OS: AUA überlegt Ende für Essen auf Kurzstrecken

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SQ325

Erfahrenes Mitglied
11.10.2011
3.227
10
SIN
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Es geht nicht darum, ob der gut schmeckt, sondern um den Eindruck/das Gefuehl, den er hinterlaesst. Gerade bei Seltenfliegern hoere ich oft auch noch nach Jahren, wie sie z.B. noch nach Jahren von SQ (User SQ325 aufgepasst!) schwaermen: "Das war so toll, die sind mehrmals waehrend des Fluges mit Wasser und Saeften gekommen, ich wuerde immer wieder mit denen fliegen, auch wenn es etwas mehr kostet". (Kostenpunkt fuer SQ: 0,xx cent).

1. Wir sind auf der Kurzstrecke.

2. SQ kaempft ebenfalls mit der guenstige LCC Konkurenz. Der Kunde bucht "mehrmals waehrend des Fluges mit Wasser und Saeften gekommen" nur wenns preislich attraktiv ist. Und das nicht nur in Europa.
 

SQ325

Erfahrenes Mitglied
11.10.2011
3.227
10
SIN
Also der CEO von TK hat einmal gesagt (habe ich hier an anderer Stelle schonmal zitiert), dass ein besseres Essen fuer ihn die kostenguenstigste Methode ist, sich vom Wettbewerb zu differenzieren. Der Erfolg gibt ihm Recht! (auch wenn der Erfolg sicher nicht nur am Essen liegt, aber der Erfolg zeigt, dass da das Mgmt anscheinend an ein, zwei Stellen doch auf die richtigen Dinge achtet).

Der Erfolg von TK (und auch EK/EY etc.) beruht sicherlich nicht auf der (anscheinend) besseren Qualitaet des Essens. Es ist eine Kombination aus Preis und Produkt.
Was gibts den bei TK auf der Kurzstrecke an Verpflegung?

Was die Suchmaschinen betrifft: Klar schaue ich da auch rein. Aber damit verschaffe ich mir "nur" einen Ueberblick ueber Preisstruktur und vorhandene connections zum gewuenschten Zeitpunkt. Am Ende geht es dann aber um Produkt, Preis und time slot.

Wie gesagt wir sind auf der Kurzstrecke. Wir wissen alle was die Konkurenz (in Europa) bietet. Aehnlich mueden Knabberkram.

Gebt doch endlich zu, das keiner von euch einen Flug wegen dem Soletti-Mix gebucht hat. Auch nicht wegen einem Broetchen das es bei Airline X gibt und bei Y nicht.
 

olip

Erfahrenes Mitglied
04.01.2013
1.417
703
Darmstadt
So stellt sich der Experte das vor, einbauen tun diese Ausrüstung aus der Ditech-Konkursmasse dann die Praktikanten bei der OS Technik oder wie?

Es hat viele Gründe warum die Luftfahrt so sicher ist - und die Zertifizierung von Teilen und Prozessen steht hier ganz weit oben.

Man könnte diese Geräte ja auch ans Gate stelllen, dann muss man die Zeitung halt runterladen, bevor man einsteigt und hat nicht das Problem mit der Zulassung.
 

SQ325

Erfahrenes Mitglied
11.10.2011
3.227
10
SIN
In dem Zusammenhang passt es ja auch gut, dass OS die Flüge nach IST komplett zum Winterflugplan aussetzt und TK mit großem Gerät nach VIE kommt. Klar, da sind auch viele Umsteiger dabei, aber wenn ich die Wahl hätte, mit TK in Y nach IST zu fliegen, wo ich ein wirklich brauchbares Essen (kenne TK nur aus der C, aber was ich bei den Fotos vom Bordessen sehe ist Y nicht viel schlechter, nur auf Plastikgeschirr) oder mit OS (wo ich bei 3 Stunden Flugzeit einen Soletti Mix oder künftig nix bekomme), dann fällt die Entscheidung aus meiner Sicht leicht, auch wenn TK vielleicht 50 EUR teurer wäre.

TK macht den Feeder und OS muss mit O&D leben. Unterschiedliche Vorraussetzungen. Und leider vermutlich auch unterschiedliche Kostenstruktur.



