Flugbegleiter stimmen für Streiks und streiken ab 31.8.

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YuropFlyer

Guest
gibts da eigentlich eine Regelung dass ein Streik eine gewisse Zeit im Vorraus angekündigt werden muss? Fliege am Montag von Chicago nach Frankfurt (United = kein Problem) aber dann weiter mit LH nach LNZ und da dort bekanntermaßen nicht allzuviel Gerät hinfliegt mache ich mir im Moment echt Sorgen, dass ich dort nicht ankomme.

Der Witz von einem Streik ist ja, das er kurzfristig bekanntgegeben wird. LNZ ist recht nahe Wien, lass dich Worst Case mit OS nach VIE umbuchen (oder evtl. nach Prag mit OK?) - oder lass dir die Bahnfahrt oder evtl. einen One-Way Mietwagen als Alternative offen..
 
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peter42

Moderator
Teammitglied
09.03.2009
13.329
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Was passiert eigentlich im Falle eines Streiks mit meinem C-Award nach JFK? Werden solche Tickets auch auf andere Flieger gebucht? Oder hat man mit einem Award Pech gehabt?

Wie läuft so ein Streik des Kabinenpersonals überhaupt ab? Gibt es auch "Unorganisierte", die ganz normal Dienst schieben? Gibt es eine Notbesetzung, dass zumindest die Langstrecke bedient werden kann?

Wie schon geschrieben hast Du nach EU261 und IATA-Rules im Prinzip identische Rechte wie mit einem Kaufticket.
 
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Anonym9971

Guest
Der Witz von einem Streik ist ja, das er kurzfristig bekanntgegeben wird. LNZ ist recht nahe Wien, lass dich Worst Case mit OS nach VIE umbuchen (oder evtl. nach Prag mit OK?) - oder lass dir die Bahnfahrt oder evtl. einen One-Way Mietwagen als Alternative offen..

Ja daran hab ich auch schon gedacht. Da ich mit Streiks nichts am Hut habe und schon gar nicht in Deutschland, hatte ich wenigstens die Hoffnung dass Streiks eine gewisse Vorankündigung benötigen - dann könnte ich zumindest im Vorhinein schon umbuchen. Hab aber in FRA ohnehin etwas über 3h Layover - das sollte doch reichen für eine Ersatzbeförderung zu sorgen, im Falle des Falles. Wär halt kein guter Start in meinen Heimaturlaub :)
 

TAZO

Erfahrenes Mitglied
09.04.2009
4.570
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OTs und diverse Scharmützel befinden sich jetzt in der Box.

Prost

Ja daran hab ich auch schon gedacht. Da ich mit Streiks nichts am Hut habe und schon gar nicht in Deutschland, hatte ich wenigstens die Hoffnung dass Streiks eine gewisse Vorankündigung benötigen - dann könnte ich zumindest im Vorhinein schon umbuchen. Hab aber in FRA ohnehin etwas über 3h Layover - das sollte doch reichen für eine Ersatzbeförderung zu sorgen, im Falle des Falles. Wär halt kein guter Start in meinen Heimaturlaub :)

Im Extremfall bumpt man alle Passagiere auf Awards und bucht dann die Vollzahler und Stammkunden auf die United um, sollte diese noch Kapazitaet haben. In Frankfurt dann im Notfall den Zug nehmen, das geht ja noch einigermassen. Die Gewerkschaft waere allerdings schlecht beraten bei der aktuellen Situation ( waehrend tausendfacher Entlassungen im Konzern ) zu streiken

EU 261 sollte dann Anwendung finden, nur wird sich die Hansa mit Act of God = Streik wieder rauswinden wollen.

In solchen Situationen immer mit Back Up Tickets im Flexbereich ( zur Not auch Awards bei der Konkurrenz ) absichern, solltest du wirklich irgendwo wichtige Termine haben.
 
A

Anonym9971

Guest
bis FRA flieg ich bereits mit United, also gehts eh "nur noch" um den hop von FRA nach LNZ.
Mein AG bezahlt nur Billig Eco Tickets, von daher nix mit flex oder sonstigem.
 

