Es stimmt, dass man gelegentlich an der Hotline an jemanden gerät, der zu Beginn des Gesprächs eine „andere Meinung“ vertritt als man selbst. In der Regel mache ich dann unter anderem Folgendes:
- Ich weise ihn (oder sie) freundlich auf die Umbuchungsregeln hin.
- Ich bitte ihn, sich eventuell kurz bei seinem Supervisor rückzuversichern.
- Ich frage ihn, ob er nicht einfach mal „testweise“ meine gewünschte Umbuchung einbuchen könne. Denn falls sie tatsächlich nicht erlaubt wäre, würde sich dann ja spätestens das Ticketing melden.
- Ich verabschiede mich, lege auf und rufe erneut an.
Mit diesem Vorgehen bin ich bislang immer an mein gewünschtes Ziel gelangt. Und das einzige Mal, bei dem sich in meiner Erinnerung tatsächlich mal das allseits „gefürchtete“ Ticketing gemeldet hat, war ganz zu Beginn meiner M&M-Karriere, als ich telefonisch einen Return-Award FRA-MEX-SJO mit einem Stopover in MEX reserviert hatte, der natürlich aufgrund von Backtracking nicht erlaubt war (was ich damals jedoch noch nicht wusste)..
Und all dieses habe ich bereits in diesem Fall gemacht, der schlummert nun schon seit drei Monaten vor sich hin. Der Flug ist in drei Monaten. Nun gut, alles ist gerichtsfest dokumentiert und wenn LH/OS es hier auf eine missed Connection hinauslaufen lassen will, dann können Sie das gerne haben. Wird nur deutlich teurer.
Und nein, es ist kein Einzelfall. Auch einer der Gründe, warum ich immer weniger LHG fliege. Wenn ich mir da die Möglichkeiten und Verlässlichkeit bei anderen Airlines anschaue. Positive Beispiele: MU, LA, DL, ZH, BR, JX, CM.
Da sind auch komplexe Routings ohne Probleme online umbuchbar. Bei der Verbindung hier kommt online gar nichts. Der Chatbot verirrt sich in Schleifen und wie gesagt insgesamt 5 Agents fühlen sich entweder nicht zuständig oder außer Stande, umzubuchen.
Magst Du glauben, oder nicht. Ist aber so. Und frag mal unsere Forenanwälte, wie häufig diese solche Fälle auf dem Tisch haben.