Deutscher stirbt auf Lufthansa-Flug

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sofasurfer

Reguläres Mitglied
01.11.2014
26
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Ich war in dem Flieger, leider. Allerdings habe ich glücklicherweise das Drama nicht hautnah miterleben müssen, da ich im Oberdeck war und der Vorfall im Unterdeck.
Was ich aber sagen kann ist, das vor dem Start schon zweimal nach einem Arzt gerufen wurde. Zu diesem Zeitpunkt war noch das Boarding und man hätte sicherlich den Passagier problemlos an den medizinischen Dienst des Flughafen BKK übergeben können. Das ist fatalerweise nicht passiert und die Konsequenzen waren ja nun, wie bekannt, weitreichend.
 

Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Der Passagier kann einem leidtun. Und die Crew auch. Schwer und akut krank noch zu boarden ist einfach verkehrt. Wie sehr der sich seiner Lage bewusst war, ist aber fraglich. Ich wundere mich oft, wie gebrechliche Leute noch unbefangen um den Globus reisen. Aber die harten Fälle wollen bestimmt vorher sowieso kein Abraten von einem Arzt hören.
 

Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
Ich wundere mich oft, wie gebrechliche Leute noch unbefangen um den Globus reisen. Aber die harten Fälle wollen bestimmt vorher sowieso kein Abraten von einem Arzt hören.
Frage: Was ist gebrechlich, denn ich weiß das nicht.
Was sollen diese gebrechlichen Leute machen. Sollen sie befangen und in Ängsten reisen.
Wie sagte der Doc zu mir vor meiner Perureise: Och, daas geht noch und da steckt eh keiner drinnen.

Oder ein andermal: Heut sind sie fit und wie das morgen aussieht, sehen wir morgen.

Was ich damit sagen will ist nicht mehr oder weniger, dass manches nicht vorhersehbar ist und trotzdem nur eine Frage der Zeit ist.
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
21.382
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irdisch
Vielleicht geht es dann nur noch so, aber es wirkt etwas naiv, man ist ja dann unter Umständen schnell hilfsbedürftig, an Orten, die dafür überhaupt nicht ausgelegt sind. Wer das bewusst macht und eben ein kalkuliertes Risiko eingehen will, okay. Wenn man aber einfach nicht mehr wahrnimmt, in welchem Zustand man in Wirklichkeit ist, grenzt es an weltfremd.
 

Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
Vielleicht geht es dann nur noch so, aber es wirkt etwas naiv, man ist ja dann unter Umständen schnell hilfsbedürftig, an Orten, die dafür überhaupt nicht ausgelegt sind. Wer das bewusst macht und eben ein kalkuliertes Risiko eingehen will, okay. Wenn man aber einfach nicht mehr wahrnimmt, in welchem Zustand man in Wirklichkeit ist, grenzt es an weltfremd.
Ähnlich wie bei Corona. jeder muss für sich entscheiden, was er wann und wie macht.
Ansonsten stimme ich dir zu. Reisen ist immer ein Risiko und wenn du jemanden hast, der dir offen sagen kann "es reicht", dann sollte das zunächst ausreichend sein.

Die Geschichte mit der Selbstwahrnehmung oder Fremdwahrnehmung stimmt trotzdem nicht ganz.
Infarkt, Trombosen, Innere Verletzungen treten in Teilen ohne Vorwarnng auf.
 

Tupolew

Erfahrenes Mitglied
27.09.2012
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Kenne einen Ü70 stark übergewichtigen, kein Wort englisch sprechenden Jäger, der Jagdreisen ins hinterste Sibirien macht. Der sagt sich "wenn ich bei drauf gehe, dann wenigstens bei etwas, was ich mag". Seine Lebensgefährtin sieht das etwas anders, aber ein Sturkopf war er schon immer... aber meinen Respekt für seine Reiselust und sicher auch Mut hat er.
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
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Der Passagier kann einem leidtun. Und die Crew auch. Schwer und akut krank noch zu boarden ist einfach verkehrt. Wie sehr der sich seiner Lage bewusst war, ist aber fraglich. Ich wundere mich oft, wie gebrechliche Leute noch unbefangen um den Globus reisen. Aber die harten Fälle wollen bestimmt vorher sowieso kein Abraten von einem Arzt hören.
Ich möchte das so nicht einfach pauschal stehen lassen.
Es kommt auf die Erkrankung (gerade innere Erkrankungen sind da manchmal schwer einzuschätzen), den Abflugort und die Zielsetzung an.

