeutet aber nicht, dass ich bereit bin, schlechte Qualität kommentarlos hinzunehmen.

Kosten sparen ist legitim, Qualitätsabbau schönzureden nicht. Wer sich als Premiumanbieter positioniert, muss sich auch an diesem Anspruch messen lassen – und zwar nicht nur in der Business Class.

Und keine Sorge: Ich kenne durchaus andere Airlines und bin nicht auf Lufthansa angewiesen. Kritik zu äußern ist übrigens kein Zeichen mangelnder Zahlungsbereitschaft, sondern eines funktionierenden Anspruchsdenkens.
 
Wenn Du das Preis-Leistungsverhaeltnis von Lufthansa Eco schlecht findest, solltest Du mit den Füßen abstimmen und Air France oder BA fliegen. Wenn das alle tun wird Lufthansa sich vielleicht aendern.
Volle Zustimmung, solange Eco gut gebucht ist warum unnötig Kosten verursachen.
Im Gegenteil, Kosten sparen, man wird ja reich von dem Geld das man nicht ausgibt...
Und auf meinen Indien Flügen eigentlich immer gute Auslastung, wobei LH vor 20 Jahren Platzhirsch in Indien war, auch vorbei.
Kann ja jeder selbst entscheiden Alternativen zu suchen.
Bei mir kommt dazu, dass ich nach 20 Jahren SEN den Status 02/27 verliere, da von Distanz auf Anzahl der Flüge umgestellt wurde.
Klar werde ich mich nun mal nach Alternativen umsehen und es wird Qatar aiways sein, hatte diese Woche natürlich Bedenken ob es wieder losgeht nach den Midtermwahlen und deswegen doch nochmal LH genommen..
Bin in 2 Wochen wieder hier und kämpfe mit mir ob endlich Mal QR oder doch nochmal LH.
Aber ob am Ende QR mit Umstieg und Bordprodukt die bessere Wahl ist muss ich auch erst mal sehen.
Aber so wie sich LH in den letzten Jahren präsentiert werde ich nach vielen Jahren Mal kucken ob das Gras auf der anderen Seite grüner ist oder eben nicht.
Bisher war ich da blind.
 
Volle Zustimmung, solange Eco gut gebucht ist warum unnötig Kosten verursachen.
Im Gegenteil, Kosten sparen, man wird ja reich von dem Geld das man nicht ausgibt...
Und auf meinen Indien Flügen eigentlich immer gute Auslastung, wobei LH vor 20 Jahren Platzhirsch in Indien war, auch vorbei.
Kann ja jeder selbst entscheiden Alternativen zu suchen.
Bei mir kommt dazu, dass ich nach 20 Jahren SEN den Status 02/27 verliere, da von Distanz auf Anzahl der Flüge umgestellt wurde.
Klar werde ich mich nun mal nach Alternativen umsehen und es wird Qatar aiways sein, hatte diese Woche natürlich Bedenken ob es wieder losgeht nach den Midtermwahlen und deswegen doch nochmal LH genommen..
Bin in 2 Wochen wieder hier und kämpfe mit mir ob endlich Mal QR oder doch nochmal LH.
Aber ob am Ende QR mit Umstieg und Bordprodukt die bessere Wahl ist muss ich auch erst mal sehen.
Aber so wie sich LH in den letzten Jahren präsentiert werde ich nach vielen Jahren Mal kucken ob das Gras auf der anderen Seite grüner ist oder eben nicht.
Bisher war ich da blind.
Ich sehe das ähnlich, allerdings habe ich durchaus Vergleichsmöglichkeiten. Jahrelang bin ich fast ausschließlich mit British Airways geflogen, sowohl in Y als auch in C. Dank meines Status gab es auch einige Upgrades in F, und bei Partnerangeboten konnte ich ebenfalls First Class fliegen.

Natürlich gab es zwischen Economy und Business Unterschiede beim Catering. Aber selbst in der Economy waren die Gerichte auf Flügen ab LHR qualitativ wirklich gut – nicht zuletzt dank DO & CO. Auf Flügen Richtung London war es manchmal weniger überzeugend, aber immer noch weit entfernt von dem, was Lufthansa derzeit serviert. Air France sehe ich beim Catering übrigens sogar noch einen Tick vor BA.

