ANZEIGE
![]()
Eröffnung innerhalb von 2 Wochen finde ich nicht mehr zeitgemäß, mein letztes Konto hatte ich in 10 Minuten eröffnet. Der einzige Brief war die Karte, die kam am übernächsten Tag.
Das ist seltsam. Normalerweise sollte ein online eröffnetes Konto sogleich nach der Legitimation zur Verfügung stehen (bei Filialeröffnung sowieso). Da muss in Deinem Einzelfall irgendetwas schiefgelaufen sein, oder Du hast evtl. noch analoges Postident gemacht oder sowas?
Was mich sonst noch stört (sprich subjektiv for meinen Anwendungsfall): man kann über das Geld von eingehenden Echtzeitüberweisungen erst am nächsten Werktag verfügen. Die Benachrichtigung in der App sind uninformativ, in der App wird ständig Werbung eingeblendet (oft per Popup, das sich nach jedem Login neu öffnet).
Die Anzeige vorgemerkter Lastschriften ist ein Krampf.
Alles Phänomene der weiter oben von mir angerissenen Problematik von Uraltsystemen, die über frickelige Schnittstellen oft mehr schlecht als recht zusammenarbeiten. Ein Großteil der auf den letzten 27 Seiten beschriebenen IT-Kuriositäten findet genau dort seine Erklärung.
Karten-PIN lässt sich nicht oder nur an eigenen Automaten ändern, von denen es in Norddeutschland quasi keine mehr gibt. Allgemein ist das Filialnetz unter allen Filialbanken zumindest nördlich von Frankfurt soweit ich das überblicken kann mit am schlechtesten ausgebaut. Die Konditionen sind auch für eine Filialbank eher schlecht.
PIN-Änderung ist, wie bei den meisten Banken, nur an eigenen GAA möglich. Dass diese deutlich seltener anzutreffen sind als Sparkassen- oder Geno-Automaten gehört halt zu den Nachteilen, um die man wissen muss. Generell ist die Hypo - historisch gewachsen - primär im bayerischen bzw. süddeutschen Raum präsent und hat dort auch entsprechende Marktanteile, bei euch im Norden ist sie wohl eher eine Randerscheinung, während man hier in München bei gefühlt jedem Einkauf etc. auch irgendwen mit Hypo-Karte in der Schlange hat..
ValYou muss man gesondert kündigen, sonst bleibt man da angemeldet, auch wenn man kein Kunde mehr ist.
Deshalb schlägt die OnlineEröffnung gerne fehl, wenn man nach Jahren mal wieder Kunde werden will, weil man auch die alten Zugangsdaten zugeteilt bekommt.
Das ist im Hintergrund schon etwas komplexer. Das Bonusprogramm hängt vermutlich am Kundenstamm, nicht an einem konkreten Produkt, und die Auflösung eines einzelnen Produkts führt ja nicht per se zur vollständigen Löschung des bestehenden Kundenstamms (schließlich gibt es auch gesetzliche Aufbewahrungsfristen etc.). Wenn man einen SB-Prozess zur Kontoeröffnung so aufsetzt, dass im Zuge dessen zwingend ein neuer Kundenstamm angelegt wird, dann aber der noch existierende im System gefunden wird, läuft die Eröffnung erstmal in einen Fehler. In solchen Fällen hilft die Filiale, wo problemlos ein neues Konto in dem bereits bestehenden Kundenstamm angelegt werden kann.
Mit einem modernen Kernbankensystem könnte man natürlich auch abbilden, dass in solchen Fällen das Konto direkt online in dem noch existierenden Stamm eröffnet werden kann. Oder man steuert die Anträge wenigstens zur manuellen Nachbearbeitung ins Backoffice aus, anstatt direkt zu sagen "geht leider online gar nicht". Nun gut.