Caviar mitnehmen für den Eco Flug. René Redzepi macht das

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Stallbewohner

Erfahrenes Mitglied
12.12.2018
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https://www.instagram.com/p/Bt_24vZHrno/

Suhsi, Burger, Sandwiches und selbstgemachte Brote hatte ich ja schon, aber eine Dose Caviar, die mit der Gurtschnalle geöffnet wird, allerdings nie.

Grüsse
Danke, daß Du hier einmal die vorführst, die sich nicht zu blöde sind, sich für so einen Clip zu bedanken.

Da sitzt einer in einem öffentlichen Verkehrsmittel und macht sich ne Dose Kaviar auf. Wow.
Wenn ich mir in der hamburger S-Bahn ne Dose Jever aufmache, werde ich schief angeschaut.
 

bivinco

Erfahrenes Mitglied
03.08.2014
2.402
134
BSL
Ein IG Kommentar: why the hell is he flying coach to Mexico.

Starkoch eines 2 Sterne Michelin Restaurant und fliegt mit Familie hinten. Respekt!
 
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Stallbewohner

Erfahrenes Mitglied
12.12.2018
286
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Starkoch eines 2 Sterne Michelin Restaurant und fliegt mit Familie hinten. Respekt!
Jetzt weiß ich immerhin, was diesen Typen "prominent" macht.
Und nebenbei lernt man auch, daß Kochsterne ganz offenbar von Kretins an Kretins für Kretins vergeben werden.

Es gibt wohl ehrenwerte Köche, die die menschliche Kultur bereichern, wie ein Komponist oder ein Dichter.
Und es gibt wohl auch Proleten, die sich dabei filmen, wie sie in einem Linienbus oder einem Flugzeug eine Dose Cola, nein: Kaviar, weil teurer, öffnen und dafür beklatscht werden.

Die wenigen hier, die wissen, was ich meine, haben sicherlich auch gerade V.K. zum 70. gratuliert...
 

globetrotter11

Erfahrenes Mitglied
07.10.2015
16.496
13.482
CPT / DTM
Danke!

Aber ob dieser Instagramm Post jetzt eine gute Werbung für das Lokal ist, bleibt dahingestellt. Wahrscheinlich hat das Lokal und er eine gute Reputation im Netz gar nicht nötig...

Im Noma, für viele das beste Restaurant der Welt, wartet der geneigte Gourmet gerne mehrere Monate auf eine Tischreservierung.

Nein, er hat es definitiv nicht nötig, Werbung zu machen.
 

Stallbewohner

Erfahrenes Mitglied
12.12.2018
286
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Danke!

Aber ob dieser Instagramm Post jetzt eine gute Werbung für das Lokal ist, bleibt dahingestellt. Wahrscheinlich hat das Lokal und er eine gute Reputation im Netz gar nicht nötig...

Im Gegenteil: der völlig überschätzte Laden lebt von nichts anderem.
Habe mir mal den Spaß gemacht zuzuschauen, wer da so nach Reservierung (Vorlaufzeit wie für einen Trabbi in der DDR) Einlaß erhält: Sehr einfache Menschen mit augenscheinlich sehr viel Geld.
Frauen mit aufgespritzten Lippen und Männer, denen die Tätowierung aus dem ungewohnt geschlossenen Oberhemd kriecht. I.e.: Menschen, in deren Kulturkreisen man bei Tisch rülpst oder die leeren Gläser hinter sich wirft.
 
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globetrotter11

Erfahrenes Mitglied
07.10.2015
16.496
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CPT / DTM
Im Gegenteil: der völlig überschätzte Laden lebt von nichts anderem.
Habe mir mal den Spaß gemacht zuzuschauen, wer da so nach Reservierung (Vorlaufzeit wie für einen Trabbi in der DDR) Einlaß erhält: Sehr einfache Menschen mit augenscheinlich sehr viel Geld.
Frauen mit aufgespritzten Lippen und Männer, denen die Tätowierung aus dem ungewohnt geschlossenen Oberhemd kriecht. I.e.: Menschen, in deren Kulturkreisen man bei Tisch rülpst oder die leeren Gläser hinter sich wirft.