Dieses Jahr habe ich mich bewusst für Lufthansa entschieden, weil ich noch viele Payback- und Miles-&-More-Punkte hatte und zusätzlich eine Kreditkarte nutze, um meine Meilen zu schützen. Allerdings kosten Prämientickets nach New York inzwischen über 200.000 Meilen und zusätzlich mehr als 8.000 Euro für vier Personen in C. Für einen Flug von rund acht Stunden ist mir das schlicht zu viel. Das Geld investiere ich lieber in die Miete für meinen Sohn, der in Italien studiert.

Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass Economy nicht besonders komfortabel ist und das Essen keine Offenbarung sein muss. Aber dann sollte Lufthansa auch aufhören, sich als Premiumanbieter zu inszenieren und mit Versprechen wie „Service, wie Sie ihn von einem guten Restaurant gewöhnt sind“ zu werben.

Ich erwarte keine Sterneküche in der Economy. Aber ich möchte auch nicht das Gefühl haben, dass Lufthansa selbst die einfachsten Qualitätsansprüche für optional hält.
 
Dieses Jahr habe ich mich bewusst für Lufthansa entschieden, weil ich noch viele Payback- und Miles-&-More-Punkte hatte und zusätzlich eine Kreditkarte nutze, um meine Meilen zu schützen. Allerdings kosten Prämientickets nach New York inzwischen über 200.000 Meilen und zusätzlich mehr als 8.000 Euro für vier Personen in C. Für einen Flug von rund acht Stunden ist mir das schlicht zu viel. Das Geld investiere ich lieber in die Miete für meinen Sohn, der in Italien studiert.

Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass Economy nicht besonders komfortabel ist und das Essen keine Offenbarung sein muss. Aber dann sollte Lufthansa auch aufhören, sich als Premiumanbieter zu inszenieren und mit Versprechen wie „Service, wie Sie ihn von einem guten Restaurant gewöhnt sind“ zu werben.

Ich erwarte keine Sterneküche in der Economy. Aber ich möchte auch nicht das Gefühl haben, dass Lufthansa selbst die einfachsten Qualitätsansprüche für optional hält.
Geht mir genauso.
Wollte 4 C Tickets auf Meilen nach Miami im Dezember buchen.
Kosten viele viele Punkte und Zuzahlung EUR 7.800....
Alleine die Zuzahlung war es mir nicht wert.
Meilen geschenkt.
Warum 7.800 Euro zahlen um von A nach B zu kommen...
Was aber Eco Marketing betrifft ist doch ganz normal, dass selbst der schlechteste Mist als überragend angeboten wird.
Macht Biman Bangladesch oder Pia Pakistan wahrscheinlich genau so.
Einfach was anderes buchen und selbst die Erfahrung sammeln ob die Alternative besser ist.
War 20 Jahren Senator blind... Jetzt nicht mehr hoffentlich.
 
Geht mir genauso.
Wollte 4 C Tickets auf Meilen nach Miami im Dezember buchen.
Kosten viele viele Punkte und Zuzahlung EUR 7.800....
Alleine die Zuzahlung war es mir nicht wert.
Meilen geschenkt.
Warum 7.800 Euro zahlen um von A nach B zu kommen...
Was aber Eco Marketing betrifft ist doch ganz normal, dass selbst der schlechteste Mist als überragend angeboten wird.
Macht Biman Bangladesch oder Pia Pakistan wahrscheinlich genau so.
Einfach was anderes buchen und selbst die Erfahrung sammeln ob die Alternative besser ist.
War 20 Jahren Senator blind... Jetzt nicht mehr hoffentlich.
Wir sind seit April 2025 mittlerweile viermal mit der Familie nach New York und einmal nach Charlotte (CLT) geflogen. Dabei fällt uns immer deutlicher auf, dass sowohl das Catering als auch der Service an Bord kontinuierlich schlechter werden.