Abflugort meint vor allem die vor Ort mögliche medizinische Versorgung.
Bangkok ist da noch eher positiv, man kann es weitaus schlimmer treffen
.
Ich hab mich aber mal selbst aus medizinischen Gründen interkontinental mit 4 Flügen evakuiert, was mir im Nachhinein betrachtet überhaupt erst eine Chance auf meine glücklicherweise nur 4 Monate später erfolgte Organtransplantation gab (da gilt im Prinzip weltweit das Wohnsitzprinzip wenn überhaupt angeboten - das hab ich aber damals NICHT überblickt, d.h. das war auch nicht der Grund…).
Hinsichtlich des ursprünglichen Abflugort wird seitens AA bei medizinischen Problemen ohnehin sofortige Evakuierung empfohlen, also erstmal 2 Flüge bis medizinische Versorgung auf westlichem Niveau (das war in dem Fall dann Singapur). Dort gab dann zur Auswahl: entweder direkt Krankenhaus vor Ort oder mit Prio zurück nach Deutschland (inkl. entsprechendes ärztliches Schreiben - das ist dann der ultimative Superstatus…). Etwa 8 Tage nach meiner Ankunft in Deutschland bin ich dann zuhause 2,5 Tage ins Koma gefallen (aber wieder von selbst aufgewacht und direkt zur Arbeit).
In die Notaufnahme bin ich 4 Tage später mit dem Auto selbst gefahren, mit multiplen Organversagen.

Zielsetzung in meinem Fall war durchaus auf Überlebenschance gerichtet, ab Singapur hatte ich auch den ärztlichen Segen.
Ich kenne aber auch 2 Fälle, die ihre letzte Reise in dem vollen Bewusstsein, nur noch kurz zu Leben zu haben, gemacht haben.
Einmal nach Südafrika (und vor Ort in einem Krankenhaus verstorben) und einmal nach Paraguay (unmittelbar in der Nacht nach Rückkehr nach Deutschland verstorben).
Ich erinnere in diesem Zusammenhang auch an den Reisebericht mit der Südamerika-Reise samt Antarktis-Kreuzfahrt - hier im Forum zu finden:
 
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Langstrecke

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Wenn man das Jungvolk heute hört, dann sollten die "Alten" alle ins Heim zur Pflege.
Autofahren zu gefährlich.
Bergwandern zu gefährlich.
Länder bereisen zu gefährlich.
Fallschirmspringen zu gefährllich.
Rafting zu gefährlich.
Tauchen zu gefährlich.
Zebrastrreifen zu gefährlch.
Flasche Wein zu gefährlich.
Zigarre zu gefährlich.
Alt werden ist einfach zu gefährlich und ja, es trifft nur die anderen.
 

i_miss_flying

Erfahrenes Mitglied
10.02.2021
1.117
2.426
Ferndiagnosen sind immer schwer, noch dazu, wenn die einzigen Informationen aus einem Presseartikel stammen, der wiederum nur auf der Aussage von einem "Zeugen" beruht....

Was mich an der ganzen Geschichte sehr wundert ist die Tatsache, dass angeblich ein Arzt an Bord den Passagier ohne Untersuchungen und ohne den Passagier zu kennen für reisefähig befunden haben soll....
 
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somkiat

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30.05.2013
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Gummersbach
Auch ich sehe mich durch diesen Vorfall schwer traumatisiert . Weiß übrigens jemand , was da los ist wenn jemand offenbar Unmengen Blut spucken muß ? Kommt plötzlich einfach so über einen oder ein Ereignis vor dem Hintergrund schwerwiegenden Leidens ?
 

