Koffer geöffnet und durchwühlt

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koeby

Erfahrenes Mitglied
24.08.2016
2.484
2.023
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Dann wars bei mir wohl der Honig.
Zettel lag drin, nur fehlt mir der Sicherheitsgurt der um den Koffer rum war (Samsonite, mit TSA Lock, angeblich schnittsicher).
Kostenpunkt 15-20$ - Es geht mir nicht um die paar Kröten, aber soll man das claimen, damit TSA weiss, deren Provider arbeitet schludrig?
 

Caliban

Neues Mitglied
24.12.2013
23
1
Ja, weil dieselben Atome drin vorkommen, C, H, O, Nitroglycerin hat dazu noch N. Ich erwarte keine schweren Atome. Insofern sind diese Stoffe schon aehnlich, weil organisch.

Das wäre dann aber atomare Ähnlichkeit, bzw Ähnlichkeit in der atomaren und nicht der molekularen Zusammensetzung. Das ist was völlig anderes. Als ganz einfaches Beispiel können hier z.B. Knallgas (H2 + O2) und Wasser dienen, die ja unzweifelhaft völlig unterschiedliche Eigenschaften aufweisen.. Aber jetzt Schluss mit der Klugscheißerei von meiner Seite. Im Prinzip sind wir ja eigentlich gar nicht so weit voneinander entfernt...
 

DJK

Neues Mitglied
04.12.2018
15
0
Mir ist vor 3 Tagen etwas ähnliches auf einem Ryanair Flug passiert. Eingecheckte Tasche wurde geöffnet und durchwühlt, zudem war die Tasche beim entgegennehmen komplett durchnässt inkl. Kleidung. Entwendet wurde nichts und Zettel war auch keiner drin. Irgendeine Entschädigung dafür kann ich mir wahrscheinlich abschminken?
 

bluesaturn

Erfahrenes Mitglied
27.05.2014
3.742
357
Ich verstehe jetzt auch, warum manche Airports so kugelförmige Scanner haben, wie unter anderem in ORD gesehen. Ich vermute, hier handelt es sich dann um echte 3D CT scanner.
 

bluesaturn

Erfahrenes Mitglied
27.05.2014
3.742
357
Das wäre dann aber atomare Ähnlichkeit, bzw Ähnlichkeit in der atomaren und nicht der molekularen Zusammensetzung. Das ist was völlig anderes. Als ganz einfaches Beispiel können hier z.B. Knallgas (H2 + O2) und Wasser dienen, die ja unzweifelhaft völlig unterschiedliche Eigenschaften aufweisen.. Aber jetzt Schluss mit der Klugscheißerei von meiner Seite. Im Prinzip sind wir ja eigentlich gar nicht so weit voneinander entfernt...

Danke fuer die Korrektur.
Falls es noch interessant ist, ein Kollege wusste da noch mehr:
Er denkt ebenfalls, dass Peanut Butter und Sprengstoff zu nah beieinander seien, um sie gut trennen zu koennen. Aktuell wird an einem Geraet gebastelt, wo zuerst gescannt wird. Wird ein kritisches Objekt gefunden, dann erfolgt exakt dort eine EDX Analyse, damit sollte man dann die chemische Charakterisierung vornehmen können.
 

rower2000

Erfahrenes Mitglied
Wird ein kritisches Objekt gefunden, dann erfolgt exakt dort eine EDX Analyse, damit sollte man dann die chemische Charakterisierung vornehmen können.
Hilft das? C, N und O sind ja mit XRF/EDX kaum zu sehen, zumindest nicht mit vernünftigen quantitativen Ergebnissen. Und qualitativ sieht man da auch nur wieder, dass man eine organische Pampe vor sich hat.
 

bluesaturn

Erfahrenes Mitglied
27.05.2014
3.742
357
Hilft das? C, N und O sind ja mit XRF/EDX kaum zu sehen, zumindest nicht mit vernünftigen quantitativen Ergebnissen. Und qualitativ sieht man da auch nur wieder, dass man eine organische Pampe vor sich hat.

Ich muss sagen, das sind nicht meine Techniken. Ich denke aber, mit XRF wird es schon praktikabel schwierig sein. Soweit ich weiss, sind die XRF-Proben recht dünn. Wikipedia sagt: 20-50mm und dann muss die Probe nah an der Röntgenquelle sein. Man kann höhere Energien nutzen, um durch dickeres Material zu kommen, aber dann stellt sich fuer mich noch die Frage: Muss der Detektor nicht nah an der Probe sein, damit man das resultierende Signal sehen kann? Das scheint mir nicht praktikabel am Flughafen.
EDX funktioniert mit einfallenden Elektronen.
Der Kollege hatte mehrfach EDX genannt. Ich habe gegoogelt und z.B. gefunden:
"All elements from atomic number 4 (Be) to 92 (U) can be detected in principle, though not all instruments are equipped for 'light' elements (Z < 10)."
Ich habe zwar die Webseite des Forschers gefunden, aber noch keine Angabe, ob sie EDX verwenden.
Wenn ich den Kollegen sehe, frage ich ihn einfach noch mal. Sorry.
 

rower2000

Erfahrenes Mitglied
Also klassisches EDX wird eigentlich in SEMs eingesetzt, wofür du die Probe in einer Vakuumkammer brauchst, also nicht praktikabel. Die mittlere freie Weglänge von Elektronen in Luft ist ein paar cm. Die Auswertung von XRF-Messungen ist eigentlich identisch zu EDX, da in beiden Fälken ein Röntgenspektrum aufgenommen wird (der volle Name von XRF ist ja eigentlich XRF-EDX). Ich stelle mir eigentlich jede Art von quantitativer Analyse im Scanner schwierig vor - du hast ja zuerst eine unbekannte Absorption der anregenden Strahlung auf dem Weg zum Prüfling, und dann nochmal dasselbemit der Fluoreszenzstrahlung auf dem Weg zurück zum Detektor. Ich könnte mir nach Überlegen aber vorstellen, dass qualitativ nach dem Vorhandensein von Stickstoff gesucht wird - das ist ja in Sprengstoffen häufig in hohen Konzentrationen vorhanden, in Essen/Trinken aber eher selten. Wenn eine mehr oder weniger starke Stickstofflinie observiert wird, prüft man nach.
 
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Reaktionen: bluesaturn

bluesaturn

Erfahrenes Mitglied
27.05.2014
3.742
357
Gute Punkte. Mit der freien Weglaenge hast Du Recht. Ich werde dem Kollegen noch einmal auf den Zahn fühlen bzgl. EDX.
XRF kann man aber auch an einer Synchrotronquelle betreiben und dort heisst es einfach nur XRF.
Vielleicht sind multi-Wellenlaengengeraete mit echter Tomographie ein Loesung, um z/rho besser einzukreisen.