Das ist inzwischen wirklich ärgerlich.

Was mich besonders stört: Der Qualitätsabbau ist nicht nur subjektiv bei einem einzelnen Flug festzustellen, sondern zieht sich mittlerweile durch mehrere Reisen. Lufthansa wirbt weiterhin mit Premium-Anspruch, während das Produkt an Bord immer weniger davon erkennen lässt.
 
Volle Zustimmung, solange Eco gut gebucht ist warum unnötig Kosten verursachen.
Im Gegenteil, Kosten sparen, man wird ja reich von dem Geld das man nicht ausgibt...
Und auf meinen Indien Flügen eigentlich immer gute Auslastung, wobei LH vor 20 Jahren Platzhirsch in Indien war, auch vorbei.
Kann ja jeder selbst entscheiden Alternativen zu suchen.
Stellt sich die Frage, ob das so stimmt. Wenn ich mit LX ZRH-JFK 1200 Euro hinblättern muss, aber MXP-ZRH-JFK für 800 Euro bekomme, dann mag die Eco gut gebucht sein, aber ob man dann so gut daran verdient, ich weiss nicht, schliesslich hängt da noch ein weiterer Flug dran. Eine gut gebuchte Eco heisst noch lange nicht, dass ich damit gutes Geld verdiene.

Und um den Gedanken weiterzuspinnen. Vielleicht richtet man das Angebot auf die 2/3 aus, die dank Umsteigeverbindung weniger Einnahmen bringen oder gar Kosten verursachen und nicht nach denen, die für den Direktflug einen schönen Batzen hingelegt haben.
 
Stellt sich die Frage, ob das so stimmt. Wenn ich mit LX ZRH-JFK 1200 Euro hinblättern muss, aber MXP-ZRH-JFK für 800 Euro bekomme, dann mag die Eco gut gebucht sein, aber ob man dann so gut daran verdient, ich weiss nicht, schliesslich hängt da noch ein weiterer Flug dran. Eine gut gebuchte Eco heisst noch lange nicht, dass ich damit gutes Geld verdiene.

Und um den Gedanken weiterzuspinnen. Vielleicht richtet man das Angebot auf die 2/3 aus, die dank Umsteigeverbindung weniger Einnahmen bringen oder gar Kosten verursachen und nicht nach denen, die für den Direktflug einen schönen Batzen hingelegt haben.

In Deutschland ist es doch nicht anders. Ein Direktflug nach New York, egal ob JFK oder EWR, kostet ab FRA gerne mal 700–800 Euro. Wer dagegen bereit ist, umzusteigen, fliegt ab DUS über MUC teilweise für 500 Euro oder ab QKL über FRA für rund 550 Euro.


Da kann man sich schon fragen, wie viel an diesen vermeintlich gut gebuchten Economy-Sitzen tatsächlich hängen bleibt. Volle Kabine bedeutet eben nicht automatisch volle Kasse – insbesondere dann nicht, wenn ein Zubringerflug samt zusätzlicher Abfertigung mitfinanziert werden muss.


Vielleicht liegt genau hier der Denkfehler: Man schaut auf die Auslastung und freut sich über eine volle Economy, ohne zu hinterfragen, was die einzelnen Passagiere tatsächlich einbringen. Und am Ende wird womöglich bei genau dem Produkt gespart, für das die Direktflug-Passagiere deutlich mehr bezahlen. Das wäre eine ziemlich fragwürdige Strategie: Die zahlungskräftigeren Kunden vergraulen, während man sich mit vollen Maschinen zufriedengibt.
 
Die LH schaut sich doch nicht nur Auslastungen an, sondern die Yields. Und aus diversen Umfragen werden sie die Prioritäten der Kunden in den unterschiedlichen Reiseklassen ganz gut kennen.

Bzgl Verpflegung in Eco wird es wohl auch aif Langstrecke auf BoB mit „Premium Meals“ zum vorbestellen hinauslaufen, wenn man mehr als den Billig-Fraß möchte. Ist doch auch ok, wenn man dann zum 550€ Ticket für 20€ extra etwas vernünftiges bekommt.

