Bahn erhöht Preise

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coolalzi

Erfahrenes Mitglied
01.02.2010
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Deutsche Bahn: Die Bahn will Preise zum Winter anheben | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

Ich fahre so oft es geht Bahn. Zum einen weil ich Bahnfahren mag, zum anderen, weil wegen der viel besseren Ökobilanz. Aber die Preise sind teilweise echt absurd. Selbst bei sehr kurzfristigen Buchungen kann AB, 4U & Co da gut mithalten. Ansonsten ist selbst ein Mietwagen bei mehreren Personen günstiger. Das darf imo eigentlich nicht sein, gerade weil die Bahn subventioniert wird...
 
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piiit

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15.09.2009
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Ich warte auf innerdeutsche Fernbuslinien. Dann ist höchtens der Zeitfaktor noch für ein Argument für die Bahn, zumindest auf einigen Strecken. Meistens knockt sie sich durch Verspätungen, unschaffbarer Anschlüsse, etc. selbst aus.
 

coolalzi

Erfahrenes Mitglied
01.02.2010
404
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Ich warte auf innerdeutsche Fernbuslinien. Dann ist höchtens der Zeitfaktor noch für ein Argument für die Bahn, zumindest auf einigen Strecken. Meistens knockt sie sich durch Verspätungen, unschaffbarer Anschlüsse, etc. selbst aus.

Bus ist im vergleich zur Bahn auch nicht wirklich umweltfreundlich. Und selbst neue, bequeme Busse wie in Südamerika habe imo nicht den Komfort eines ICE mit Bordrestaurant usw...Es muss doch möglich sein, mit einem ausgezeichnetem Streckennetz mit Subventionen vom Staat konkurrenzfähig zur Straße zu sein.
 

JPS1138

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20.03.2011
264
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HAM
Bus ist im vergleich zur Bahn auch nicht wirklich umweltfreundlich. Und selbst neue, bequeme Busse wie in Südamerika habe imo nicht den Komfort eines ICE mit Bordrestaurant usw...Es muss doch möglich sein, mit einem ausgezeichnetem Streckennetz mit Subventionen vom Staat konkurrenzfähig zur Straße zu sein.

Ich hab den Fehler gefunden ;)
 
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Anonym4085

Guest
Ist doch ganz normal, dass die Bahn die Preise erhöht. Das Konkurrenztransportmittel, an dem sich die Bahn orientiert, ist halt das Auto. Und wenn die Benzinpreise anziehen, kann es sich die Bahn auch erlauben, die Preise zu erhöhen. So würde jedes marktwirtschaftlich orientiertes Unternehmen arbeiten.

Allerdings muss ich auch die Politik in die Verantwortung nehmen: Es gibt es keine privaten Bahnbetreiber, die im Fernverkehr eine Konkurrenz für die Deutsche Bahn darstellen. Hier könnten Fahrpreise durchaus beeinflusst werden. Allerdings drohen uns dann englische Verhältnisse auf der Schiene...
 

coolalzi

Erfahrenes Mitglied
01.02.2010
404
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Ist doch ganz normal, dass die Bahn die Preise erhöht. Das Konkurrenztransportmittel, an dem sich die Bahn orientiert, ist halt das Auto. Und wenn die Benzinpreise anziehen, kann es sich die Bahn auch erlauben, die Preise zu erhöhen. So würde jedes marktwirtschaftlich orientiertes Unternehmen arbeiten.

Allerdings muss ich auch die Politik in die Verantwortung nehmen: Es gibt es keine privaten Bahnbetreiber, die im Fernverkehr eine Konkurrenz für die Deutsche Bahn darstellen. Hier könnten Fahrpreise durchaus beeinflusst werden. Allerdings drohen uns dann englische Verhältnisse auf der Schiene...

Aber gerade wegen der Subventionen sollte die Bahn nicht wie ein "normales Unternehmen" handeln, sondern für bezahlbare Mobilität sorgen.
 
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Anonym4085

Guest
Aber gerade wegen der Subventionen sollte die Bahn nicht wie ein "normales Unternehmen" handeln, sondern für bezahlbare Mobilität sorgen.

Ganz ehrlich: Ich möchte nicht wissen, wie es um den Schienenverkehr in Deutschland ohne Subventionen bestellt wäre (sei es "Baukostenzuschüsse" vom Bund, Streckenfinanzierungen im Regionalverkehr durch die Länder oder Bahnhofsneubauten durch Kommunen).