Wie oft hat der Stallbewohner schon nach einem Essen dort gerülpst :confused:
 

Stallbewohner

Erfahrenes Mitglied
12.12.2018
286
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Wie oft hat der Stallbewohner schon nach einem Essen dort gerülpst :confused:

Ich hab doch dort noch nie gegessen! Ich kannte ja bis eben noch nicht mal den Namen dieses Möchtegern-Adrià.
Ich halte mich nur gelegentlich in der hübschen kleinen Hauptstadt dieses an hübscher-kleiner Kulinarik sehr armen Landes auf und beobachte Vielflieger und andere Wichtigtuer aus aller Herren Länder beim Geldausgeben.
Und die stehen halt (trotz Reservierung) Schlange vor diesem Restaurant, nachdem sie sich tagsüber patinierte Arne-Jacobsen-Stühle von hyggeligen Dänen haben andrehen lassen.

Ich wünsche Euch Kennern aber weiterhin viel Freude (und trauere meiner Currywurst bei AB nach).
 

pimpcoltd

Erfahrenes Mitglied
03.07.2009
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Im Noma, für viele das beste Restaurant der Welt, wartet der geneigte Gourmet gerne mehrere Monate auf eine Tischreservierung.

Nein, er hat es definitiv nicht nötig, Werbung zu machen.

Dass er durch die einjährige Pause und Neu-Gründung alle Auszeichnungen verlieren würde, war klar. Dass der Michelin 2019 das Noma nicht mal erwähnt, hat mich hingegen überrascht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass deren Tester seit Februar 2018 nicht dort gewesen sind.
 
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alohasteffi

Erfahrenes Mitglied
28.07.2010
1.127
126
München
Jetzt weiß ich immerhin, was diesen Typen "prominent" macht.
Und nebenbei lernt man auch, daß Kochsterne ganz offenbar von Kretins an Kretins für Kretins vergeben werden.

Es gibt wohl ehrenwerte Köche, die die menschliche Kultur bereichern, wie ein Komponist oder ein Dichter.
Und es gibt wohl auch Proleten, die sich dabei filmen, wie sie in einem Linienbus oder einem Flugzeug eine Dose Cola, nein: Kaviar, weil teurer, öffnen und dafür beklatscht werden.

Die wenigen hier, die wissen, was ich meine, haben sicherlich auch gerade V.K. zum 70. gratuliert...

Der Vergleich mit einem ausserhalb Deutschlands unbekannten „Fernsehkoch“ hinkt ein wenig.
 
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Stallbewohner

Erfahrenes Mitglied
12.12.2018
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Dass er durch die einjährige Pause und Neu-Gründung alle Auszeichnungen verlieren würde, war klar. Dass der Michelin 2019 das Noma nicht mal erwähnt, hat mich hingegen überrascht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass deren Tester seit Februar 2018 nicht dort gewesen sind.

Wenn man schon nicht den eigenen Geschmack über den von ein paar Schleckermäulchen einer Reifenfirma stellen mag, sollte man zumindest Louis de Funes schauen.
Bon Appetit!
 

pimpcoltd

Erfahrenes Mitglied
03.07.2009
3.316
10
Danke, daß Du hier einmal die vorführst, die sich nicht zu blöde sind, sich für so einen Clip zu bedanken.

Der Schluss von dem "Danke" für ein Video auf die Meinung der Dankenden über das Video ist mindestens kühn.

Und nebenbei lernt man auch, daß Kochsterne ganz offenbar von Kretins an Kretins für Kretins vergeben werden.

Menschenhändler, Kriegsverbrecher und Pandababyesser sind auch darunter. Nicht umsonst hat man das Noma und seinen Chef in den ersten Jahren als "seal fucker" bezeichnet.