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Erfahrenes Mitglied
Auch ich sehe mich durch diesen Vorfall schwer traumatisiert . Weiß übrigens jemand , was da los ist wenn jemand offenbar Unmengen Blut spucken muß ? Kommt plötzlich einfach so über einen oder ein Ereignis vor dem Hintergrund schwerwiegenden Leidens ?
Tipp von mir, trink ein Bier und frag doch mal Tante Googel
 

somkiat

Erfahrenes Mitglied
30.05.2013
5.627
3.851
Gummersbach
Tipp von mir, trink ein Bier und frag doch mal Tante Googel
Das habe ich bereits getan main Vroind , die Frage war die ob der nunmehr tote Reisende damit hätte rechnen können .
 
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cockpitvisit

Erfahrenes Mitglied
04.12.2009
4.731
1.874
FRA
Zu diesem Zeitpunkt war noch das Boarding und man hätte sicherlich den Passagier problemlos an den medizinischen Dienst des Flughafen BKK übergeben können.
Das hätte sicherlich das Problem für die übrigen Passagiere gelöst, nicht unbedingt aber für den Patienten selbst.

Das einzige, was ich z. B. über die thailändische Medizin weiß, ist dass Herrn HON/UA laut seinem Reisebericht bei einer "Premium-Untersuchung" in Bangkok mal das BMI einer Leiche gemessen wurde und ihm der Arzt danach eine hervorragende Gesundheit bescheinigt hat. Und dass generell in der 3. Welt man einen Patienten lieber sterben lässt als ihn ohne Vorauszahlung zu behandeln. Recht dumm wenn Du in Ohnmacht fällst bevor Du beim Arzt die PIN der Kreditkarte eingeben konntest.

Aus dieser Sicht ist es durchaus nachvollziehbar, dass man lieber versucht um jeden Preis am Bord bis nach Deutschland durchzuhalten, wo einem sicher geholfen wird. Auch wenn die Rechnung in diesem Fall nicht aufgegangen ist.

Das Thema Geld ist auch nicht zu vernachlässigen - ein kurzfristiges Ersatzticket für einen etwas späteren Rückflug dürfte bei LH eine mittlere 4stellige Summe kosten. Die Auslandskrankenversicherung übernimmt diese Kosten nicht - sie bezahlt nur einen "medizinisch notwendigen" Rücktransport. Die Hemmschwelle, wegen eines beim Einsteigen aufgetretenen Unwohlseins nicht zu fliegen, ist entsprechend hoch.
 

spotterking

Erfahrenes Mitglied
14.07.2012
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FRA
Also Krankenhaussystem in Thailand ist top. Solange Privatklinik wie Bangkok Hospitals oder Andere. Es kommen genug Auslaender, nicht nur Araber, zu allen moeglichen Untersuchungen extra nach Thailand. Zweitens . In solchen Fällen ist Lufthansa sicherlich kulant und bucht kostenlos um. Das machen andere Fluglinien auch. Und letztlich spart Lufthansa ja im Notfall doch Geld. Das war letztlich eine teure Diversion. Und zum Dritten. Das Personal beim Gate ist das Eine aber letztendlich entscheidet die Crew im Flugzeug. Und nachdem, was man so liest, hätte es da durchaus besser laufen koennen.
 

ArnoldB

Erfahrenes Mitglied
17.09.2016
3.077
1.759
VIE
hm, stell dir das Trauma der 300 nach 10 h vor, wenn 2 h schon nach ärztlicher Betreuung nötig machen..
Bekommen die 300 Paxe die EU-Entschädigung wegen Verspätung?

Wenn der Mann schon am Bord tot war, gab's keinen zwingenden Grund zum Umkehren, es war eine willkürliche Entscheidung der Airline.
Wirklich, wieso hat man den Mann nicht einfach in Ruhe verwesen lassen? Was denkt sich diese Airline bloß.

