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Natürlich sagt sich das alles so aus dem sicheren Stuhl vor dem PC/Laptop.
Wenn es wirklich so war, dann war die Copilotin bei ihrem ersten Flug mit Ihrem Boss als Captain, mit den Fluggästen. Sorry, da stehst Du nicht einfach auf und sagst "Tschüss". Du bist froh, dass Du einen Platz vorne rechts hast. Du bist froh, wenn Du den Flug ohne Anschiss überstehst und ob Du Dich in dieser Situation wirklich trauen würdest, Deinem erfahrenen Vorgesetzten in Beruf und im Cockpit wirklich so selbstbewusst zu widersprechen... das sei mal dahingestellt.
Macht die unsäglichen Fehler des Piloten nicht besser. Aber wie schon geschrieben. Eine unheimliche Verkettung von Umständen - wie eigentlich immer in solchen Situationen.![]()
Wie erfahren er war hat man ja gesehen - bzw wozu es geführt hat.
Ich selbst hätte in Reihe Null landen können, wenn ich die FQ, auf vielfachen Kundenwunsch, gepackt hätte.
Generell bin ich niemand, der jegliche Anweisung von Vorgesetzten stur befolgt. Das ist natürlich nicht immer Vorteilhaft.
Ich bin erst 22, aber gerade deswegen würde ich alles tun, um nicht so unfassbar unnötig das Leben lassen zu müssen. Weil ich nicht den Mund aufbekomme und jegliche Anweisungen befolge.
Und jetzt bitte bitte nicht auf jugendliche Überheblichkeit berufen. Ich habe natürlich auch Fehler gemacht, aber bei sowas bin ich mir sicher es liefe anders.
Dennoch muss ich Dir beipflichten. Es ist kein leichter Weg bis Reihe Null. Und gerade bei diesem Flug zu widersprechen fällt nicht leicht.
Man könnte jetzt natürlich noch hinterfragen, warum ein Neuling eine so knappe Route, bei einem so wichtigen Flug, überhaupt fliegt.
Und auch die Verkettung von Umständen ist zweifelsfrei richtig. Es geht nicht immer gut. So hart es klingt.