Checkin LH Flüge von anderem Land & früher als 23h // Sen run

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funky100

Aktives Mitglied
14.02.2021
211
27
ZRH
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Hallo miteinander

Bei mir steht bald ein Flug an, HEL-FRA-EZE-FRA-HEL, alles auf LH, SEN-Run, in F, Handgepäck

Ich werden beim ganzen Run immer Airside bleiben können. Ich konnte durch einen frühen INVOL die Flüge einander takten (was ja sonst nicht bezahlbar wäre), also gleiches Flugzeug in EZE und paar Stunden später zurück.

Ich habe eine Herausforderung, die mir noch Kopfzerbrechen bereitet: Der OLCI von LH wird mir wohl in EZE keine Tickets geben. Das gleiche vermute ich für HEL. Sprich: Ich muss einreisen fürs Boarding und das kann ich aber nicht theoretisch.

-> Für HEL mache ich mir weniger Sorgen - HEL ist gemäss Regeln sehr kulant mit Leuten die auf der Durchreise sind und jemand vom VFT der regelmässig in HEL einreist im Moment hat mir das Prozedere mitgeteilt und dort werde ich wohl sogar, wenn nötig, Einreisen können um das Ticket zu bekommen (HEL lässt sogar im Airport Hotel übernachten, wenn man in der Durchreise ist). Ja, mir ist bewusst: Hochoffiziell bin ich dann in HEL nicht in Transit, weil ich ja mit einem anderen Zubringer ankomme - das Risiko gehe ich ein und ist berechenbar. Der Zollbeamte wird mit mir kaum eine Diskussion starten, ob das jetzt ein Transit von der gleichen Airline ist, wenn ich gleich (auf Papier ausgedruckt) vorweisen kann, dass ich gleich wieder weg bin. Ich will ja nicht durch Singapore transiten - da würde ich wohl gleiche hinter schwedische Gardinen kommen (Ironie muss sein). Trotzdem will ich den HEL-FRA-EZE Flug vorher einchecken, falls möglich.

-> Für EZE: Da mache ich mir echt Sorgen. Ich werde _nicht_ ins Land einreisen können, auch nicht mal mit Goodwill. Ich bin nicht des Spanischen mächtig und könnte dort dann mein Anliegen erklären und was ich mache - und einfach Fragen, ob Sie mich fix einchecken lassen. Ich kann das sehr wohl in Englisch erklären, aber da erhoffe ich mir weniger Chancen. Wie zu Hölle komme ich dann an meine Tickets? Vorteil ist: Ich habe 11h Zeit am Flughafen - das ist viel Zeit.

Folgende Ideen kamen mir in den Sinn und ich hoffe hier hilft die geballte Ladung Erfahrung vom VFT und Persönlichkeiten wie RCS, die scheinbar eine "walking library" sind. Mein Abflug ist ZRH oder FRA - das ist noch nicht geklärt wie ich nach HEL komme.

1) Kann ich in ZRH oder FRA bereits für den Flug HEL-FRA-EZE einchecken mit Boardingkarte? Wäre einfach angenehmer, auch wenn ich mir keine Sorgen mache in HEL den Checkin zu machen. Kann das jemand einfach am Schalter von den Agenten in FRA / ZRH?

2) Kann ich _irgendwie_ früher einchecken als die 23h? Insbesondere für EZE-FRA-HEL hatte ich gehofft, ob es möglich wäre, wenn ich in FRA / ZRH schon für den Rückflug eingecheckt bin mit Boarding karten a) ist das technisch möglich oder sowieso seitens LH unterbunden? b) falls möglich, wie kriege ich das hin? Können das die normalen Agent am Flugschalter? Machts einen Unterschied ob ich es in ZRH probiere oder liebe gleich beim LH Hub in FRA (höhere chancen?)