Finde eher problematisch wenn in PE und C am Produkt gespart wird. Denn dort geben Leite ja bewusst mehr aus, für Komfort (nicht nur Sitz).
 
Denn dort geben Leite ja bewusst mehr aus, für Komfort (nicht nur Sitz).
Also bei mir ist es in der Tat nur für den Lie-Flat Sitz.
Die Flugzeit nutze ich, insbesondere Westbound, sehr oft einfach nur zum Schlafen. - Essen geht, bei den Airlines wo du es nicht abbestellen kannst, dann meistens in den Bin.

Business oder First.
Carry-on only.
Ne Flasche Wasser.
Das wäre die meiste Zeit der perfekte Tarif für mich.

Einige Kolleginnen und Kollegen handhaben es ähnlich.
Hoffen schnellstmöglich auf 10,000ft zu kommen. Sitz in die Waagerechte und Augen zu.
Das Geklimper beim Essen stört da, ehrlicherweise, manchmal schon nen bisschen.
 
Die LH schaut sich doch nicht nur Auslastungen an, sondern die Yields. Und aus diversen Umfragen werden sie die Prioritäten der Kunden in den unterschiedlichen Reiseklassen ganz gut kennen.

Bzgl Verpflegung in Eco wird es wohl auch aif Langstrecke auf BoB mit „Premium Meals“ zum vorbestellen hinauslaufen, wenn man mehr als den Billig-Fraß möchte. Ist doch auch ok, wenn man dann zum 550€ Ticket für 20€ extra etwas vernünftiges bekommt.

Finde eher problematisch wenn in PE und C am Produkt gespart wird. Denn dort geben Leite ja bewusst mehr aus, für Komfort (nicht nur Sitz).
Mir ist ehrlich gesagt nicht bekannt, dass man bei Lufthansa auf Langstreckenflügen in der Economy ein Premium-Essen vorbestellen kann. Soweit ich weiß, gibt es lediglich die Möglichkeit, aus verschiedenen Sondermenüs zu wählen. Diese richten sich aber an Passagiere, die aus diätischen, religiösen oder gesundheitlichen Gründen eine spezielle Mahlzeit benötigen.


Ein echtes Premium-Menü gegen Aufpreis, wie du es beschreibst, ist mir bei Lufthansa jedenfalls nicht bekannt.


Grundsätzlich wäre ich einem solchen Angebot gegenüber durchaus offen. Wenn ich für 20 Euro Aufpreis zu meinem 550-Euro-Ticket ein vernünftiges Essen bekommen könnte, wäre das eine Überlegung wert. Allerdings sollte das nicht zur Ausrede werden, das reguläre Economy-Catering immer weiter zu verschlechtern.


Und bei deinem letzten Punkt bin ich ganz bei dir: Gerade in Premium Economy und Business Class ist es besonders problematisch, wenn am Produkt gespart wird. Die Passagiere zahlen dort schließlich bewusst deutlich mehr – nicht nur für einen besseren Sitz, sondern für ein insgesamt hochwertigeres Reiseerlebnis.
 
Mir ist ehrlich gesagt nicht bekannt, dass man bei Lufthansa auf Langstreckenflügen in der Economy ein Premium-Essen vorbestellen kann. Soweit ich weiß, gibt es lediglich die Möglichkeit, aus verschiedenen Sondermenüs zu wählen.
Diese Prototyp-Webseite bei dem du Essen vorbestellen konntest bevor das unter lufthansa.com integriert wurde hatte diese Funktionalität.
Vermutlich wird das in einem zweiten Schritt noch kommen.
 
Nicht unbedingt alle.
Gerade auch wenn du dir anschaust wie viele Amenity Kits, teilweise unangetastet, liegen bleiben und wie viele das Essen skippen und stattdessen schlafen.
Da bin ich tatsächlich selbst einer davon. Meine C-Tickets werden ohnehin bezahlt, und auf dem Rückflug Richtung Deutschland esse ich meistens noch etwas in der Lounge und schlafe anschließend bis zur Ankunft – manchmal arbeite ich auch einfach ein bisschen. Nach 16 oder 17 Jahren in der Business Class werden Amenity Kits für mich irgendwann zur Nebensache. Was soll ich damit noch anfangen? Nur wenn etwas Besonderes dabei ist, nehme ich es mit. Bei Emirates beispielsweise oder früher bei Alitalia, wo es eine schöne Tasche von EA gab.