Man muss auch gleichzeitig aufpassen, dass man das Markenimage nicht kaputt macht. Bisher waren Austrian und Swiss eher die kleinen Airlines mit verhältnismäßig gutem Service. Wenn man da plötzlich auf billig macht, dann vergisst das der Kunde nicht so schnell.
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Genau den Weg scheint OS jetzt gehen zu wollen: Billig können die aufgrund der Kostenstruktur eigentlich nicht und werden U2 oder FR auch nicht erreichen

Fakt ist, das die Kosten von OS zu hoch sind. Nun gibt es drei Wege: Kosten runter oder Preise hoch oder eine Kombi aus Beidem. Ich wuerde sagen Pest oder Cholera. Preise hoch akkzeptiert der Kunde nicht, Kosten runter akkzeptiert der Kunde nicht. So, nun was?
 

hansiflyer

Erfahrenes Mitglied
10.12.2012
2.183
5
BER
Gebt doch endlich zu, das keiner von euch einen Flug wegen dem Soletti-Mix gebucht hat. Auch nicht wegen einem Broetchen das es bei Airline X gibt und bei Y nicht.

Ich buche bewusst Gesellschaften bzw. Tarife, bei denen der Bordservice inklusive ist. Warum? Wenn ich einen Flug buche, weiß ich noch nicht, ob ich im Flugzeug Durst bekomme oder nicht. Aber wenn ich etwas trinken will, will ich nicht erst nach der Geldbörse suchen und Kleingeld zählen. Das nervt. Auch wenn es unterm Strich vielleicht billiger wäre, nur bei Bedarf mal einen Becher Wasser zu kaufen oder sich vor dem Einsteigen noch am Automaten was zu holen. Und ich denke, da bin ich nicht der Einzige.
 

flysurfer

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06.03.2009
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www.vielfliegertreff.de
Und ich denke, da bin ich nicht der Einzige.

Da ist viel Psychologie im Spiel.

Zu einem Friseur, der 10 Euro für den Haarschnitt und dann für ein Glas Wasser noch einmal 2 Euro nimmt, gehe ich wohl kein zweites Mal. Zu einem, der 15 Euro nimmt, mir den Mantel abnimmt und mir beim Hinsetzen gleich ein kostenloses Getränk anbietet, gehe ich vermutlich eher wieder.

Der Witz dabei: Auch wenn beide Friseure exakt gleich gut arbeiten und Friseur 1 im Endeffekt 3 Euro günstiger war, ist es wahrscheinlich so, dass ich Arbeit von Friseur 2 gelungener empfinden würde: Erstens, weil er teurer war und man vom Bauchgefühl bei zwei Produkten stets erst einmal das teurere für das bessere hält. Zweitens weil ich mich dort wohlgefühlt habe und nicht ausgenommen (2 EUR für ein Glas Wasser?!).

Übrigens: Permanent Kaufentscheidungen treffen zu müssen, ist Stress, denn wenn's ums Geld geht, muss man aufpassen. Eine Flugreise ist für die meisten Menschen aber auch so schon stressig genug, da kommt es nicht gut, wenn man von der Gepäckaufgabe über die Sitzplatzauswahl bis zum Check-in, der Bezahllounge und dem Essensangebot am Flughafen und an Bord ständig gefordert wird, das richtige Angebot zu wählen oder abzulehnen, zu entscheiden, ob man das wirklich braucht oder nicht, ob das Angebot fair ist oder nicht, ob man etwas übersehen hat oder nicht. Genau deshalb buchen viele Menschen all-inclusive – sie wollen sich genau diesen Stress im Urlaub ersparen, und sie wollen (unangenehme) Überraschungen vermeiden.

Kundenzufriedenheit ist ein wichtiger Faktor, und den stellen Airlines (und andere Anbieter) leichtfertig aufs Spiel, wenn sie jeden Handgriff und jedes Detail nur noch gegen optionale Zuzahlung freigeben. Das erzeugt bei vielen Kunden kognitive Dissonanz. Der Preis eines Produkts besteht eben nicht nur aus dem Eurowert, den der Anbieter verlangt. Er besteht auch darin, was dem Kunden an Arbeit, Nachdenken und Aufwand zugemutet wird, damit er das Produkt sinnvoll nutzen kann. Wer für jedes eigentlich selbstverständliche "Extra" (zum Beuspiel Check-in bei einer lebenden Person, Wasser an Bord, Handgepäck mitnehmen, Sitzplatz auswählen, Gepäck aufgeben usw.) einen Aufpreis verlangt, braucht sich nicht wundern, wenn er am Ende nur noch Maximiererkunden hat, die sich ihrerseits einen Sport daraus machen, das Aufpreissystem zu schlagen (etwa, indem sie mit 7 Schichten Klamotten am Körper boarden). Normalen Kunden, gerade auch Gelegenheitskunden, ist das ständige Bezahlen und vergleichen und entscheiden zu stressig, die gehen mit keiner guten Erfahrung aus der Sache raus, sind also grundsätzlich bereit, etwas anderes auszuprobieren, das ihnen mehr "peace of mind" verspricht – sofern es etwas anderes gibt.
 