Und ich denke, dass die Mobilität bei Benutzung der Bahn immer noch bezahlbar ist (im Vergleich dazu, wenn eine Person im Auto unterwegs ist). Für die Gelegenheitsnutzer, die am Tag der Abfahrt im Reisezentrum ihre Fahrkarte von Hamburg nach München kaufen möchten, sieht das natürlich nochmal anders aus. Aber warum sollte es bei der Bahn anders als bei anderen Unternehmen sein? Die "Schlauen" werden halt immer günstiger davon kommen.
 

JPS1138

Erfahrenes Mitglied
20.03.2011
264
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HAM
Ganz ehrlich: Ich möchte nicht wissen, wie es um den Schienenverkehr in Deutschland ohne Subventionen bestellt wäre (sei es "Baukostenzuschüsse" vom Bund, Streckenfinanzierungen im Regionalverkehr durch die Länder oder Bahnhofsneubauten durch Kommunen).

Und ich denke, dass die Mobilität bei Benutzung der Bahn immer noch bezahlbar ist (im Vergleich dazu, wenn eine Person im Auto unterwegs ist). Für die Gelegenheitsnutzer, die am Tag der Abfahrt im Reisezentrum ihre Fahrkarte von Hamburg nach München kaufen möchten, sieht das natürlich nochmal anders aus. Aber warum sollte es bei der Bahn anders als bei anderen Unternehmen sein? Die "Schlauen" werden halt immer günstiger davon kommen.

Im Prinzip gebe ich dir Recht. Gerade im Bereich des ÖPNV wäre es eine Katastrophe, wenn die Bahn (und dazu zähle ich hier auch Regionalzüge) nicht existieren würde. Ich will gar nicht wissen, wie es aussehen würde, wenn, z.B. hier in Hamburg, alle mit dem Auto pendeln müssten. Von Parkplätzen etc. völlig abgesehen wäre das auch noch ein sehr teures Vergnügen. Und auch auf Mittelstrecken (gerechnet auf das Auto also so 300-400 km) ist die Bahn eine lohnende Alternative, wenn man zwischen großes Städten fährt. (Berlin - Hamburg) Will man allerdings zu Zielen etwas abseits der größeren Siedlungen, dann ist der Zeitverlust mit der Bahn meist so enorm, dass sich das Auto schon wieder lohnt (denn bei den meisten hier ist Zeit auch Geld oder zumindest FREIzeit). Klar, letztes Jahr sind wir mit drei Personen von HAM nach HAJ mit der Ju geflogen und zurück mit der Bahn. Preis: 29€ für 3 Leute. Ohne Frage ging das nicht günstiger. Versucht man allerdings von Stuttgart in den Europapark mit der Bahn zu gelangen...keine Chance im Vergleich zum Mietwagen.

Auf Langstrecken >500 km (das ist nicht umsonst die Streckenlänge, auf der die größte Konkurrenz zwischen Auto/Bahn/Flugzeug herrscht) ist es schnell so, dass die Bahn sehr teuer wird und gegen günstige Flugverbindungen verliert. Auch wenn die Transferzeit beim Flugzeug meist eine höhere ist, braucht man halt innerhalb Deutschlands netto nur jeweils ca. 1h um von A nach B mit dem Flieger zu gelangen.

Fazit für mich:
Bahn gerne, wenn es mir einen eindeutigen Vorteil bringt (wieder Hamburg-Berlin, da man als Fahrer von automobilem Kulturgut nicht in die sogenannte "Umweltzonge" darf). Ansonsten fahre ich aber auch zu gerne Auto, als dass ich bei gleicher Fahrzeit auf die Bahn umsteigen würde. Und bei längeren Strecken wird, wenn es erschwinglich ist, auf das Flugzeug gesetzt.

Man darf allerdings bei der gesamten Diskussion nicht vergessen, dass Kerosin zwar nicht subventioniert, aber dennoch steuerfrei (!) ist. D.h. auch da wird ein Ungleichgewicht zum Auto geschaffen. Und was die Ökobilanz angeht. Man darf nie vergessen, dass Flugzeuge an Bodeninfrastruktur eben nur 2 Flughäfen brauchen. Die nehmen extrem wenig Platz weg und wie das Land "dazwischen" beschaffen ist, interessiert nicht. Klar blasen die Airliner ihre Schadstoffe noch direkt in die oberen Schichten den Atmosphäre, aber vielleicht wird auch dort bald eine deutlich bessere Technologie entwickelt. Man darf gespannt bleiben
 

THUMB

Erfahrenes Mitglied
03.11.2010
2.207
25
Auf Langstrecken >500 km (das ist nicht umsonst die Streckenlänge, auf der die größte Konkurrenz zwischen Auto/Bahn/Flugzeug herrscht) ist es schnell so, dass die Bahn sehr teuer wird und gegen günstige Flugverbindungen verliert.