Hwy93

Erfahrenes Mitglied
29.08.2011
4.426
1.408
Die Gewerkschaft waere allerdings schlecht beraten bei der aktuellen Situation ( waehrend tausendfacher Entlassungen im Konzern ) zu streiken
Entsprechend gering ist das Verständnis anderer LH-Mitarbeiter für diesen drohenden Streik. Kein einziger, der ich bei den vergangenen Flügen am Counter oder Gate mal gefragt habe, hatte sich positiv geäußerst. Die LH Belegschaft ist wohl tief gespalten.

EU 261 sollte dann Anwendung finden, nur wird sich die Hansa mit Act of God = Streik wieder rauswinden wollen.
Das Thema ist ganz aktuell geklärt: Annullierte Flüge wegen Streiks: Kein Ausgleich für Passagiere - SPIEGEL ONLINE
 

Triple3

Erfahrenes Mitglied
19.03.2009
2.483
1
FRA
Na da sind wir aber froh, dass der Ticketpreis für D Tickets nicht inzwischen bei 10.000€ für die Strecke liegt. :rolleyes:
Gegeben, daß der Preis für JET, der im Gegensatz zu Rohöl hier eher relevant ist, sich seit 2000 um den Faktor 3,6 erhöht hat, sollten wir da wohl tatsächlich froh sein, daß hier jemand seine Effizienz so steigern konnte, daß diese Erhöhung eben nicht voll durchgereicht wurde. :rolleyes: Frage Dich selbst, wenn die Gehälter in Deiner Firma (Annahme: Gehaltskosten sind für Deine Produkte so wichtig wie der Treibstoffpreis für eine Airline) 3,6 fach steigen, ob Du dann Deine Produkte nicht analog verteuern mußt.
 
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da schubse

Neues Mitglied
21.08.2012
5
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Heinertown
Entsprechend gering ist das Verständnis anderer LH-Mitarbeiter für diesen drohenden Streik. Kein einziger, der ich bei den vergangenen Flügen am Counter oder Gate mal gefragt habe, hatte sich positiv geäußerst. Die LH Belegschaft ist wohl tief gespalten.

Annullierte Flüge wegen Streiks: Kein Ausgleich für Passagiere - SPIEGEL ONLINE
Da muss ich dich leider (?) enttäuschen: zumindest im Cockpit ist der Rückhalt sehr groß! Wie wichtig das ist erklärt sich dadurch, dass der Kapitän für das Wohl der Passagiere an Bord verantwortlich ist. Wenn er sich also weigert einen Flug nur mit minimum Crew oder ohne Purser anzutreten muss erst einmal ein anderer Kapitän gefunden werden der das mitmacht!

Auch der Boden hat schon in mehreren Medien seine Solidarität bekundet. Schließlich sind alle Lufthanseaten von der Bedrohung Direct4U betroffen. Daher wird die Betriebsöffentlichkeit sich kaum gegen uns stellen...
Vor allem in Zeiten in denen Mitarbeiter entlassen werden und der Vorstand sich fröhlich die Bezüge erhöht, Dividenden ausschüttet und einen neuen Vorstandsposten einführt ist die Wut größer denn je!

Und an diejenigen die hier fleißig freie Tage von Flugbegleitern ausrechnen: Ihr solltet vielleicht mit einbeziehen, dass der Arbeitstag eines FB nicht nach 8 Stunden endet sondern auch mal nach bis zu 14 Stunden (Beispiel São Paulo: individuelle Flugvorbereitung: 30 min. Briefing 1:40h vor dem geplanten Abflug, Flug ca. 12 Stunden, Gäste verabschieden ca. 30 min.= 14:40h Arbeitszeit. Nicht enthalten sind hier ausdrücklich die Anreise nach Frankfurt und die Fahrt ins Hotel!)
Wer bei solchen Arbeitszeiten die freien Tage mit denen eines "regulären" Arbeitnehmers vergleichen möchte ist herzlich eingeladen selbst 14 Stunden zu arbeiten und am nächsten Tag wieder frisch und mit einem Lächeln im Gesicht am Arbeitsplatz zu erscheinen! Viel Spaß dabei!
 

