IB: Familie mit dickem Haustier verpasst Urlaubsflug

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jalapene

Erfahrenes Mitglied
29.03.2010
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also ich möchte nicht so einen dicken (stinkigen) hund neben mir haben... ob man jemandem allerdings den schalter vor der nase zumachen muss? evt ja nach deren regeln richtig (und das personal musste wo ander hin oder so), aber nunja.. dumm gelaufen
 

tyrolean

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18.03.2009
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Bayern & Tirol
Bitte nie mit flysurfer zusammen auf Reise gehen. :)

Wir wollten doch irgendwann mal den Feldtest für das Valium-Raumspray durchführen.

Übrigens finde ich es lustig, dass noch niemand auf die Tatsache gekommen ist, dass es für Eco und Business unterschiedliche Meldeschlusszeiten gibt. Klar werden da noch 10 Minuten weiter Bordkarten gedruckt. Während die Hunde-Familie mit dem Ofenrohr ins Gebirge schaut.
 

DLH7LA

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19.10.2010
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Übrigens finde ich es lustig, dass noch niemand auf die Tatsache gekommen ist, dass es für Eco und Business unterschiedliche Meldeschlusszeiten gibt. Klar werden da noch 10 Minuten weiter Bordkarten gedruckt. Während die Hunde-Familie mit dem Ofenrohr ins Gebirge schaut.

Ausserdem ist ein Hund eben kein Koffer und wird nicht einfach mal so über Kilometer lange Bänder richtung Flieger gebracht. Wenn der Flug gefahr läuft, durch den fehlenden Hund verspätet rauszugehen, eventuell sogar einen Slot zu verpassen etc, würde wohl keine Airline extra auf den Hund warten.
 

FlyingT

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17.11.2010
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Wir wollten doch irgendwann mal den Feldtest für das Valium-Raumspray durchführen.

Übrigens finde ich es lustig, dass noch niemand auf die Tatsache gekommen ist, dass es für Eco und Business unterschiedliche Meldeschlusszeiten gibt. Klar werden da noch 10 Minuten weiter Bordkarten gedruckt. Während die Hunde-Familie mit dem Ofenrohr ins Gebirge schaut.

An dieser Stelle muss ich mich ganz klar flysurfers Standpunkt anschließen:

Vor der Nase der Familie dicht zu machen und regelkonform Business weiter zu checken, zeugt einfach von fehlendem Interesse am Kunden, von fehlendem Fingerspitzengefühl und Servicewillen.
Die Argeumentation mit dem Verladen der Hundebox inkl. möglicher Konsequenzen ist richtig.
Wenn ich den Fall aber richtig verstanden habe ist nur der Vater losgezogen um die Box zu besorgen. Ergo war der Rest der Familie wohl für die Mitarbeiter der Airline weiter präsent, bzw. hätten diese schon mal checken können wie es denn um die Frachtauslastung ausschaut. Ebenso hätten sie schon mal den verspäteten Transport der Hundebox zum Flieger organisieren können.
Klar - auf all das hat der Kunde keinen Anspruch. Es würde aber einiges über die Airline aussagen, wenn derart mit Problemen umgegangen werden würde.
 
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flysurfer

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Toller und richtiger Ansatz

Totalitärer Schwachsinn.

Mit diesem "tollen und richtigen Ansatz" rechtfertigt man – um nur ein paar Beispiele zu nennen – aktuell die Abschaltung der Mobilfunknetze in CAI, das Verpetzen von Menschenrechtlern durch Google in China und das Exekutieren von "Verrätern" in allen möglichen Ländern.

Denn: Regeln sind Regeln, Gesetz ist Gesetz, und Regeln und Gesetze sind dafür da, dass sie immer, überall und ausnahmslos befolgt und angewendet werden. Und wenn man sieht, dass das nicht der Fall ist, dann drückt der Blockwart schnell den "Flugbegleiterknopf". Dieser "tolle und richtige Ansatz" ist der Weggefährte jeder Diktatur.

Und deshalb widerspricht er auch dem Grundsätzen dieses Forums.
 
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Flying Lawyer

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Totalitärer Schwachsinn.