Aber man darf nicht vergessen, dass es sehr viele Passagiere gibt, die sich eine Reise in der Business Class bewusst leisten oder sogar lange dafür sparen. Für diese Menschen ist das nicht einfach nur ein anderer Sitz, sondern ein besonderes Reiseerlebnis. Das merkt man sofort, wenn jemand zum ersten Mal in C fliegt oder von der Auswahl in der Lounge völlig begeistert ist.

Mit der Familie ist das für mich ohnehin etwas ganz anderes. Gerade mit Kindern wird selbst ein Flug in der Economy zu einem schönen Erlebnis. Mein Kleiner ist neugierig, stellt tausend Fragen und entdeckt alles. Das sind Momente, die ich in ein paar Jahren so nicht mehr erleben werde. In der Business Class ist das durch die größere Privatsphäre – abgesehen vielleicht von der alten LH-Cabin – schon wieder ganz anders.

Nur weil Vielflieger irgendwann vieles als selbstverständlich ansehen und Amenity Kits liegen lassen oder lieber schlafen, heißt das nicht, dass diese Dinge für andere Passagiere unwichtig sind. Man sollte nicht von den eigenen Gewohnheiten auf alle anderen schließen.
 
Du kannst „mangelnde Zahlungsbereitschaft“ gerne noch zehnmal wiederholen – überzeugender wird dein Argument dadurch nicht. Ich entscheide selbst, wofür ich mein Geld ausgebe. Das bedeutet aber nicht, dass ich bereit bin, schlechte Qualität kommentarlos hinzunehmen.

Kosten sparen ist legitim, Qualitätsabbau schönzureden nicht. Wer sich als Premiumanbieter positioniert, muss sich auch an diesem Anspruch messen lassen – und zwar nicht nur in der Business Class.

Und keine Sorge: Ich kenne durchaus andere Airlines und bin nicht auf Lufthansa angewiesen. Kritik zu äußern ist übrigens kein Zeichen mangelnder Zahlungsbereitschaft, sondern eines funktionierenden Anspruchsdenkens.
besser kann man es nicht beschreiben

im "Strategie-Fred" - LH hatte 2026 höhere Kerosinpreise also erhöht man die Preise im zweistelligen Bereich (ab 10%, ich schätze 30-50% wie überall, lieber Nummer Sicher gehen!) - wir sind die besten, wir können es uns leisten, keiner kann uns was anhaben.

Sowas funktioniert nur im Monopolmarkt, was mit dem TAP Kauf noch weiter fortschreitet
 
Die LH schaut sich doch nicht nur Auslastungen an, sondern die Yields. Und aus diversen Umfragen werden sie die Prioritäten der Kunden in den unterschiedlichen Reiseklassen ganz gut kennen.
Umfragen in Y bei Menschen die 1 mal im Jahr nach Asien reisen um dort 4 Wochen im gleichen Hotel für 300€/Nacht zu sein? Darauf würde ich nicht viel geben - diese Gruppe ist weniger relevant!
Bzgl Verpflegung in Eco wird es wohl auch aif Langstrecke auf BoB mit „Premium Meals“ zum vorbestellen hinauslaufen, wenn man mehr als den Billig-Fraß möchte. Ist doch auch ok, wenn man dann zum 550€ Ticket für 20€ extra etwas vernünftiges bekommt.
wo gibt's LH Tickets für 550€? das "alles-einzeln" zu verkaufen wird ja an den Hochschulen als Heilsbringer gelehrt: erklär den Kunden, dass sie mehr "Flexibiltät" haben mit dem einzelnen berechnen von Zusatzleistungen, verkaufe Stories ("Sie möchten auf jeden Fall zusammen sitzen, dann kaufen Sie jetzt eine Sitzplatz für nur 49€) etc.
auch das ist LCC Prinzip, Gastro macht das ja oft auch schon so, Hotels eh und jetzt halt auch Premium, weil es halt einfach überall so ist und es "geschrieben" steht, dass das auf jeden Fall funktioniert. Kann sein, dass sich ein paar derjenigen die 1 mal im Jahr Langstrecke fliegen dazu überreden lassen Sitzplätze zu kaufen, Wunschessen oder Aufgabe-Gepäck - es könnte aber auch sein, die Mehrheit gar nichts extra kauft - dann geht das Spielchen nicht auf!

