bunq - App-Konto/Maestro-Karte in den Niederlanden

ANZEIGE

ThatOneAss

Erfahrenes Mitglied
30.01.2018
1.348
2
EDFB
ANZEIGE
7,99 € pro Monat für ein Konto, das nüchtern betrachtet keinen großen Mehrwert bietet (wer benötigt denn wirklich 25 Konten), ist einfach sehr viel. Und ja, der Support ist kompetent, ich musste ihn allerdings wegen einer Sache beanspruchen, die bei anderen Banken erst gar nicht auftritt. Der klassische Euro zur Autorisierung von Amazon wurde erst freigegeben, nachdem ich nach über einem Monat den Support angeschrieben habe. Normalerweise ist er automatisch nach spätestens einem Monat, meistens aber deutlich schneller wieder da. Dazu kommen die klassischen Auslandskontenprobleme wie IBAN-Diskriminierung und dergleichen.

Da ich das bunq-promo-Konto mit dem 250-Euro-Limit habe, werde ich es wegen der Maestro-Karte mit Apple Pay behalten. 7,99 € würde ich dafür aber nie bezahlen.

Da finde ich Konten, für die ich zahle und die mit meinem Geld in irgendwelche zwielichtigen Dinge investieren weitaus schlimmer...
 

HeinMück

Erfahrenes Mitglied
03.10.2016
2.142
312
Da finde ich Konten, für die ich zahle und die mit meinem Geld in irgendwelche zwielichtigen Dinge investieren weitaus schlimmer...
Solange ich mein Geld wieder bekomme ist mir das egal. Ich bin Ü50 und habe das Weltverbessern an die jüngere Generation abgegeben. Vielleicht sind die ja erfolgreicher.
 
2

2und4zig

Guest
Solange ich mein Geld wieder bekomme ist mir das egal. Ich bin Ü50 und habe das Weltverbessern an die jüngere Generation abgegeben. Vielleicht sind die ja erfolgreicher.

Auch keine Kinder oder Enkel im Anflug für die man bereit ist Verantwortung zu übernehmen? Man muss ja nicht direkt die Welt retten, aber eine etwas nachhaltigere Lebensweise ist kein Aufwand und damit kein großes Ding.

Ich habe meiner alten Bank erklärt das ich von nun ab nachhaltiger Investieren werde und die Bank wechseln werde. Darauf entgegnete man mir das man Abstriche beim Gewinn machen müsste. Aber mal ehrlich, wenn wir in 80 Jahren 4 Grad Temperaturanstieg haben, dann haben wir ganz andere Sorgen als 1 oder 2 Prozent mehr Gewinn. Meine Enkel werden mich verabscheuen für das was in meiner Generation passiert ist.
 
S

sir_hd

Guest
Die Diskussion habe ich schon in dem anderen Thread "nachhaltige Banken" mitverfolgt. Wer das bunq Konto wegen einem besseren Gewissen eröffnet, der täuscht sich leider selbst.

bunq macht rein gar nichts mit dem Geld (außer bei der EZB parken). Versprochen wurde vor Ewigkeiten seitens bunq, dass man selbst entscheiden könnte was mit dem Geld passiert. Auf der Front ist aber auch rein gar nichts passiert und ich kann mir auch kaum vorstellen, dass sich da realistischerweise viele Optionen anbieten lassen. Ali Niknam wird sich wohl, da er einziger großer Stakeholder ist mit viel Eigenkapital im Unternehmen, davor hüten nun mit Kreditvergabe oder ähnlichem anzufangen. Laut Wikipedia (die Zahlen konnte ich nicht prüfen) verlieren die wohl perspektivisch derzeit eine niedrigere zweistellige Millionensumme im Jahr - trotz Gebühren.
Ebenso haben die 2018 ihr gesamtes Server Backend zu Amazon umgezogen (was ja noch schlimmer ist: https://www.greenpeace.de/presse/pr...d-facebook-weit-vor-amazon-bei-sauberem-strom). Apple setzt dagegen inzwischen sogar konsequent auf 100% Strom aus erneuerbaren Energien - iCloud inbegriffen.

