So ist es.Man sollte vielleicht das Handelsblatt Interview in Gänze und entsprechender Objektivität lesen...![]()
Handelsblatt meinte:...
Die Lufthansa befindet sich in einer Konsolidierungsphase. Nach der Übernahme von Swiss, Austrian Airlines und der Beteiligung an Brussels Airlines wollen wir zunächst nicht weiter wachsen. Im Gegenteil: Um unser Ergebnis zu verbessern, streichen wir derzeit Strecken, nehmen Kapazitäten aus dem Flugplan und haben unsere Flottengröße bis 2015 eingefroren. Langfristig jedoch werden wir weiter wachsen. Denn auch die Nachfrage nach Flugreisen wächst ja weltweit.
...
Aus Ihrem Luftfahrtbündnis, der Star-Alliance mit 28 Mitgliedern, eine große Airline zu formen, wäre das Ihre Vision?
Bis es so weit ist, werden noch einige Jahrzehnte vergehen. Aber so etwas könnte der Endpunkt einer globalen Konsolidierung sein. Langfristig wird die Luftfahrtbranche - wie alle anderen Branchen auch - vermutlich nur aus einigen wenigen globalen Playern bestehen. Auch wird sich die Konsolidierung der Branche nicht gleichzeitig vollziehen. In den USA ist dieser Prozess bereits weit fortgeschritten. Dort gibt es nun nur noch vier große Airline-Gruppen. In Europa stehen wir mitten in diesem Konsolidierungsprozesses. In Asien ist noch keine Konsolidierungstendenz erkennbar.
Gut, dann eine Nummer kleiner: Wann kommt der Zusammenschluss von Lufthansa mit Air France-KLM oder der IAG-Gruppe um British Airways?
Die Politik in den USA und in Europa haben hier völlig unterschiedliche Philosophien. In Europa ist es derzeit kaum vorstellbar, dass sich eine Lufthansa und eine Air France-KLM oder die IAG-Gruppe zusammenschließen können. In den USA ist der Grundsatz der dortigen Aufsicht, starke und überlebensfähige Wettbewerber zu schaffen. Dort bestimmen vier Airlines 85 Prozent des Marktes mit 300 Millionen Passagieren. In Europa gibt es 50 Airlines für eine ähnlich hohe Passagierzahl. Die nationalen Regierungen Europas müssen sich entscheiden: Vielfalt in Armut, oder Stärke durch Bündelung der Kräfte. ...
Aus Ihrem Luftfahrtbündnis, der Star-Alliance mit 28 Mitgliedern...
Naja ... ein Blender, halt. In 2-3 Jahren ist er eh woanders, um dort abzusahnen. Schade halt um die LH Mitarbeiter, die ihn bis dahin noch ertragen müssen. Als (dienstlich reisender) Pax hab ich's ja einigermaßen in der Hand, wo ich buche.Die neueste Vision von C. FranzLufthansa-Chef: Aus Star Alliance könnte eine Airline werden - airliners.de
Dr. C. Franz meinte:Vielfalt in Armut, oder Stärke durch Bündelung der Kräfte.
Allein diese Aussage spricht Bände über seine verzerrte Wahrnehmung. Bald ruft er bei LH die Planwirtschaft aus.


Naja ... ein Blender, halt. In 2-3 Jahren ist er eh woanders, um dort abzusahnen. ....
Habe zwar nur die fvw-Zusammenfassung des Handelsblatt-Interviews gelesen; aber danach hat Franz gesagt, dass das unter gegenwärtigen Umständen nicht denkbar sei und man dazu - wenn überhaupt - noch viele Jahrzehnte bräuchte.
Die neueste Vision von C. FranzLufthansa-Chef: Aus Star Alliance könnte eine Airline werden - airliners.de
und dann kommt das blablabla von den verschiedene Kontinenten und deren unterschiedliche Konsolidierungszustände. Ergo hat Franz schon die Vorstellung, daß es in Europa mehrere große Flugkonzerne geben wird. Daß man sich bei der Konsolidierung an den Allianzen orientiert ist doch logisch. Es wird keinen Monopolisten in Europa geben, dafür wird schon die EU-Monopolkommission sorgen.Langfristig wird die Luftfahrtbranche - wie alle anderen Branchen auch - vermutlich nur aus einigen wenigen globalen Playern bestehen.

Es gab doch schon mal einen Deutschen (Österreicher), der aus der Welt Eines machen wollte oder?
@wonderknabe: Der Punkt hierbei ist wohl, wen Franz glücklich machen will. Seine Kunden oder seine Aktionäre? Wie Du schon schreibst: Aus Kundensicht ist die Idee "nicht übermäßig wünschenswert". Was soll man von einem Unternehmen halten, dass nicht im Kundeninteresse handelt?!?