Finde eher problematisch wenn in PE und C am Produkt gespart wird. Denn dort geben Leite ja bewusst mehr aus, für Komfort (nicht nur Sitz).
 
Stellt sich die Frage, ob das so stimmt. Wenn ich mit LX ZRH-JFK 1200 Euro hinblättern muss, aber MXP-ZRH-JFK für 800 Euro bekomme, dann mag die Eco gut gebucht sein, aber ob man dann so gut daran verdient, ich weiss nicht
Und wenn ich ZRH-FRA-EWR für €400 bekomme, wird die Frage die sich stellt noch einfacher. Und ich weiss ziemlich sicher, dass man dann wohl nicht so gut verdient...

wo gibt's LH Tickets für 550€?
Da, wo es auch die LH Tickets für €402 gibt...
(Sorry, habe ich nur in dämlichem copy&paste Format, manchmal streikt der pdf Printer)
€402 CGN-EWR 1.jpg

€402 CGN-EWR 2.jpg
Allerdings nur über den Teich, nach Spanien geht es oft erst ab deutlich über €600...
Tatsächlich gemacht habe ich den Flug dann allerdings mit PPB, wenn die Preise so niedrig sind gibt es auch immer M&M und PPB Kontingente...

Vielleicht liegt genau hier der Denkfehler: Man schaut auf die Auslastung und freut sich über eine volle Economy, ohne zu hinterfragen, was die einzelnen Passagiere tatsächlich einbringen.
Das scheint mir genauso. Jedenfalls wenn ich sehe was ich für meine letzten 10 LH Flüge über den Teich bezahlt habe.
Die Zeiten in denen das oft ein Tausender war sind lange vorbei. Und natürlich erzieht dieses Verramschen die Kundschaft entsprechend.

Perfekt. Essen kann weggespohrt werden. Ausdrücklicher Kundenwunsch und so.
Ja, das ist es inzwischen tatsächlich.
Klar wäre der Erstwunsch gutes Essen, gern auch für €20 mehr, das würde den LH Flug verglichen mit Mitbewerben in keine andere Kostenkategorie verschieben, hätte keinen Einfluß auf die Buchung (im Gegenteil, würde LH attraktiv machen). Aber das wird für immer ein Wunsch bleiben.
Am allerwenigsten ist mein Wunsch, ein unterirdisches Essen an dem die letzten 50ct eingesport wurden abzulehnen, so dass es für €2 entsorgt werden muss, und ich natürlich dafür am Ende bezahle.
Von daher ist unter den realistischen Wünschen in der Tat meiner inzwischen: Kein Essen und dafür €10 billiger. Die Airlines (allen voran LH) haben mich in den letzten 10 Jahren exakt dazu erzogen.

Ich habe in den letzten Jahren LH MUC-PVG, 2 x PVG-MUC, PVG-FRA, EWR-FRA, UA EWR-FRA, EWR-LHR, EWR-BR, 2 x 4Y PHL-FRA und TK IST-PEK, PEK-IST ohne einen Happen zu essen gemacht, z.T. sogar ohne einen Schluck zu trinken, und ich habe es auch überlebt. Dagegen sind mir meine letzten Mahlzeiten auf MUC-EWR, FRA-EWR, FRA-PHL, FRA-IAD oder MUC-PVG (C und Y) als wirklich schlecht in Erinnerung geblieben. Die Zeiten in denen ich Bordessen genossen habe, sind lange vorbei.
Daher ist mein Kundenwunsch für dieses Essen in der Tat: streichen!
Selbst das Stück Schokolade in Europa habe ich schon lange nicht mehr angenommen. Entweder gut oder gar nicht.