bunq ist als FinTech wirklich super und ganz weit vorne dabei, die App ist hervorragend und aus meiner Sicht meilenweit vor N26. Aber alles andere ist reines Image: Weder leistet bunq irgendwas positives für die Welt, noch bin ich durch das Konto bei denen besonders "frei". Da ist es eher "bank of the fee". Lieber ein gutes kostenfreies Girokonto und im Monat 8€ an Amnesty, Greenpeace oder einen anderen Zweck zur (vermeintlichen?) Weltverbesserung spenden.

Einen positiven Beitrag leistet man durch aktives Handeln. Als Beispiel in Deutschland habe ich im anderen Thread die DKB genannt, aber auch andere Banken versuchen durch ihr Investment hier etwas zu leisten. Beispielsweise hat die ING (Zentrale in NL) 2017 einige Richtlinien verabschiedet, um aus Atom Strom auszusteigen und Kohle und Gas konsequent zu reduzieren, währenddessen das Investment und die Kreditvergabe für Solar, Wind- u. Wasserkraft zu erhöhen.

Dieses generelle bashing Banken gegenüber verstehe ich sowieso nicht... es ist nicht so, dass Banken so ganz unwichtig wären für unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand.
 
Zuletzt bearbeitet:

ReiseFrosch

Erfahrenes Mitglied
13.05.2017
1.875
172
Auch keine Kinder oder Enkel im Anflug für die man bereit ist Verantwortung zu übernehmen? Man muss ja nicht direkt die Welt retten, aber eine etwas nachhaltigere Lebensweise ist kein Aufwand und damit kein großes Ding.

Ich habe meiner alten Bank erklärt das ich von nun ab nachhaltiger Investieren werde und die Bank wechseln werde. Darauf entgegnete man mir das man Abstriche beim Gewinn machen müsste. Aber mal ehrlich, wenn wir in 80 Jahren 4 Grad Temperaturanstieg haben, dann haben wir ganz andere Sorgen als 1 oder 2 Prozent mehr Gewinn. Meine Enkel werden mich verabscheuen für das was in meiner Generation passiert ist.

Nachhaltiges Verhalten wirkt sich nur auf die anthropogenen Einflüsse auf den Klimawandel aus. Und in welchem Maße das sich ständig wandelnde Klima durch diese Faktoren beeinflusst wird kann niemand wirklich sicher sagen.
 
2

2und4zig

Guest
Es liegt halt an der Betrachtungsweise. Du schaust eher auf die Positiv-Merkmale "do good". Aber passiert da nicht viel im Hintergrund von dem der normale Kunde nichts weiss? Umfangreiche Ausschusskritieren würden dies verbieten.

Ich schaue eher auf die Ausschusskriterien "dont do bad". Damit kommen Investitionen die man moralisch für bedenklich hält gemäß der Bankrichtlinie gar nicht erst auf den Tisch - ohne Ausnahme. In meinen Augen die konsequentere Herangehensweise. Nebenbei hat ja jede Bank Ihre Positivmerkmale, nicht nur für den Werbeprospekt, sondern weil damit auch Gewinne generiert werden können.

Jetzt ist bunq ein schlechtes Beispiel da das Prinzip "dont do bad" mit der EZB auf die Spitze getrieben wird. Aber es läuft ja eine Abstimmung gemäß dem Prinzip "do good" und ich denke in der Richtung wird auch noch was kommen. bunq ist nun auch keine Investitionsbank sondern eine reine Privatbank für Girokunden.

Von einem reinen Bankenbashing halte ich auch nichts. Die Wahrheit liegt wie so oft nicht in schwarz oder weiß sondern in den Details (für die sich aber leider nicht erst seit der "Trumpisierung" der Gesellschaft scheinbar immer weniger interessieren). Ich finde die Idee von sir_hd auch erstmal gut. Mein Ansatz soll ja nur eine weitere Möglichkeit aufweisen und einen weiteren Rahmen zur Beurteilung aufzeigen. Ich finde jeden Gedankengang in diese Richtung wertvoll.
 