da schubse

Neues Mitglied
21.08.2012
5
0
Heinertown
Genau das war das Zitat das ich noch gesucht hatte:

Und es gibt genug Leute, die regelmäßig Langstrecke fliegen, dabei durcharbeiten, um dann nach Ankunft am Ziel zum Kunden zu fahren und weiterzuarbeiten. Dennoch haben solche Leute keine 42 Tage Urlaub.

Ich erlaube mir zu behaupten, dass du nicht einen gesamten Langstreckenflug lang intensiv arbeitest und danach weiter arbeiten gehst...
Und falls du es doch tust machst entweder du oder dein Arbeitgeber etwas falsch!

Mich kann man nach einem Langstreckenflug zumindest in die Tonne treten! Und ich hoffe du widersprichst mit nicht: Ich habe auf jeden Fall gearbeitet!
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
21.963
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FRA/QKL
Gegeben, daß der Preis für JET, der im Gegensatz zu Rohöl hier eher relevant ist, sich seit 2000 um den Faktor 3,6 erhöht hat, sollten wir da wohl tatsächlich froh sein, daß hier jemand seine Effizienz so steigern konnte, daß diese Erhöhung eben nicht voll durchgereicht wurde. :rolleyes: Frage Dich selbst, wenn die Gehälter in Deiner Firma (Annahme: Gehaltskosten sind für Deine Produkte so wichtig wie der Treibstoffpreis für eine Airline) 3,6 fach steigen, ob Du dann Deine Produkte nicht analog verteuern mußt.
Ich dachte dafür gibt es die Treibstoffsurcharge? Außerdem ist LH doch angeblich perfekt im "hedgen" von JET? :confused:
 
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sickbag

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13.01.2012
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Frankfurt
Mich kann man nach einem Langstreckenflug zumindest in die Tonne treten! Und ich hoffe du widersprichst mit nicht: Ich habe auf jeden Fall gearbeitet!

Ich will dir ja nicht prinzipiell widersprechen, aber!

Ich würde nicht von "einem gesamten Langstreckenflug lang intensiv arbeiten" reden wenn ich offen und ehrlich bin.
Damit will ich nicht sagen, dass ich es nicht auch oftmals anstrengend finde. Die frage ist aber, was in welcher Situation am anstrengendsten ist.
Klar ist es während des Service oder der Vorbereitung intensiv.
Während Pause / Wache / Zwischenservice, also sagen wir mal schon (nicht ganz) knapp die hälfte des Fluges, find ich es jetzt nicht gerade intensiv wenn ich ehrlich sein soll. Da gibts unzählige Berufsgruppen, bei denen man von durchgehend intensiv reden kann - bei uns finde ich das jetzt offen gesagt nicht der Fall.
Wie gesagt, dass es durchaus anstrengende, intensive Phasen / Flüge gibt, keine Frage. Andererseits gibts mindestens genau so oft Flüge, wo man während der Wache nicht weiß, welche Zeitschrift man noch lesen soll.

Mich kann man nach einem Langstreckenflug zumindest in die Tonne treten!

Da will ich dir gar nicht widersprechen.
Nur du kannst auch nicht widersprechen, dass es nahezu keinen Langstreckenflug gibt, bei dem sich nicht ein Teil der Crew später noch zum essen trifft, shoppen geht oder einfach in die Stadt fährt. Ich würde jedenfalls von min. 50% reden.


Auch der Boden hat schon in mehreren Medien seine Solidarität bekundet. Schließlich sind alle Lufthanseaten von der Bedrohung Direct4U betroffen. Daher wird die Betriebsöffentlichkeit sich kaum gegen uns stellen...