Wobei mir auch das Gesamtkonzept nicht so richtig einleuchtet, warum z.B. zwischen dem Mitagessen in Deutschland und dem Abendessen in Amerika (jeweis am Boden) um 16:00 noch ein Dreigängemenue (in der Luft) serviert wird. Auf so Flügen finde ich den neuen Kuchenservice perfekt, in deutsch Kaffee und Kuchen so wie du bei EI oder BA Tee und Scones haben kannst, das passt zu der Tageszeit. Leider gibt es aber auf FRA-EWR keinen Kuchenservice, Flug zu kurz... Und bei Mittendrin haben sie letztlich einen Testflug mit diesem Service gezeigt, da gab es nicht den Schwarzwälder Kirsch oder Apfelkuchen von der Homepage, sondern den in den letzten Jahren völlig überhypten Käsekuchen Cheesecake (und den möglichst noch mit laktosefreiem Magerquark, oder gleich mit Soja gemacht...). Und der wurde von der Kunschaft mehrheitlich verschmäht, so dass auch hier zu befürchten ist, dass der Kundenwunsch als "Kuchenservice wollen wir nicht" interpretiert wird...

Warum LH nachdem sie bei der Kundschaft den Essenswunsch systematisch über viele Jahre wegerzogen hat jetzt plötzlich mit Fox wieder glaubt bei der umerzogenen Kunschaft punkten zu können erschließt sich mir nicht. Vielleicht ist da der, der bei der Beratungsfirma die wirklichen Kundenwünsche kennt (viel besser als die Kunden selbst) in Rente gegangen?
 
War klar, dass wieder eine nicht-Antwort kommen musste. Es lebe das Netz.
Wenn ein Kunde sagt, er ist auch bereit €20 mehr für ein gutes Essen auszugeben muss das natürlich wieder in ein er wäre auch bereit umgerechnet DM2500 mehr zu bezahlen und er will Bier aus dem Holzfass verdreht werden...
Denn mehr als €20 würde es nicht kosten, ein vernünftiges Essen zu servieren! Von mir aus können sie auch im Gegenzug den Schampus ausladen, dann wäre das Geld sofort wieder eingspart...

Es macht einfach keinen Sinn A zu sagen, wenn es sowieso gleich wieder in B umgedreht wird.

Mal abgesehen davon, dass je nach dem welche Sendung man so guckt, Flugpreise von damals unterschiedlich dargestellt werden (z.B. "ein Jahresgehalt eines Arbeiters" oder "der Preis eines VW Käfer"), und wenn man das dann mal mit den heutigen F Flugpreisen vergleicht (denn um diesen Service geht es ja) kommt man da oft in sehr ähnliche Größenordnungen wie heute. Für den Preis eines Dacia fliegt dich so mancher heute nicht in der F über den Teich.
Und wenn man den Preisindex des Statistischen Bundesamts anguckt (1960 ungefähr 30% vom 1995 Referenzwert, heute 122%) wären DM2500 heute ziemlich genau €5200, ein typischer Business Class Preis über den Teich. Fern ab von F Preisen. Aber klar, ein Preisvergleich mit damals ist immer nur eine Statistik die man selbst gefälscht hat, da sich so ziemlich alles seit damals grundlegend verändert hat (Lohngefüge, Preise für verschiedenste Produkte und Dienstleistung, Leistungsfähigkeit von verfügbaren Produkten). Deshalb wird man von mir auch nie pauschale Umrechnungen ohne entsprechende Einschränkungen oder spezifische Vergleichsquelle hören.
 
War klar, dass wieder eine nicht-Antwort kommen musste. Es lebe das Netz.