2

2und4zig

Guest
anthropogenen Einflüsse.

Genau, darum gehts ja.

Bei Deinem zweiten Teil möchte ich widersprechen. Wer nun per se nicht am wissentschaftlichen Arbeiten zweifelt findet genug Studien zu diesem Thema. Seit Paris und Katowice sind diese ja nun auch in der Mitte der Politik angekommen.
 

ThatOneAss

Erfahrenes Mitglied
30.01.2018
1.348
2
EDFB
Es ging mir in meiner Aussage auch nicht um Nachhaltigkeit oder ähnliches...
bunq spekuliert nicht mit meinem Geld, so wie das andere Banken tun.
 

Goran2503

Aktives Mitglied
26.11.2017
133
1
Dafür gibt es Hilfestellung im hauseigenen Forum mit diesem thread: https://together.bunq.com/d/561-sharing-the-bunq-pack_1

Hat mir bei mir recht geschmeidig funktioniert.m Das mit dem Scannen kann ich bestätigen... funktioniert bei mir auch grenzwertig.

Ich schwanke noch zwischen GLS und bunq... da kommt einem bunq direkt günstig vor :)

Hmmm, das ist nicht so meins... bin da speziell bei so etwas Sensiblen wie einem Konto doch lieber unabhängig.

Jedem das Seine ;-)
 

ReiseFrosch

Erfahrenes Mitglied
13.05.2017
1.875
172
Neues Lesefutter von blackwater.live mit einem abschließenden Bericht über fintecs im Allgemeinen und bunq im Besonderen:

https://blackwater.live/2019/02/05/grow-or-die/

Ach ja, die Jungs und Mädels von Blackwater, mit ihrer Finanzberatung, dem seriösen in schwarz-weiß getauchten Bildmaterial (Stichwort Sweet16) und dem Namen der Söldnerfirma, die für die Amis im Irak tätig war.

... ist letztlich nen Text um einen Ref-Link herum.

151eb520f848f72740c6bc3be354849a.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

Amic

Erfahrenes Mitglied
05.04.2016
7.153
760
Interessant...

wer als Kunde zu kritisch ist, wird wohl gekündigt.
Ja, das bunq-Forum wird teils "selektiv moderiert", und ja, die Nutzung der Push-Nachrichten war/ist kritikwürdig.

Aber da steht wohl eher drin: "Wer als Kunde aggressiv gegenüber Bankmitarbeitern oder anderen Kunden ist und/oder diese beleidigt, wird gekündigt":

"Van Woensel geeft toe dat hij af en toe wel flink boos kon worden, in chatgroepen met Bunq-medewerkers en -rekeninghouders
(...)
Bij brancheorganisatie NVB kan men zich niet voorstellen dat een bank alleen vanwege kritiek de klantrelatie beëindigt. "Dan moet er meer aan de hand zijn", laat een woordvoerder weten."
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: MaxBerlin

Hauptmann Fuchs

Erfahrenes Mitglied
06.04.2011
5.375
4.767
GRQ + LID
Aber da steht wohl eher drin: "Wer als Kunde aggressiv gegenüber Bankmitarbeitern oder anderen Kunden ist und/oder diese beleidigt, wird gekündigt":

"Van Woensel geeft toe dat hij af en toe wel flink boos kon worden, in chatgroepen met Bunq-medewerkers en -rekeninghouders
(...)
Bij brancheorganisatie NVB kan men zich niet voorstellen dat een bank alleen vanwege kritiek de klantrelatie beëindigt. "Dan moet er meer aan de hand zijn", laat een woordvoerder weten."

Tja, Ross und Reiter werden nicht genannt, RTL stellt beide Seiten da, wie journalistisch vorzugehen ist.

