Ausländerdiskussion aus MWSt-Erhöhung

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F

feb

Guest
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Ggfs. könnte man ja das was in den USA als Three strikes law bekannt ist auch hier einführen nur in einer für die deutsche Seele schwächeren Ausprägung z.b. nach 10 Verurteilungen...

Bis 1986 gab's in D eine solche Regelung (§ 48 StGB), die bei einer dritten Straftat eine Mindestfreiheitsstrafe von 6 Monaten vorsah. Klingt zunächst nicht einmal sehr grob, führte aber dazu, dass der dreimalige ÖPNV- Schwarzfahrer einsitzen musste.

Die Regelung wurde unter Zustimmung aller Fachkreise (Rechtswissenschaft, Richterverein, Anwaltverein, Behörden etc.) ersatzlos aufgehoben, weil sie sich in Praxis als völlig untauglich erwiesen hat. Wir müssen die überwundenen Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen.
 

economyflieger

Erfahrenes Mitglied
22.02.2010
4.977
1
Ostsee
Bis 1986 gab's in D eine solche Regelung (§ 48 StGB), die bei einer dritten Straftat eine Mindestfreiheitsstrafe von 6 Monaten vorsah. Klingt zunächst nicht einmal sehr grob, führte aber dazu, dass der dreimalige ÖPNV- Schwarzfahrer einsitzen musste.

Die Regelung wurde unter Zustimmung aller Fachkreise (Rechtswissenschaft, Richterverein, Anwaltverein, Behörden etc.) ersatzlos aufgehoben, weil sie sich in Praxis als völlig untauglich erwiesen hat. Wir müssen die überwundenen Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen.

Fragt sich, ob der ÖPNV-Schwarzfahrer dann das noch ein 4. mal gemacht hat......
 
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birgitundhorst

Neues Mitglied
15.01.2013
18
0
Ich wäre interessiert, wie viele der hier anwesenden mal längere Zeit in einem anderen Land gelebt haben oder das gerade tun?
Und zwar eins, wo man Kultur und Sprache noch kennenlernen/erlernen muss.

Und 6 Monate in der Aussenstelle Shanghai (noch besser die Wochen-Pendler in NY-Büros) und vorwiegend Englisch zählen dazu nicht, da ich mal davon ausgehe, dass hier alle etwas mehr als die Basics drauf haben.

Interessanterweise ist es ja so, dass sich alle Expats gerne an allen möglichen Orten dieser Welt zusammen rotten.
Weils einfach fein ist. Integration wird da eher nicht gross geschrieben.

Ganz vorne sind da sicher die D/CH/US/SWE-Anhäufungen in SIN, die schon fast skurrile Anmutungen haben. Es dürfen sich auch gerne welche angesprochen fühlen ;)

Deutschland ist eben genau dort ein Glashaus: Integration geht halt selten ohne Transformation - und zwar für beide Seiten.
Das D da nicht wirklich flexibel war und es z.T. noch ist, ist auch kein Geheimnis. Andere Staaten handeln das seit langer Zeit bedeutend besser (CH/SWE/NO/NZ)

Und vielleicht ist genau diese Intoleranz und fehlende Offenheit auch ein Grund für die vielen gut ausgebildeten Akademiker, ins Ausland abzuwandern.
Deutschland ist Geil. Nur hier gibt es keine Expats. Lieber Paulraum, auswandern bedeutet für Horst, also mir-mich alle Zelte abzubrechen, und mindestens 6000 Meilen weiter weg Fuss zu fassen. Die Schweiz ist ja nahe, da muss man nicht auf das Auswandere geplabber hören. Seine zweit-oder dritt Liebe kann man ja auch mal zwischendurch besuchen.

Hier ist ja ein Vielvliegerforum, also reduziert etwas das Heimweh. Horst.
 

SLS

Gesperrt
07.01.2013
136
0
Hier habe ich etwas zum schmunzeln gefunden, auch wenn das Thema eher traurig ist :D

Werden Sie muslimischer Migrant !

1. Begeben Sie sich illegal nach Pakistan, Marokko, Ägypten oder in die Türkei. Sorgen Sie sich nicht um Visa, Zollgesetze und sonstige Lächerlichkeiten!

