Digitales Geschäftskonto?

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Hotel

Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
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Und warum ich danach gefragt habe? Weil mir eben aufgefallen ist das ein solches Problem, schier unlösbar wird wenn man 6 Wochen in Asien ist, und eine solche Situation wäre ausgesprochen doof.

Beste Grüße

Es ist ausgesprochen doof, 6 Wochen lang den Firmen-Briefkasten nicht zu sichten…
 

jodost

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23.10.2011
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CGN
Dieser Beitrag ist nicht als Urteil über die Lebens-/Unternehmensführung anderer zu verstehen und auch nicht als ungefragte Tipps an den Threadersteller.

Sondern einfach nur meine Perspektive als Chaot einerseits (gerade was Papierkram angeht) und Geschäftsführer andererseits, noch dazu mit einem Faible für mehr und aufwendigere Reisen als der Durchschnittsdeutsche: ich nutze erfolgreich ein paar Erfindungen der Menschheit, um nicht völlig unterzugehen:
- Postweiterleitung
- Dienstleister zur Digitalisierung der (weitergeleiteten) Eingangspost
- Nachbar mit Briefkastenschlüssel
- Elektronisches Türschloss um im Bedarfsfall auch vertrauten anderen Personen Zugang zu einer Räumlichkeit zu gewähren
- Assistentin der Geschäftsleitung
- Sehr gute Freunde
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
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Dieser Beitrag ist nicht als Urteil über die Lebens-/Unternehmensführung anderer zu verstehen und auch nicht als ungefragte Tipps an den Threadersteller.

Sondern einfach nur meine Perspektive als Chaot einerseits (gerade was Papierkram angeht) und Geschäftsführer andererseits, noch dazu mit einem Faible für mehr und aufwendigere Reisen als der Durchschnittsdeutsche: ich nutze erfolgreich ein paar Erfindungen der Menschheit, um nicht völlig unterzugehen:
- Postweiterleitung
- Dienstleister zur Digitalisierung der (weitergeleiteten) Eingangspost
- Nachbar mit Briefkastenschlüssel
- Elektronisches Türschloss um im Bedarfsfall auch vertrauten anderen Personen Zugang zu einer Räumlichkeit zu gewähren
- Assistentin der Geschäftsleitung
- Sehr gute Freunde
natürlich kann man das alles machen

aber nicht bei allen würde ich wollen, dass sie meine private Post empfangen
 

jodost

Erfahrenes Mitglied
23.10.2011
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aber nicht bei allen würde ich wollen, dass sie meine private Post empfangen
"Post empfangen" und "bei Bedarf darauf Zugriff haben" sind aber zwei paar Schuhe.

Eigentlich reicht es schon, wenn ein Nachbar zweimal im Monat guckt, ob gelbe Umschläge im Briefkasten sind. Oder eben bei Bedarf ("ich warte auf ein Schreiben von XYZ, kannst du das aufmachen und mir abfotografieren") helfen kann.

Klingt für mich deutlich einfacher als alle als "systemrelevant" eingestuften Lieferanten danach auszuwählen (und das auch alle paar Jahre zu überprüfen) ob sie einerseits in der Lage sind, wenn ich gerade im Ausland bin, mir per E-Mail Vollzugriff auf meinen Account zu geben, aber auch ob sie gleichzeitig sicher genug sind, dass sie nicht jedem, der aus dem Ausland behauptet ich zu sein per E-Mail Vollzugriff auf meinen Account gibt.
 

Mr.Tequila

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"Post empfangen" und "bei Bedarf darauf Zugriff haben" sind aber zwei paar Schuhe.

Eigentlich reicht es schon, wenn ein Nachbar zweimal im Monat guckt, ob gelbe Umschläge im Briefkasten sind. Oder eben bei Bedarf ("ich warte auf ein Schreiben von XYZ, kannst du das aufmachen und mir abfotografieren") helfen kann.

Klingt für mich deutlich einfacher als alle als "systemrelevant" eingestuften Lieferanten danach auszuwählen (und das auch alle paar Jahre zu überprüfen) ob sie einerseits in der Lage sind, wenn ich gerade im Ausland bin, mir per E-Mail Vollzugriff auf meinen Account zu geben, aber auch ob sie gleichzeitig sicher genug sind, dass sie nicht jedem, der aus dem Ausland behauptet ich zu sein per E-Mail Vollzugriff auf meinen Account gibt.
ja, es gibt so eine (Un)Sitte meiner Freunde und Gönner, mir immer genau dann Fristenpost zuzustellen, wenn sie herausfinden, dass ich für länger ins Ausland wegfliege
liegt halt am deutschen (Un)Rechtssystem, welches da gewisse kreative Möglichkeiten schafft

dennoch möchte ich eher weniger, dass mein Nachbar das öffnet
 

Hotel

Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
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ich nutze erfolgreich ein paar Erfindungen der Menschheit, um nicht völlig unterzugehen:
- Postweiterleitung

Wie löst Du das, die gesamte in Deinem Briefkasten angekommene Post weiterzuleiten?

Denn in den Briefkasten werfen unterschiedlichste Dienstleister und Privatpersonen Post ein. Einfach so eine DHL-Weiterleitung einrichten bringt da nichts.