Mit diesem "tollen und richtigen Ansatz" rechtfertigt man – um nur ein paar Beispiele zu nennen – aktuell die Abschaltung der Mobilfunknetze in CAI, das Verpetzen von Menschenrechtlern durch Google in China und das Exekutieren von "Verrätern" in allen möglichen Ländern.

Denn: Regeln sind Regeln, Gesetz ist Gesetz, und Regeln und Gesetze sind dafür da, dass sie immer, überall und ausnahmslos befolgt und angewendet werden. Und wenn man sieht, dass das nicht der Fall ist, dann drückt der Blockwart schnell den "Flugbegleiterknopf". Dieser "tolle und richtige Ansatz" ist der Weggefährte jeder Diktatur.

Und deshalb widerspricht er auch dem Grundsätzen dieses Forums.

"Schwachsinn" ist es, das Deutschland im 21. Jahrhundert mit einem ägyptischen Diktatur zu vergleichen. Wir haben Gesetze, die unser stets wieder neu gewählter Gesetzgeber erlässt - manchmal sinnhaft, manchmal weniger sinnhaft. Es ist der Weggefährte des Zerstörerischen, wenn jeder - so wie Du es im anderen thread propagierst - sich nur an die Regeln hält, die ihm passen. So funktioniert unsere deutsche Gesellschaft nicht und so funktioniert im übrigen auch dieses Forum nicht. Auch hier gibt es den "Blockwartknopf" neben dem kleinen "Danke" und es gibt die "Blockwarte" (das ist jetzt weder politisch noch persönlich gemeint, sondern übernimmt die von Flysurfer verwendete und völlig unpassende Terminologie), die ihren Job zum Glück im Forum ernst nehmen. Ein soziales Zusammenleben ohne Regeln ist kein soziales Zusammenleben, sondern eine Diktatur derjenigen, die sich am besten, lautestens oder frechsten bemerkbar machen. Und das ist keine Gesellschaft, (i) die ich haben möchte und die (ii) auf dem Boden des Grundgesetzes stünde.
 

flysurfer

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Wir haben Gesetze, die unser stets wieder neu gewählter Gesetzgeber erlässt - manchmal sinnhaft, manchmal weniger sinnhaft.

Und ich erwarte, dass man diese Sinnhaftigkeit ständig hinterfragt und insbesondere prüft, ob die Anwendung in einem konkreten Fall dem Geist des Gesetzes entspricht. Regeln und Gesetze machen nämlich Menschen, und die machen Fehler, zumal auch der tollste Gesetzgeber nie alle Entwicklungen voraussehen kann.

Und unsere Mods sind garantiert keine Blockwarte, sondern in erster Linie Putzfrauen. Dass du diesen Unterschied nicht erkennst spricht bereits Bände. Somit haben wir auch keinen Blockwartknopf, sondern einen Serviceknopf – gewaltiger Unterschied, den viele User allerdings in der Tat nicht erkennen, vermutlich weil sie sich von der Terminologie "Beitrag melden" verwirren lassen, und jemanden oder etwas zu melden ist ja der Daseinszweck des Blockwarts.

Gänzlich absurd wird es freilich wann, wenn man die persönliche Überprüfung der Sinnhaftigkeit von Regeln und Gesetzen pauschal deshalb ablehnt, dass man doch in einer Demokratie lebe. Aha: "Demokratie" = "Hirn ausschalten und brav alles akzeptieren und befolgen, was an Regeln und Gesetzen über einen hereinbricht". Na so eine "Demokratie" wird kein langes Leben haben. Aber zum Glück denken noch nicht alle so.

Ich für meinen Teil werde mein Gehirn jedenfalls nicht abschalten und entscheide selbst, ob eine Regel sinnvoll ist oder nicht. Und wenn wie es nicht ist, dann sage ich das selbstverständlich auch öffentlich (= Forum) und trete ebenfalls öffentlich für eine Änderung oder Abschaffung ein. Während die Blockwarte in der Öffentlichkeit (= Forum) nur ein Mantra kennen: "Regeln sind für alle da, und alle müssen sie befolgen." Regeln als Selbstzweck, deren Sinn man absolut nicht hinterfragen sondern sie einfach befolgen sollte – weil, wir leben ja in einer "Demokratie".

Schöne Demokratie.
 