2. Wenn Sie angekommen sind, fordern Sie erstmal umgehend von Ihrer Kommune Ihrer Wahl eine kostenlose medizinische Versorgung für sich und Ihre Familie. Achtung: Bestehen Sie darauf, dass alle Mitarbeiter der Krankenkasse Deutsch sprechen und die Kliniken Ihr Essen nur so vorbereiten, wie Sie es aus Deutschland gewöhnt sind. Kritik an Ihrem Verhalten weisen Sie empört als »rassistisch« zurück.

3. Bleiben Sie Deutschland/Österreich auch in der neuen Heimat treu und hängen Sie deutsche/österreichische Fahnen in Ihr Fenster oder an Ihr neues Auto. Apropos: Verlangen Sie nachdrücklich einen Führerschein. Eine Versicherung brauchen Sie nicht zum Fahren, die benötigen nur Einheimische.

4. Sprechen Sie zuhause nur Deutsch und sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder es genauso machen. Bestehen Sie unbedingt darauf, dass alle Formulare, Anfragen und Dokumente für Sie übersetzt werden.

5. Fordern Sie, dass im Musikunterricht Ihrer Kinder ab sofort westliche Popmusik eingeführt wird. Verlangen Sie die Einrichtung einer Marienkapelle.

6. Lassen Sie sich nicht diskriminieren! Organisieren Sie Protestzüge gegen Ihr Gastland und dessen Einwohner und gegen die Regierung, die Sie ins Land gelassen hat! Billigen Sie Gewalt gegen Nicht-Christen und Nicht-Europäer.

7. Setzen Sie durch, dass Ihre Frau textilfrei baden und leicht bekleidet einkaufen gehen darf!

8. Beachten Sie keine Hinweise oder gar Zurechtweisungen der einheimischen Polizei oder Justiz! Diese hat Ihnen gar nichts zu sagen! Machen Sie den Betreffenden klar, dass für Ihre Gesetzestreue nur ein deutscher katholischer Geistlicher zuständig ist.

9. Überzeugen Sie den Bürgermeister Ihres Wahlortes vom Wohlklang sonntäglicher Kirchenglocken.

10. Gehen Sie gegen unchristliches Brauchtum in Kindergarten und Schule vor! Regen Sie an, statt Ramadan künftig Ostern und Weihnachten zu feiern.

11. Beschweren Sie sich vehement, wenn es in Ihrer Kantine oder beim Grillfest keine Schweinshaxe gibt!

12. Suchen Sie sich Verbündete! Bitten Sie liberale Politiker und Journalisten, Ihren »Menschenrechten« Nachdruck zu verleihen.
 

umsteiger

Erfahrenes Mitglied
22.01.2012
3.454
49
56
Berlin
www.kanzlei-woicke.de
Glaub´ mir, ich gehe nicht zum Lachen in den Keller! Aber ich kann über diese Art von Witzen inzwischen nicht mal mehr Schmunzeln. Dafür tauchen sie in der letzten Zeit einfach zu viel auf. Kommt der Cousin meiner +1 doch vorgestern zu Besuch und präsentiert zum Aufheitern erst mal ein paar neue Bilderwitze auf seinem iphone - das Eingangstor von Auschwitz, darunter der Titel "Brennpunkt Familie." So ging´s weiter. Er war regelrecht konsterniert, dass wir das nicht lustig fanden.

Wie wär´s denn damit?

1. Leben Sie als Nachkomme türkischer Einwohner in dritter Generation in Deutschland! Gehen Sie einem Job in einer Versicherung nach, fahren Sie einen Volkswagen, sprechen Sie besser Deutsch als Türkisch, schauen Sie regelmäßig die Fußball-Bundesliga und lassen Sie sich in regelmäßigen Abständen fragen, ob sie denn zurück in ihre Heimat wollen!

2. Freuen Sie sich als Türke über freie Plätze in Ihrer unmittelbaren Umgebung in ansonsten überfüllten Nahverkehrsmitteln!

3. Nehmen Sie es der Familie ihrer deutschen Freundin nicht übel, dass sie Sie nicht bei sich zu Hause haben - und schon gar nicht Ihre Familie kennen lernen wollen! Das ist nicht persönlich gemeint. Es ist nur so: Na ja, Sie sind Türke!