Naja, dass die UFO das so propagiert und andere Stellen, ist klar.
Ich denk im allgemeinen ist der Rückhalt, grad von Gewerkschaftmitgliedern, durchaus da, gerade beim fliegenden. Aber grad am Boden ist traditionell oftmals eine nicht kleine Gruppe da, die oftmals nicht volles Verständnis aufbringt.
Und von "Bedrohung direct4you" würde ich persönlich, grad in FRA und MUC, pauschal auch nicht unbedingt reden. Ich finde es jedenfalls nicht den richtigen Ansatz, von Grund auf immer "gegen alles" zu sein und zu blockieren, richtig. Natürlich sind da einige Ansätze nicht toll, eine langfristige vernünftige Alternative für das Europageschäft kann / will die UFO auch nicht wirklich vorlegen außer "wir können uns das nicht bieten lassen".

Nicht falsch verstehen, ich will das hier nicht alles "locker leicht" darstellen, aber fairerweise sollte man manche Dinge auch (versuchen) objektiv zu betrachten. Irgendwelche brutalen Arbeitstiere, als die wir uns gerne mal darstellen, sind wir vom fliegenden objektiv betrachtet nicht.

Ich weiß das es da immer unterschiedliche Ansichten gibt, aber ich wollte eben einfach nur mal meine mitteilen ;-)

Just my 2 cents
 
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icediver

Erfahrenes Mitglied
15.11.2009
1.001
0
Während Pause / Wache / Zwischenservice, also sagen wir mal schon (nicht ganz) knapp die hälfte des Fluges, find ich es jetzt nicht gerade intensiv wenn ich ehrlich sein soll. Da gibts unzählige Berufsgruppen, bei denen man von durchgehend intensiv reden kann - bei uns finde ich das jetzt offen gesagt nicht der Fall.
Wie gesagt, dass es durchaus anstrengende, intensive Phasen / Flüge gibt, keine Frage. Andererseits gibts mindestens genau so oft Flüge, wo man während der Wache nicht weiß, welche Zeitschrift man noch lesen soll.

Das ist jetzt etwas offtopic aber ich möchte nur mal festhalten das es genügend Wachen gibt wo ich nicht eine Minute sitze. Stichwort hier EZE Tagesflug in Y (jetzt ist es ja ein NF). 3 Stunden Hamsterrad, für ein Safttablett eine halbe Stunde gebraucht und es ging danach munter weiter.
Oder PEK: 1.45 Wache in C und auch nicht eine Minute gesessen. Paxcalls, Zwischenservicevorbereitungen (ich spreche vom Rückweg), Küche in Ordnung bringen, Wagen auffüllen, Lavchecks, Öfen stauen usw.
Außerdem haben wir genügend Abholer wo es kaum der Rede wert ist überhaupt eine Pause zu machen: KWI,LOS,ABV, selbst Ostküsten können schonmal mit einer 30 minütigen Wache/Pause geflogen werden, da brauche ich mich gar nicht erst hinlegen. Sorry, aber hier davon zu reden man kann sich nicht entscheiden welche Zeitschrift man lesen soll, das ist für mich kein Argument. Sicher gibt es Nachtflüge die ruhiger sind und die lang werden können, aber selbst auf meinem letzten SIN mit 3 Stunden Wache hatte ich wenigstens die Hälfte gut zu tun, die andere Hälfte war ruhiger und es kommt auch immer auf die Klasse drauf an.
 

oliver2002

Indernett Flyertalker
09.03.2009
9.377
5.121
51
MUC
www.oliver2002.com
Ihr solltet vielleicht mit einbeziehen, dass der Arbeitstag eines FB nicht nach 8 Stunden endet sondern auch mal nach bis zu 14 Stunden (Beispiel São Paulo: individuelle Flugvorbereitung: 30 min. Briefing 1:40h vor dem geplanten Abflug, Flug ca. 12 Stunden, Gäste verabschieden ca. 30 min.= 14:40h Arbeitszeit. Nicht enthalten sind hier ausdrücklich die Anreise nach Frankfurt und die Fahrt ins Hotel!)

