Bargeld einzahlen bei Direktbanken / SparCards

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Olaf Berlin

Erfahrenes Mitglied
08.01.2018
1.142
27
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Da hättest du bei der Deutschen Bank erst gar nicht anfragen sollen. Schufa-Anfrage hätte gereicht.

Jap, war im Prinzip unnötig. Der Eintrag wurde, nach erfolgter Rückfrage, durch die SCHUFA gelöscht. Nun weiß ich aber wenigstens was von den Beratern, der für mich zuständigen DeuBa Filiale, in Sachen Fachkompetenz zu halten ist - wenn ich schon einer (meines Erachtens eingebildeten, rechthaberischen und dabei absolut inkompetenten) Bankangestellten erklären muss wie die SCHUFA arbeitet, möchte ich von denen zukünftig lieber nicht mehr beraten sein.
 

flyglobal

Erfahrenes Mitglied
25.12.2009
5.617
521
Natürlich stimmt das, ich musste nur echt lachen wie die gute Frau gleich alle Fragen vorweg genommen hat und gleich wusste, was meine eigentliche Intention war. :D Fand's aber auch verständlich - ansonsten alles für lau abstauben, aber mein Bares kann ja dann die Kreissparkasse für mich verarbeiten. Logisch, dass die an solchen Kunden kein Interesse haben.

These: Die gute Frau liest hier mit und amüsiert sich köstlich.

Flyglobal
 

Olaf Berlin

Erfahrenes Mitglied
08.01.2018
1.142
27
Ich würde mir wünschen das der eine oder andere Bankfutzi hier mitliest, die könnten hier sicher noch was lernen.

Meine "Beraterin" hat soeben nochmals angerufen und beteuert, dass der Eintrag korrekt ist. Selbst nachdem ich sie nochmals darüber aufgeklärt habe, was eingetragen werden darf und was nicht und ihr auch sagte, dass die SCHUFA selbst mir auch Recht gegeben hat indem sie das Konto ausgetragen hat, kam wieder nur: "Das ist ja merkwürdig, das kann ja eigentlich nicht sein, das wird hier so gemacht und ist Standard." Ich: "Dann werden bei Ihnen standardmäßig Fehler gemacht." Ich beendete dann das Gespräch indem ich sagte: "Frau *****, es ist ja jetzt auch egal, das Problem hat sich erledigt, ich weiß, dass ich Recht habe und wenn Sie mir nicht glauben, fragen Sie doch bei der SCHUFA nach. Auf Wiederhören." Ich hatte den Eindruck, dass diese "Beraterin" selbst mit vorgehaltener Waffe nicht eingestanden hätte, dass sie falsch liegt. :censored:
 
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Amic

Erfahrenes Mitglied
05.04.2016
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Ich habe auch eben nochmal kurz die Antragsunterlagen überflogen: Die SCHUFA-Klausel gilt lediglich für Kontokorrentkonten, ein Kontokorrentkonto dient dem Zahlungsverkehr, was auf ein Depotkonto ja nicht zutrifft. Ergo habe ich denen aus meiner Sicht gar nicht die Genehmigung erteilt Daten an die SCHUFA weiterzuleiten
Darüber hinaus verwendet die Deutsche Bank, soweit ich das sehe (sind ja viele Anträge nur als "Online-Assistent" im Internet), in den Konto-Anträgen einheitlich die Formulierung zur Übermittlung von "Daten über die Beantragung, die Durchführung und Beendigung dieser Kontoverbindung" an die Schufa.


Meine "Beraterin" hat soeben nochmals angerufen und beteuert, dass der Eintrag korrekt ist. Selbst nachdem ich sie nochmals darüber aufgeklärt habe, was eingetragen werden darf und was nicht und ihr auch sagte, dass die SCHUFA selbst mir auch Recht gegeben hat indem sie das Konto ausgetragen hat (...) ich sagte: "Frau *****, es ist ja jetzt auch egal, das Problem hat sich erledigt, ich weiß, dass ich Recht habe und wenn Sie mir nicht glauben, fragen Sie doch bei der SCHUFA nach. Auf Wiederhören."
Die Regeln und Eigenaussagen von Dritten (wie der Schufa) ist bei solchen resistenten Leuten irrelevant. Wird ggf. auch als "Fehler" oder Missverständnis abgetan. Im übrigen ist der Hinweis auf das blosse Austragen bei der Schufa auch irrelevant. Denn die machen ja auch Fehler, wie wir wissen.