Die Firmenadresse komplett auf Scanbox etc. umzumelden ginge natürlich auch.
 

jodost

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23.10.2011
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Wie löst Du das, die gesamte in Deinem Briefkasten angekommene Post weiterzuleiten?
Nachsendeantrag (vorübergehende Abwesenheit, ich will nicht dass die "geänderte Firmenadresse" an die Absender zurückgespiegelt wird) bei der Deutschen Post reicht problemlos.

Alternative Postdienstleister sind so selten, lass es in >5 Jahren, in denen wir dienstlich Dropscan nutzen, vielleicht fünf Mal passiert sein. Die scanne ich dann manuell ein, das ist so selten dass ich mir da keinen Kopf mache.

PZUs landeten trotz passender Verfügung die angekreuzt ist, im Briefkasten. Wobei das glaube ich 2 waren, also kann auch einfach Zufall sein.

(Je nach Region ist es wohl unterschiedlich, beim alten Büro in der Kölner Altstadt hatte der Briefträger wohl Nachsendeaufkleber in seinem Fahrrad und war quasi manuell verantwortlich. Bei unserer Wohnanschrift, die inzwischen auch GmbH-Sitz ist, weiß der Briefträger von nix, das scheint zentral gesteuert zu werden.

Und Umschläge, bei denen die Adresse nachcodiert (aufgedruckter orange Zielcode) wurde, scheinen das System zu umgehen. Die landen dann hier im Briefkasten, die werfe ich dann bei Gelegenheit einfach wieder in einen gelben Briefkasten und beim zweiten Versuch geht's problemlos.

Briefpost ist aber so unwichtig geworden (und darum auch selten zeitkritisch), dass das mehr als praktikabel ist, auch wenn dann nach einem Urlaub eventuell mal ein Brief drei Wochen verspätet gescannt wird.


Letzten September habe ich aufgrund einer längeren Abwesenheits-Kombi das dann auch für mich privat gemacht, mit exakt gleich Ergebnis. Werde ich auch so dauerhaft beibehalten denke ich.
 
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20.10.2020
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Nachsendeantrag (vorübergehende Abwesenheit, ich will nicht dass die "geänderte Firmenadresse" an die Absender zurückgespiegelt wird) bei der Deutschen Post reicht problemlos.

Was dann trotzdem hier imnbriefkas

DHL Umleitung klappt natürlich problemlos.

Was machst Du mit den Briefen, die von anderen Postdiensten oder Privatpersonen eingeworfen werden?
 

Mr.Tequila

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21.05.2025
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Nachsendeantrag (vorübergehende Abwesenheit, ich will nicht dass die "geänderte Firmenadresse" an die Absender zurückgespiegelt wird) bei der Deutschen Post reicht problemlos.

Alternative Postdienstleister sind so selten, lass es in >5 Jahren, in denen wir dienstlich Dropscan nutzen, vielleicht fünf Mal passiert sein. Die scanne ich dann manuell ein, das ist so selten dass ich mir da keinen Kopf mache.

PZUs landeten trotz passender Verfügung die angekreuzt ist, im Briefkasten. Wobei das glaube ich 2 waren, also kann auch einfach Zufall sein.

(Je nach Region ist es wohl unterschiedlich, beim alten Büro in der Kölner Altstadt hatte der Briefträger wohl Nachsendeaufkleber in seinem Fahrrad und war quasi manuell verantwortlich. Bei unserer Wohnanschrift, die inzwischen auch GmbH-Sitz ist, weiß der Briefträger von nix, das scheint zentral gesteuert zu werden.

Und Umschläge, bei denen die Adresse nachcodiert (aufgedruckter orange Zielcode) wurde, scheinen das System zu umgehen. Die landen dann hier im Briefkasten, die werfe ich dann bei Gelegenheit einfach wieder in einen gelben Briefkasten und beim zweiten Versuch geht's problemlos.

Briefpost ist aber so unwichtig geworden (und darum auch selten zeitkritisch), dass das mehr als praktikabel ist, auch wenn dann nach einem Urlaub eventuell mal ein Brief drei Wochen verspätet gescannt wird.


Letzten September habe ich aufgrund einer längeren Abwesenheits-Kombi das dann auch für mich privat gemacht, mit exakt gleich Ergebnis. Werde ich auch so dauerhaft beibehalten denke ich.
für Geschäftspost gibts die netten Mädlz von der Azubienenabteilung

und für private Post muss man sich halt was einfallen lassen
vielleicht wacht ja das Freilandseniorenheim Deutschland auch noch irgendwann mal auf, dass diese Welt bereits seit Jahren vor allem digital funktioniert
 
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jodost

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Was machst Du mit den Briefen, die von anderen Postdiensten oder Privatpersonen eingeworfen werden?
Andere Postdienste waren in 5 Jahren eine Handvoll (ich behaupte: nicht mal 1 pro Jahr).

Privatpersonen werfen bei uns höchstens privat Rundschreiben an die Nachbarn (Abstimmung Straßenfest) oder Geburtstagseinladung fürs Kind ein. Nichts was ich unterwegs brauche und nicht Zeit hätte bis zur Rückkehr