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SQ325

Erfahrenes Mitglied
11.10.2011
3.227
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SIN
.......Übrigens: Permanent Kaufentscheidungen treffen zu müssen, ist Stress, denn wenn's ums Geld geht, muss man aufpassen. Eine Flugreise ist für die meisten Menschen aber auch so schon stressig genug, da kommt es nicht gut, wenn man von der Gepäckaufgabe über die Sitzplatzauswahl bis zum Check-in, der Bezahllounge und dem Essensangebot am Flughafen und an Bord ständig gefordert wird, das richtige Angebot zu wählen oder abzulehnen, zu entscheiden, ob man das wirklich braucht oder nicht, ob das Angebot fair ist oder nicht, ob man etwas übersehen hat oder nicht. Genau deshalb buchen viele Menschen all-inclusive – sie wollen sich genau diesen Stress im Urlaub ersparen, und sie wollen (unangenehme) Überraschungen vermeiden.

Die Marktanteile die LCC's in Europa in den letzten 10 Jahren erreicht haben, zeigen aber das der Kunde wohl sehr gut damit umgehen kann obige Entscheidungen zu treffen. Und er zeigt auch, das eine erhebliche Anzahl von Passagieren auf Frills offensichtlich ganz gut verzichten kann.

Der Kundenkreis, der die Bequemlichkeit einer All-In Airline schaetzt ist auf der Kurzstrecke deutlich kleiner geworden.


Kundenzufriedenheit ist ein wichtiger Faktor, und den stellen Airlines (und andere Anbieter) leichtfertig aufs Spiel, wenn sie jeden Handgriff und jedes Detail nur noch gegen optionale Zuzahlung freigeben. Das erzeugt bei vielen Kunden kognitive Dissonanz. Der Preis eines Produkts besteht eben nicht nur aus dem Eurowert, den der Anbieter verlangt. Er besteht auch darin, was dem Kunden an Arbeit, Nachdenken und Aufwand zugemutet wird, damit er das Produkt sinnvoll nutzen kann. Wer für jedes eigentlich selbstverständliche "Extra" (zum Beuspiel Check-in bei einer lebenden Person, Wasser an Bord, Handgepäck mitnehmen, Sitzplatz auswählen, Gepäck aufgeben usw.) einen Aufpreis verlangt, braucht sich nicht wundern, wenn er am Ende nur noch Maximiererkunden hat, die sich ihrerseits einen Sport daraus machen, das Aufpreissystem zu schlagen (etwa, indem sie mit 7 Schichten Klamotten am Körper boarden). Normalen Kunden, gerade auch Gelegenheitskunden, ist das ständige Bezahlen und vergleichen und entscheiden zu stressig, die gehen mit keiner guten Erfahrung aus der Sache raus, sind also grundsätzlich bereit, etwas anderes auszuprobieren, das ihnen mehr "peace of mind" verspricht – sofern es etwas anderes gibt.

Der Spagat besteht darin Kundenzufriedenheit zu erreichen und gleichzeitig dabei die Kosten zu decken. Und da beginnt das Problem....
 

flysurfer

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06.03.2009
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Die Marktanteile die LCC's in Europa in den letzten 10 Jahren erreicht haben, zeigen aber das der Kunde wohl sehr gut damit umgehen kann obige Entscheidungen zu treffen. Und er zeigt auch, das eine erhebliche Anzahl von Passagieren auf Frills offensichtlich ganz gut verzichten kann.

Das ist nicht richtig. LCC bedeutet nämlich nicht, die Kunden bei jeder Gelegenheit extra zur Kasse zu bitten. LCC bedeutet, mit niedrigen Kosten zu operieren. Das Börsenkürzel von US Airways nach dem Merger mit America West lautete LCC. Aus gutem Grund. US Air war danach weiterhin eine Full-Service-Airline mit Hubs, mehreren Klassen, Lounges und Allianzmitgliedschaft. Tatsächlich wurde der Service sogar erst einmal deutlich aufgewertet.

Es gibt recht wenige Airlines, die sich jede Kleinigkeit extra bezahlen lassen, und die haben dann den entsprechenden Kundenkreis, etwa sportsmäßige Maximierer, die dann mit 7 Lagen Kleidung am Körper einchecken. Eine AUA hat jedoch andere Kunden, und diesen Kundenstamm zu verärgern, indem sie auf das System Ryanair umstellen, wäre sehr dumm. Die Hoffnung, dafür Kunden von Ryanair zu bekommen, wäre sogar noch dümmer.

