DKB Sammelthread

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netzfaul

Erfahrenes Mitglied
31.12.2015
3.990
2.595
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Dennoch ist das besser umgesetzt wie die Girocard. Gut bei der Girocard scheinen DKb, ING vermutlich auch weniger dran zu verdienen, sonst wären die nicht so scharf auf die Visa/Mastercard Debit, nehme ich an.

Wenn die Banken bei Visa/Mastercard mehr verdienen als bei Girocardzahlungen liegt das aber daran, dass Visa und Mastercard abseits des Interchanges zusätzlich Provisionen zahlen. Denn das Interbankenentgelt liegt bei Visa/MC Debit und bei der Girocard bei gleichen 0,2%.
 

RollinCHK

Erfahrenes Mitglied
16.04.2018
5.346
3.748
Das ist doch... Mein Gott ey... Bewege ich mich im Banking, logge ich mich ein, überweise ich weiß, ist es vollkommen logisch, was ich freigebe bzw. freigeben muss. Wenn ich keinen Auftrag erteile, aber plötzlich etwas freigeben muss, dann ist es irrelevant für was die Freigabe sein soll. Dann stimmt da ja wohl was nicht... Das ist dann wirklich so ein Beleg für... Na ja...
 
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Pfote

Neues Mitglied
10.01.2026
20
7
Die Reaktion von der DKB:

Die von Herrn Rechtsanwalt Kemal Eser geschilderten Fälle sind uns in ihrer grundsätzlichen Struktur bekannt. Bedauerlicherweise zeigen die dort beschriebenen Vorgänge jedoch lediglich das Endergebnis typischer digitaler Betrugsfälle – und nicht deren tatsächliche Entstehung. Die Darstellung im genannten Beitrag auf anwalt.de ist aus unserer Sicht daher stark verkürzt und zudem leider sehr einseitig.

Richtig ist: Bei nahezu allen digitalen Betrugsfällen gelangen Täter nur dann in die Lage, Transaktionen im Namen ihrer Opfer durchzuführen, wenn diese zuvor persönlich sensible Zugangsdaten preisgegeben haben. Das geschieht häufig über professionell gestaltetes Phishing, durch Sozial Engineering oder durch telefonische Kontaktaufnahme von Personen, die sich als Mitarbeiter von Banken, Behörden oder Unternehmen ausgeben. (In vielen Fällen wurden zusätzlich Kredit oder Debitkartendaten sowie TAN-Codes weitergegeben.)

Erst diese Kombination aus Kenntnis der Zugangsdaten und TAN ermöglicht es Betrügern, sich einzuloggen, eine Banking-App im Namen des Opfers zu aktivieren und anschließend unbefugt Verfügungen vorzunehmen. Für Banken stellt sich danach oft die schwierige Situation, im Streitfall die Beweislast zu tragen. Da Gerichte grobe Fahrlässigkeit nur unter hohen Voraussetzungen anerkennen – insbesondere, wenn Kunden geltend machen, keinerlei Daten weitergegeben zu haben –, können Zivilverfahren tatsächlich zu den von Herrn Eser beschriebenen Ergebnissen führen, obwohl in der Praxis nahezu immer vorher ein Informationsabfluss auf Seiten der Betroffenen stattgefunden hat.

Unabhängig davon unterstützen wir unsere Kunden bestmöglich, wenn sie Opfer von Cyberkriminalität geworden sind, und arbeiten eng mit Ermittlungsbehörden zusammen. Zudem investieren wir kontinuierlich in Prävention, Sicherheitstechnologien und Aufklärung, um Angriffsversuche zu erkennen und zu verhindern. Und nicht zuletzt informieren wir darüber hinaus unsere rund sechs Millionen Kunden kontinuierlich und über verschiedene Kanäle – darunter Newsletter, Hinweise in der App bzw. im Online Banking sowie Beiträge auf unserer Website – über aktuelle Betrugsmaschen und neue Entwicklungen im Bereich Cyberkriminalität.
 

websgeisti

Erfahrenes Mitglied
21.12.2024
1.511
903
Wer hätte gedacht, dass hinter diesen Clickbait-Überschriften sich nur heiße Luft versteckt. Ich bleibe dabei: Praktisch 99% der geplünderten Konten werden praktisch durch den Nutzer vor dem Gerät (PC oder Smartphone) leergeräumt, nicht „von alleine“. Also indem dieser dem Betrüger Zugangsdaten, App-Freigaben, Adresse und Handynummer oder TANs aus Chiptan freiwillig gibt
 
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knauserix

Erfahrenes Mitglied
25.02.2024
964
581
Das ist doch... Mein Gott ey... Bewege ich mich im Banking, logge ich mich ein, überweise ich weiß, ist es vollkommen logisch, was ich freigebe bzw. freigeben muss. Wenn ich keinen Auftrag erteile, aber plötzlich etwas freigeben muss, dann ist es irrelevant für was die Freigabe sein soll. Dann stimmt da ja wohl was nicht... Das ist dann wirklich so ein Beleg für... Na ja...

Na ja, das gilt dann, wenn man nur die DKB nutzt.

Wer mehrere Banken nutzen will, und dazu eine HBCI-basierte Software zur Verwaltung, der wird bei der DKB mit geradezu inflationären Authentifizierungs-Anfragen konfrontiert.

Das ist bei anderen Instituten im Regelfall anders.
 

Zeitgemäß

Erfahrenes Mitglied
16.08.2024
714
910
Na ja, das gilt dann, wenn man nur die DKB nutzt.

Wer mehrere Banken nutzen will, und dazu eine HBCI-basierte Software zur Verwaltung, der wird bei der DKB mit geradezu inflationären Authentifizierungs-Anfragen konfrontiert.

Das ist bei anderen Instituten im Regelfall anders.
Warum sollte sich die DKB für Bedürfnisse von Kunden interessieren, die auch woanders noch Konten haben?

Angebot und Kundenservice werden in normalen Unternehmen an Kunden ausgerichtet, mit denen man Geld verdient.
 

Robbens

Erfahrenes Mitglied
24.03.2017
3.048
2.720
Sparkasse alle 90 Tage, die „moderne“ Digitalbank DKB kann das nicht?
Dort bekomme ich auch seit Jahren eine Nachricht, wenn was im Postfach landet.
Das scheint bei der DKB eine Jahrhundertaufgabe zu sein.

Das wäre auch nicht tragisch, wenn man wenigstens am 01. seinen Kontoauszug vom letzten Monat bekommen würde.
Über den Schwachsinn rege ich mich immer wieder auf. ;-)
 
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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
14.620
8.491
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Warum sollte sich die DKB für Bedürfnisse von Kunden interessieren, die auch woanders noch Konten haben?

Angebot und Kundenservice werden in normalen Unternehmen an Kunden ausgerichtet, mit denen man Geld verdient.
Wer sagt denn, dass die DKB kein Geld verdient mit Kunden, die auch woanders noch ein Konto haben?
Falls dem so ist, macht sie was falsch.