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Das ist es doch. Bei der LH gibt es viele Leute, die mit sehr spitzem Bleistift rechnen und jede Papierserviette in Frage stellen. Dazu dann noch spannende Gebührenkreationen, gerade in letzter Zeit. Aber offensichtlich haben die entweder niemanen, der ausrechnet, was sie solche absehbar nicht funktionierenden Verbindungen anzubieten kostet - oder es rentiert sich trotzdem.Und wenn Lufthansa eine unsinnige Verbindung verkauft, bin ich der letzte, der Mitleid hat. Früher sind wir mal Error Fares hinterher gerannt und niemand hat sich daran gestoßen.
Wenn das einem als Passagier auffällt, ist es doch für Lufthansa noch 10x einfachter, die wissen ja, wieviele Leute mit diesem Anschluss es in der Vergangenheit nicht geschafft haben - und auch, was sie der Spaß gekostet hat. Und dann bietet man so eine Verbindung nicht mehr an, egal, ob die MCT des Airports theoretisch langt oder nicht.
Ich würde sowas nicht mehr buchen, mir langte mein erster Langstreckenflug über Frankfurt, bei dem es nach dem Boarding in Hamburg die Ansage gab, dass sich der Abflug um mindestens 30 Minuten verspäten würde, weil Maastricht Probleme hätte... schön bei einem geplanten 70-Minuten-Anschluss und den nächsten Flieger ab FRA in die Richtung am Folgetag und noch der Rattenschwanz mit Mietwagenbuchung usw. hinterher.
Zum Glück waren es am Ende "nur" 20 Minuten und es ging alles glatt, ein Spaß ist sowas aber nicht.
Wer daran aber Freude hat, soll es doch machen. Vielleicht lernt LH ja irgendwann draus und dann profitieren alle. Eine kaum schaffbare Verbindung im Flugplan hilft niemandem.