Es wurde vorhin ja bereits erläutert: Marken haben bestimmte Kunden, die von ihrer Marke bestimmte Dinge erwarten. Siehe Jaguar. Aus Jaguar ein Günstigauto zu machen, nur weil Günstigautos in Europa Marktanteile gewonnen hatten, war eine Schnapsidee.
 

flysurfer

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06.03.2009
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Der Spagat besteht darin Kundenzufriedenheit zu erreichen und gleichzeitig dabei die Kosten zu decken. Und da beginnt das Problem....

Klar, das geht am besten über eine Pleite, vorher geben auch die Mitarbeiter in der Regel nicht nach, weil sie verständlicherweise keinen radikalen Strukturwandel wollen. Bei LX hat es geklappt, OS ist immer noch in der Schwebe.
 
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H

HGFan

Guest
Ich muss sagen vom Catering ist die Swiss schon mal deutlich was anderes als VO!
Gut in der früh ein Kipferl nach ZRH war wenig dafür so ein Stangerl mit Wurst und so ner Sauce drinnen war sehr lecker.
VO ist in meinen Augen halt genauso ein Billigflieger wie HG. Jeder "$&("$& kostet extra und man bekommt genauso nix zu essen wie beim anderen auch.
Ob ich jetzt mit VO fliege oder mit HG ist auch schon egal. So wie am anfang ist es halt schon lange nicht mehr....
 

sehammer

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08.06.2011
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2.431
LOWW / LOWG / LOGI / LOXZ / LOKW
VO ist in meinen Augen halt genauso ein Billigflieger wie HG.
Bis auf die fehlende C sehe ich bei HG im Basisprodukt keine Elemente eines Billigfliegers wie FR. Es gibt Snacks/Essen, Getränke und Zeitungen, weitgehend freie Sitzplatzwahl ohne Aufpreis für Standardsitze. Zudem Check-In am Flughafen ohne Aufpreis, Hotline ohne große Extrakosten, Mailkontakt, etc etc.
 
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Farscape

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24.09.2010
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34
Wien
Heute weiss jeder Flugast, das es auf Kurzstrecken in Y maximal ein Broetchen gibt. Das ist lange Realitaet. Bordverpflegung im alten Stile gibt es schon seit 10 Jahren nicht mehr und deshalb erwartet das heute keiner mehr....

Das kann ich als Charterflieger so nicht stehen lassen.
OS bietet recht zuverlässig auf Urlaubschartern nach Griechenlamd ausg. Korfu, warmes essen an und das schürt ein gewisses hoffen beim nächsten Flug.
Senioren sind in der Pension teils sehr aktiv und eine gute Zielgruppe.
 

hansiflyer

Erfahrenes Mitglied
10.12.2012
2.183
5
BER
Das kann ich als Charterflieger so nicht stehen lassen.
OS bietet recht zuverlässig auf Urlaubschartern nach Griechenlamd ausg. Korfu, warmes essen an und das schürt ein gewisses hoffen beim nächsten Flug.
Senioren sind in der Pension teils sehr aktiv und eine gute Zielgruppe.

Ähm, bei Charterflügen entscheidet weniger die ausführende Airline als der Veranstalter über den Service an Bord. Was auf einem Charterflug stattfindet oder nicht, lässt keine Rückschlüsse auf den nächsten Charterflug oder gar den regulären Linienbetrieb zu.
 
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qwertpoiuz

Erfahrenes Mitglied
30.04.2013
605
4
Charterflüge mit Linie zu vergleichen macht nur bedingt Sinn. Völlig unterschiedliche Konzepte. Wenn zB der Veranstalter den ganzen Flieger nimmt, wird auch weitestgehend der Veranstalter bestimmen, was da jetzt an Bord ausgeteilt wird.
 

Farscape

Erfahrenes Mitglied
24.09.2010
6.983
34
Wien
Die Marktanteile die LCC's in Europa in den letzten 10 Jahren erreicht haben, zeigen aber das der Kunde wohl sehr gut damit umgehen kann obige Entscheidungen zu treffen. Und er zeigt auch, das eine erhebliche Anzahl von Passagieren auf Frills offensichtlich ganz gut verzichten kann.

Der Kundenkreis, der die Bequemlichkeit einer All-In Airline schaetzt ist auf der Kurzstrecke deutlich kleiner geworden. ...

Aber bitte differenziere welche Marktanteile das sind.
Flüge von Rumänien nach Polen usw.
Hier in Wien an zwei Drehkreuzen ist die LCC Präsenz gering.
 