4. Bedanken Sie sich bei Ihren deutschen Gastgebern, dass diese die besten Jobs für Sie reserviert haben! Müll abzuführen und Toiletten zu reinigen, ist cool.

5. Wundern Sie sich nicht über demotivierte Lehrer und überfüllte Klassen! Wichtig ist nicht, was Ihr Kind lernt, sondern dass es tagsüber von der Straße ist!
 
Zuletzt bearbeitet:
M

Mr.Burns

Guest
Der Gast hat sich i.d.R. schon als ein guter Gast etabliert, hat aber seine Kinder leider sehr schlecht erzogen. Die Frage ist also eher, schmeisst man jetzt die bösen Kinder raus, obwohl sie ihr ganzes Leben hier als Gäste verbracht haben? Aber irgendwas muss man ja tun, sonst reproduziert sich das Problem von selber und wächst sogar.

Interessanter Ansatz und sollte weitergedacht werden.

Wenn Du von "bösen Kindern" sprichst, dann meinst Du wohl kriminelle Ausländer der zweiten Generation, richtig? Dann sagst Du, dass sich, wenn nichts geschieht, das Problem (=krimineller Ausländer) reproduziert. Auf Deutsch, der kriminelle Ausländer bekommt Kinder (reproduziert sich) und diese sind auch wieder kriminelle Ausländer.

Es scheint sich also um ein genetisches Problem zu handeln.

Könnte man jetzt nicht durch geeignete Maßnahmen (Sterilisation, Kastration, Zuchtauswahl, Gentechnik) das Problem der Vermehrung (Reproduktion) lösen?

Die Träger des kriminellen Gens müßte man entsprechend kennzeichnen beispielsweise mit einer leicht auffindbaren Tätowierung ("Achtung! Träger eines kriminellen Gens").
 
Moderiert:

TheDude666

Erfahrenes Mitglied
02.05.2012
2.543
451
ARN
Es scheint sich also um ein genetisches Problem zu handeln.
Billige Polemik. Die Wahrscheinlichkeit ist um ein vielfaches höher, dass Kinder aus Prekariatsverhältnissen diesen Lebensstil fortsetzen. Unabhängig von der Nationalität.
 

Ice_B

Erfahrenes Mitglied
22.11.2011
2.244
1
Münchener Outback
Interessanter Ansatz und sollte weitergedacht werden. Wenn Du von "bösen Kindern" sprichst, dann meinst Du wohl kriminelle Ausländer der zweiten Generation, richtig? Dann sagst Du, dass sich, wenn nichts geschieht, das Problem (=krimineller Ausländer) reproduziert. Auf Deutsch, der kriminelle Ausländer bekommt Kinder (reproduziert sich) und diese sind auch wieder kriminelle Ausländer.

Es scheint sich also um ein genetisches Problem zu handeln.

Könnte man jetzt nicht durch geeignete Maßnahmen (Sterilisation, Kastration, Zuchtauswahl, Gentechnik) das Problem der Vermehrung (Reproduktion) lösen?

Die Träger des kriminellen Gens müßte man entsprechend kennzeichnen beispielsweise mit einer leicht auffindbaren Tätowierung ("Achtung! Träger eines kriminellen Gens").

Das ist doch Schmarrn. SOlche Dinger kommen immer gern, wenn man nicht weiter weiss, gell?
Zum Thema:

Es wird halt immer gern verallgemeinert, was einem die Beschreibung vereinfacht. Ich denke jeder weiss, dass es sich um Minderheiten handelt. Aber eben diese Minderheiten sind der Grund, warum sich der Großteil der Bevölkerung auf Bahnhöfen nicht so sicher fühlt wie auf anderen öffentlichen Plätzen und warum Teile der Bevölkerung bestimmte Stadtteile meiden.
Ich bin auch dafür, dass man die Toleranzschwelle auf Null fährt und alle rausschmeisst, die hier straffällig werden. Ganz gleich welcher Konfession. Ich bin auch dafür, das Grundrecht auf Asyl aus dem Grundgesetz zu streichen und das Ganze einfachgesetzlich zu regeln, um auch den Instanzenweg deutlich zu verkürzen. paulraum hatte u.a. von Singapur gesprochen und Anhäufungen von Expats in anderen Staaten. Ja, das gibts, kenne ich auch nach einem Jahr Saudi Arabien und einem Jahr Ägypten. Aber das sind grundverschiedene Sachen. Die von Dir angesprochen Expats wandern nicht in die Sozialsysteme ein. Ganz im Gegenteil, man lebt autark, weil man dort, zumeist als Entsandter großer Firmen; sein Geld verdient. Diese Gruppe gibt es in Deutschland auch. Auch ist meiner Ansicht nach jeder willkommen, der hier ehrlich ein neues Zuhause sucht und nicht nur die Sozialleistungen im Auge hat (was auch Asylbewerber mit einschliesst). Wer wandert denn hier, im Gegensatz zu Singapur, zum Beispiel ein? Da fallen mir sofort die russischen Kontingentflüchtlinge ein (bis jetzt so ca. 2 Mio Aussiedler). Da werden jetzt noch Anträge auf Einbürgerung der kurz vorm Ableben stehenden Oma gestellt, um nach D zu kommen. Was ist denn mit den anatolischen Arbeitern zu Zeiten des Wirtschaftswunders, die eigentlich nicht so lange bleiben sollten, aber geblieben sind und ihre Rotzlöffel nicht in den Griff kriegen (Almanjis)?
Es wurden durch die Politik Fehler gemacht, oh ja. Aber jetzt die Augen zu verschließen hilft auch nicht der breiten Masse der Ausländer, die hier normal leben, denn diese kommen durch die Wenigen Stinkstiefel mit in Verruf. Und das ist das eigentliche Problem.
Also, was machen wir? Weiterhin mit einer gewissen Ignoranz zu erzählen, dass es nur Minderheiten sind (was ja auch stimmt) und dadurch hoffen, dass sich keiner mehr drum kümmert? Oder wird es langsam Zeit sich dem Probem anzunehmen?
Es dauert im Übrigen nicht mehr lange, da haben wir hier Zustände wie in den Pariser Vororten. Und was dann passiert möchte ich mir nicht ausmalen. Aber es muss wohl noch schlimmer werden, unsere Politik reagiert ja nur anstatt zu agieren.

Just my 2 cents
 
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Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.616
187
Oh mein Gott,

seid ihr alle wirklich so beschränkt? Wir schreiben das Jahr 2013, nicht 1933......

Die Gesetze sind so wie sie sind von uns als Gesellschaft so gewollt. Da sind wir wieder bei der Demokratie, die Mehrheit in D möchte einen entsprechenden Sozialstaat, also hilft kein meckern.

Entweder müsst ihr politisch etwas ändern oder gehen.......

Das sind doch die Argumente wenn man ihr auf der stärkeren Seite steht, dann wird ja auch alles mit der Demokratie und dem Wunsch der Mehrheit gerechtfertigt,
 

Ice_B

Erfahrenes Mitglied
22.11.2011
2.244
1
Münchener Outback
Gegen den Sozialstaat sagt ja auch keiner was, aber wer sagt denn, dass wir für alles und jeden bezahlen sollen? Manchmal muss eben nachgearbeitet werden.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.616
187
Gegen den Sozialstaat sagt ja auch keiner was, aber wer sagt denn, dass wir für alles und jeden bezahlen sollen? Manchmal muss eben nachgearbeitet werden.

Naja aber das System ist so wie es ist politisch und somit demokratisch so gewollt - mit anderen Worten "Wir wollen das so".
 

Triple3

Erfahrenes Mitglied
19.03.2009
2.483
1
FRA
Gegen den Sozialstaat sagt ja auch keiner was, aber wer sagt denn, dass wir für alles und jeden bezahlen sollen? Manchmal muss eben nachgearbeitet werden.

Was glaubst Du, wie lange eine Partei / ein Politiker in D Chancen auf eine Mehrheit hat, wenn sie öffentlich fordert, Sozialleistungen drastisch zu kürzen? Das dürfte, gerade wenn es CDU oder FDP fordern, eher einen Bürgerkrieg geben als sozialen Frieden.

Ob es einem gefällt oder nicht: Die Mehrheit in D will das halt so.
 