Ich hoffe ja wirklich, dass das irgendwie sarkastisch war...
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.110
2.916
Ich habe einfach Mühe damit, wenn man stets jemanden sucht, der verantwortlich sein soll/hätte tun müssen. Weder Staat noch Fluggesellschaft sind für unser Schicksal verantwortlich. Leben und Reisen ist nunmal mit Risiken verbunden. Ob ich selber draufgehe, schwer erkranke/verletze oder andere sterben sehe. Ich sass mehrfach in Flugzeugen, die notlandeten und Passagiere hinaustrugen, sehr lebendig sahen die nicht mehr aus, einmal eine junge Frau. Das lässt einen nicht kalt, geht einem nahe. Der Tod gehört dazu, so traurig es ist. Aber mittlerweile erwartet man - so mein Gefühl - dass "oben" verpflichtet ist, diese Gefahr um jeden Preis von mir fernzuhalten.

Wenn der Mann sagt, er könne fliegen, wenn seine Frau sagt, er könne fliegen und man einen Arzt holt (ein Pole, wie die Newsscoutin zu wissen schien, womit sie auch gleich mal das Klischee bedient, dass halt nur in Westeuropa fähige Ärzte gibt) und der sagt, er könne fliegen, ja will man jetzt hingehen und sagen, sie dürfen nicht fliegen? Schlussendlich müssen wir den Mitmenschen Vertrauen und auf die Eigenverantwortung setzen. Das funktioniert eben nicht immer so, wie wir es erwarten, aber langfristig ist es der weit bessere Weg, als wenn wir die ganze Verantwortung "nach oben" abschieben und dabei vergessen, dass weder eine Airline noch der Staat uns 100% schützen kann, aber aufgrund der Erwartungshaltung stets engere Gesetze, Regeln erlassen muss.

Man muss innert kurzer Frist Entscheidungen treffen, wie in der Firma manchmal auch. Ein Restrisiko bleibt. Der Passagier hat entschieden, an Bord bleiben zu wollen. Er und seine Frau wollten das so, auch wenn es vielleicht total unvernünftig war, die Crew fällte einen Entscheid. Niemand hat sich das so gewünscht, für alle Beteiligten/ Betroffenen ist das ein einschneidendes Erlebnis. Aber Tod ist nunmal ein Teil unserer Natur, das geht manchmal vergessen.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
21.382
6.863
irdisch
Am Ende muss der Passagier entscheiden, ob er fit genug zum Fliegen ist. Fliegen stellt ja auch noch mal andere Anforderungen an den Körper und Kreislauf. Wenn man buchstäblich schon Blut spuckt, wäre es der richtige Moment gewesen, um zu entscheiden, dass man aktuell lieber nicht mit fliegt. Am Flughafen kriegt man auch ganz direkt einen richtigen Arzt und Medikamente.
 

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
9.623
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Es ist offenbar ziemlich tief verankert, dass man auf keinen Fall das Geld für einen Flug verlieren will.
Bzw. dass man wenn man krank ist am liebsten zuhause und bei Ärzten sein möchte, mit denen man sich unterhalten kann...
Hatte mal einen kranken Chinesen auf MUC-PVG in meiner Sitzgruppe, der schlußendlich nach Entscheidung des Kapitäns ausgeladen wurde (nach dem Pushback sind wir zurück ans Gate), und klar schwer leidend war (Magenkrämpfe), was dem FA bei der Kontrolle ob er angeschnallt war dann aufgefallen ist.
Er wollte halt unbedingt möglichst schnell nach Hause zu einem Chinesischen Arzt. Ginge mir umgekehrt nicht unbedingt anders.

Am Ende muss der Passagier entscheiden, ob er fit genug zum Fliegen ist.
Nein, muss er nicht.
Fachpersonal muss entscheiden wie fit er ist, Der Kapitän muss entscheiden ob er das Risiko eingeht.