3) Ich werde mit einem (hoffentlich) negativen PCR Test losfliegen. Das reicht für den ganzen Run und damit ich beim Checkin von EZE noch der PCR Test gültig ist und auch alle Bedingungen für FRA / HEL für den Rückflug erfüllen
Nehmen wir an, ich kann nicht alles vorab einchecken und fliege nach EZE und probiere dort einzuchecken - könnte mir das boarding verweigert werden, nur weil der PCR Test nicht in Argentinien gemacht wurde? Es steht _nirgends_ in den Regeln, WO der Test gemacht werden muss - nur wie alt die Stichprobe ist. Meinungen?

Der Knackpunkt ist eigentlich nur der Checkin - einreisen will ich ja nicht.

Zusammengefasst:
- Kann ich früher einchecken aus einem anderen Land?
- Wird mein PCR Test aus einem anderen Land anerkannt, wenn ich die Vorlaufzeiten für die Stichprobe einhalten?
- Hat jemand sonst noch eine Idee? E.g. riskieren und auf dem Flug als First Class Passagiere irgendwie probieren die Crew um Hilfe zu bitten wie ich mich in EZE einchecken kann ? :help::doh:Das klingt absurd - VFT fragen kann ich ja trotzdem.

Meine Grösste Sorge ist, ist in EZE fest zu stecken - wenn ich das Risiko nicht auf ein akzeptables Niveau kriege, fliege ich nicht. Danke für euren Rat. Bitte keine Kommentare über Sinnhaftigkeit des Fluges und die entsprechenden Risiken - das habe ich schon durchgekaut und ist mein Brot. Mir fehlt noch eine gute Einschätzung wie ich mit dem OLCI umgehen soll / muss, damit ich nicht steckenbleibe. Ich entscheide dann anhand der Meinungen und mit allem was ich zusammen gekratzt habe an Informationen, ob ich fliege oder nicht.

Sorry für den ewig langen Text und freue mich schon auf eine intensive Diskussion. (PS: Ich plane meinen Flug zu dokumentieren und hier zu posten, damit sich alle an meinem Fail teilhaben können - naja, ehrlich gesagt, mache ich das nur, wenn es klappt ;-). Falls ein Fail wird und ich in EZE aus Dummheit stecken bleibe und mich nochmals hier melden muss, damit mir jemand aus der Patsche hilft, lösche ich wohl den Forenaccount und mache einen neuen um mich dieser maximalen Scham zukünftig zu entziehen)

Funky

Itinerary

Tag 1
18:20 Uhr Helsinki Helsinki (HEL)
19:55 Uhr Frankfurt/Main Frankfurt (FRA)

21:55 Uhr Frankfurt/Main Frankfurt (FRA)
06:40 Uhr +1 Buenos Aires Ministro Pistarini (EZE)


Tag 2:
16:55 Uhr Buenos Aires Ministro Pistarini (EZE)
11:10 Uhr +1 Frankfurt/Main Frankfurt (FRA)

Tag 3: (Kommentare wie ich mit diesem Leg umgehen soll, sind nicht notwendig. Mir sind alle Optionen bewusst. Danke! Ich werde die Flüge gemäss geltenden Regeln ausführen)
20:15 Uhr Frankfurt/Main Frankfurt (FRA)
23:35 Uhr Helsinki Helsinki (HEL)
 

rcs

Gründungsmitglied
Teammitglied
06.03.2009
27.675
5.138
München
Dass der Online-Check-In eine Bordkarte liefert, ist aufgrund der Testpflichten höchst unwahrscheinlich.

Ohne Einreiseberechtigung für Argentinien besteht ganz klar die Gefahr, dass die Airline die Beförderung verweigert. So einen Run während der Pandemie durchführen zu wollen, sehe ich - meine ganz persönliche Meinung - als absolute Schnapsidee. Das ist Trial and Error am Abflugtag mit unbekanntem Ergebnis.
 

m!ler

Erfahrenes Mitglied
02.08.2015
1.221
244
STR
Das mit "in FRA für EZE einchecken" wird nicht funktionieren. Alleine schon weil die "Macher" der aktuellen Regeln davon ausgehen müssen, dass jemand der in EZE eincheckt dort auch die gültigen Einreisevoraussetzungen für das Ziel erfüllen und nachweisen muss. Sprich du wirst am CI in EZE z.B. deinen Coronatest vorlegen müssen. Das ght aber nur am CI und nicht beim Online-CI.