Deshalb gibts ja zwei Tage Pause in GRU.

Interessant war auch dieser Artikel was damalige FB über den Job heute denken: Ehemalige Flugbegleiter: Der Duft der großen weiten Welt - Rhein-Main - FAZ
 

BonnSixtynine

Erfahrenes Mitglied
26.07.2012
462
277
CGN

Und an diejenigen die hier fleißig freie Tage von Flugbegleitern ausrechnen: Ihr solltet vielleicht mit einbeziehen, dass der Arbeitstag eines FB nicht nach 8 Stunden endet sondern auch mal nach bis zu 14 Stunden (Beispiel São Paulo: individuelle Flugvorbereitung: 30 min. Briefing 1:40h vor dem geplanten Abflug, Flug ca. 12 Stunden, Gäste verabschieden ca. 30 min.= 14:40h Arbeitszeit. Nicht enthalten sind hier ausdrücklich die Anreise nach Frankfurt und die Fahrt ins Hotel!)
Wer bei solchen Arbeitszeiten die freien Tage mit denen eines "regulären" Arbeitnehmers vergleichen möchte ist herzlich eingeladen selbst 14 Stunden zu arbeiten und am nächsten Tag wieder frisch und mit einem Lächeln im Gesicht am Arbeitsplatz zu erscheinen! Viel Spaß dabei!

Mir wird jedenfalls das Lächeln im Gesicht einfrieren, wenn ich nächsten Donnerstag in PVG aus WUH ankomme und feststellen muß, daß die LH 733 mich nicht heim zu Frau und Kindern bringt. Sondern vielleicht erst Sonntags mit der OS über PEK und VIE (wo ich dann vllt. nochmal hängenbleibe) oder Montags mit der Air China. Und an meinem Arbeitsplatz wird sich dann das Mitleid auch in Grenzen halten. Ein bißchen Chaos Erholung? Klar - nimm doch Urlaub....

Und die Tickets für den nächsten Flug nach MEX liegen dann auch schon bald für mich bereit. Vielleicht sollte ich mir auch "was Neues" überlegen. Nach bald 20 Jahren in Flugzeugen, Mietwagen, Fähren, Bahnen und auf Flughäfen fühlt man sich, angesichts der neuen, zusätzlichen Reise-Stressfaktoren wie der neuerfundenen Streikwut deutscher Transport-Arbeitnehmer in der Luft und auf der Schiene, ein bißchen zu alt für diese Art von Job.

So manches Mal wünsche ich mir doch lieber Lehrer geworden zu sein.
 

MUCXMAR

Erfahrenes Mitglied
19.03.2012
1.087
15
MUC / FKB
Wie hoch ist die Chance , das am 30.08. gestreikt wird und der A380 Flug von FRA nach SIN betroffen ist ???
Ich bin auf MUC-FRA-SIN gebucht .. Falls ich eine cancellation eMail bekomme, welche Möglichkeiten gebe es ?
Fliege Business Z --> der Singapore Airways Flug geht ja schon morgens bucht mich LH darauf um ? ... ansonsten Abends die Thai über BKK..

Wäre klasse wenn Ihr mit Tipps gebt wie Ihr Euch vorbereiten würdet..
Vorabend Hotline anrufen oder morgens direkt am Airport stehen ???
Früher abfliegen wäre kein Problem, aber ich habe einen wichtigen Termin den ich nicht verpassen "kann/sollte"...
 
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Triple3

Erfahrenes Mitglied
19.03.2009
2.483
1
FRA
Ich dachte dafür gibt es die Treibstoffsurcharge?

Und Du sagst, daß die Erhöhung der Surcharge von 0 auf 120 EUR (oder wo auch immer die für longhaul gerade steht) pro RT und Pax reicht, um den JET Preisanstieg abzufedern? :doh:

Mal so eine grobe Überschlagsrechnung: FRA-LAX RT in 744, 300 Passagiere. Macht also dank Surcharge 36 TEUR Mehreinnahmen.