Ich kannte ja bis eben noch nicht mal den Namen dieses Möchtegern-Adrià.
Ich halte mich nur gelegentlich in der hübschen kleinen Hauptstadt dieses an hübscher-kleiner Kulinarik sehr armen Landes auf und beobachte Vielflieger und andere Wichtigtuer aus aller Herren Länder beim Geldausgeben.

Wie schade, denn Adrià selbst hat Redzepi in höchsten Tönen gelobt. Die Kritik geht heute eher dahin, dass nicht Redzepi allein für die skandinavische Küche steht, sondern es in Kopenhagen, Stockholm und Oslo einen enormen Zuwachs an regional geprägter Spitzenküche gegeben hat. Von Armut kann da keine Rede mehr sein.

Wenn man schon nicht den eigenen Geschmack über den von ein paar Schleckermäulchen einer Reifenfirma stellen mag, sollte man zumindest Louis de Funes schauen.
Bon Appetit!

Auch insoweit wieder ein verquerer Schluss. Man kann auch darüber diskutieren, warum die FAZ den gestrigen Tatort außerordentlich gelungen fand, obwohl er eigentlich grottig war.
 
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Stallbewohner

Erfahrenes Mitglied
12.12.2018
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Der Vergleich mit einem ausserhalb Deutschlands unbekannten „Fernsehkoch“ hinkt ein wenig.

Jo!
Genau so hatte ich das gemeint! Vincent Klink, einen hoch- und mehrfachbegabten Musiker, Schriftsteller, vorbildlichen Arbeitgeber und perfekten Gastgeber als "Fernsehkoch" diffamieren - aber einen nerdigen Spinner, der auf der Skandinavienwelle surft und seinen spätrömischen Gästen gefrorenes Basilikum als Geschmacksexplosion verkauft, hypen, weil irgendwelche Gelbwesten jeden Bezug zur (kulinarischen) Realität verloren haben.

Aber das sage ich nur hier unter uns und niemals öffentlich. Denn die Massen sollen es für erstrebenswert halten, dort zu "essen", während unsereiner überall auf der Welt noch ein paar Höfe, Hütten und Garküchen findet, in denen dich eine Mama selbstbewußt anschmunzelt, weil sie weiß, daß ihre Zutaten und Zubereitung perfekt sind.

Wer mal die Gelegenheit hatte, die tägliche Einkaufsliste eines Sternerestaurants zu lesen, weiß, warum Rungis Express pleite gegangen ist: heutige Sterneköche zeichnen sich u.a. dadurch aus, daß sie ihren Wareneinsatz minimieren. Das liegt am Publikum.
 

Stallbewohner

Erfahrenes Mitglied
12.12.2018
286
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Auch insoweit wieder ein verquerer Schluss. Man kann auch darüber diskutieren, warum die FAZ den gestrigen Tatort außerordentlich gelungen fand, obwohl er eigentlich grottig war.
Ja. Und vor allem kann man darüber diskutieren, ob skandinavische oder arabische Länder plötzlich eine kulinarische Kultur haben, nur weil Milliardäre aus aller Welt ins Land strömen und nicht wissen, wo sie genug Blattgold auf ihre Burger bekommen.
Laß mich meine hier vertretene These einmal ganz platt ausdrücken:
Wer glaubt, daß hervorragende Küche teuer ist, ist ein Vollidiot.
 

pimpcoltd

Erfahrenes Mitglied
03.07.2009
3.316
10
Wer glaubt, daß hervorragende Küche teuer ist, ist ein Vollidiot.

Kann mich nicht erinnern, dass jemand hier diese in der Tat ziemlich flundrige These vertreten hat. Indes: Gemessen am Aufwand ist das Menü im Noma deutlich günstiger, als es deine Currywurst bei AB war. Im Unterschied zur Wurstfabrik von AB hat das Noma auch tatsächlich neue Türen aufgestoßen. Letzteres stellen nicht mal jene in Frage, denen Storyteller-René auf die Nerven geht.

Einer von Nomas Köchen hat übrigens in Tokyo ein eigenes Restaurant eröffnet: https://inua.jp/en/.
 
