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Also ich finde eine solche Kritik übertrieben. Die FIFA ist, trotz aller Kritik und Korruption, immer noch ein Nonprofit. Der Großteil der Einnahmen fließt in die Sportförderung - u. a. in Ländern, wo Fußball keine kommerzielle Relevanz hat und wo es ohne FIFA gar keinen organisierten Fußball gäbe. Aber auch der DFB bekommt Geld von der FIFA.Anyway, das Problem bei der WM ist die Fifa, die will überall mitverdienen
Beispiel: Hätte EATALY die Lizenz gekauft, wollte die Fifa z.B. bei einer Verkaufte Pasta ihren Anteil von 22 USD oder 4 USD bei 0,5lt Wasser, einfach Crazy
Es ist deshalb aus meiner Sicht überhaupt nicht verkehrt, dass gerade die FIFA bei einem Ultra-Premium-Event wie eine WM den Besuchern sehr tief in die Taschen greift - das Geld landet großteils nicht auf dem Privatkonto von Herrn Infantino, sondern fließt genau in die Förderung des Sports, der bei diesem Event zelebriert wird.
Was ähnliches hat man vor kurzem bei Olympia erlebt - auch das IOC wird sehr gerne für seine Geldgier kritisiert. Nur: als das IOC nachgedacht hat, Schlittensport aus dem Olympia-Programm zu nehmen, hieß es plötzlich, das sei eine Katastrophe für den Sport - weil z. B. ein erheblicher Teil der Finanzierung des Bobsports vom IOC kommt!
Die Organisation FIFA und ihr Chef mögen unsympathisch sein, aber sie tun schon ihren Job.