kam wieder nur: "Das ist ja merkwürdig, das kann ja eigentlich nicht sein, das wird hier so gemacht und ist Standard." Ich: "Dann werden bei Ihnen standardmäßig Fehler gemacht." (...) Ich hatte den Eindruck, dass diese "Beraterin" selbst mit vorgehaltener Waffe nicht eingestanden hätte, dass sie falsch liegt.
Die oben genannte Frage ist die, mit d er du solche Leute in die Bredouille bringst:
"Frau *****, Ihre Bank darf im Rahmen deutscher Datenschutzbestimmungen nicht einfach Daten an andere Firmen weitergeben darf. Genau deshalb verlangen sie ja diese Schufa-Einwilligung bei Eröffnung eines Girokontos - aber auch nur dafür gilt die, das habe ich gerade erst in meinen Unterlagen nachgeschaut. Bitte sagen mir also, wo und wann ich Ihnen eine Einwilligung zur Mitteilung meiner Daten (betreffend des Depots) an die Schufa gegeben habe. Wenn Sie das nicht können, brauchen wir gar nicht weiter diskutieren. Die Antragsunterlagen habe ich hier vor mir, Seiten- oder Kapitelzahl genügt."

Allgemein:
1. Du postulierst, dass etwas grundsätzlich nur mit Erlaubnis/Auftrag des Kunden gemacht werden darf, was auch unmittelbar einleuchtet bzw. "bekannt" sein sollte.
2. Du behauptest, dass du die Vertragsunterlagen und Geschäftsbedingungen alle nochmal sorgfältig gelesen hättest, und diese das auch nicht erlauben.
3. Dann fragst du, wo/wann diese explizite Erlaubnis bzw. dieser Auftrag erteilt wurde, und was das Gegenüber dafür für Belege hat - verbunden mit der Drohung von Aufsichtsbehörden o.ä.
 
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Olaf Berlin

Erfahrenes Mitglied
08.01.2018
1.142
27
Darüber hinaus verwendet die Deutsche Bank, soweit ich das sehe (sind ja viele Anträge nur als "Online-Assistent" im Internet), in den Konto-Anträgen einheitlich die Formulierung zur Übermittlung von "Daten über die Beantragung, die Durchführung und Beendigung dieser Kontoverbindung" an die Schufa.

Richtig, aber sie schränken es halt auf Kontokorrentkonten ein. Ich bin immer davon ausgegangen damit sind Girokonten gemeint, der Max sagt evtl. nicht.

Allgemein:
1. Du postulierst, dass etwas grundsätzlich nur mit Erlaubnis/Auftrag des Kunden gemacht werden darf, was auch unmittelbar einleuchtet bzw. "bekannt" sein sollte.
2. Du behauptest, dass du die Vertragsunterlagen und Geschäftsbedingungen alle nochmal sorgfältig gelesen hättest, und diese das auch nicht erlauben.
3. Dann fragst du, wo/wann diese explizite Erlaubnis bzw. dieser Auftrag erteilt wurde, und was das Gegenüber dafür für Belege hat - verbunden mit der Drohung von Aufsichtsbehörden o.ä.

Das hatte ich, unter anderen, alles gestern schon mit der guten Frau durchgekaut. Dann kam Fachchinesisch, was gar nicht zum Thema passte, dann wollte sie mir weiß machen, dass eine Überweisung auf das Referenzkonto schon als Zahlungsverkehr anzusehen ist, für Tagesgeld- und Sparkonten gilt angeblich das gleiche (da hab ich übrigens ungeniert los gelacht) etc. etc. Sie wollte sogar am liebsten das Konto kündigen um die Diskussion zu beenden, als ich dann sagte, dass sich das noch schlechter beim Scoring macht, kam: "Wo haben Sie denn so was her?" Also dieser Mensch war wirklich 100% beratungsresistent. Ich war dann wirklich ab einem gewissen Punkt so aufgebracht über diese plumpe, dumm-dreiste und überhebliche Art, dass ich auch keine Lust mehr hatte weiter zu diskutieren. Unter aller Sau - menschlich wie fachlich.
 