RT dürften so ~ 23 Stunden Flugzeit sein à 10,5 t/h, also oxidiert LH ~ 242 Tonnen. Preis im Jahr 2000 ~ 290 $/t. Preis 2012: ~1040 $/t. Somit Mehrkosten von ~ 182 T$, also ca. 150 TEUR. Bleiben effektiv unter Berücksichtigung Surcharge Mehrkosten von 114 TEUR.

Dann gibt es noch den geringen Increase von ~ 145 TEUR in den Überfluggebühren etc. (nur mal D, Kanada und USA gerechnet) seit dem Jahr 2000 für eine 747, was LH (bisher :D) über keine Surcharge weitergibt. Also nur Treibstoff und overflight führt auf Mehrkosten von 259 TEUR pro RT.

Aufgrund des Markts kann ich das nun sicher nicht gleichvereilt auf ein F wie auf ein S Ticket aufschlagen, heißt: Das Gros der Kosten (sicher 70-80%) tragen die C und F Passagiere. Damit komme ich relativ leicht auf ~ 3.600 EUR Mehrkosten nur aufgrund der beiden o.g. Features. Nehmen wir dann mal Inflation dazu usw. Passt doch also.

Außerdem ist LH doch angeblich perfekt im "hedgen" von JET? :confused:

... und kann deshalb die YQ auch nicht senken, nur weil der JET Preis sinkt. :)
 
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YuropFlyer

Guest
Bei Flug nach SIN ist auch ohne Streik die Chance nicht ohne, das er nicht fliegt ;)

FlightStats - (LH) Lufthansa 778 On-time Performance Rating

Im Ernst, wenn der Flieger ausfällt würde sich LH wohl zuvor einen Arm und ein Bein ausreissen, als dich frühzeitig auf SQ umzubuchen.. wenn MUC-SIN durch LH stattfindet, landest du wohl auf dem, ansonsten musst du VIEL Überzeugungsarbeit leisten das du auf den Abendflug von SQ umgebucht wirst. Status dürfte in so einem Fall sicher helfen. Je früher du weisst, ob der Flug stattfindet, desto bessere Möglichkeiten hast du. Würde die nächsten Tage genau beobachten was passiert. Frühzeitig am Airport sein kann sicher auch helfen, besonders wenn FRA-MUC-SIN mit der LH geflogen werden kann/muss.
 

Triple3

Erfahrenes Mitglied
19.03.2009
2.483
1
FRA
Ich erlaube mir zu behaupten, dass du nicht einen gesamten Langstreckenflug lang intensiv arbeitest und danach weiter arbeiten gehst...
Und falls du es doch tust machst entweder du oder dein Arbeitgeber etwas falsch!

Sei Dir erlaubt, genauso wie es mir erlaubt sei zu behaupten, daß auch FBs auf einem 13h Flug nicht ohne Unterbrechnung intensiv arbeiten. Zumindest sagst da die Beobachtung regelmäßig etwas anderes - was kein Vorwurf und keine Abwertung ist, nur gibt es eben nicht 13h lang ohne Unterbrechung etwas zu tun.

Und am Rande: Deine Behauptung was mich angeht ist in eher vielen Fällen nicht zutreffend - und meinetwegen mache ich dann in Deinen Augen sehr viel falsch. Streiken tue ich dennoch nicht deswegen.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
21.963
13.464
FRA/QKL
Aufgrund des Markts kann ich das nun sicher nicht gleichvereilt auf ein F wie auf ein S Ticket aufschlagen, heißt: Das Gros der Kosten (sicher 70-80%) tragen die C und F Passagiere. Damit komme ich relativ leicht auf ~ 3.600 EUR Mehrkosten nur aufgrund der beiden o.g. Features. Nehmen wir dann mal Inflation dazu usw. Passt doch also.
D.h. also ich subventioniere mit jedem Premiumticket ca. 4 Eco-Flieger. Diese gute Tat war mir in dieser Höhe ehrlich gesagt noch nicht bewusst. :cool:
 
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