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Flying Lawyer

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Und ich erwarte, dass man diese Sinnhaftigkeit ständig hinterfragt und insbesondere prüft, ob die Anwendung in einem konkreten Fall dem Geist des Gesetzes entspricht. Regeln und Gesetze machen nämlich Menschen, und die machen Fehler, zumal auch der tollste Gesetzgeber nie alle Entwicklungen voraussehen kann.

Das kann man auch gerne hinterfragen: Solange Regeln aber gelten sind sie zu beachten. Dein Statement anderswo war "Ich entscheide selbst ob ich mich daran halte oder nicht". Das ist jedoch der falsche Ansatz. Solange es gilt, ist es auch zu beachten. Sowas nennt man Rechtsstaat. Auch wenn es Dir nicht passt.
 

flysurfer

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Das kann man auch gerne hinterfragen: Solange Regeln aber gelten sind sie zu beachten. Dein Statement anderswo war "Ich entscheide selbst ob ich mich daran halte oder nicht". Das ist jedoch der falsche Ansatz. Solange es gilt, ist es auch zu beachten. Sowas nennt man Rechtsstaat. Auch wenn es Dir nicht passt.

Eben nicht. Das nennt sich dann zivilier Ungehorsam und ist die höchste Stufe und letzte Rettung der Demokratie. Unrecht geht nicht dadurch weg, dass sich alle daran halten.
 
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tyrolean

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Bayern & Tirol
Das kann man auch gerne hinterfragen: Solange Regeln aber gelten sind sie zu beachten. Dein Statement anderswo war "Ich entscheide selbst ob ich mich daran halte oder nicht". Das ist jedoch der falsche Ansatz. Solange es gilt, ist es auch zu beachten. Sowas nennt man Rechtsstaat. Auch wenn es Dir nicht passt.

Argument zieht nicht scharf!
Ich habe weder Obermuftis der IATA, ICAO noch die Vorstände von IB oder LH gewählt. Sie sind nicht demokratisch legitimiert.

Das mit dem "Regeln befolgen" sollte man eher an den Rechtsstaat denken, solche Regeln dann überprüft und ggf. den Rechtsweg offen lässt.

Wenn die AGBs der LH nicht in Ordnung sind, kann ich dagegen klagen. Somit muss halt LH die Regeln befolgen.
 
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flysurfer

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06.03.2009
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Somit muss halt LH die Regeln befolgen.

Wie LH bei der Umsetzung (oder besser: Nicht-Umsetzung) der EU-Richtlinien täglich aufs Neue beweist, hat dieses Unternehmen nicht das geringste Interesse daran, Gesetze, Verordnungen und Regeln zu befolgen, sofern diese zum Vorteil des Kunden und zum Nachteil des Unternehmens sind. Schon deshalb ist es absolut verständlich und nachvollziehbar, dass dich die Kunden dieses Unternehmens umgekehrt nicht an Regeln und Verträge gebunden fühlen, die sie mit LH eingegangen sind. Da wären sie ja ausgesprochen doof (dass LH seine Kunden für blöd hält und entsprechend behandelt, ist bekannt) oder aber wirklich superchristlich – linke Wange, rechte Wange.

Natürlich entscheide ich selbst (und niemand anderes), ob ich mich an Regeln halte. LH entscheidet das ja auch andauernd selbst, häufig mit dem Ergebnis, dass das Unternehmen Regeln und Verordnungen ignoriert.
 
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brummi

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21.12.2010
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FRA
Hi,

und schon sind wir wieder bei Eurem Lieblingsfeind LH angekommen, obwohl es im zugrunde liegenden Fall ja eindeutig mal um eine andere Airline geht.......BTT: wie FFM schon richtig sagte, sind alle Bestimmungen bezüglich Tieren öffentlich zugänglich und man sollte schon, wen man mit Tieren unterwegs ist, sich mal vorher schlau machen. (Betrifft genauso z.B. Golfgepäck, was beim Check-In "plötzlich" Geld kostet......)
Frachtkapazität ist das eine; es kommt aber auch auf die Zusammenstellung derselben an - pack mal einen Hund mit einem Sarg zusammen; das geht garnicht. Das kamm man alles vermeiden, wenn man sich vorher sachkundig macht.
Es kann auch sein, dass ggfls. der Tierschutz auch noch ein Wörtchen mitzureden hat (oder will)

LG
Brummi