Es macht einfach keinen Sinn A zu sagen, wenn es sowieso gleich wieder in B umgedreht wird.
War klar, dass das Volumen der Antwort wieder endlos wird...
Ich entschuldige mich ausdrücklich bei Volume, dass ich die Ironie mit dem Holzfass nicht so deutlich markiert habe, dass es auch Volume nicht anders als als Ironie interpretieren konnte.
 
In Deutschland ist es doch nicht anders. Ein Direktflug nach New York, egal ob JFK oder EWR, kostet ab FRA gerne mal 700–800 Euro. Wer dagegen bereit ist, umzusteigen, fliegt ab DUS über MUC teilweise für 500 Euro oder ab QKL über FRA für rund 550 Euro.

Ein Direktflug ist auch iin komplettt anderes Produkt als eine Umsteigeverbindung

Da kann man sich schon fragen, wie viel an diesen vermeintlich gut gebuchten Economy-Sitzen tatsächlich hängen bleibt. Volle Kabine bedeutet eben nicht automatisch volle Kasse – insbesondere dann nicht, wenn ein Zubringerflug samt zusätzlicher Abfertigung mitfinanziert werden muss.

Es bleibt wenig haengen, deshalb muessen die Kosten so niedrig wie moeglich sein.

Vielleicht liegt genau hier der Denkfehler: Man schaut auf die Auslastung und freut sich über eine volle Economy, ohne zu hinterfragen, was die einzelnen Passagiere tatsächlich einbringen

Du kannst Dir sehr sicher sein, dass Lufthansa das GANZ genau analysiert und versteht. Die machen viel falsch, aber ihr Price Managment funktioniert ziemlich gut.

. Und am Ende wird womöglich bei genau dem Produkt gespart, für das die Direktflug-Passagiere deutlich mehr bezahlen.

Der Direktflug bleibt ein Direktflug. Und dafuer zahlen die Leute für die “Convenince” mehr. Die steigen nicht in AMS um (und verlaengern die Reise um 4 Stunden, weil das Essen etwas besser ist. Die steigen in AMS um, wenn sie nicht bereit sind den Aufschlag für den Direktflug zu bezahlen (mangelnde Zahlungsbereitschaft)

Das wäre eine ziemlich fragwürdige Strategie: Die zahlungskräftigeren Kunden vergraulen, während man sich mit vollen Maschinen zufriedengibt.

Noch mal, wer einen Dirketflug bucht und dafuer mehr bezahlt macht es weil es deulich schneller und bequemer ist. Und das kostet Geld.
 
ich fliege demnächst nach PVG. Bei LHG lagen die Preise für meine Daten durch die Bank im fünfstelligen Bereich, bei TK stand zuerst eine 4. Krasser Unterschied. Zuletzt durfte ich den Unterschied zwischen TK und LHG nach IST sowohl in Y als auch in C erfahren. Schon krass, dass selbst in Y eine essbare warme Mahlzeit geboten wird. Bei LHG eine kleine Flasche Wasser und eine Schoki.
 
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Noch mal, wer einen Dirketflug bucht und dafuer mehr bezahlt macht es weil es deulich schneller und bequemer ist. Und das kostet Geld.
Das ist mir etwas zu pauschal gedacht. Ein Direktflug ist nicht automatisch für jeden die bequemste oder schnellste Lösung. Ich bezweifle beispielsweise, dass es für jemanden aus Hamburg besonders bequem und zeitsparend ist, erst fünf Stunden mit dem Zug nach FRA oder AMS zu fahren, nur um von dort direkt in die USA zu fliegen. Da kann man genauso gut ab HAM einen Zubringer nach FRA, LHR, AMS oder CDG nehmen und von dort weiter Richtung USA, Südamerika oder Asien fliegen.

Bei mir ist es übrigens ähnlich: Ich wohne gerade einmal zwei Stunden von FRA entfernt, finde es aber deutlich angenehmer, mit der S-Bahn oder einem Uber nach CGN zu fahren und von dort über LHR oder CDG in die USA zu fliegen. Richtung Asien nehme ich auch gerne MUC.

Aber natürlich: Hauptsache, man hat einen Direktflug gebucht und kann den anderen erklären, was bequemes Reisen bedeutet.
 
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