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amerin

Erfahrenes Mitglied
26.07.2014
2.278
5
Streit
Es wäre überhaupt kein Problem, wenn Depotkonten, Verrechnungskonten, etc. als solche exakt ersichtlich eingetragen würden.
Aber da die SCHUFA diese Kategorie nach wie vor nicht kennt und hat, kann und darf eine Bank es nicht unrichtig als Girokonto eintragen!

Ansonsten könnte die SCHUFA gleich auf zwei Kategorien kürzen:
1. Konten jeglicher Art
2. Kredite (inkl. Karten + Dispo) jeglicher Art

Am besten dann auch noch die Depots eintragen, damit die SCHUFA weiß, dass man sein Geld risikoreich vermehrt.:rolleyes:
 
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Olaf Berlin

Erfahrenes Mitglied
08.01.2018
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Es wäre überhaupt kein Problem, wenn Depotkonten, Verrechnungskonten, etc. als solche exakt ersichtlich eingetragen würden.
Aber da die SCHUFA diese Kategorie nach wie vor nicht kennt und hat, kann und darf eine Bank es nicht unrichtig als Girokonto eintragen!

Sehe ich auch so. Jedenfalls solange die SCHUFA nicht auf die Idee kommt zu viele Anlageprodukte als negativ zu bewerten. Müsste ja aber dann eigentlich umgekehrt sein, "jemand denkt an die Zukunft und baut Kapital auf."
 
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DerSimon

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01.03.2015
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9
Jedenfalls solange die SCHUFA nicht auf die Idee kommt zu viele Anlageprodukte als negativ zu bewerten. Müsste ja aber dann eigentlich umgekehrt sein, "jemand denkt an die Zukunft und baut Kapital auf."
Am Ende des Tages denkt die Schufa wenig, die Frage ist wie gut die anderen in der Gruppe ihre Rechnungen zahlen
 

Olaf Berlin

Erfahrenes Mitglied
08.01.2018
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Ja, hast du natürlich Recht. Dann würde ich in dem Fall hoffen, dass Leute mit mehreren Anlagekonten ihre Rechnungen gut bezahlen. Wovon ich eigentlich ausgehe, aber ich kann mich ja täuschen.
 

Captian Sheridan

Aktives Mitglied
10.06.2017
193
1
Sehe ich auch so. Jedenfalls solange die SCHUFA nicht auf die Idee kommt zu viele Anlageprodukte als negativ zu bewerten. Müsste ja aber dann eigentlich umgekehrt sein, "jemand denkt an die Zukunft und baut Kapital auf."
Ich vermute, das wird eher negativ ausgelegt wird.

Rosinenpicker, Prämienmitnehmer.

In meinen Fall hat auch die Schufa das "Finvesto" Girokonto gelöscht.
 

rmol

Erfahrenes Mitglied
06.01.2010
3.312
552
Mir geht es um die Nutzung der Commerzbank-Automaten zur Einzahlung von Münzgeld, ohne dort noch ein Girokonto mit Girocard zu haben.
Habe ich folgende Infos hier aus diesem Thread richtig verstanden? Bitte bestätigen oder ggf. korrigieren - vielen Dank vorab.

1. Mit der Commerzbank-Sparcard kann man direkt Münzgeld am Automaten einzahlen, die Infocard ist dafür nicht notwendig.
2. Die Infocard wird nur benötigt, wenn man Münzgeld auf ein Commerzbank-Tagesgeldkonto einzahlen möchte.
3. Verfügungen aus eigenem Guthaben zu einem Referenzkonto bei einer externen Bank sind nur vom Commerzbank-Tagesgeldkonto aus möglich, nicht jedoch vom Commerzbank-Sparkonto.
4. Per Telefonbanking kann man jedoch Gelder vom Commerzbank-Sparkonto auf das Commerzbank-Tagesgeldkonto transferieren, im Online-Banking geht das hingegen nicht.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.468
53
Kann mir jemand sagen wo man aktuell noch Bareinzahlungen zugunsten von Dritten machen kann? Muss auf ein Direktbank Konto von mir Geld einzahlen. DB, meine Volksbank und die Sparkasse machen das nicht mehr.
 

allesmieter

Erfahrenes Mitglied
22.11.2009
1.770
116
Kann mir jemand sagen wo man aktuell noch Bareinzahlungen zugunsten von Dritten machen kann? Muss auf ein Direktbank Konto von mir Geld einzahlen. DB, meine Volksbank und die Sparkasse machen das nicht mehr.