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wolfgang

Guest
Immer wieder lustig zu sehen, wie klein und beschränkt die Welt so mancher (angeblicher) Vielflieger doch ist.

Ach ja, Grüße aus dem entspannten Stuttgart mit seinen knapp 40% Migranten.
:D
 

TheDude666

Erfahrenes Mitglied
02.05.2012
2.543
451
ARN
Naja aber das System ist so wie es ist politisch und somit demokratisch so gewollt - mit anderen Worten "Wir wollen das so".
Solange keine etablierte Partei mit vernünftigem Wahlprogramm zur Verfügung steht ist es leicht zu sagen "Wir wollen das so". Ich will es nicht, finde mich aber bei den etablierten Parteien nicht wieder.
 

Triple3

Erfahrenes Mitglied
19.03.2009
2.483
1
FRA
Solange keine etablierte Partei mit vernünftigem Wahlprogramm zur Verfügung steht ist es leicht zu sagen "Wir wollen das so". Ich will es nicht, finde mich aber bei den etablierten Parteien nicht wieder.

Die Mehrheit der Leute findet sich dort aber wieder... ergo kann auf Dein Einzelschicksal ;) keine Rücksicht genommen werden.
 

Ice_B

Erfahrenes Mitglied
22.11.2011
2.244
1
Münchener Outback
Naja aber das System ist so wie es ist politisch und somit demokratisch so gewollt - mit anderen Worten "Wir wollen das so".

Grundsätzlich richtig. Aber würdest Du behaupten, dass "wir" auch wollten, dass Griechenland den Euro bekommt (natürlich ohne angelogen zu werden), dass wir es auch wollten, dass Schengen gen Süden und Osten erweitert wird und dadurch der Kriminalität Tür und Tor geöffnet wird?

Ich denke, wir gehen alle konform und denken das Gleiche. Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier ein einziger User nicht der Ansicht ist, dass dieses "marodierende Gesocks" als Deutsche in den Knast und als Ausländer abgeschoben gehört. Alle anderen sind herzlich willkommen. Und die Minderheitendiskussion ist deswegen eigentlich schon überflüssig :D
 

Ice_B

Erfahrenes Mitglied
22.11.2011
2.244
1
Münchener Outback
Was glaubst Du, wie lange eine Partei / ein Politiker in D Chancen auf eine Mehrheit hat, wenn sie öffentlich fordert, Sozialleistungen drastisch zu kürzen? Das dürfte, gerade wenn es CDU oder FDP fordern, eher einen Bürgerkrieg geben als sozialen Frieden.

Ob es einem gefällt oder nicht: Die Mehrheit in D will das halt so.

Wer hat denn gesagt, dass Sozialleistungen im Allgemeinen gekürzt werden sollen? Ich habe nur eingeworfen, dass man hier nicht jeden durchfüttern kann und sich auch der Sozialstaat wehren können sollte ( :confused: Scheiss Satz )
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.616
187
Solange keine etablierte Partei mit vernünftigem Wahlprogramm zur Verfügung steht ist es leicht zu sagen "Wir wollen das so". Ich will es nicht, finde mich aber bei den etablierten Parteien nicht wieder.

Demokratie Baby - ich kenne das Problem zur genüge.

Gründe deine eigene Partei.
Finde dich damit ab.
Wander aus.

Ich habe mich für Punkt zwei entschieden.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.616
187
Grundsätzlich richtig. Aber würdest Du behaupten, dass "wir" auch wollten, dass Griechenland den Euro bekommt (natürlich ohne angelogen zu werden), dass wir es auch wollten, dass Schengen gen Süden und Osten erweitert wird und dadurch der Kriminalität Tür und Tor geöffnet wird?

Ich wollte das nicht. "Wir" hingegen schon.

Du und ich schaffen aber keine demokratisch gewählte Mehrheit, somit müssen wir das wohl hinnehmen.
 

Ice_B

Erfahrenes Mitglied
22.11.2011
2.244
1
Münchener Outback
Immer wieder lustig zu sehen, wie klein und beschränkt die Welt so mancher (angeblicher) Vielflieger doch ist.

Ach ja, Grüße aus dem entspannten Stuttgart mit seinen knapp 40% Migranten.
:D

Da könnte die Seite der beschränkten Welt aber auch behaupten: Immer lustig zu sehen, wie beschränkt die Sichtweise der Leute ist, die auf der rosa Wolke mit dem Arsch im Trockenen sitzen.