Am Ende wird ein kritischer Kunde gekündigt. In der niederländischen Kontext, und dann auch noch bei bunq, muss man dann verbal sehr aggressiv gewesen sein und z.B. mit körperlichem Gewalt gedroht haben, und das wäre dann auch juristisch relevant. Da bunq keine Anzeige erstattet hat, bleibt ein fades Gefühl.
 
  • Like
Reaktionen: MaxBerlin
S

sir_hd

Guest
Tja, Ross und Reiter werden nicht genannt, RTL stellt beide Seiten da, wie journalistisch vorzugehen ist.

Am Ende wird ein kritischer Kunde gekündigt. In der niederländischen Kontext, und dann auch noch bei bunq, muss man dann verbal sehr aggressiv gewesen sein und z.B. mit körperlichem Gewalt gedroht haben, und das wäre dann auch juristisch relevant. Da bunq keine Anzeige erstattet hat, bleibt ein fades Gefühl.

Ich hatte im Forum mal angemerkt, dass ich an der Preisgestaltung arbeiten würde. Die 7,99€ als Zweitkonto wäre nicht für jeden vermittelbar.

Reaktion: Man möge sich doch bitte in ein bunq Pack zusammenschließen. Meine Antwort: Es sei unmöglich, dass man sich mit wildfremden Leuten zusammentut und dies auf einem Forum so derart gepusht wird. Dann könne man doch gleich das Konto für 5€ im Monat anbieten.

Daraufhin wurden meine Beiträge gelöscht und per PN darauf hingewiesen, dass künftige Beiträge der Art (jegliche Preisdiskussion) geblockt werden. Interessantes Verständnis eines offenen "Together" Forums. Nach anfänglichem Interesse am Konto und Begeisterung für das Tech bestätigt sich immer wieder: Da läuft im Hintergrund einiges schief.
 

Amic

Erfahrenes Mitglied
05.04.2016
7.153
760
Tja, Ross und Reiter werden nicht genannt, RTL stellt beide Seiten da, wie journalistisch vorzugehen ist.
Nur suggerieren sowohl die Schlagzeile ("negative Tweets") als auch deine Beschreibung ("zu kritisch", "kritischer Kunde") einen Kausalzusammenhang zwischen Kündigung und blosser negativer Kritik.

Am Ende wird ein kritischer Kunde gekündigt. In der niederländischen Kontext, und dann auch noch bei bunq, muss man dann verbal sehr aggressiv gewesen sein und z.B. mit körperlichem Gewalt gedroht haben, und das wäre dann auch juristisch relevant. Da bunq keine Anzeige erstattet hat, bleibt ein fades Gefühl.
Insbesondere, wenn es bei rein verbaler Aggression geblieben ist, ohne konkrete (!) Gewaltandrohung, führt das Erstatten einer Anzeige bloss zu noch mehr medialer Aufmerksamkeit, ggf. öffentlicher Schlammschlachten und negativer Publicity.

Man kann da als Firma fast nur verlieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: 1 Person
2

2und4zig

Guest
Jetzt muss man aber ehrlicherweise dazu sagen das im Vorfeld kommuniziert wird das Preisbeschwerden im Forum nicht gewünscht sind. Also sollte die Löschung Deiner Kommentare nicht unerwartet gekommen sein. Meine Meinung... Eine Bank mit eigenem Forum ist erstmal Weltklasse. In erster Linie dient es der schnellen Recherche/Nachfrage. Wenn der Forumsbetreiber bestimmte Themen nicht wünscht ist das erstmal okay. NoGo-Themen gibt es in jedem Forum, auch hier. bunq erlaubt sogar im eigenen Forum Absprache zum Rabatt, verrückt so gut ist das. Aber okay, Du bist enttäuscht, also reden wir über Dein Problem:

Was ich stark an bunq finde: Wenn einer über den Preis motzt gibt es einen Lösungsvorschlag! Wo gibts denn sowas? Nur weil Dir der Lösungsvorschlag nicht passt muss man nicht die Schuld bei bunq suchen. Was genau und konkret hindert Dich daran einem bunq-pack beizutreten? Wenn man z.B. kontaktscheu ist oder warum auch immer den Aufwand einer Kontaktaufnahme scheut muss man halt den vollen Preis zahlen... Das System ist transparent, fair und sicher. Ich glaube eher das bei Dir "im Hintergrund einiges schief läuft".
 