Wenn du aber direkt airside bleibst, wäre es eventuell eine Überlegung ob das Personal in der Lounge dich einchecken kann. Bordkarten ausdrucken / Umbuchungen vornehmen können die ja im Normalfall auch. Ob sowas aber überhaupt geht habe ich noch nie probiert.
 

Chiller3333

Erfahrenes Mitglied
26.11.2017
1.288
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FRA, JFK
Ich sehe hier auch das grosse Risiko, dass man dich in HEL (oder in FRA) nicht boarden lässt, da du nicht nach Argentinien einreisen darfst.
Auch wenn ich keine Erfahrung mit Argentinien habe, ist es bei den USA definitiv so, dass beim Check-In sichergestellt wird, dass eingereist werden darf.
Sofern du es nach EZE schaffen solltest würde ich, wie von m!ler vorgeschlagen, versuchen über Lounge oder Transfer Desk an den Boarding Pass zu kommen.
OLCI wird höchstwahrscheinlich keinen ausspucken.

In einem Flyertalk post von 2008 steht, dass es am EZE international transfer desks gibt, was sich in den letzten 12 Jahren geändert hat und welche Rolle Corona dabei spielt vermag ich nicht zu sagen.
 

funky100

Aktives Mitglied
14.02.2021
211
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ZRH
Dass der Online-Check-In eine Bordkarte liefert, ist aufgrund der Testpflichten höchst unwahrscheinlich.

Ohne Einreiseberechtigung für Argentinien besteht ganz klar die Gefahr, dass die Airline die Beförderung verweigert. So einen Run während der Pandemie durchführen zu wollen, sehe ich - meine ganz persönliche Meinung - als absolute Schnapsidee. Das ist Trial and Error am Abflugtag mit unbekanntem Ergebnis.

Danke - ja, ich sehe deine persönliche Meinung absolut ein. Den Gedanken hatte ich schon mehrfach auch. ich hatte aber auch schon private PMs, die sagten, solange du Airside bleibst und kein Flug cancelled wird, sollte das Risiko überschaubar sein. Gleichzeitig sehe ich deine Meinung als völlig iO an!

Chiller und m!ler haben noch gute Inputs gegeben. Die Transfer desks wären natürlich Gold wert, aber das ist wegen Corona wohl schwierig zu klären.

Hoffentlich noch weitere Meinungen
 

Chiller3333

Erfahrenes Mitglied
26.11.2017
1.288
601
FRA, JFK
Du kannst mal versuchen den Flughafen anzurufen oder per Mail anzuschreiben bzgl. der Transfer Desks.
Hat mir bei einem meiner (leidre am ende doch gecancelten) Corona-Fluege geholfen genaueres ueber die Situation vor Ort zu erfahren.
 

weltbuerger

Erfahrenes Mitglied
06.02.2018
2.089
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Ohne Einreiseberechtigung für Argentinien besteht ganz klar die Gefahr, dass die Airline die Beförderung verweigert.
Das ist vorsichtig formuliert.

Davon ausgehend, dass der TO einen deutschen Pass hat, sagt TIMATIC glasklar nein:

Admission and Transit Restrictions:​

Until 30 April 2021, passengers are not allowed to enter.