Oder?
 
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SLS

Gesperrt
07.01.2013
136
0
Oh mein Gott,
haben wir überhaupt noch wirklich die Wahl? Fragt man dich, ob du jedes Jahr zum TÜV möchtest? Fragte man dich, ob du den Euro wolltest? Fragte man dich ob überhaupt?
Keiner fordert etwas anderes als eine feste und korrekte Demokratie und einen fairen Sozialstaat. Gehe anstatt ausweichlich zu argumentieren doch lieber auf das Posting im Detail über dir ein.

Ich würde sicherlich nicht rechts wählen, aber 20% der Franzosen sind anscheinend so verzweifelt, daß sie dies eben 2012 schon taten. Mir sind Franzosen eigentlich nicht als besonders fremdenfeindlich bekannt, jedoch kann man in Frankreich leicht ablesen, was sich zukünftig vermutlich auch bei uns abzeichnen wird, wenn wir nichts dagegen tun. Möchtest du Zustände wie schon inzwischen in vielen französischen Kleinstädten und Vororten großer Städte?

Dort finden Ehrenmorde statt, ebenso Schießereien, wie wir sie nur aus Filmen kennen. Dies findet bei uns ebenfalls statt, aber dort regelmäßig. Die Polizei traut sich in viele Viertel nicht mehr hinein und hält sich raus. Hier soll es soetwas auch geben, dort gibt es soetwas jedoch deutlich häufiger. Zu Silvester 2012/13 wurden in vorwiegend muslimisch geprägten Vierteln direkt in der "weißen" Nachbarschaft 1200 Autos angezündet. Französische muslimische Migranten bekannten sich via Youtube schon stolz dazu. Etwas davon in der Zeitung mitbekommen? Vielleicht ein kleiner Artikel, weil es für französische Verhältnisse nichts mehr besonderes ist und genau dort ist Frankreich schon angekommen.

Frankreich ist ein sehr gutes Indiz dafür, wo das alles hinführen kann, wenn man die Problematik weiterhin ignoriert und hofft, daß sich die neunte oder zehnte Generation schon integrieren wird!
Und genau deshalb sollte bei uns in Deutschland dagegengesteuert werden. Das schafft man nicht durch kostenlose und gutgemeinte Sprachkurse oder Dialoge in irgendwelchen Stadtteilhäusern und man gemütlich einen Tee trinkt.

Sozialstatt?
Gerne, aber gerecht und gekonnt !
 
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Triple3

Erfahrenes Mitglied
19.03.2009
2.483
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FRA
Ich habe nur eingeworfen, dass man hier nicht jeden durchfüttern kann und sich auch der Sozialstaat wehren können sollte ( :confused: Scheiss Satz )

Schon klar. Aber auch dafür gilt, was ich schrieb: Das bekommst Du nicht durchgesetzt. Erinnere Dich mal an den Aufschrei in diesem Land, als der Vorschlag kam, Hartz IV Empfänger, Asylanten, usw. stärker zu kontrollieren. Da kam dann gleich der linke Hammer der Kategorie "Sch:censored: Überwachungsstaat, Nazis, usw.". :rolleyes:

Nicht falsch verstehen. Ich teile ja Deine Einschätzung, aber sage nur: Dafür findest Du in diesem Land keine Mehrheit. Die Diskussion wird auch nicht sachlich geführt sondern rein idealistisch / Klassenkampf mäßig.
 

Ice_B

Erfahrenes Mitglied
22.11.2011
2.244
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Münchener Outback
Ich wollte das nicht. "Wir" hingegen schon.

Du und ich schaffen aber keine demokratisch gewählte Mehrheit, somit müssen wir das wohl hinnehmen.

Ja, müssen wir. Aber die Frage muss lauten, ob zur Demokratie ausser dem "politischen Willen der übergeordneten Führung" nicht auch Wahrheit gegenüber der Bevölkerung gehört. Und spätestens dieser Punkt lässt mich doch leicht zweifeln, ob es nicht doch ab und zu Unterschiede zwischen dem Willen des Volkes und der Volksvertreter gibt? Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.