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berlinet

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21.07.2015
5.401
3.112
Ja. Und vor allem kann man darüber diskutieren, ob skandinavische oder arabische Länder plötzlich eine kulinarische Kultur haben, nur weil Milliardäre aus aller Welt ins Land strömen und nicht wissen, wo sie genug Blattgold auf ihre Burger bekommen.
Die kulinarische Kultur willst du diesen Ländern (überhaupt irgendwelchen Ländern?) absprechen?
 
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airhansa123

Erfahrenes Mitglied
03.11.2012
4.144
14
Heutzutage geht es eher um das „Mundgefühl“ des Loeffels und nicht die Oxidation des Metalls.
Metall hat im Vergleich zuden anderen Materialien eine deutlich höhere Waermeleitfähigkeit, sprich der Loeffel fühlt sich deutlich kaelter an. Auch die Oberflächentextur spielt lt. Experten eine Rolle (Naturmaterialien wie Perlmutt, Elfenbein usw vs. Stahl)

Gab früher bei Prunier auch einzelne Seminare zu dem Thema, mittlerweile nur noch diese Kombiangebote.

Früher war offenbar alles besser - heute in London im Selfridges bei Caviar House & Prunier 30g Kaviar vor meinem Y-Flug mit BA LHR-DUS genossen. Sehr lecker, aber der Löffel war eindeutig aus Plastik. Mich hat es nicht gestört.

IMG_20190218_164935.jpg

Trotzdem werde ich beim nächsten Mal wohl beim neuen 45 Jermyn St. bei Fortnum & Mason oder bei Wiltons in 55 Jermyn St. nachschauen wie die das wohl mit dem Löffel handhaben.
 

Wombert

Erfahrenes Mitglied
20.03.2010
3.770
8
MUC
Trotzdem werde ich beim nächsten Mal wohl beim neuen 45 Jermyn St. bei Fortnum & Mason oder bei Wiltons in 55 Jermyn St. nachschauen wie die das wohl mit dem Löffel handhaben.

Bitte lern erst mal, "Jermyn St" richtig zu schreiben, und zwar wenn es geht zwei mal in einem Satz, und dann darfst du weiter angeben. Danke.
 
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Stallbewohner

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12.12.2018
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Die kulinarische Kultur willst du diesen Ländern (überhaupt irgendwelchen Ländern?) absprechen?

Ja, insbesondere diese beiden Regionen haben so gut wie nichts zur Entwicklung der modernen Küche beigetragen.
Die Skandinavier sind kältebedingt Hungerleider. Sie ernährten sich von halbverwestem Fisch und gedörrtem Rentierfleisch.
Die Araber sind hitzebedingt Hungerleider. Sie ernährten sich ebenfalls von eingesalzenem Fisch und dem, was ihre Kamele lieferten. (Datteln und andere Früchte waren den Herrschenden vorbehalten, so wie Wild den Herrschenden in Europa).

Südostasien, insbesondere China und Japan waren und sind z.T. noch immer natürlich eine eigene Welt.
Der Rest aber strebt nach Champagner, Wein, Kaviar, mediterranen Gerichten - ganz generell nach einer mitteleuropäischen Lebensweise. Das gilt besonders für Araber, aber auch für Chinesen und Russen. Sie kaufen Appartements in New York, lassen sich in München oder Bonn medizinisch behandeln und fliegen zum Shoppen nach London.
Latürnich versuchen sie, diese von ihnen gesuchte Kultur in ihren eigenen Ländern zu kopieren. Diejenigen, die es sich leisten können, bevölkern aber noch immer lieber die Sternerestaurants in den beiden europäischen und der einen amerikanischen Metropole.
 

berlinet

Erfahrenes Mitglied
21.07.2015
5.401
3.112
Ok, da erübrigt sich jede Diskussion. Ich hätte gedacht, Reisen bildet, aber offenbar nicht. Alleine die seltsame Argumentation, dass ein Land keine kulinarische Kultur haben kann, weil Datteln den Herrschenden vorbehalten war. Das ist natürlich Totschlagargument, da fällt mir auch nichts mehr ein.