ReiseFrosch

Erfahrenes Mitglied
13.05.2017
1.875
172
Was ist denn das für ein Kommentar?

[...]Ich glaube eher das bei Dir "im Hintergrund einiges schief läuft".

Ob 8 oder auch 5 EUR pro Monat zu viel oder gerechtfertigt sind, will ich hier gar nicht kommentieren.
Ein Bankprodukt mit Fremden zu teilen ist aber für mich ein NoGo. Wenn ich als Familie oder im sehr guten Freundeskreis so etwas mache, dann ist das ok. Zudem bleibt ja auch die Frage, was passiert, wenn jemand kündigt. Dann muss Ersatz organisiert werden, damit die Kosten nicht steigen.
 
S

sir_hd

Guest
(...)Aber okay, Du bist enttäuscht, also reden wir über Dein Problem:

(...) Ich glaube eher das bei Dir "im Hintergrund einiges schief läuft".

:confused: Gereizt? Wo läuft bei irgendjemandem etwas schief? Puh... :rolleyes:

Ich für meinen Teil, um es zu präzisieren, habe keine Beschwerde über den vollen Premium Tarif los getreten (und auch nicht "gemotzt"), sondern mein Vorschlag lautete (im Sinne von Together auch Ideen abzugeben) anderen Nutzern, die aus verschiedenen Gründen bunq als Zweitkonto nutzen, ein weiteres Preismodell anzubieten (z.B. 1 Karte und Beschränkung der Konten). Bei bunq ist es eher "alles oder gar nichts". Das kenne ich sonst von keiner Bank mit kostenpflichtigen Konten.
Auch ist das Verhalten seltsam, weil in dem "Pack" Thread diese Preisdiskussionen geduldet werden. Ich finde es übrigens nach wie vor befremdlich, dass eine Bank seine Kunden dazu motiviert / ihnen vorschlägt, sein Konto mit wildfremden Leuten zusammen zu schließen. Das habe ich kritisiert.
Stell dir vor die Sparkasse sagt dir, dass du dein Konto mit deinem ungeliebten Nachbarn und noch zwei weiteren wildfremden Kunden teilen kannst, Abrechnung macht ihr untereinander aus - interessiert die Bank nicht, dann ist es 2€ im Monat billiger. ;) Ist es verkehrt, so etwas zu kritisieren? Mein Post dazu wurde gelöscht und nachträglich wurde ich ermahnt, keine Preisdiskussion anzuführen. Dabei war meine Kritik darauf gerichtet, dass bunq Pack als Ausweg beworben wird... Das ging nämlich am ursprünglichen Thema / Idee völlig vorbei.

Zu dem Fall in NL: Es gibt auch viele freche Kunden und ich finde es in Ordnung, wenn ein Unternehmen sich auch nicht alles gefallen lassen muss. Anders könnte es aber beim Umgang im bunq Forum laufen. Deshalb können wir das auch jetzt gar nicht mehr bewerten, ohne eine Übersicht über die Fakten zu haben.

Und zum letzten: So einzigartig ist das auch nicht, denn auch Fidor / comdirect / Consorsbank / BW Bank (mal so ein paar Beispiele) haben solche Community Foren und auch dort werden Diskussionen über die Preismodelle / Kosten geduldet und diskutiert. Gerade bei der BW Bank geht es wegen den neuen Kontomodelle und Preisänderungen im Forum gerade hoch her. Dennoch nimmt sich die BW Bank die Zeit, auf jede einzelne Frage und jede Kritik einzugehen - auch wiederholt. So ist das eben in einem Forum.
Ich finde es ist auch verkehrt, den Kern der Kontonutzung (Bares gegen Service) völlig ausblenden zu wollen wie bei bunq. Das war mir auch beim Start von Together im letzten Jahr suspekt, als eine der vier Hauptkategorien "Experiences" hieß und Leute Bilder von Ihren Karten im Urlaub posteten. Wenn bunq das Forum zum großen Teil nur zum erzeugen eines "Lebensgefühls" und "Hypes" verwenden möchte, dann sollen sie eben. Aber nicht als offenes Forum für alles rund um bunq bewerben.