Ausnahmen nur für die engsten Angehörigen von Argentiniern. Es ist so gut wie sicher, dass dem OP das Boarding verweigert wird und er nicht nach EZE fliegen kann.
 

weltbuerger

Erfahrenes Mitglied
06.02.2018
2.089
1.698
Selbst wenn es eine Ausnahme für Transit gäbe (gibt es laut TIMATIC nicht), würde ich immer noch von denied boarding ausgehen, da der direkte Rückflug zum Herkunftsort der Definition des Transits nicht genügt.
 

funky100

Aktives Mitglied
14.02.2021
211
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ZRH
Selbst wenn es eine Ausnahme für Transit gäbe (gibt es laut TIMATIC nicht), würde ich immer noch von denied boarding ausgehen, da der direkte Rückflug zum Herkunftsort der Definition des Transits nicht genügt.
Danke weltbuerger.

Das macht absolut Sinn. Den Gedanken hatte ich nicht - ich sah zwar, dass man gemäss TIMATIC nicht einreisen darf, aber es ist wirklich korrekt: Transit ist nicht mal erlaubt.

Umso länger umso mehr wirds wohl kein Flug. Echt schade - auch die Meinung ist ziemlich klar hier. Mit viel Risiko und bisschen Glück machbar, aber wohl eher bleibe ich dann in HEL stecken, weil mir das Boarding verweigert wird (wenn ich es überhaupt nach HEL schaffe).

Chiller, habe schon die Chat funktion benutzt von EZE website (2 verschiedene Agenten). Beide haben meine Frage erst gar nicht richtig verstanden - due to lack of english knowledge... :-/ Daher habe ich das auch schon aufgegeben

Danke allen! Die Situation wird Argentinien wird ja im Moment drastisch schlimmer, d.h. das wird wohl nichts!
 

funky100

Aktives Mitglied
14.02.2021
211
27
ZRH
Evtl erhälst du deinen BP direkt am Gate?
WIe könnte ich das klären? Hast du Erfahrungen damit?

Es kam schon der Vorschlag (ausserhalb vom Forum), einfach die LH First hotline anzurufen und sich durch zu fragen - das ist natürlich nützlich, aber dort bekomme ich mündliche Aussagen, die ich nicht gegenprüfen kann.

Auch alle Vorschläge hier (die den Flug ermöglichen), werde ich nochmals validieren.

Mein Standpunkt, dass ich die ganze Zeit Airside bleibe, bringt wohl nichts (bei LH / boarding) gemäss Aussagen hier :(
 

weltbuerger

Erfahrenes Mitglied
06.02.2018
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Transit ist nicht mal erlaubt.
Aber wie gesagt, selbst wenn Transit erlaubt wäre, änderte das NICHTS. Transit ist die Durchquerung von C auf dem Weg vom Startpunkt A zum Zielpunkt B. In diesem Falle entspricht EZE dem Zielpunkt B.
Eine Umdeutung a la "ich fliege doch von A nach B, wobei sowohl A als auch B dem Ort FRA (oder HEL) entsprechen und C der Transitpunkt EZE ist", ist NICHT üblich. Es wäre trotzdem mit denied boarding zu rechnen.
 
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rcs

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06.03.2009
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Ein Chat mit dem Flughafen oder sonstwem ist zwar augenscheinlich ganz nett, aber die Entscheidung ob man zu dem Flug zugelassen wird trifft entweder der Airline-Mitarbeiter oder (falls ein Fremd-Dienstleister für den DOC Check für den Flug beauftragt wurde) dann einer der DOC-Checker.

Es ist im Zweifelsfall schlichtweg damit zu rechnen, dass die Airline keinen Passagier befördern wird, der nicht über die notwendige Einreiseberechtigung zum gebuchten Endziel verfügt.

Und auch im eigenen Interesse einmal weiter gedacht: Was wäre, wenn der (derzeit nur 2x pro Woche) verkehrende Flug zwischen FRA und EZE am Rückweg z.B. wegen technischen Problemen annulliert werden muss? Während Corona dann à la Tom Hanks im Terminal gestrandet zu sein, wäre alleine schon mal ein Risiko, das man persönlich nicht eingehen sollte. Von der Schwierigkeit, dann einen frischen Corona-Test zu erhalten um einen alternativen Flug wahrnehmen zu können, einmal ganz abgesehen.