Dem wirkt die Bahn ja eigentlich entgegen, indem die Preise mit zunehmender Distanz degressiv steigen und zudem bei irgendwo um 600km (grob geschätzt) gedeckelt sind. Sprich, je weiter du fährst, desto günstiger wird es (pro Kilometer) und wenn du ein Ticket von Hamburg nach München kaufst, könntest du ohne Aufpreis auch von Berchtesgaden nach Flensburg fahren.

Flüge können natürlich trotzdem günstiger sein, selbst wenn man An- und Abreise zum Flughafen hinzunimmt. Allerdings ist man mit günstigen Tickets dann auch zeitlich unflexibel.
 

west-crushing

Erfahrenes Mitglied
03.08.2010
8.211
3.784
CGN
Flüge können natürlich trotzdem günstiger sein, selbst wenn man An- und Abreise zum Flughafen hinzunimmt. Allerdings ist man mit günstigen Tickets dann auch zeitlich unflexibel.

Das Problem der Bahn bei so Leuten wie hier (zumindest jedenfalls bei mir so;) ) ist einfach, dass ich nicht Bahn fahren sondern fliegen will:D

(Ich tue das natürlich nicht um jeden Preis, HH-Bln mit dem Flieger ist natürlich Blödsinn, da die Bahnverbindung gut ist, aber FDH-FRA kann man auch fliegen;) ).
 

unblack

UA-VollHONk.
02.08.2009
5.050
9
LEB/ERF
Ich gehe mal davon aus, dass sie auch die BahnCard teurer machen - und das ordentlich. Ich habe vor ein paar Tagen meine BC50 Business bekommen und da steht dass der Einführungspreis 230 EUR (=aktueller BC50-Preis) beträgt, ab 1.11. dann 280 EUR. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das dann nur für die BC Business gelten soll.
50 EUR mehr - da haben sie aber echt den Schuss nicht gehört.
 

unblack

UA-VollHONk.
02.08.2009
5.050
9
LEB/ERF
Die BC50F Business schnippt auf alle Fälle schon mal um satte 100 EUR auf 560 EUR. Und ich sehe bei den Business-Karten nicht wirklich einen großen Benefit gegenüber den normalen Karten.
 

Starbucks

Mileage Run Purist
08.03.2009
4.549
7
MUC
BC Business ist im Moment ein Witz. Der große Köder, die Kombinierbarkeit von BC-Rabatt plus GK-Rabatt ist nur dann interessant, wenn Mitarbeiter derart viel Zug fahren, dass man über eine BC 100 auch schon nachdenken könnte. Die restlichen Goodies wie keine automatische Verlängerung oder die Möglichkeit der Abrechnung via Firmenaccount ist "nice to have" aber meiner Meinung nach keinen Aufpreis wert. Gut wäre gewesen, wenn man mit BC business erworbene Sparpreis-Tickets auch am Geltungstag bzw. einen Tag danach zur Erstattung einreichen hätte können. Das gibt es aber leider nicht... :)

Ich stelle diese Jahr zum Vorzugspreis meine Karte auf BC business um und schau dann im nächsten Jahr, ob die Benefits verbessert werden. Beim Umtausch der Karten muss man im übrigen auch aufpassen. Nur volle Monate werden angerechnet, wer das falsche Datum des Tausches einträgt verliert einen Monat...
 
K

kraven

Guest
Der Umtausch in die BCB dieses Jahr lohnt nur, um den höheren Preis ab Dezember vorzubeugen. Man muss halt rechnen, ob sich der Aufpreis zugünstigen der GKR-Konditionen lohnt. Bei vielen ist das nicht der Fall.

Jedenfalls haben wir Reisebüros nun die (unbezahlte) Arbeit, sämtliche Bahncards umzutauschen...
 
K

kraven

Guest
Wobei man sagen muss, dass die BCB im Hintergrund einige Vorteile bringt. Man muss dem Reisenden nicht wegen dem Passbild hinterherrennen, ebenso kann man es nicht vergessen, die Bahncard rechtzeitig zu kündigen und der MA, der inzwischen das Unternehmen verlassen hat, bekommt dann halt keine neue Bahncard mehr.
Ebenso müssen die Firmen ihre BCB über die Bahnagentur bestellen und wir dürfen dann auch noch Service-Entgelt draufschlagen :D
 

edkb

Erfahrenes Mitglied
08.10.2009
370
0
Gibt es schon Informationen wie der Preis der BC 100 (2. Klasse) aussehen wird?
 
H

HGFan

Guest
Bus ist im vergleich zur Bahn auch nicht wirklich umweltfreundlich.
Wenn ich bedenke das die Diesl Zug übern Semmering rauscht bin ich auch ned besser dran als mit ner EMB 190.