Was heutzutage ja dann z.B. bedeuten kann, auf dem Weg nach China nach Russland diverten zu müssen...
 

spotterking

Erfahrenes Mitglied
14.07.2012
4.760
2.666
FRA
Am Ende muss der Passagier entscheiden, ob er fit genug zum Fliegen ist. Fliegen stellt ja auch noch mal andere Anforderungen an den Körper und Kreislauf. Wenn man buchstäblich schon Blut spuckt, wäre es der richtige Moment gewesen, um zu entscheiden, dass man aktuell lieber nicht mit fliegt. Am Flughafen kriegt man auch ganz direkt einen richtigen Arzt und Medikamente.
Der Passagier kann oftmals gar nicht einschaetzen was in der Luft noch so passieren kann. Stichwort Kabinendruck. Also muessen das Andere uebernehmen. De Crew muss einen potentiellen Kandidaten identfizieren und ggfs. aerztlicher Begutachtung zufuehren. Natuerlich kann das zuerst auch Mal ein anwesender Arzt sein. Puls fuehlen reicht nach meinem Laien-Verstaendnis kaum. Ggfs halt weitefuehrende Diagnostik nach Ausladen. Kann ja net sein das Hunderte Mitflieger in Sippenhaft genommen werden weil einer meint wird schon gutgehen. Im Uebrigen sind die Crews z.B. auf Doh-Akl angehalten besonders hinzuschauen. Bei denen heisst die Strecke Route of death.Da hauts auch durchaus Fitte Mal voruebergehend aus den Latschen…
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
3.889
578
CGN
Das Thema Geld ist auch nicht zu vernachlässigen - ein kurzfristiges Ersatzticket für einen etwas späteren Rückflug dürfte bei LH eine mittlere 4stellige Summe kosten.

In solchen Fällen ist Lufthansa sicherlich kulant und bucht kostenlos um. Das machen andere Fluglinien auch. Und letztlich spart Lufthansa ja im Notfall doch Geld

ist das so, dass Lufthansa kulant und kostenlos umbucht, wenn man als statusloser Kunde mit billigstem Eco-Ticket die Hotline anruft und nett fragt, weil man sich nicht fit genug fühlt?

Ich glaube, die Hürde, den Rückflug zunächst mal verfallen zu lassen und dann zu hoffen, dass ein Arzt (womöglich in einer Sprache, die man nicht beherrscht) einem ein Attest ausstellt, dass die Airline (die einem vorher wahrscheinlich nicht verbindlich versprechen wird, dass sie das tun wird) kulant umbucht, ist bei den Preisen, die bei kurzfristigen Langstreckentickets aufgerufen wird, seeeehr hoch.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
20.348
8.549
FRA/QKL
Wer ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein...

Ich bekenne dass ich auch schon mal in einen Flieger bin und mir ging es an dem Tag sehr schlecht. Starke Übelkeit, Magenkrämpfe, Kopfschmerzen. War auf LH454 in der alten 16er F. Ich hatte 84A gebucht und der Nebenplatz blieb frei. Die Zeit bis zum Start hat sich ewig hingezogen, bis wir endlich in der Luft waren und ich mich legen konnte. Ich habe den ganzen Flug fast nur geschlafen, Tee und Wasser getrunken und zum Ende hin hat mir die Crew ein Weißbrot im Ofen getoastet.

Zum Ende des Fluges war die Übelkeit weg, Magenkrämpfe und Kopfschmerzen weg und mir ging es Dank 10 Stunden Schlaf gut. Am nächsten Tag war ich komplett fit.

Anmerkung der Crew hinten raus: "Das hätte auch schief gehen können"...

Stimmt. Das war damals sicherlich auch nicht wirklich vernünftig, aber ich habe es gemacht wegen einer wichtigen Präsentation für ein großes Projekt. Es gab genau die eine Chance für die Präsentation und wir haben den Zuschlag für das Projekt erhalten.

Allerdings war ich damals in den 40ern und ansonsten absolut gesund.
 

cockpitvisit

Erfahrenes Mitglied
04.12.2009
4.731
1.874
FRA
In solchen Fällen ist Lufthansa sicherlich kulant und bucht kostenlos um. Das machen andere Fluglinien auch.
Andere Airlines haben auch Bereavement Fares und eine Flat Tire Policy. Gibt's alles nicht bei LH.

Ich würde von anderen Airlines deshalb nicht auf Kulanz speziell bei LH schließen.