Aus meiner Sicht - mit all den Einreisebeschränkungen - ist das alles einfach nur extrem kurzsichtig gedacht; warum man ausgerechnet jetzt mit der Brechtstange solche eine Reise durchziehen möchte, erschließt sich mir nicht.
 
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funky100

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14.02.2021
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Danke für das Feedback!

Keine Brechstange - alle Optionen werden erörtert.

Es wird wohl eher in einem Nichtflug enden. Der Punkt, dass das Flugzeug wegen einem technischen Defekt in EZE stranden könnte, ist ein guter Punkt.... das Risiko ist zwar tief, aber der Impact wäre sehr unangenehm - im schlimmsten Fall mehrere Tage Airside verbringen
 

oliver2002

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Im Flugplan steht die Telefonnummer von LH EZE du kannst ja mal dort anrufen oder die anschreiben. Dein Problem wird leider nicht die Kooperation von der Crew in EZE sein: das Gate in FRA wird dich nicht einsteigen lassen, da die Behörden in ARG der LH verbieten, Pax ohne jederlei Zugangsberechtigung überhaupt fliegen zu lassen.
 

funky100

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14.02.2021
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Oliver, das ist ja mal ein guter Vorschlag. Ich schaus mir an, aber es wird eher ein Change in die Zukunft. Neue Optionen haben sich eröffnet (INVOL)
 

ckx2

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Aber wie gesagt, selbst wenn Transit erlaubt wäre, änderte das NICHTS. Transit ist die Durchquerung von C auf dem Weg vom Startpunkt A zum Zielpunkt B. In diesem Falle entspricht EZE dem Zielpunkt B.
Eine Umdeutung a la "ich fliege doch von A nach B, wobei sowohl A als auch B dem Ort FRA (oder HEL) entsprechen und C der Transitpunkt EZE ist", ist NICHT üblich. Es wäre trotzdem mit denied boarding zu rechnen.

Da man das ja öfter liest - in welcher Rechtssprechung? Den Fall werde ich nämlich in Kürze haben. Bisher liegt mir auf meiner Anfrage der BuPol die Antwort vor, dass es sich bei (in meinem Fall SIN-FRA-SIN direct turnaround) um einen Transitaufenthalt handelt und Frankfurt als ausgewiesener Transitflughafen entsprechende Visa austeilt. Wer definiert also das Beförderungsverbotes aufgrund der "Transit" Definition?

Hintergrund: Ein kleiner Mensch wird von A nach B umziehen, UAM ist nicht möglich. Eine Abholung am Gate in FRA aber schon.
 

rcs

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Zum Beispiel hier:

EInzelne Länder handhaben es gelegentlich anders, bzw. ist halt auch die Frage, wie vor Ort am Flughafen dann der Setup ist (siehe z.B. USA, die ja gar keinen internationalen Transit mehr haben).

Auf Rechtssprechung zu gehen ist der gänzlich falsche Ansatz, im internationalen Reiseverkehr muss man andersherum denken, dass es eben erlaubt sein muss und nicht umgekehrt ein Verbot ausgesprochen werden muss. Wenn Du also nach Rechtsgrundlagen suchst, musst Du danach suchen, was Dir die Reise bzw. den Transit erlaubt.
 
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01.06.2018
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Ich sehe hier auch das grosse Risiko, dass man dich in HEL (oder in FRA) nicht boarden lässt, da du nicht nach Argentinien einreisen darfst.
Auch wenn ich keine Erfahrung mit Argentinien habe, ist es bei den USA definitiv so, dass beim Check-In sichergestellt wird, dass eingereist werden darf.
Lustig.
In diesem Thread wurde felsenfest behauptet, Einchecken geht immer, auch wenn man die Einreisebedingungen nicht erfüllt... Man kann als Passagier nicht erwarten, dass die Airline das für einen checkt und ist 100% selsbt dafür verantwortlich. Ich war zu doof das zu kapieren, was hier jetzt wieder selbstverständlich ist.
Und ja, so wie hier beschrieben kenne ich es auch nur. Die Airline überpüft beim Check-in ob man die Einreisebedingungen erfüllt, und wenn nicht checkt sie einen gar nicht erst ein.