MisterG

Stein-Papier-Schere Profi
02.01.2012
10.555
6
Wien
Die Marktanteile die LCC's in Europa in den letzten 10 Jahren erreicht haben, zeigen aber das der Kunde wohl sehr gut damit umgehen kann obige Entscheidungen zu treffen. ....

Neben den Ausführungen von flysurfer eines noch > viele LCC werden ja "pauschal" gebucht. Sprich ich buche 2 Wochen Malle inkl. 3 Stern Hotel und Flug. Da entscheide ich mich nicht aktiv für Air Berlin, sondern ich sitz halt drinn. PMI als "Drehkreuz" wird sich auch kein Businessflieger antun, sondern halt jemand, der 2 Wochen Urlaub nach Portugal oder Spanien will. Hier sind die LCC in eine Lücke rein, was man früher als Chartergeschäft gesehen hat. Da hat ein Reiseveranstalter hat ein Flugzeug gechartert mit dem Problem, dass man dann nur einmal pro Woche hin und zurück konnte.

Oder eben das nutzen kleinerer Flughäfen. Auch wenn es komisch klingt, vielleicht wohne ich ja in der Nähe von Hahn und bin in Stensted ganz gut aufgehoben, weil ich eh weiter ins Land muss. Oder ich bin halt kein Meilensammler und froh, wenn mich jemand direkt von Hamburg nach UK fliegt. Whatever. Also auch hier gibt es unzählige weitere Faktoren ...

Aber - easyjet überlegt ja, ob sie eine Langstrecke bedienen wollen. AB macht es schon, usw ...
 
H

HGFan

Guest
Für mich als Wiener ist BTS zb keine alternative bis man mal erst dort ist hat man die kosten wieder drinnen wenn man gleich ab vie fliegt.
 

SQ325

Erfahrenes Mitglied
11.10.2011
3.227
10
SIN
Neben den Ausführungen von flysurfer eines noch > viele LCC werden ja "pauschal" gebucht. Sprich ich buche 2 Wochen Malle inkl. 3 Stern Hotel und Flug. Da entscheide ich mich nicht aktiv für Air Berlin, sondern ich sitz halt drinn. PMI als "Drehkreuz" wird sich auch kein Businessflieger antun, sondern halt jemand, der 2 Wochen Urlaub nach Portugal oder Spanien will. Hier sind die LCC in eine Lücke rein, was man früher als Chartergeschäft gesehen hat. Da hat ein Reiseveranstalter hat ein Flugzeug gechartert mit dem Problem, dass man dann nur einmal pro Woche hin und zurück konnte.

AB ist allerdings kein klassischer LCC. AB ist eine Flugesellschaft die nicht weiss was sie eigentlich sein will. Charter, LCC, Full-Service carrier?

Nach PMI ist heute klassischer Charter bei Pauschalreisen nicht mehr der Standard. Gerade bei Zielen die haeufiger angeflogen werden, ueberwiegt heute Liniendienst. Man kann sich bei der Buchung einer Pauschalreise heute haeufig seinen Flug (und Carrier) aussuchen.

Ich persoenlich habe LCC meistens nur geschaeftlich genutzt, da Routing, Timing und Preis am besten zu meinen Plaenen gepasst haben. ;)
 

SQ325

Erfahrenes Mitglied
11.10.2011
3.227
10
SIN
Aber bitte differenziere welche Marktanteile das sind.
Flüge von Rumänien nach Polen usw.

Ryanair ist Europas groesste Einzelfluggesellschaft mit ueber 80 Mio. Passagieren. Fliegt nur innereuropaeisch.
LH ist nur als Group inklusive LH, 4U, LX und OS groesser mit 104 Mio Passagieren, aber bedient auch Langstrecken.

Hier in Wien an zwei Drehkreuzen ist die LCC Präsenz gering.

Somit Potential. Und Bratislava ist vor der Haustuere ;)
 

Farscape

Erfahrenes Mitglied
24.09.2010
6.983
34
Wien
Somit Potential. Und Bratislava ist vor der Haustuere ;)

Da müssen die Carrier in BTS schon stark die Hosen runter lassen damit das auch angenommen wird und nicht nur schrott Destinationen anfliegen.

Ab Wien präferiere ich Tagesflüge um 88-120€ pro Return. Zeitig hin und am selben oder darauffolgenden Tag spät Abends zurück.
Spart Übernachtung und man kann beide Tage voll nutzen.
Für 100€ Nachlass bin ich bereit abstriche bei Flugzeiten in Kauf zu nehmen und eigens nach BTS fahren wenn das Reiseziel interessant ist.

Das bedeutet alle Flüge welche um unter 99€ ab Wien gehen würde ich nicht ab BTS benutzen. Zuviel Aufwand und weniger Zeit am Zielort.