Das ist natürlich Unsinn, denn der Overhead den das Hotel mit der Minibar hat ist unabhängig von der Flaschengröße (die leichten Mehrkosten für die Lagerung größerer Flaschen sind ja wirklich vernachlässigbar).
Das was du nun sagst Unsinn! Wie die kaufmännische Kalkulation sein mag, ist hier nicht die Frage! Nur aus dieser Sicht heraus kann man auf die Idee kommen Aussagen eines anderen, dem man nicht zustimmt, als "Unsinn" zu bezeichnen. Das ist ist weder freundlich, noch gehört sich so eine Wortwahl bei freundlichen Miteinander.
Es ist in der Gastronomie so üblich, dass sich oft, nicht immer, die Preise entsprechend der Menge, auch verdoppeln, wenn die doppelte Menge geordert bzw. ausgegeben wird.
Oftmals ist da auch ein wesentlich niedrigerer Preis für die Mehrmenge angegeben. So habe ich soetwas gesehen ,wie 0,2 l 3,50 Euro ; 0,5 l 6,00 Euro und 1 L 9,00Euro, was ich fairer finde.
Habe auch öfter gelesen und gehört, dass es ein Verlustgeschäft für die Hotels ist. Die Aussage, ein Hotelmanager wäre falsch an seinem Platz, weil er evtl die Minibardienstleistung als verlustreich bezeichnet , kann ich nicht nach vollziehen. Es ist sehr gut möglich, die Minibar-Dienstleistung als Profitcenter zu führen und verursachte Kosten den Einnahmen gegenüber zu stellen.
Es ist ja nicht nur die absolute Spanne, auch nicht prozentualle, die darüber entscheidet ob man profitabel arbeitet, sondern der Gesamtumsatz abzüglich der Wareneinstandskosten und sonstigen Kosten inkl. der Personalkosten.
Ein 300 Zimmer Hotel kann mit Sicherheit umgerechnet mindestens eine volle Arbeitsstelle einsparen, wenn man die Minibars abschafft.
Merkwürdig und auch falsch finde ich, dass es wohl überhaupt keine Rolle spielt, wie der Verbrauch der Minibars in Bezug zu den bezahlten Artikeln ist. So scheint mir, wird einfach bei Angabe "Habe ich nicht konsumiert" der Artikel von der Rechnung genommen und damit ist der Fall erledigt. Auch hat man mir mindestens in 2 Hotels, dann nachdem man die Minibar auffüllte, bzw. auffüllen wollte, dann einen Schokoriegel gegeben. Der wird ja dann auch nicht bezahlt!
Auch wage ich stark zu bezweifeln, dass bei halben Preisen die Rentabilität verbessert wird. Denn dann müsste man etwa das 2,2 fache Menge verkaufen für den gleichen Euroertrag und hat tendenziell mehr Arbeit mit der Nachfüllung etc.
4,00 Euro für 0,2 liter Wasser ist eben teuer - und 2 Euro nicht so günstig, das dann doppelt soviele Menschen dann ihren Durst aus der Minibar decken.
Bleibt nur, was ist denn mit den Marriott Häusern in Frankfurt und Hamburg, die, die Minibar leer geräumt haben? Sind es nur noch 3 Sterne Hotels und sie lügen ständig mit der Angabe der 4 oder 5 Sterne?