Aber vermutlich rechtet es sich ausschließlich danach, ob QR oder LH dabei betroffen sind... Und wer die Aussage macht.

Da man vermutlich gar nicht garantieren kann Airside zu bleiben (z.B. weil man überraschenderweise ein Busgate bekommt, und der Bus einen so abliefert, dass man den Sicherheitsbereich zwangsweise verlassen muss, in FRA habe ich so schon mal einen Anschluß verpasst...), kann ich gut verstehen, wenn die Airline die Argumentation nicht akzeptiert.

Wie man aktuell einen Mileage run versuchen kann, erschließt sich mir auch nicht... Ist jetzt nicht wirklich Kontaktvermeidung und Mobilitätseinschränkung...
 

xcirrusx

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16.10.2012
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KUL (bye bye HAM)
Dafuer braucht es nicht einmal ein Busgate. Die Chancen stehen nicht schlecht, das die Argentinier die Passagiere nicht frei im Terminal rumlaufen lassen (in einer Pandamie nicht unwahrscheinlich) und direkt am Gate in Empfang nehmen, um entsprechende Dokumente, PCR Tests, etc zu pruefen und die Passagiere dann entsprechend zu lenken (Einreise & Weiterflug). Ob man den Vorschlag des OP "einfach" mit der naechsten Maschine zurueckzufliegen so unterstuezt? Fraglich...
 

spocky83

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21.12.2014
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Da man das ja öfter liest - in welcher Rechtssprechung? Den Fall werde ich nämlich in Kürze haben. Bisher liegt mir auf meiner Anfrage der BuPol die Antwort vor, dass es sich bei (in meinem Fall SIN-FRA-SIN direct turnaround) um einen Transitaufenthalt handelt und Frankfurt als ausgewiesener Transitflughafen entsprechende Visa austeilt. Wer definiert also das Beförderungsverbotes aufgrund der "Transit" Definition?

Hintergrund: Ein kleiner Mensch wird von A nach B umziehen, UAM ist nicht möglich. Eine Abholung am Gate in FRA aber schon.
Die Chinesen sehen es z.B. so, das Problem tauchte da gelegentlich mit dem visafreien Transit auf. Wenn ich mich recht entsinne, ist es bei denen sogar auf ganz Schengen ausgedehnt, d.h. Schengen - PEK - Schengen ist kein Transit aus ihrer Sicht, da muss man mindestens den Schlenker über Hongkong oder so machen.

Zum Thema BP: Lufthansa fordert bei Flügen in Richtung Deutschland jedenfalls nicht grundsätzlich den CI am Schalter, Swiss handhabt das wohl bei Reisen in die Schweiz so aber bei LH nicht (grundsätzlich). OLCI ist in diesen Fällen möglich, DOC Check erfolgt dann am Gate. Zugegeben, meine Stichprobe ist mit drei Abflughäfen innerhalb von Schengen definitiv zu klein um eine belastbare Aussage zu treffen, aber ich denke an den BPs wäre es nicht gescheitert.
 

oliver2002

Indernett Flyertalker
09.03.2009
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Für die Langstrecke werden die Daten beim Online checkin komplett erfasst, aber dann keine Bordkarten erzeugt sondern gebeten, diese am Schalter abzuholen. Dort prüft der Agent nochmals alles und druckt die Bordkarten bzw die App zeigt sie an. Am Gate für den Langstreckenflug gibt es nochmals Agenten die genauere Briefings für das Zielland haben, die auch noch mal alles prüfen.