Drei Sachen führen mich zu der Annahme, dass es bei bunq klemmt: Ali Niknam hat Millionen Eigenkapital in bunq gesteckt und damit auch das volle Risiko. Laut den letzten Zahlen machte bunq 2017 rund 9mio € Verlust. Ouch. Kundenzahl lassen sie auch nicht raus. In den letzten Monaten wird das Geld zum Fenster raus geworfen (mit Gewinnspielen und 10€ für Werber/Geworbenen). Dann noch die berüchtigten Berichte bei Glassdoor und Co., wo bunq als Arbeitgeber allgemein gelobt wird, aber viel Kritik in Richtung Management (und speziell Ali Niknam) abgegeben wird. Mir fällt bei den bunq Updates auch immer auf, dass Ali oft von "mir" oder "ich" und nicht von "uns" spricht. Diese kleine sprachliche Feinheit sagt ja auch schon etwas aus.
Dennoch schätze ich am Unternehmen das Innovationstempo und den unterschiedlichen Ansatz (ggü. dem eher langweiligen und langsamen N26). Alles in einer Balance betrachten :yes:
 
Zuletzt bearbeitet:
2

2und4zig

Guest
Voll okay, Du beschwerst Dich ja nicht über eine im Grundprinzip gute Sache die vielen Menschen Vorteile bringt. Wenn es für einen aus persönlichen Gründen nicht in Frage kommt macht man es halt einfach nicht und gut.

Aber wenn Leute aus persönlichen Gründen ein super Forum, einen bemühten Service, eine interessante Bank, ein faires Rabattsystem in Frage stellen und verallgemeinernd schlecht redet... dann sollte das auch mal klar aus einer anderen Perspketive geschildert werden können.

Es geht hier um Preis- und Leistung. Jeder darf selbst entscheiden ober er es nutzt. Aber nur weil einer mit dem Rabattsystem nicht klar kommt sämtliche Leistungen in Frage zu stellen... das passt nicht zusammen.
 
2

2und4zig

Guest
Okay, die persönliche Spitze nehme ich zurück, sorry sir_hd. Auch ich finde die Preisgestaltung unglücklich, aber im Wissen das man es nicht ändern kann zerbreche ich mir darüber nicht den Kopf. bunq ist wohl einfach recht demokratisch, man darf ja hier und da mitbestimmen... das verleitet es einen vlt. auch beim Preis mitreden zu wollen. Wenn meine Kunden mir den Preis diktieren wollen dann fände ich das, ähm, unangemessen.
 
2

2und4zig

Guest
Ich habe derzeit einen Platz im bunq pack frei. Bei Interesse bitte PN.

Hoffe Du findest jemanden und drücke die Daumen. Ich bin leider schon im pack drin.

Als Alternative zum together Forum finde ich es gut wenn auch hier solche Anfragen gestartet werden.
 
2

2und4zig

Guest
ANZEIGE
.
Ein Bankprodukt mit Fremden zu teilen ist aber für mich ein NoGo.

Ich finde nicht das man sich das Produkt teilt. Das klingt gerade im Bankengeschäft etwas spooky. Das Produkt bleibt ja durch den pack unangetastet und selbständig unter Deiner Kontrolle. Die Formulierung das die Rechnung/Kosten geteilt werden fände ich treffender.

Das es mit Aufwand verbunden ist, auch wenn einer abspringt und eine neue Suche gemacht werden muss, da geben ich Dir Recht.