Falls du Geld auf ein Konto bei der ING-Diba, oder Consorsbank einzahlen willst - empfehle ich dir die Reisebank.
Für ING-Diba sind Einzahlungen AB 1000 Euro kostenlos - Consorsbank berechnet seit geraumer Zeit Gebühren.
 

LaNeuve

Erfahrenes Mitglied
01.05.2017
1.253
847
Kann mir jemand sagen wo man aktuell noch Bareinzahlungen zugunsten von Dritten machen kann? Muss auf ein Direktbank Konto von mir Geld einzahlen. DB, meine Volksbank und die Sparkasse machen das nicht mehr.

Vor zwei Jahren war die Hypovereinsbank mit 10€ flat pro Einzahlung die kostengünstigste Möglichkeit, Postbank war bei kleineren Summen allerdings günstiger.
 

Olaf Berlin

Erfahrenes Mitglied
08.01.2018
1.142
27
Seit wann ist der db-Sparcard-Kontoauszug auch online möglich? (Giro und Co, ja, aber Spar doch nicht):confused:

Geht auch nicht leider, habe neulich erst angerufen und gefragt. Nach spätestens 6 Monaten abholen oder man bekommt sie per Post gegen Porto. Der Kontoauszug stellt halt die Sparkurrunde dar und die darf man sich natürlich nicht selbst ausdrucken.
 
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amerin

Erfahrenes Mitglied
26.07.2014
2.278
5
Streit
Die Commerzbank führt zum 1.7. Entgelte für Bargeld ein- und auszahlen am Schalter ein, 1,50 Euro. Betrifft das auch die Sparcard?
 

Olaf Berlin

Erfahrenes Mitglied
08.01.2018
1.142
27
Die Commerzbank führt zum 1.7. Entgelte für Bargeld ein- und auszahlen am Schalter ein, 1,50 Euro. Betrifft das auch die Sparcard?

Das betrifft das 0-Euro Konto, es soll halt komplett online und in Selbstbedienung geführt werden. Bargeld am Schalter mit Sparcard und Infocard sollte weiter möglich sein - sonst hätten sie diese Änderung ja auch angekündigt. Am Automaten mit einzahlfunktion geht es auch mit 0-Euro Konto weiterhin kostenlos
 

danchel

Erfahrenes Mitglied
15.12.2015
874
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Das betrifft das 0-Euro Konto, es soll halt komplett online und in Selbstbedienung geführt werden. Bargeld am Schalter mit Sparcard und Infocard sollte weiter möglich sein - sonst hätten sie diese Änderung ja auch angekündigt. Am Automaten mit einzahlfunktion geht es auch mit 0-Euro Konto weiterhin kostenlos

Das Vorteilskonto scheint auch betroffen zu sein.
 
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Olaf Berlin

Erfahrenes Mitglied
08.01.2018
1.142
27
@danchel: Jap, ist ja auch das gleiche Kontomodell bis auf den Mindestgeldeingang und ggf. eine kostenlose oder befristet kostenlose MC (je nach Aktion)
 

Captian Sheridan

Aktives Mitglied
10.06.2017
193
1
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Das betrifft das 0-Euro Konto, es soll halt komplett online und in Selbstbedienung geführt werden. Bargeld am Schalter mit Sparcard und Infocard sollte weiter möglich sein - sonst hätten sie diese Änderung ja auch angekündigt. Am Automaten mit einzahlfunktion geht es auch mit 0-Euro Konto weiterhin kostenlos

Dass man mit der Infocard/Sparcard am Schalter Geld bekommt, mir persönlich neu.
Ist das den Bankern bei der Coba bekannt ?

Langsam, aber sicher fallen alle Vorteile des Coba Vorteilkonto Giros weg.
 
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